Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim Aktuell (Archiv 01.01.2007 - 30.06.2007)
- Wahl der Rheinhessischen Weinmajestäten am 29. September 2007 Pressemitteilung der Rheinhessenwein e.V.
- Pressemitteilung zur Bilanzpressekonferenz 2006 der EDG am 25. Mai 2007
- Pressemitteilung: Regionaler runder Tisch Kindeswohl in Oppenheim
- 60 Jahre Rheinland-Pfalz: „Tag der offenen Tür“ am Samstag, den 19.05.07 in der VG-Verwaltung Nierstein-Oppenheim
- Landwirtschaft und Weinbau: Abgabetermin für Anträge zur Agrarförderung am 15. Mai 2007
- 60 Jahre Rheinland-Pfalz: „Tag der offenen Tür“ am Samstag, den 19.05.07 in der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim
- B9 NEU – VERLEGUNG ZWISCHEN OPPENHEIM UND GUNTERSBLUM
- Interview mit Torsten Kram
- Broschüre zeigt barrierefreie Hotel- und Gastronomiebetriebe. Aktualisierte und ergänzte Neuauflage
- Kram: Mensabaustelle kommt gut voran
- Pressemitteilung: Kinderbetreuung. Mindestens zehn weitere Krippengruppen in diesem Jahr
- Presseerklärung: Steuerbescheide
- Pressemitteilung: Wertstoffhöfe Öffnungszeiten auf Sommerzeit umgestellt
- Fluglärm reduzieren
- Präsentation der Wärmebildkamera
- Gruppenbild mit Weinmajestäten
- 4. Unternehmerinnen-Messe im Landkreis Mainz-Bingen
Ausstellerinnen können sich bis 30. Juni 2007 anmelden - Presseinformation zum 1.Hammerschlag an der Grundschule Nierstein: Grundschule Nierstein Einrichtung einer Mensa
- Oppenheimer Ostermarkt 2007
- Begrüßung der Besucher und Ehrengäste anlässlich des 4. Gesundheits- und Selbsthilfetages am 25.03.2007 in der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim
- Bekanntmachung nach § 46 (3)
Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) - Bürgermeister Klaus Penzer zur Besuch bei Rheinland-Pfalz-Ausstellung
- Das Wort hat: VG-Beigeordneter Torsten Kram. Klimaschutz konkret und vor Ort
- Wärmebildkamera wird präsentiert
- Pressemitteilung: Betreuung von Kindern unter drei Jahren 100 weitere Betreuungsplätze in Mainz-Bingen
- 4. Gesundheits- und Selbsthilfetag am Sonntag, den 25.März 2007
- Nicht die Akten
- Zur Finissage anlässlich der Bilderausstellung
- Fliegende Glattnasen im Hallenbad
- Staatssekretär Lewentz überreicht Bundesverdienstkreuz an Franz Kram
- Ausstellung der Künstlerin Luise Gremme im Foyer der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim
- Die Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Mainz-Bingen informieren:
- Rektor der Grundschule "Am Selzbogen" Hahnheim-Selzen in den Ruhestand verabschiedet
- VG Sommerferienprogramm 2007
- Baustatistik der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim
- Erster Spatenstich für Hochwasserschutzmaßnahme am Flügelbach auf Mommenheimer Gemarkung
- Grußwort zur Aktion „Kinder helfen Kindern“
- Dankschreiben vom Bürgermeister der Gemeinde Szomolya
- Pressemitteilung: Elterngeld: Informationen auf der Homepage der Kreisverwaltung
- Pressemitteilung: „Mach mit – Mensch, Gesundheit, Umwelt 2007“ Vergabe der Standflächen
- „Junge Alte helfen alten Alten“
Wahl der Rheinhessischen Weinmajestäten am 29. September 2007 Pressemitteilung der Rheinhessenwein e.V.
Am 29. September 2007 wird im Kurfürstlichen Schloss zu Mainz die neue Rheinhessische Weinkönigin für die Amtszeit 2007/2008 gewählt.
Die interessierten Kandidatinnen, die sich um die Nachfolge der amtierenden Weinmajestäten bewerben, sind eingeladen, sich dem Wettbewerb um die Krone zu stellen.
Die Bewerberin soll mit dem Weinbau verbunden, ledig und volljährig sein und natürlich Freude, Spaß, Elan und Zeit für das Amt der Weinkönigin/Weinprinzessin mitbringen.
Kommt dazu noch ein gutes Wissen über den Wein und ein gewandtes Auftreten, so bestehen die besten Chancen für eine erfolgreiche Bewerbung.
