Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim Aktuell



Notwendige Baumpflegearbeiten an der Eiche auf dem Marktplatz in Nierstein

Am Mittwoch, den 4. August 2010 nimmt eine Spezialfirma notwendige Baumpflegearbeiten an der Eiche auf dem Marktplatz in Nierstein vor. Bedingt durch diese Maßnahme wird der Marktplatz zweitweise für Fahrzeuge gesperrt bleiben und an diesem Tag wird zeitweise der Tempelhof nicht befahren werden können. Herr Beigeordneter Bernd Neumer bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis, da es zu kurzfristigen Behinderungen kommen kann.
Datum: 23.07.2010
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30 Jahre Malerei Meier-Wölfle – ein Rückblick
Ausstellung im Gebäude der VG – Verwaltung in Oppenheim

Bürgermeister Klaus Penzer und Eckhard
Bürgermeister Klaus Penzer und Eckhard
Meier-Wölfle im VG-Gebäude

Eine weiße Leinwand, ein weißes Papier – jedesmal eine Herausforderung für den Niersteiner Maler Eckhard Meier-Wölfle.
Das Jahr 1980 war ein Wendepunkt im Leben des gebürtigen Hannoveraners, denn da zog der damals 23-Jährige Eckhard Meier-Wölfle nach seinem Kartographie-Studium in Berlin nach Rheinhessen und bezeichnet den Neustart in Nierstein selbst als „Beginn meines künstlerischen Gesamtwerkes.“
Bereits in seinem Frühwerk beschäftigte er sich sehr mit den Formen und Farben, die seine Malerei ausmachen.
Bekannt geworden ist er durch seine Fenstercollagen; Bilder, deren Rahmen aus im Sperrmüll gefundenen Fenstern bestanden und die in den 80er Jahren in vielen Profigalerien ausgestellt wurden. Die jedoch zu starke künstlerische Einschränkung und die Geburt seines Sohnes führten zu einem Wechsel in seiner Arbeitsweise. Nach und nach entwickelte sich aus dem Fenstermotiv mit dem Blick auf Architektur und Landschaft eine transparente Malweise mit mal abstrakten, mal an Landschaft erinnernden Gemälden.
„Obwohl die Motive und die Bildgestaltung unterschiedlich sind, gibt es einen roten Faden. Licht, Lichtwirkung und Lichtbrechung waren von Anfang an das Thema.“
Herrschten zunächst starke Farben vor, reduzierten sie sich dann auf fast monochrome, vorherrschend braune und beige Arbeiten. Doch in den letzten fünf Jahren ist Meier-Wölfles Malerei wieder hell, farbig und von großer Strahlkraft. Und so war es ihm ein Anliegen, in seiner Rückschau den Wandel von der akribisch realistischen Umsetzung eines Motivs zu einem abstrakteren, bewegten Malstil augenscheinlich zu machen.
Eine Auswahl aus seinen, in diesen drei Jahrzehnten entstandenen Aquarellen, Pastellen, Kohlezeichnungen, Collagen, Grafiken, Fensterbildern, Studien, Objekten und Linolschnitten sind derzeit in der Ausstellung im Gebäude der VG-Verwaltung in Oppenheim zu sehen. Vieler dieser Werke hingen in Gruppen- und Einzelausstellungen in ganz Deutschland (mit Schwerpunkt Südwesten), aber auch in Hongkong. Dank öffentlicher Ankäufe ist Meier-Wölfle zudem in vielen öffentlichen Gebäuden gegenwärtig.
Besichtigt werden kann die Ausstellung, die sie sich keinesfalls entgehen lassen sollten, während der allgemeinen Öffnungszeiten im VG-Gebäude in Oppenheim.


Text: Sibylle Dornseiff

Datum: 06.07.2010
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Erweiterungsbau der Grundschule Hahnheim-Selzen kurz vor der Fertigstellung

Bild: Außenanlage des ErweiterungsbausEs ist fast geschafft. In wenigen Tagen wird die Außenanlage rund um den Neubau fertiggestellt sein, dann können die Verantwortlichen für die Grundschule Hahnheim-Selzen gelassen dem neuen Schuljahr entgegensehen. Die Leiterin der Grundschule, Sonja Grollius, VG-Chef Klaus Penzer und der Planer, Arnold Mechich, stellten bei einem Ortstermin fest, dass der Erweiterungsbau alle Anforderungen erfüllen wird, wenn ab August der Ganztagsbetrieb beginnt. "Eine Mensa, ein Klassensaal und die erforderlichen Nebenräume sind hier entstanden", stellt Klaus Penzer fest. "Wir sind startklar," meint auch Sonja Grollius, "das Programm für die Betreuung im Ganztagsbetrieb steht." Die offizielle Einweihung mit einem Tag der offenen Tür findet am 03.09.2010 statt.
Datum: 05.07.2010
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VG-Bürgermeister Klaus Penzer in seine dritte Amtszeit eingeführt.

Bild: Amtseinführung Verbandsbürgermeister Klaus Penzer
v.l.n.r.: Landrat Claus Schick, VG-Bürgermeister
Klaus Penzer, VG-Beigeordneter Marcus Held
und Staatssekretär Christoph Habermann
In der letzten Sitzung des VG-Rates Nierstein-Oppenheims vor der Sommerpause wurde Klaus Penzer in seine dritte Amtszeit als VG-Bürgermeister eingeführt. Der 1.Beigeordnete der VG, Marcus Held, überreichte in der festlich dekorierten Friesenheimer Gemeindehalle die Ernennungsurkunde. Zahlreiche Gäste, darunter Staatssekretär Christoph Habermann, Landrat Claus Schick, die SPD-Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp, die Familie und Freunde des Bürgermeisters waren gekommen, um die Einführung mitzuerleben. Klaus Penzer habe in den 16 Jahren seiner Amtszeit viel für die Fortentwicklung der VG getan, betonte Held. Die Feuerwehren seien auf dem neusten technischen Stand, Lebensqualität und Infrastruktur seien kontinuierlich weiterentwickelt worden. Auch Landrat Claus Schick würdigte Bürgermeister Klaus Penzer: "Er ist nah bei den Menschen, nur so ist ein solch fantastisches Wahlergebnis von 67% erreichbar." VG-Bürgermeister Klaus Penzer dankte den vielen Weggefährten, die ihn in den zurückliegenden Jahren bei der Erfüllung seiner Aufgaben unterstützt hätten. Er freue sich auf weitere acht Jahre. "All unsere Ziele können wir nur erreichen, wenn wir die Herausforderungen gemeinsam angehen," blickte Klaus Penzer auf die kommende Zeit.
Datum: 05.07.2010
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Sanierung des Schulhofes der Grundschule Nierstein beginnt

Es ist eine schöne Tradition an der Grundschule Nierstein: Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1-3, Lehrer und Eltern stehen auf dem Schulhof Spalier und verabschieden die Kinder der 4.Klasse. Dabei geht es laut zu: mit Drillerpfeifen, Tröten und Klatschen geht es quer über den Schulhof fast bis zur Ernst-Ludwig-Straße. "Wir werfen sie ´raus," lacht Margarete Harnau, Leiterin der Grundschule. In diesem Jahr waren natürlich auch Vuvuzelas dabei und ein gelber Bagger stand im Hof: In den Ferien beginnt mit der Sanierung des Schulhofes ein weiteres Großprojekt zur Weiterentwicklung der Niersteiner Grundschule. In den Sommerferien werden 450 laufende Meter Kanal ausgetauscht, 360m² Erdaushub bewegt, Straßeneinläufe und Revisionsschächte gebaut, um das marode Entwässerungssystem wieder funktionstüchtig zu machen. An die Schülerinnen und Schüler gewandt, meinte VG-Chef Klaus Penzer: "Und wenn ihr aus den Ferien kommt, seht ihr nichts." Denn alles werde sich in diesem Jahr unter der Oberfläche abspielen. Die eigentliche Schulhofgestaltung werde 2011 und 2012 erfolgen. "Danach werden wir einen Schulhof haben, der die Anforderungen unserer Ganztagsschule in vollem Umfange entspricht," freute sich Margarete Harnau. In den letzten Jahren hat die Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim rund 2,5 Mio.€ investiert: Ein Mensa wurde gebaut, der Schallschutz verbessert und Maßnahmen gegen die Sommerhitze durchgeführt. Die Turnhalle wurde komplett saniert und erweitert und die Elektroinstallation auf den neusten technischen Stand gebracht. Klaus Penzer dankte auch dem Schulelternbeirat und dem Förderverein: "Die Eltern
zeigen hier ein tolles Engagement," meinte der VG-Chef abschließend.
Datum: 05.07.2010
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Abgestorbene Linde an der B9 in Nierstein muss gefällt werden

Eine abgestorbene Linde in der Rheinallee in Nierstein, nahe am Übergang/Ampelanlage zur Heugasse, muss gefällt werden. Dafür ist eine zeitweilige Sperrung der B9 erforderlich. Damit der Verkehr nicht so stark behindert wird, wurde die Fällung in die Zeit des Fußballspieles Deutschland gegen Serbien gelegt. Herr Beigeordneter Bernd Neumer bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis, da es zu kurzfristige Behinderungen kommen kann. Weitere Schnittmaßnahmen an den Linden sind in der Sommerpause geplant.
Datum: 17.06.2010
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Einweihung der neuen Räume der Jugenmusikschule

Bild: Personengruppe bei der Einweihung
Das beigefügte Bild zeigt neben aktiven Musikern des
Bläserensembles von links: Tristan Vinzent - Dirigent,
Heinrich Hofmann - Pädagogischer Leiter der Jugend-
musikschule, Klaus Penzer - Bürgermeister der
Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim,
Marcus Held - Stadtbürgermeister, ein Mitglied des
Bläserensembles, Marc Sittig - Stadtbeigeordneter,
Wolfgang Engel - Ehrenbürger der Gemeinde Nierstein
Oppenheim – Im Rahmen einer Feierstunde wurden die neuen Räume der Jugendmusikschule der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim offiziell eingeweiht. Bürgermeister Klaus Penzer (SPD) begrüßte zahlreiche Eltern, Lehrkräfte der Jugendmusikschule, Vertreter von Schulen und Vereinen sowie den Ehrenvorsitzenden des Landesverbandes der Musikschulen in Rheinland-Pfalz, Wolfgang Schmidt-Köngernheim. Das Sextett „Quodlibet“ unter Leitung von Tristan Vinzent eröffnete den musikalischen Reigen der Festveranstaltung.
„Der Umzug der Landskronschule in den Neubau am Stadtbad und der Ankauf des dadurch freigewordenen Gebäudes durch die Stadt haben der VG die Möglichkeit eröffnet, die Jugendmusikschule hier unterzubringen“; VG-Bürgermeister Klaus Penzer ging in seiner Begrüßung auf die Entwicklung der Jugendmusikschule ein. „Über 4.000 Schülerinnen und Schüler sind seit der Übernahme der Trägerschaft durch die Verbandsgemeinde im Jahre 1989 ausgebildet worden.“ Viele Jahre sei die Musikschule in der Grundschule Nierstein untergebracht gewesen. Später hätten Räume in der Matthäus-Merian-Hauptschule zur Verfügung gestanden. Dank der guten Zusammenarbeit mit der Stadt Oppenheim sei nun dieses neue Zuhause entstanden. Er dankte der Stadt Oppenheim, aber auch den vielen Sponsoren, die die Jugendmusikschule immer wieder unterstützen würden. „Vor allem unser Förderkreis leistet Vorbildliches“, meinte der VG-Chef mit Blick auf die Akustik-Kabine, die der Förderkreis angeschafft habe.
Die Jugendmusikschule hat vier Räume der Stadt Oppenheim, die das ehemalige Gebäude der Landskronschule vom Landkreis Mainz-Bingen erworben hat, für Unterrichtszwecke angemietet. Stadtbürgermeister Marcus Held beglückwünschte die Jugendmusikschule zu dem neuen Domizil. Die räumliche Nähe zu den weiterführenden Schulen und die unmittelbare Nachbarschaft zu dem im Erdgeschoss des Gebäudes befindlichen Jugendhaus Oppenheim werden sicherlich zu einer weiteren Vernetzung der Institutionen führen, meinte der Stadtchef.
Der Förderkreis der Jugendmusikschule stellte im Rahmen der Einweihungsfeierlichkeiten die durch den Verein mitfinanzierte Akustik-Kabine der Öffentlichkeit vor. Durch die Beschaffung der Kabine konnte die Jugendmusikschule einen weiteren Unterrichtsraum gewinnen. So galt der Dank des Vorsitzenden des Förderkreises, Willi Alt, vor allem auch dem Landkreis Mainz-Bingen für die Unterstützung im Rahmen der Ehrenamtsförderung. Der Leitende staatliche Beamte des Landkreises Mainz-Bingen, Manfred Heinisch, zeigte sich erfreut darüber, dass die Förderung des Landkreises vor allem den jungen Musikerinnen und Musikern zugute kommt.
Für die musikalischen Beiträge im Rahmen des Festaktes sorgten Tammo Bastisch und Peter Gispert am Flügel, beides Schüler von Christoph Plondke. Die Violinisten Elif Ockers und André Wosnitza, beides Geigenschüler von Daniela Clopotar, überzeugten das Publikum ebenfalls. Tristan Vinzent leitete ein eigens für die Festveranstaltung in Kooperation mit den Bläserklassen des Gymnasiums St. Katharinen Oppenheim zusammengestellten symphonischen Blasorchester.
Datum: 11.06.2010
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Die Kunst, dem Hochwasser ins Auge zu sehen …