Die Rheinhessische Weinkönigin und die Rheinhessischen Weinprinzessinnen erhalten für einen Einsatz innerhalb des Gebietes EUR 30,00 pro Tag, für einen Einsatz außerhalb des Gebietes EUR 55,00 pro Tag. Für An- und Rückreisetage wird jeweils noch ein halber Tagessatz zusätzlich gezahlt. Kosten für Fahrten, Unterkunft und Verpflegung der Rheinhessischen Weinkönigin und der Rheinhessischen Weinprinzessinnen trägt entweder der Veranstalter oder Rheinhessenwein e.V.
Vom Rheinhessenwein e.V. werden Einkleidungsbeihilfen in Höhe von EUR 950,00 für die Weinkönigin und EUR 650,00 für jede Prinzessin gewährt.
Umfangreiches Informationsmaterial und vielfältige Literatur gehören ebenfalls zur Grund-ausstattung der Weinmajestäten.
Die Bewerbungsunterlagen können ab sofort beim Rheinhessenwein e.V., Andrea Horst, Telefon: 06731-95107411, angefordert werden.
Bewerbungsschluss ist der 8. Juni 2007.
Allen Teilnehmerinnen, die sich für das Amt der Rheinhessischen Weinkönigin bewerben, empfiehlt Rheinhessenwein e.V., das Rhetorikseminar mit der Trainerin Renate Linkenbach zu belegen.
Das Seminar findet am 14. und 15. Juni 2007 jeweils ganztags und am 16. Juni 2007 von ca. 9.00 bis 14.00 Uhr im Haus der Landwirtschaft in Alzey statt.
Das Seminar vermittelt rhetorisches Grundwissen und den gezielten Einsatz der Körper-sprache. Die Teilnehmerinnen lernen, wie Redehemmungen abgebaut werden und was zu einer erfolgreichen Präsentation gehört.
Das Seminar selbst ist gratis, der Kostenbeitrag für das Essen, die Pausen- und Tagungs-getränke beträgt EUR 40,00.
Die Anmeldung erfolgt beim Rheinhessenwein e.V., Andrea Horst, Telefon: 06731-95107411.
Pressemitteilung zur Bilanzpressekonferenz 2006 der EDG am 25. Mai 2007
Energieeffizienz und Klimaschutz als Unternehmensziel
- EDG mit Erneuerbaren Energien und Kraft-Wärme-Kopplung auf Wachstumskurs -
Im neunten Jahr ist sie nun tätig, die Energiedienstleistungsgesellschaft Rhein-hessen-Nahe mbH (EDG), und viel hat das noch junge Unternehmen im Sinne einer ebenso ökologisch sinnvollen wie ökonomisch vernünftigen Energieversorgung auf den Weg gebracht. Beinahe 100 Liegenschaften, im Wesentlichen kommunale Gebäude, hat die EDG bereits unter Vertrag und versorgt diese mit umweltfreundlicher Energie auf der Grundlage modernster Techniken mit erneuerbaren Energien und Kraft-Wärme-Kopplung.
Mit dem Jahresabschluss 2006 setzt die EDG ihren erfolgreichen Wachstumskurs fort. Der Umsatz konnte mit 6,5 Mio. Euro gegenüber dem Jahr 2005 um 18,8 % gesteigert werden. Das Bilanzvolumen ist im Geschäftsjahr 2006 um 17,7 % auf 9,6 Mio. Euro gewachsen. Im gleichen Zeitraum hat die Gesellschaft rund 1,8 Mio. Euro investiert, insbesondere auch in den Neubau ihres eigenen Geschäftshauses am Unternehmenssitz in Nieder-Olm.
„Mit unserer EDG haben wir in Rheinland-Pfalz eine einzigartige kommunale Gesellschaft gegründet, die in vorbildlicher Weise ökologische Belange mit ökonomischer Vernunft verknüpft. Mehr denn je fühle ich mich für den Landkreis Mainz-Bingen bestätigt, dieses Unternehmen in Zeiten der Liberalisierung des Energiemarktes auf den Weg gebracht zu haben, denn der Erfolg gibt uns recht“, freut sich Landrat Claus Schick in besonderer Würdigung der Akzeptanz bei anderen Kommunen auch vor dem Hintergrund eines verstärkt notwendigen Klimaschutzes.
So ist im Geschäftsjahr 2006 die Gründung und Beteiligung an der „Nahwärmeversorgung Langenlonsheim GmbH“ von besonderer Bedeutung. Mit dieser Tochtergesellschaft arbeitet die EDG auf dem Gebiet regenerativer Energien und des Energiemanagements mit der Verbandsgemeinde zusammen. Ein großes Projekt einer biomassegestützten Nahwärmeversorgung konnte im Schul- und Gemeindezentrum in Langenlonsheim bereits umgesetzt und in Betrieb genommen werden. In diesem Jahr wird die EDG zwei weitere Projekte mit Kraft-Wärme-Kopplung für eine Grundschule und ein Alten-/Pflegeheim mit ihrer Tochtergesellschaft realisieren.