ist das Motto des diesjährigen mit insgesamt 5.000 Euro dotierten Hochwasserpreises der Hochwassernotgemeinschaft Rhein e. V.
Die Konfrontation mit dem  Naturereignis Hochwasser ruft viele unterschiedliche Empfindungen hervor. Die vertraute Landschaft, die Stadt, die Straße, das eigene Grundstück und das Haus bieten oft innerhalb von wenigen Stunden einen dramatisch veränderten Anblick. Aufregung und Bestürzung angesichts der Hochwassersituation sind verständliche  Reaktionen. Manch einer erblickt neben dem Erschreckenden und Bedrohlichen aber auch die Schönheit einer weiten Wasserfläche oder gar Bizarres und Skurriles.
Jeder sollte dem Hochwasser mit seinen positiven und negativen Seiten ins Auge sehen und die Anpassung an die Bedrohung als Chance begreifen, Dinge zu verändern. In diesem Sinn will die HWNG das Thema Hochwasser einmal von einer anderen Seite zeigen, andere Akzente setzen und zum Handeln animieren.
Als Wettbewerbsbeiträge sind daher eingängige kreativ-künstlerische Ideen gefragt, die die Hochwasserthematik von allen Seiten beleuchten. Ungewöhnliche Eindrücke, Gefühle und Empfindungen beim Anblick von Hochwasser, visionäre Lösungen zum Umgang mit den Hochwassergefahren, phantasievolle Denkanstöße und deren  künstlerische Umsetzung sind gewünscht.
Einsendeschluss  ist der 10. August.2010.


Weitere Informationen finden Sie unter: www.hochwassernotgemeinschaft-rhein.de
Die Ausschreibung kann über ueifler@gstbrp.de oder
Hochwassernotgemeinschaft Rhein e. V.
Deutschhausplatz 1 · 55116 Mainz
Tel.: 06131/2398184 · Fax: 06131/2398139
abgerufen oder der Beitrag gleich an die genannte Adresse gesendet werden.

 

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Datum: 02.06.2010
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Standsicherheitskontrolle auf den gemeindeeigenen Friedhöfen

OPPENHEIM - Jährlich ereignen sich auf deutschen Friedhöfen ca. 100 Unfälle, welche auf lose Grabmale zurückzuführen sind. "Zur Vermeidung solch teils tragischer Unfälle sind nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofes die Friedhofsverwaltungen angehalten, mind. einmal im Jahr die Grabmale auf ihre Standfestigkeit zu überprüfen", so der zuständige Beigeordnete Bernd Neumer.

Die Standsicherheitsprüfung, auch teilw. Rüttelprobe genannt, ist keine Behördenwillkür, auch wenn sie oftmals den Unmut der Nutzungsberechtigten hervorruft und Kritik laut wird. Sie dient der Verhütung von Unfällen, der Sicherheit der Friedhofsbesucher und somit auch der Sicherheit der Grabrechtsinhaber. Sie dient ebenfalls der Beweisführung zur Standsicherheit des Grabmals und somit der Abwehr von Schadensersatzansprüchen. Denn jedes Jahr wieder werden bei der Kontrolle nicht ausreichend gesicherte Grabmale festgestellt.

Die Ursachen sind vielfältig: Frost, starke Regenfälle, Absenkungen durch Hohlräume sowie Einwirkungen des Wurzelwerks von Bäumen und Sträuchern können selbst bei sachgemäß aufgestellten Grabmalen die Standsicherheit beeinträchtigen.

Die Überprüfung ist nach einem strengen Maßstab durchzuführen. Es genügt nicht eine bloße Inaugenscheinnahme der Grabmale. Die Schäden sind oftmals nicht ohne weiteres erkennbar. Grabmale müssen daher, wenn nicht ihre Beschaffenheit von vornherein eine Gefahr ausschließt, durch kräftiges Drücken oder auf andere geeignete Weise daraufhin untersucht werden, ob sie sich bereits im Gefüge gelockert haben. Auf die Grabmale wird also Druck ausgeübt, es wird jedoch nicht gerüttelt. Der Begriff "Rüttelprobe" ist somit unzutreffend, wenn er auch immer wieder verwendet wird. Denn wer rüttelt, gefährdet auch feststehende Grabmale. Es soll davon ausgegangen werden, dass die erforderliche Standfestigkeit des Grabmals gegeben ist, wenn bei der Ausübung von Druck am oberen Ende der Breitseite des Grabmals (max. Höhe 1,20m) mit einer Kraft von 500 N entspricht ca. 50 kg (normale horizontale Armkraft) keinerlei Schwankungen auftreten.
Wird bei der Überprüfung eines Grabmals Mängel festgestellt, muss der Friedhofsträger unverzüglich entsprechende Sicherungsmaßnahmen ergreifen. Lockere, aber noch nicht unmittelbar umsturzgefährdete Grabmale werden mit farbigen Aufklebern, welche keine Rückstände auf dem Grabmal hinterlassen, markiert. Besteht eine Gefährdung für die Friedhofsbesucher, werden wackelige Grabmale abgesperrt oder umgelegt. Die Nutzungsberechtigten werden von der Friedhofsverwaltung angeschrieben und um Beseitigung der Gefahrenlage gebeten. Festgestellte Schäden wie auch deren Instandsetzung werden von der Verwaltung dokumentiert und kontrolliert.

Die Standsicherheitskontrollen werden auf den gemeindeeigenen Friedhöfen an folgenden Tagen durchgeführt:

Datum: 31.05.2010
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Energieausweis für Oppenheimer Grundschule

Bild: Bürgermeister Klaus Penzer mit dem Energieteam21 des TV 08 Dienheim
(v. links) Klaus Penzer, Bürgermeister der Verbands-
gemeinde Nierstein-Oppenheim, Christoph Ames,
Rektor der Grundschule "Am Gautor" Oppenheim
Heinz Umstätter, Energieteam21 des TV Dienheim
Peter Hendler, Engergieteam21 des TV Dienheim
Jörn Kontroschowitz, Fachbereich Bauliche
Infrastruktur der Verbandsgemeindeverwaltung
Nierstein-Oppenheim, Dr. Lukas Antonietti,
Energieteam21 des TV Dienheim
OPPENHEIM – „Aufgrund der Energieeinsparungsverordnung ist auch für öffentliche Gebäude mit einer Fläche von mehr als 400 m² die Erstellung von Energieausweisen und deren Aushang vorgeschrieben“, so Bürgermeister Klaus Penzer (SPD) bei dem gemeinsamen Aushang in der Grundschule „Am Gautor“ Oppenheim.
Die Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim setzt die Erstellung von Energieausweisen zusammen mit dem Energieteam21 des Turnvereins Dienheim um. Der Energieausweis ist ein Ergebnis der vielfältigen Zusammenarbeit der Verbandsgemeinde mit dem TV 08 Dienheim zur Reduzierung der Heizkosten in den Gebäuden der Verbandsgemeinde.

Penzer zeigte sich erfreut, dass der Energieverbrauch der Oppenheimer Grundschule als befriedigend eingestuft werden kann. Ein Großteil des Gebäudes ist denkmalgeschützt; eine weitere Dämmung der Fassade ist nicht möglich.

Die Verbandsgemeinde bemüht sich aber auch hier, die Kosten so niedrig wie möglich zu halten. „Unter anderem durch den Einbau von modernen, energiesparenden Fenstern und durch den Einsatz effizienter Heizungstechnik ist gewährleistet, dass auch in diesem Gebäude die Heizkosten nicht aus dem Ruder laufen“ erläutert Penzer.
Dr. Lukas Antonietti, Mitarbeiter des TV 08 Dienheim und Leiter des Energieteams erklärt hierzu: „Die Heizkosten eines Gebäudes werden im wesentlichen von drei Faktoren bestimmt. Der erste ist die eingesetzte Technik zur Erzeugung der Heizwärme. Der zweite sind die Wärmeverluste über die Außenhaut des Gebäudes. Diese beiden Faktoren werden in dem von uns erstellten Energieausweis bewertet.“

Der dritte wichtige Faktor, das Verhalten der das Gebäude nutzenden Personen, fließt nicht in die Berechnungen des Ausweises ein. „Hier setzt dann die Kooperation der Grundschule mit den Energiehausmeistern des Energieteams ein“, so der Rektor der Schule, Christoph Ames. Die Energiehausmeister werden das Nutzerverhalten beobachten, Mängel im Umgang mit der Energie aufzeigen und durch Hinweise auf energiesparende Verhaltensweisen den Energieverbrauch des Gebäudes reduzieren. „Ein Tafeldienst in den einzelnen Klassen ist selbstverständlich. Energiedetektive, die unnötigen Energieverbrauch aufspüren, wollen wir noch einsetzen“, so Ames abschließend.

Datum: 25.05.2010
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Spatenstich für schnelles Internet in Dalheim - VG und Ortsgemeinde ziehen an einem Strang

Bild: Spatenstich für schnelles Internet in DalheimDie Telekom hat Wort gehalten und steht mit ihrem Glasfaserkabel schon kurz vor Dal-heim. Wie versprochen, haben die Arbeiten zum DSL-Ausbau im März diesen Jahres be-gonnen. Symbolisch für das schwer erkämpfte Ziel, die Dalheimer Bürger und Bürgerin-nen an das Breitbandnetz der Telekom anzukoppeln, haben sich heute Bürgermeister Klaus Penzer, Ortbürgermeister Wilhard Leib sowie weitere Vertreter der Ortsgemeinde und der Telekom zum ersten Spatenstich in Dalheim zusammengefunden.

„Dass wir heute hier stehen und ein neues Zeitalter für Dalheim einläuten können, verdanken wir unserer intensiven kommunalen Zusammenarbeit und unseren gezielten gemeinsamen Aktionen für den Anschluss Dalheims an die Datenautobahn ‚DSL’, “, sind sich VG-Chef Penzer und Ortbürgermeister Leib einig. Es war ein weiter und steiniger Weg, aber wir haben es zusammen geschafft!“

Wir erinnern uns: Noch im Herbst des vergangenen Jahres hatte die Telekom den DSL-Vertrag mit Dalheim zunächst einseitig gekündigt und wollte den Breitbandausbau in dieser Region stoppen. Nur der intensiven Öffentlichkeits- und Pressearbeit von Ver-bands- und Ortsgemeinde war es dann zu verdanken, dass die Telekom ihre Kündigung im September 2009 zurückziehen musste. Nicht nur die hiesige Presse, sondern sogar das SWR-Fernsehen hatten sich damals für den Dalheimer DSL-Ausbau stark gemacht.

„Alle diese Aktionen haben gezeigt, dass man sogar Bäume versetzen und den Kampf ge-gen Windmühlen gewinnen kann, wenn alle an einem Strang ziehen,“ fasst Bürgermeister Klaus Penzer den erfolgreichen Abschluss zusammen.

„Das ist für unserer Ortsgemeinde ein großer Tag“, resümiert Orts-Chef Leib den neuen Breitbandanschluss. „Ich freue mich sehr, dass unsere Bürger und Bürgerinnen in Kürze über einen richtig schnellen Internetzugang verfügen können und wir den größeren Gemeinden in Nichts mehr nachstehen“. Auch als Wirtschaftsfaktor wird dieser Standort-vorteil von großem Nutzen sein.