„Diese von uns außerhalb der öffentlichen Kassen getätigten Investitionen refinanzieren sich durch Energieeinsparungen und Synergieeffekte über einen langfristigen Vertragszeitraum; auf ´Contractingbasis´ mit marktgerechten Preisen unter zusätzlicher Erschließung von Einsparpotenzialen“, stellt Dipl.-Ing. Christoph Zeis, Geschäftsführer der EDG die Vorgehensweise des Unternehmens dar.
Dass sich die EDG auf Wachstumskurs befindet, wird deutlich durch das neue Geschäftshaus mit modernen Arbeitsplätzen auf einer Fläche von 430 m², die in Verbindung mit einer Lagerhalle auch das Potenzial für eine Erweiterung bietet. Zurzeit beschäftigt die Gesellschaft 8 Mitarbeiter.
Zu einem „Tag der offenen Tür“ lädt die EDG die interessierte Öffentlichkeit ein für Freitag, den 1. Juni 2007 ab 14.00 Uhr.
EDG 2006 in Zahlen: |
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| Umsatzerlöse | 6.538 T€ | (+ 19 %) |
| Bilanz | 9.649 T€ | (+ 18 %) |
| Jahresüberschuss | 327 T€ | (+ 32 %) |
| Investitionen | 1.751 T€ | (+ 12 %) |
| Wärmeverkauf | 50.765 MWh | (+ 24 %) |
| Stromverkauf | 11.221 MWh | (+ 6 %) |
| Brennstoffeinkauf | 66.838 MWh | (+ 19 %) |
| CO2-Reduktion | 5.869 t | (+ 30 %) |
Pressemitteilung: Regionaler runder Tisch Kindeswohl in Oppenheiml
Der erste „regionale runde Tisch Kindeswohl“ in Oppenheim unter Leitung der zuständigen Kreisbeigeordneten Irene Alt findet statt am
Mittwoch, 30. Mai 2007, um 19 Uhr,
Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim,
Saint-Ambrogio-Ring 33 in Oppenheim.
Ziel ist die Sensibilisierung für das Thema „Kindeswohl“, die Vernetzung der Akteure und die Vorstellung der Strukturen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung, die an diesem Thema mitarbeiten.
Teilnehmen werden neben Bürgermeister Klaus Penzer unter anderem Vertreter von Kindertagesstätten, der Polizeiinspektion Oppenheim, Sportbund Rheinhessen, Vereinen, Haupt- und Grundschulen, Kinderärzte, der Evangelischen Erziehungsberatungsstelle und des Jugendhauses.
Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und zu berichten.
Mensabau im Plan - Sonnenschutz installiert
NIERSTEIN - Früher als geplant ist der Sonnenschutz auf der Südseite der Grundschule Nierstein installiert. Dies teilt Baudezernent Torsten Kram (SPD) mit. Die Verschattungselemente sind befestigt und die Rollos im Einbau. In einer öffentlichen Bauausschusssitzung vor Ort hatte Kram mit dem Planungsbüro den Fraktionen im Fachausschuss, der Schulleitung und dem Schulelternbeirat den Baufortschritt für den Mensabau sowie die barrierefreien Zugänge und den Toilettenbereich vorgestellt. "Wir liegen finanziell und zeitlich im Plan", berichtet der VG-Beigeordnete. Bis zum Schuljahresbeginn 2007/2008 wird die Mensa wie geplant bezugsfertig sein. Nach Abschluss der Mensabaumaßnahme will die VG als Schulträger die Turnhalle sanieren. "VG-Bauverwaltung und Planungsbüro sind bereits in der Vorplanung und werden noch vor der Sommerpause in den VG-Gremien die Einzelheiten diskutieren", hält Kram fest. Der Informationsfluss zu Vereinen und Schulgremien läuft ebenfalls bereits an. Eine seperate Einladung zu einem Informationstermin zur Generalsanierung der Turn- und Gymnastikhalle ist den Vereinen und Schulgremien bereits zugeschickt worden. Im Mittelpunkt der Sanierung stehe neben der Modernisierung der Sporthalleninfrastruktur insbesondere auch die Verbesserung der energetischen Situation.
60 Jahre Rheinland-Pfalz: „Tag der offenen Tür“ am Samstag, den 19.05.07 in der VG-Verwaltung Nierstein-Oppenheim
Viel Interessantes erwartete die Besucherinnen und Besucher am„Tag der offenen Tür“. Zu dem Bürgermeister Klaus Penzer in das Verwaltungsgebäude der VG eingeladen hatte.
Ministerpräsident Kurt Beck hatte aus Anlass des 60.Geburtstages von Rheinland-Pfalz zu dieser landesweiten Aktion aufgerufen, an der sich auch die Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim beteiligte.
Die Besucher erhielten anhand von Schautafeln Einblicke
in das Leistungsspektrum unserer VG und manch einer staunte über die
Leistungsvielfalt, die dort veranschaulicht wurde.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Informations- und Diskussionsrunde zum
Thema „Zukunftsperspektive der baulichen Entwicklung in der Verbandsgemeinde
Nierstein-Oppenheim.“ Hierzu fanden viele Interessierte den Weg in die VG-Verwaltung
und konnten sich ein Bild von den Auswirkungen des demographischen Wandels auf
unsere Region machen. Besondere Aktualität erhielt dieses Thema durch die
landesweit geführte Diskussion um den Entwurf des Landesentwicklungsprogramms
IV (LEP IV) und die Fortschreibung des Flächennutzungsplanes der
Verbandsgemeinde. Die demographische Entwicklung, aber auch die günstige Lage
der VG im Rhein/Main-Gebiet und gute Infrastruktur spielten in der Diskussion
eine wichtige Rolle.

Zur Stärkung zwischendurch erwartete die Besucher eine von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausgerichtete Cafeteria mit schmackhaften Kuchen.
In der Tombola gab es schöne Preise zu gewinnen.
Auf
dem Außengelände demonstrierte die Freiwillige Feuerwehr Mommenheim die Gefahr,
die durch Löschversuche mit Wasser in Verbindung mit heißem Fett entsteht.
Auch
die Fachgeschäfte, die im Erdgeschoß des Verwaltungsgebäudes untergebracht
sind, hatten an diesem Tag aus Anlass des 15-jährigen Bestehens zwischen 9:30
und 18:00 Uhr zum Familien-Festival mit attraktiven Angeboten eingeladen. Ein
besonderes Highlight bildeten dabei die Spiel-Stationen, die der TV 08 Dienheim
auf dem Gelände um das Gebäude aufgestellt hatte.
Landwirtschaft und Weinbau
Abgabetermin für Anträge zur Agrarförderung am 15. Mai 2007
Die Landwirtschafts- und Weinbauabteilung der Kreisverwaltung weist die Landwirte auf folgenden wichtigen Termin hin: Anträge zur Agrarförderung sind bis spätestens Dienstag,15. Mai 2007 einzureichen. Verspätet eingereicht Antragsunterlagen führen zur Kürzung der möglichen Prämie bzw. Ablehnung des Antrages. eitere Auskünfte erteilt die Abteilung für Landwirtschaft und Weinbau der Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Große Langgasse 29 in Mainz, Telefon 06131/69333-0, Fax 06131/69333-4198 oder E-Mail: runkel.harry@mainz-bingen.de
60 Jahre Rheinland-Pfalz: „Tag der offenen Tür“ am Samstag, den 19.05.07 in der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim
Am Samstag, den 19. Mai 07 lädt die Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim unter Bürgermeister Klaus Penzer in der Zeit von 11 – 17 Uhr zum „Tag der offenen Tür“.
Ministerpräsident Kurt Beck hat aus Anlass des 60.Geburtstages von Rheinland-Pfalz zu dieser landesweiten Aktion aufgerufen, an der sich auch die Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim beteiligt.
„Die Verbandsgemeindeverwaltung, die vereinzelt noch fälschlicherweise „Schreibstube der Ortsgemeinden“ genannt wird, wird an diesem Tag zwischen 11 und 17 Uhr ihr breites Leistungsspektrum aufzeigen“, so Bürgermeister Klaus Penzer.
„Seit der Bildung der Verbandsgemeinde im Jahre 1973 sind immer wieder neue Aufgaben hinzugekommen. Heute führt die VG-Verwaltung die Verwaltungsgeschäfte der Ortsgemeinden und der Stadt Oppenheim, ist u.a. Schulträger für sechs Grundschulen und die Hauptschule Oppenheim, verantwortlich für den Brand- und Katastrophenschutz und erstellt den Flächennutzungsplan. Darüber hinaus sind der VG rund 80 staatliche Aufgaben zur Erledigung übertragen.“
Die Besucher erhalten Einblicke in das vielfältige Leistungsspektrum der VG und die Auswirkungen des demographischen Wandels in unserer Region. Mittelpunkt der Veranstaltung ist um 14.30 Uhr eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Zukunftsperspektive der baulichen Entwicklung in der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim.“ Besondere Aktualität erhält diese Veranstaltung durch die landesweit geführte Diskussion um den Entwurf des Landesentwicklungsprogramms IV (LEP IV) und die Fortschreibung des Flächennutzungsplanes der Verbandsgemeinde. Die demographische Entwicklung, aber auch die günstige Lage der VG im Rhein/Main-Gebiet und gute Infrastruktur werden in der Diskussion sicher eine wichtige Rolle spielen.