Datum: 06.05.2010
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Pressemitteilung - Kreisverwaltung Mainz-Bingen:
Neues Angebot des AWB - Tausch- und Verschenkemarkt ist online

Ein neues Sofa im Wohnzimmer, aber das alte Möbelstück steht im Weg und ist eigentlich zu schade zum Wegwerfen? Der Tausch- und Verschenkemarkt hilft. Das neue Angebot des Abfallwirtschaftsbetriebes des Landkreises Mainz-Bingen (AWB) bietet all denjenigen eine Plattform, die etwas haben, das sie nicht mehr brauchen oder die etwas suchen. Wichtig dabei: Es darf nichts gekauft oder verkauft werden. „Dieses Angebot gilt nur für Dinge, die gegen etwas getauscht oder verschenkt werden. Es darf kein Geld fließen. Aber warum Dinge auf den Müll werfen, die noch funktionieren und deshalb weiter treue Dienste leisten können?“, erklärt Bernd Grill vom AWB. Und so bietet ein Nieder-Olmer ein Lautsprechersystem im Tausch gegen eine Karte für ein Spiel von Mainz 05, ein Münster-Sarmsheimer einen funktionierenden Kühlschrank gegen eine funktionstüchtige Mikrowelle und ein Schwabenheimer verschenkt Pferdeäpfel an Gartenfreunde. „Die Börse wurde erst in der vergangenen Woche in unserem Dreckblättchen vorgestellt und jetzt sind es schon 37 Anzeigen. Alles, was den Besitzer wechselt, landet nicht auf dem Müll und hilft somit Abfall zu vermeiden“, freut sich Grill über das Interesse.

Der Tausch- und Verschenkemarkt ist auf der Homepage des AWB, www.awb-mainz-bingen.de, unter dem Menüpunkt „Service“ zu finden.

Datum: 05.05.2010
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Präsident des Weltfeuerwehrverbandes zu Gast in der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim

Bild: Der Präsident des Weltfeuerwehrverbandes Walter Egger mit seinen GastgebernVG-Bürgermeister Klaus Penzer und Wehrleiter Edwin Mader erläuterten dem Präsidenten des Weltfeuerwehrverbandes Walter Egger aus der Schweiz die Verbandsgemeinde, ihre Aufgaben und aktuelle Themen, insbesondere auch den Aufbau der VG-Feuerwehr und ihre zentralen Einrichtungen. Auf Einladung der Niersteiner Wehr war Präsident Egger ein ganzes Wochenende Gast in der Region. Der Gast zeigte sich beeindruckt von der Funkeinsatzzentrale, der Atemschutzwerkstatt, der Schlauchpflegeanlage und den Fahrzeugen, mit denen die Wehren der VG die Sicherheit der Bevölkerung gewährleisten. Mit dabei Rudi Schott, Ehrenwehrleiter der VG, Paul Laun, Wehrführer Klaus Buhl und der frühere Wehrführer Fritz Raddeck, denen Bürgermeister Klaus Penzer für ihr Engagement bei der Vorbereitung des Besuches von Präsident Egger sehr herzlich dankte.  Klaus Buhl zeigte Egger die Aufenthaltsräume der Wehr im 1.OG des Gerätehauses, die von den Wehrleuten in Eigenhilfe errichtet wurden. Rudi Schott verwies schmunzelnd auf die Stelle im Flur, wo bei der Grundsteinlegung im Jahre 1990 eine Flasche Wein eingemauert wurde.
Datum: 27.04.2010
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In Friesenheim entsteht das Neubaugebiet "Mühlweg"

BildMitte der ´90er Jahre vollzog sich in der Abwasserbeseitigung eine grundlegende Änderung bei Behandlung des Regenwassers. Galt bis dahin der Grundsatz, soviel wie möglich in den Kanal zu bringen und damit der Kläranlage zuzuführen, gilt heute, Regenwasser soll vor Ort versickern oder in ein Gewässer abgeleitet werden. Auch im Friesenheimer Neubaugebiet "Mühlweg" wird das Regenwasser in einem gesonderten Kanal gesammelt und über einen Graben der Selz zugeführt. Im günstigsten Fall soll aber bei der Selz gar kein Wasser ankommen, denn es soll auf dem Weg dorthin versickern oder verdunsten. Der Werksausschuss der VG Nierstein-Oppenheim hat im März dieses Konzept beschlossen und den Auftrag zur Herstellung der Kanalisation an eine Firma aus Winnweiler vergeben. Seit 12. April wird nun gebaut, Ortsbürgermeister Gerd Held und VG-Chef Klaus Penzer, in dessen Zuständigkeit die Abwasserbeseitigung liegt, überzeugten sich vom Fortgang der Maßnahme. "Es ist gut, dass bei dieser Gelegenheit auch ein Teil Regenwassereinläufe des Mühlweges und Sonnenwegs an den neuen Kanal angeschlossen wird." Für Klaus Penzer ist dies ein weiterer Schritt weg von dem alten System der Mischwasserkanäle. "So wird nach und nach das Regenwasser von den Kläranlagen ferngehalten, Strom für das Pumpen der Wassermassen entfällt und das gesammelte Regenwasser versickert oder verdunstet vor Ort". Auch Ortsbürgermeister Gerd Held ist zufrieden. "9 Bauplätze entstehen neu in Friesenheim, die Bauinteressenten können spätestens im Juli mit ihren Neubaumaßnahmen beginnen." Und - so betonen Held und Penzer - die im Bereich Sonnenweg/Mühlweg in der Vergangenheit bei Starkregenereignissen aufgetretenen Überflutungen sollen bald der Vergangenheit angehören.
Datum: 27.04.2010
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Rheinhessen-Touristik bricht Lanze für Verbandsgemeinde

Bild: Luftaufnahme von OppenheimIn der vergangenen Woche hat sich Stefan Herzog, Geschäftsführer der Rheinhessen-Touristik GmbH, für eine Tourismusförderung auf Verbandsgemeindeebene ausgesprochen. Er hat im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Tourismus etc. der VG Nierstein-Oppenheim zum Thema referiert und sich den vielen Fragen der Ausschussmitglieder gestellt.
Die Fakten liegen auf der Hand: Der Tourismus stellt für Rheinhessen einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. Alleine 20.000 Arbeitsplätze sichert dieser Wirtschaftszweig in Rheinhessen, mit einem Umsatzvolumen von über 1 Milliarde Euro. „In unserer gesamten rheinhessischen Region sind die Tourist-Informationen zu 85 -95 Prozent auf VG-Ebene angesiedelt“, stellt Herzog zu Beginn fest. Die VG Nierstein-Oppenheim befindet sich hier in einer Außenseiterrolle. „Nur in Oppenheim und in Nierstein gibt es derzeit eigenständige Tourist-Informationen, alle übrigen Ortsgemeinden sind abgehängt“, beschreibt Bürgermeister Klaus Penzer die Ausgangssituation. „Auch der Verkehrsverein Selztal e.V. ist ohne hauptamtliches Personal nicht leistungsstark genug, um die vielen Aufgaben adäquat zu bewältigen.“ Nur mit ehrenamtlichen Kräften lässt sich ein professionelles Marketing nicht verwirklichen.