Zur Stärkung zwischendurch wartet die Cafeteria mit schmackhaften Kuchen und eine Tombola winkt mit schönen Preisen.
Bürgermeister Klaus Penzer lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, die Veranstaltung und auch das Familien-Festival, zu dem die Fachgeschäfte aus Anlass des 15-jährigen Bestehens des Rondos zwischen 9:30 und 18:00 Uhr mit attraktiven Angeboten einladen, zu besuchen.

B9 NEU – VERLEGUNG ZWISCHEN OPPENHEIM UND GUNTERSBLUM
Der Landesbetrieb Mobilität Worms informiert darüber, dass die Bauarbeiten für die Verlegung der neuen B 9 zwischen Guntersblum und Oppenheim, die auch die Ortsdurchfahrten von Ludwigshöhe und Dienheim erheblich entlasten wird, planmäßig voranschreiten.
Die Straßenbauarbeiten laufen auf der gesamten Neubaustrecke zwischen Oppenheim und Guntersblum mit Hochdruck.
Die beiden Unterführungen Hasenbrunnengasse und Kette-Saar sind voll im Bau.
Während die Gesamtmaßnahme bis Ende 2007 abgeschlossen sein soll, kann die Unterführung Hasenbrunnengasse ab Ende Juli durch den Geh- und Radverkehr genutzt werden. Die Unterführung Hasenbrunnengasse wird den Fußgängern und Radfahrern somit rechtzeitig vor Beginn des neuen Schuljahres zum sicheren Überqueren der Bahnlinie zur Verfügung stehen.
Die Baukosten der Verlegung Oppenheim-Guntersblum liegen für die rd. 5,8 km lange Neubaustrecke bei insgesamt 32,75 Mio. Euro.
Interview mit Torsten Kram
Frage: Was muss sich der Bürger unter Landesentwicklungsplanung vorstellen?
Kram: Das Landesentwicklungsprogramm (LEP IV) zeigt die Ziele und Grundsätze der künftigen Entwicklung für ganz Rheinland-Pfalz auf. Dies betrifft alle Bereiche. Von der baulichen Entwicklung, Naturschutz, Gewerbe, Energie, Verkehr und Infrastruktur bis hin zum Tourismus. Spezifischer und konkreter auf die Region abgebildet wird es dann in den Raumordnungsplänen (ROP). Für die VG ist dies der regionale Raumordnungsplan Rheinhessen – Nahe.
Frage: Inwiefern ist die VG Nierstein-Oppenheim denn vom neuen LEP-Entwurf betroffen?
Kram: Die Entwicklung der Kommunen hat sich an übergeordneten Plänen, Zielen und Vorgaben zu orientieren. Wir bringen dann auf Ebene unserer Flächenutzungsplanung die konkreten Vorhaben und Ziele unserer Kommunen in Einklang mit den übergeordneten Vorgaben und Ziele der Landesplanung und der Regionalplanung. Umgekehrt werden wir als VG bei einer Neuaufstellung des LEP vom zuständigen Innenministerium beteiligt und um unsere Stellungnahme gebeten.
Frage: Was hat es denn mit der ominösen Innen- und Außenentwicklung auf sich?
Kram: Im Mittelpunkt des Landesentwurfs stehen die Folgen und Konsequenzen des demografischen Wandels und das Ziel des nachhaltigen und damit sparsamen Umgangs mit der Ressource Boden. Auch in unserer Region werden die Menschen älter, die Geburtenrate bleibt eher negativ. Aus diesen Gründen sehen die Planer grundsätzlich in vielen Kommunen keinen Sinn, am Rand Neubaugebiete für Junge zu entwickeln, während im alten Ort Flächen brachliegen, Häuser leer stehen und Ortskerne ausbluten. Das heißt konkret, vorrangig Baulücken nutzen und vorhandene Bausubstanz erhalten und umgestalten
Frage: Hat das Relevanz auf Kommunen wie Oppenheim und Köngernheim?
Kram: Oppenheim und Nierstein werden anders bewertet als die kleineren Selztal-Gemeinden. Die beiden größten VG-Kommunen erhalten von der Landesplanung noch kleinere Spielräume bei der baulichen Außenentwicklung zugestanden. Dort wird aber künftig strikter auf Vorranggebiete für den Hochwasserschutz geachtet. Bei den kleineren Gemeinden, die nicht mit Haltepunkt am RLP-Takt angebunden sind, setzen die Planer in Mainz strenger auf Eigenentwicklung. Hier künftig über Zielabweichungsverfahren Ausnahmen zu bekommen, wird schwieriger. Solche Restriktionen treffen bei den Betroffenen vor Ort natürlich nicht gerade auf Begeisterung.
Frage: Welche Stellungnahme gibt die VG an das Innenministerium ab?
Kram: Die VG-Gremien sind der Meinung, dass auch unsere eher ländlichen Gemeinden noch gewisse Entwicklungsspielräume haben sollten. Denn wenn die Ausweisung von Flächen restriktiv nur noch an den RLP-Takt gebunden wird, ist für acht der elf Ortsgemeinden der Zug abgefahren. Auch sollen Fördermittel des Landes nicht nur in die Verdichtungsräume und Zentren fließen, sondern eher zielorientiert zur Eigenentwicklung der Gemeinden.
Frage: Ist das vieldiskutierte Thema Rheinbrücke im LEP berücksichtigt?
Kram: Im noch gültigen LEP III steht nichts von einer Rheinbrücke bei Nierstein. Zwar hat auch der neue Entwurf des LEP IV eine Brücke nicht zum Ziel, aber im Grundsatzteil wird eine mögliche Prüfung erwähnt. Ich persönlich halte einen Brückenstandort Nierstein nach wie vor für falsch.
Broschüre zeigt barrierefreie Hotel- und Gastronomiebetriebe
Aktualisierte und ergänzte Neuauflage
Die aktualisierte und ergänzte Neuauflage der Broschüre „Barrierefreie Gastronomie- und Hotelleriebetriebe im Landkreis Mainz-Bingen“ ist fertig und kann über die Kreisverwaltung bezogen werden. In der Neuauflage sind auf 41 Seiten jetzt insgesamt 114 barrierefreie Betriebe aufgeführt, damit sind über 50 Unternehmen hinzugekommen.
Sie allesamt wurden vom Behindertenbeauftragten des Landkreises Mainz-Bingen, Knut Jordan, genau unter die Lupe genommen. „Alle Einrichtungen verfügen über einen barrierefreien Zugang, damit sie auch von Menschen besucht werden können, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Das gilt im übrigen nicht nur für behinderte oder erkrankte Menschen, sondern auch für Senioren und Eltern mit Kinderwagen“, erklärt Jordan. „Die Broschüre ist nicht zuletzt auch eine Werbung für die Betriebe und hilft, neue Kundenkreise zu erschließen“, wirbt Jordan. Ein weiteres wichtiges Kriterium für die Aufnahme in die Broschüre ist das Vorhandensein von entsprechenden WC-Anlagen. Darüber hinaus informiert die Broschüre erstmals in einem Anhang über öffentliche barrierefreie WC-Anlagen im Landkreis, die – mit einem Euro-Schlüssel – grundsätzlich jederzeit genutzt werden können.
„Aufgrund der Fülle der zusammengetragenen barrierefreien Betriebe kann diese Broschüre als einzigartig für Rheinland-Pfalz angesehen werden“, sagt Jordan.
Erhältlich ist die Broschüre in Kürze bei den Gemeinde-, VG- und Stadtverwaltungen, der Rheinhessen-Touristik und den Verkehrsämtern vor Ort, den Behindertenverbänden und bei der Kreisverwaltung Mainz-Bingen. Dort wird sie Kürze auch auf der Internetseite unter „www.mainz-bingen.de/Stichwort Behindertenbeauftragter“ veröffentlicht. Betriebe, die ebenfalls in die Broschüre aufgenommen werden wollen, können sich melden bei Knut Jordan, Telefon 06136-7875.