Herzog erläutert, dass nur unter Hinzuziehung von hauptamtlichen Touristik-Fachkräften eine leistungsfähige Beratungsplattform geschaffen werden kann, da auch das Innenmarketing eine große Rolle spielt. Das heißt, dass der gemeinsame VG-Internetauftritt entwickelt und gepflegt, das Veranstaltungskonzept erarbeitet und organisiert werden sowie auch der Dienst am Kunden gewährleistet sein muss.

Eine große Chance sieht Herzog in der Realisierung und Umsetzung des Rheinterrassenkon-zeptes, das mit dem EU-weiten „LEADER-Programm“ sogar über entsprechende Fördermit-tel finanziert werden kann. Hier gilt es, Signale zu setzen, die Rheinschiene als Magneten und Zugpferd zu entwickeln und werbewirksam zu vermarkten, so dass die positiven Auswirkungen bis weit in die Gemarkungen abseits des Rheines ausstrahlen. Es wird ein Wettbewerb entstehen, der auch Signale für das Umland setzt, so dass die Infrastruktur der Nachbargemeinden hiervon ebenfalls partizipiert und aufblüht. Orte wie zum Beispiel Undenheim, Köngernheim oder Mommenheim profitieren dann auch vom Ausbau der Rheinschiene und die Ortsgemeinden werden feststellen, dass nur gemeinsame Aktivitäten und konzentrierte Aktionen im Konkurrenzkampf mit anderen Tourismusregionen ihre Wirkung zeigen können.

„Bereits in der Vergangenheit hat sich die Verbandsgemeinde verstärkt für eine abgestimmte, gemeinsame Strategie eingesetzt“, stellt VG-Chef Penzer abschließend fest. „Als Gesellschaf-ter der Rheinhessen-Touristik GmbH haben wir z .B. nicht nur die konzeptionelle Ausarbeitung des regionalen Radwegenetzes sowie die einheitliche Radwegebeschilderung unserer Ortsgemeinden mitfinanziert, sondern auch die Pflege der Infrastruktur, wie Re-paraturen, etc. übernommen.“

Wie die interkommunale Tourist-Information, die heute modern „Tourist-Service-Center“ genannt wird, im Einzelnen zu organisieren ist, bleibt zunächst noch offen. Die einhellige Meinung des Tourismusausschusses tendiert dahin, eine gemeinsame Dachorganisation unter der Federführung der VG zu institutionalisieren und damit den Tourismus in unserer Region zu stärken und gegenüber den anderen Wettbewerbskonkurrenten langfristig zu behaupten.

Datum: 23.04.2010
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Vogelkirsche ist der Baum des Jahres 2010

Bild: Vogelkirschbaum am Dexheimer KreiselBild: Allee von VogelkirschbäumenIn diesem Jahr ist die Vogelkirsche der Baum des Jahres, so die Umweltbeauftragten der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim Monika Schäfer und Erla Helmus. Der eher genügsame Baum bezüglich Nährstoffe und Feuchtigkeit ist in den Alpen bis in eine Höhe von 1700 m zu finden, im Kaukasus sogar bis in die schwindelnde Höhe von 2000 m ü. NN. Nur in nördlichen Gefilden macht sie sich sehr rar. Symbolisch steht die Kirsche dem Apfel in nichts nach: Sie steht für Sünde, Verführung, Unschuld, Reinheit und für die göttliche Süße. Die Vogelkirsche, korrekter Weise Prunus avium, ist die Mutter der Süßkirsche oder auch Weichselkirsche. Seit Jahrtausenden begleitet sie uns schon. Dem Ästhetiker bereitet sie während des ganzen Jahres viel Freude: Im April strahlend weiss und leuchtend, im Sommer lockend mit roten Früchten, im Herbst feurig orange bis rot und stattlich im Winter. Insekten laben sich an Millionen von Blüten, kulinarisch ist die Süßkirsche ein beliebter Genuss. In der Volksheilkunde kaum bekannt, doch Harz und Rinde sind Mittel gegen Husten, Bronchitis, Katarrhen und Verdauungsstörungen. Die Kirschkerne können durch die lang anhaltende Wärmespeicherung für den Körper wohltuend sein, Vergnügen bereitet aber auch der erreichte Kirschkernweitspuckrekord von über 21 m Weite. Das harte Holz ist nicht witterungsfest, aber dafür dicht, feinfaserig, biegsam, elastisch und es lässt sich leicht bearbeiten.

Selten ist die Vogelkirsche in der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim in den Ortschaften als Straßenbaum zu finden. Besonders prächtig präsentiert sie sich als Allee an der B 420 kurz vor Nierstein, zwischen Schwabsburg und Nierstein und zwischen Oppenheim und Dienheim. Ein sehr stattliches Exemplar ist am Dexheimer Kreisel zu finden, so Umweltbeigeordneter Bernd Neumer.

Datum: 23.04.2010
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VG schaltet barrierefreie Einrichtungen online

Ab sofort bietet die Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim auf ihrer Homepage einen neuen Service für mobilitätseingeschränkte Menschen.  Alle betroffenen und interessierten Bürger und Bürgerinnen sowie Besucher und Touristen können sich seit dem 20. März 2010 im Internet über die barrierefreien Einrichtungen innerhalb des Verbandsgebietes informieren.

„Wer zum Beispiel wissen möchte, wo man auch als Rollstuhlfahrer gemütlich essen gehen oder seine Einkäufe erledigen kann, ohne über eine Stufe zu stolpern, klickt einfach auf den spezifischen Button auf unserer Homepage und lädt sich die entsprechenden Seiten herunter“, erläutert Bürgermeister Klaus Penzer die Möglichkeiten des neuen Systems.

Mobilitätseingeschränkte Gäste von außerhalb finden z.B. auch eine Auflistung der barrierefreien Übernachtungsmöglichkeiten oder der öffentlichen behindertengerechten WC’s.“

Im Zuge einer groß angelegten Fragebogenaktion hatte die VG alle öffentlichen und privaten Dienstleister, Einzelhändler, Gastronomen, Hoteliers etc. aufgerufen, sich an der Erhebung der barrierefreien Einrichtungen in der Verbandsgemeinde zu beteiligen. Der Rücklauf war mit über 120 ausgefüllten Fragebögen überraschend groß.