Kram: Mensabaustelle kommt gut voran
VG-Baudezernet Torsten Kram (SPD) wirkt sichtbar zufrieden bei seinem Baustellenbesuch in der Niersteiner Grundschule. "Wir sind sehr gut im Zeitplan und die lärm- und staubintensivsten Abbrucharbeiten konnten in den wenigen Arbeitstagen in den Osterferien abgeschlossen werden", so der Beigeordnete. Dort, wo aktuell noch Staub und Schutt liegen, sollen ab dem neuen Schuljahr 2007/2008 Ende August in fast 100 Quadtratmetern Mensaraum auf 72 Sitzplätzen die Niersteiner Ganztagsschüler ihr Essen einnehmen. In Nachbarschaft zu weiteren 100 Quadtratmetern Ausgaberaum, Küche, Lager und Sozialräumen. "Größter Brocken war dabei der Abriss einer sehr hohen, 70 Zentimeter starken Wand, die für einen Durchbruch von drei jeweils acht Zentner schweren Stahlträgern als Sturz ersetzt wurde. Eine schweißtreibende Angelegenheit für die Arbeiter", weiß Kram zu berichten. Ebenso im Rohbau befindet sich bereits die neue Behinderten-Toilette im Ostbau.
In der ersten Schulwoche sollen die Installationsarbeiten begonnen werden, sobald die Kernbohrungen abgeschlossen sind. Dabei bittet Kram um Verständnis, dass trotz aller Bemühungen bei der Planung und Durchführung eine gewisse Lärmbelästigung während des Schulbetriebs nicht ganz ausgeschlossen werden kann. "Wir bauen schließlich im Bestand um und können die Schule nicht monatelang schließen". Lobende Worte fand der VG-Baudezernent für die bisher gute Kooperation und Kommunikation. "Alle arbeiten Hand in Hand - von der VG-Bauverwaltung, Schulverwaltung und Schulleitung bis hin zum Planer, den ausführenden Firmen und dem allgegenwärtigen Hausmeister", führt Kram aus.
Die Grundschule Nierstein ist seit vergangenem Jahr Ganztagsschule und nutzt zur Zeit ein Provisorium als Mensa. Zum neuen Schuljahr weist die Verbandsgemeinde als Schulträger bereits drei Ganztagsschulen auf. Neben der Niersteiner Grundschule noch die Mommenheimer Grundschule und die Oppenheimer Hauptschule. Der Kreis als weiterer Schulträger hält die Niersteiner Realschule, die Oppenheimer Förderschule und künftig das Oppenheimer Gymnasium als Ganztagsangebote bereit. "Damit wird für alle Schulformen in der VG ein Bedarf vorgehalten, der den Kindern und Eltern von großem Nutzen ist", verdeutlicht der 40jährige Sozialdemokrat. Wie er weiter berichtet, wird nach der Einweihung der Mensa an der Schule in der Pestalozzistraße eine neue Baustelle eröffnet: die Sanierung der Turnhalle. Nach Abschluss dieser Arbeiten geht es an die Sanierung des Schulhofgeländes. "Stillstand ist eben nicht unser Programm", macht Kram klar.
Pressemitteilung: Kinderbetreuung
Mindestens zehn weitere Krippengruppen in diesem Jahr
„Wir begrüßen die Einigung auf Bundesebene, dass bis 2013 jedes dritte Kind unter drei Jahren einen Betreuungsplatz erhalten soll, grundsätzlich. Wie belastbar die genannten Zahlen zum Bedarf sind und wie die Plätze finanziert werden, muss sich herausstellen. Ebenso, wie sich das neue Elterngeld auf den Betreuungsbedarf auswirkt. Denn wir erwarten, dass viele Eltern ihre Kinder im ersten Lebensjahr zu Hause betreuen“, sagt Landrat Claus Schick.
Das Land Rheinland-Pfalz sichert ab 2010 jedem Zweijährigen einen Kindergartenplatz zu. Im Landkreis gibt es bei insgesamt rund 5 000 U3-Kindern derzeit 681 Betreuungsplätze in Kindertagesstätten, Krippen und bei Tagespflegemütter und –Väter.
Schick: „Wir wollen diese Vollversorgung früher erreichen und bereits in diesem Jahr bis zum Sommer mindestens zehn weitere Krippengruppen einrichten.“ Bisher liegen acht Anträge beziehungsweise Zusagen von Kommunen und konfessionellen Trägern vor. „Wenn es mehr Anträge gibt, richten wir auch darüber hinaus zusätzliche Gruppen ein“, verspricht die zuständige Beigeordnete Irene Alt und appelliert an Kommunen und Träger, Bedarfe anzumelden.
Die Einrichtung von neuen Krippengruppen wird vom Landkreis mit einem Sachkostenzuschuss von 3 000 Euro je Gruppe unterstützt. An notwendigen Umbaumaßnahmen kann sich der Kreis beteiligen, wenn diese Kosten nach dem Kindertagesstättenausbaugesetz notwendig und zuschussfähig sind. Zusätzlich zum Ausbau der Krippengruppen baut der Kreis auch die Kindertagespflege aus und dort, wo reguläre Kindergartengruppen aufgrund zurückgehender Kinderzahlen eigentlich schließen müssten, unterstützt der Kreis die Einrichtung von altersgemischten Gruppen.