Im Ergebnis hat sich jedoch gezeigt, dass nur wenige Einrichtungen wirklich zu 100 Prozent barrierefrei ausgestaltet sind und doch immer wieder einzelne Stufen, Schwellen oder zu große Steigungen den ungehinderten Zugang zu einem Gebäude verwehren oder die Fortbewegungsmöglichkeiten innerhalb einer Anlage verhindern oder zumindest erschweren. Dennoch wird die vorliegende Zusammenstellung der barrierefreien Einrichtungen für Betroffene eine erste Hilfestellung bieten.

Auf der Startseite der VG-Homepage findet sich nunmehr das neue Informationsangebot als markanter Button mit Behindertensymbol. Die Einrichtungen wurden, zur besseren Orientierung, nach Ortsgemeinden (bzw. Stadt Oppenheim) differenziert. Vorab findet sich die Legende für die verwendeten Symbole sowie eine Übersicht über die erfassten Gewerbebranchen. Die einzelnen Branchen sind zur besseren Wiedererkennung jeweils farblich gekennzeichnet.

Für die Darstellung der einzelnen barrierefreien Leistungen wurden spezielle Piktogramme zur einfachen und schnellen Orientierung verwendet. Pro Ortsgemeinde (bzw. Stadt Oppenheim) finden sich in jeder Liste zunächst die öffentlichen WC’s, dann die öffentlichen Einrichtungen, gefolgt von den privaten Dienstleistern/Gewerbetreibenden. Um die Aktualität zu gewährleisten, ist vorgesehen, die Informationen einmal pro Quartal fortzuschreiben. Es können somit jederzeit neue Einrichtungen mit aufgenommen werden.

„Mit der Veröffentlichung der neuen Datenbank haben wir einen ersten wichtigen Schritt zu einer stärkeren Integration unserer mobilitätseingeschränkten und behinderten Mitmenschen getan. Weitere müssen folgen…“, appelliert VG-Chef Penzer an Alle. „Jeder Bürger und jede Bürgerin müssen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben und ihr Recht auf ein selbstbestimmtes Leben wahrnehmen können.“ In diesem Sinne setzt sich Bürgermeister Klaus Penzer auch für die Einrichtung eines Behindertenbeirates auf VG-Ebene sowie die Bestellung eines Behindertenbeauftragten ein.

Datum: 09.04.2010
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Pressemitteilung - Kreisverwaltung Mainz-Bingen
Abfallwirtschaftsbetrieb Mainz-Bingen - Wertstoffhöfe mit Sommeröffnungszeiten

Vom 1. April 2010 bis zum 31. Oktober 2010 gelten auf den Wertstoffhöfen und Grünschnittsammelplätzen wieder die Sommeröffnungszeiten. Die Öffnungszeiten verschieben sich im Gegensatz zum Winterhalbjahr wie folgt: Ab April sind die Plätze freitags von 12 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Zusätzlich sind die Wertstoffhöfe Bingen-Büdesheim, Bodenheim, Guntersblum, Ingelheim, Nieder-Olm und Oppenheim dienstags von 12 bis 18 Uhr offen. Die Öffnungszeiten und Adressen der Wertstoffhöfe und Grünschnittsammelplätze sind auch in im Abfallkalender 2010 auf Seite fünf abgedruckt oder können im Internet unter www.awb-mainz-bingen.de, Rubrik: „Abfallentsorgung“ nachgelesen werden. Weitere Informationen gibt es bei der Abfallberatung unter Telefon: 06132/787-7080.
Datum: 25.03.2010
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Pressemitteilung - Kreisverwaltung Mainz-Bingen
Lokales Bündnis für Familie startet Senioren-Paten-Projekt

Beim Einkauf helfen, im Haushalt unterstützen oder gemeinsam Spazierengehen

Das Lokale Bündnis für Familie im Landkreis Mainz-Bingen hat im Rahmen seiner Projektgruppe „Jung und Alt – Miteinander der Generationen“ das Senioren-Paten-Projekt gestartet. „Da unsere Gesellschaft immer älter wird und gleichzeitig Familien heute aus verschiedenen Gründen oft nicht mehr am selben Ort wohnen, steigt die Zahl der Seniorinnen und Senioren, die alleine ihren Alltag bewältigen müssen. Daraus ist die Idee entstanden, Menschen zu suchen, die ehrenamtlich Verantwortung für einen älteren Mitmenschen übernehmen und Senioren-Pate werden möchten“, erklärt Irene Alt, die zuständige Kreisbeigeordnete. Jeder, der ein bis zwei Stunden Zeit in der Woche hat, kann eine solche Patenschaft übernehmen. Aufgabe ist, eine Seniorin oder einen Senioren regelmäßig und verlässlich zu unterstützen. So kann der Senioren-Pate etwa einen Einkauf übernehmen, etwas im Haushalt helfen oder einfach zum Kaffeetrinken und Erzählen zu Besuch kommen.

Bevor man Senioren-Pate wird, kann man in einem persönlichen Gespräch seine eigenen Vorstellungen und Fähigkeiten überprüfen und besprechen. Daneben sind auch regelmäßige Treffen der Senioren-Paten geplant, um Erfahrungen und Erlebnisse auszutauschen. Ältere Mitmenschen, die das Angebot wahrnehmen möchten, können in einem Gespräch mit den unten genannten Ansprechpartnern darlegen, wo sie Unterstützung benötigen, so dass ein geeigneter Pate gesucht werden kann. Die Fachkräfte der Beratungs- und Koordinierungsstelle stehen außerdem für Rückfragen und eine Begleitung zur Verfügung.

Ansprechpartner sind:

Christine Jacobi-Becker, Beko-Pflegestützpunkt Ingelheim, Telefon: 06132/716700, E-Mail: beko-ingelheim@web.de und Patrick Landua, Beko-Pflegestützpunkt Oppenheim, Telefon: 06133/96053-23, E-Mail: beko-oppenheim@gmx.de, Monika Braun, Seniorenbeauftragte der VG Nieder – Olm, Telefon: 06136-69133, E-mail: monika.braun@vg-nieder-olm.de. Neben dem Lokalen Bündnis für Familie im Landkreis Mainz-Bingen und den Pflegestützpunkten in Ingelheim und Oppenheim unterstützen außerdem noch die Verbandsgemeinde Nieder-Olm, das Mütter- und Familienzentrum Ingelheim und das Mehr-Generationen-Haus Ingelheim-West sowie der TV Dienheim das Projekt.

Das Lokale Bündnis für Familie ist seit seiner Gründung im Jahr 2005 darum bemüht, in Zusammenarbeit mit verschiedenen Kooperationspartnern, Projekte zu initiieren, die die Lebensbedingungen der Bürger im Landkreis Mainz-Bingen verbessern. Dabei sollen insbesondere Bürger vor Ort motiviert werden, sich ganz bewusst selbst einzubringen und Verantwortung für ihre Mitmenschen zu übernehmen.

Datum: 02.03.2010
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Sommerferien 2010

Auch in den Sommerferien 2010 wird von der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim wieder eine Kinderferienbetreuung angeboten.

Der 1. Beigeordnete der VG, Marcus Held, teilt mit, dass neben Ferienbetreuungsmöglichkeiten für Grundschulkinder in Oppenheim und Mommenheim erstmals in diesem Jahr auch eine Kinderferienbetreuung unter Federführung der Verbandsgemeinde in Undenheim angeboten wird. Bürgermeister Klaus Penzer freut sich, dass hiermit seitens der Verbandsgemeinde kontinuierlich an der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf mitgewirkt werden kann.
„Aufgrund der guten Nachfrage in Mommenheim und Oppenheim haben wir mit der Schulleitung in Undenheim und den dortigen Vereinen ein zusätzliches Programm aufgestellt, was den Kindern aus Undenheim, Köngernheim und Friesenheim jetzt zugute kommen kann“, ergänzt der für Soziales zuständige Beigeordnete Held.

In der Zeit vom 5. Juli bis 23. Juli 2010 wird die Ferienbetreuung für Schulkinder von 6 bis 12 Jahren (1. bis 5. Schulklasse) täglich von 8.00 Uhr bis 14.00 Uhr in Oppenheim angeboten. In Mommenheim findet wieder in den ersten beiden Sommerferienwochen (5. bis 16. Juli 2010) eine Ferienbetreuung statt, an der sich die Mommenheimer Vereine maßgeblich beteiligen. Ein ähnliches Konzept wurde für Undenheim erarbeitet. Hier ist als Termin für die Betreuung der Zeitraum vom 2. bis zum 13. August 2010 festgelegt.

Die Kosten liegen bei allen Ferienbetreuungsmaßnahmen der VG unverändert bei 40,00 EUR/Kind für eine Woche. Ermäßigungen sind möglich.

Informationen zum Sommerferienprogramm oder Anmeldung sind bei Frau Schindel, unter Tel. 06133/4901-304 erhältlich.

Datum: 08.02.2010
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Pressemitteilung:
Landkreis Mainz-Bingen vergibt erstmals Klimaschutzpreis

Erstmalig vergibt der Landkreis Mainz-Bingen einen mit 5 000 Euro dotierten Klimaschutzpreis. Die Auszeichnung würdigt CO2-Einsparungsprojekte in öffentlichen Einrichtungen. Er wird an Träger öffentlicher, karitativer oder kirchlicher Einrichtungen verliehen sowie an Träger privater Einrichtungen, die eine öffentliche Aufgabe erfüllen, wie beispielsweise Krankenhäuser, Altenheime, Kindertagesstätten oder Schulen. Mit dem Preis sollen vor allem innovative Maßnahmen und Projekte zur CO2-Einsparung gewürdigt werden, wobei bei der Preisvergabe auf die Bereiche rationelle Energienutzung, Einsatz regenerativer Energien, innovative Gebäudetechnik, besonders effiziente Bauweise, umweltfreundliche Mobilität sowie Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit, die für den Klimaschutz sensibilisiert, ein besonderes Gewicht gelegt wird. Bewerbungen und Vorschläge mit Begründung können ab sofort an folgende Adresse gesendet werden: Kreisverwaltung Mainz-Bingen, UEBZ, Georg-Rückert-Str. 11, 55218 Ingelheim am Rhein. Einsendeschluss ist der 31. August 2010. Weitere Informationen gibt es zudem unter der Telefonnummer: 06132/787-2170.

Datum: 25.01.2010
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Freiwilliges Ökologisches Jahr im Umwelt- und Energieberatungszentrum

Interessierte können sich ab sofort auf Stelle in Ingelheim bewerben

Das Umwelt- und Energieberatungszentrum (UEBZ) der Kreisverwaltung Mainz-Bingen bietet eine Stelle in der Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen eines Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) an. Die Stelle ist ab dem 1. August 2010 für ein Jahr zu besetzen. Eine der Aufgaben des UEBZ ist es unter anderem, den Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises durch Seminare, Infoveranstaltungen und Projekten den Kontakt zu Umwelt-, Klimaschutz- und Energiethemen zu erleichtern und den Menschen einen bewussteren Umgang mit der Natur und ihrer Umwelt zu vermitteln. Das Aufgabenfeld der FÖJ-Stelle umfasst die Mitarbeit bei der Vorbereitung und Durchführung von Umweltveranstaltungen sowie Büroarbeit, die Betreuung laufender Aktionen und die Durchführung eigener kleiner Projekte. Computer-Kenntnisse, besonders in der Textverarbeitung, sind für die Tätigkeit unabdingbar. Daneben ist auch Talent zum Layouten von Vorteil. Bewerber sollten außerdem Interesse an neuen Aufgaben, Kooperationsfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein mitbringen. Die Kreisverwaltung Mainz-Bingen befindet sich etwa drei Minuten zu Fuß vom Ingelheimer Bahnhof entfernt. Unterkunft und Verpflegung können leider nicht gestellt werden. Betreut wird die Stelle von Diplom-Geograph Helmut Spoo, Telefon: 06132/787-2170 oder Fax: -2174. Auskunft erteilt noch bis zum 31. Juli 2010 der derzeitige FÖJ-ler und FÖJ-Landessprecher Christoph Rauth, Telefon: 06132/787-2175. Bewerbungen können ab sofort per Post an folgende Adresse geschickt werden: Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Umwelt- und Energieberatungszentrum (UEBZ), Georg-Rückert-Str. 11, 55218 Ingelheim. Des Weiteren sind auch Bewerbungen per E-Mail möglich: umweltberatung@mainz-bingen.de

Datum: 11.01.2010
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Beantragte Reisepässe und Personalausweise

Die bis zum 12. Juli 2010 beantragten Personalausweise und die bis zum 08. Juli 2010 beantragten Reisepässe können abgeholt werden. 

Die Ausweise können ab sofort im Erdgeschoss, Bürgerbüro der Verbandsgemeindeverwaltung abgeholt werden.

Datum: 23.07.2010
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