Die Personalkosten für die Krippenplätze selbst tragen, wie auch bei den Kindergartenplätzen, Kommune, Träger, Eltern und Kreis. Neben den rund 10,8 Millionen für Personalkosten die der Kreis bei den Kindertagesstätten finanziert, stehen weitere 630 000 Euro in 2007 im Mainz-Binger Haushalt für die zusätzlichen Krippengruppen bereit. Die Beiträge der Eltern für Krippenplätze sind wie bei den Kindergärten einkommensabhängig gestaffelt. An der Finanzierung der Personalkosten von Krippengruppen sind das Land zu 45%, der Kreis zu 32,5%, die Träger mit 5% beteiligt, die Elternbeiträge an den Personalkosten machen 17,5% aus.
Presseerklärung: Steuerbescheide
Anfang Februar 2007 hat die Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim für alle Ortsgemeinden und die Stadt Oppenheim rund 3.800 Abgabenbescheide verschickt. Mit diesen Bescheiden wurden die Grundsteuer und die landwirtschaftlichen Abgaben für das Jahr 2007 angefordert. Für Aufregung sorgte die Tatsache, dass wenige Tage später für die Ortsgemeinde Dienheim 350 Änderungsbescheide verschickt wurden. Grund dafür: Der Haushaltsansatz 2007 für die Feldwegeunterhaltung wurde im Rahmen der noch laufenden Haushaltsberatungen reduziert, so dass auch der Feldwegebeitrag, den die Grundstückseigentümer in Dienheim zu entrichten haben, reduziert werden konnte. „Nach dem Widerspruchsfrist für die Abgabenbescheide und die Änderungsbescheide abgelaufen ist, können wir feststellen, dass die Bescheide eine hohe Akzeptanz gefunden haben“, stellt Bürgermeister Klaus Penzer erfreut fest. „Natürlich gab es eine Menge Klärungsbedarf, der in den Tagen nach dem Versand von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Steueramtes abzuarbeiten war, aber insgesamt sind für alle Gemeinden nur 16 Widersprüche eingegangen.“ Nach Mitteilung des VG-Chefs konnte in sieben Fällen abgeholfen werden, das heißt, den berechtigen Einwendungen der Steuerpflichtigen sei Rechnung getragen worden. Zwei Widersprüche wurden zwischenzeitlich zurückgenommen, in sieben Fällen ist die Bearbeitung noch nicht abgeschlossen. Die Widersprüche, die noch bearbeitet werden, kommen aus Dalheim, Dienheim, Köngernheim und Oppenheim.
Voraussichtlich am 18.04.2007 werden die Abgabenpflichtigen gemahnt, die ihrer Zahlungspflicht am 15.02.2007 noch nicht nachgekommen sind. Bürgermeister Klaus Penzer appelliert an die Bürger die verbleibenden wenigen Tage zu nutzen, die ausstehenden Abgaben zu überweisen. Nur so könnten Mahngebühren und ggf. Verzugszinsen vermieden werden.
Ende April wird die VG-Verwaltung ca. 10.700 Abwasserbescheide verschicken. Mit diesen Bescheiden wird das Jahr 2006 abgerechnet und die Vorausleistungsbeträge für das Jahr 2007 neu festgesetzt. Bürgermeister Klaus Penzer appelliert auch hier an die Bürger, sich bei Fragen oder Unklarheiten mit dem Steueramt in Verbindung zu setzen. „Erfreulich ist, dass die Gebühren unverändert bleiben, dass soll auch noch ein paar Jahre so weiter gehen“, meint der Bürgermeister abschließend.
Pressemitteilung: Wertstoffhöfe Öffnungszeiten auf Sommerzeit umgestellt
Zum 1. April wurden die Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe im Landkreis auf die Sommeröffnungszeiten umgestellt. Die Wertstoffhöfe haben nun wie folgt geöffnet:
Bacharach, Bingen-Kempten (nur Grünschnitt),Gau-Algesheim und Heidesheim:
Freitag 13 bis 18 Uhr und Samstag 10 bis 17.30 Uhr
Bingen-Büdesheim (ohne Grünschnitt), Bodenheim, Guntersblum, Ingelheim, Nieder-Olm und Oppenheim: Dienstag 13 bis 18 Uhr, Freitag 13 bis 18 Uhr und Samstag 10 bis 17.30 Uhr
Welgesheim: Montag bis Freitag 8 bis 16 Uhr und Samstag 9 bis 12 Uhr
Entsorgungszentrum Budenheim: Montag bis Freitag 10 bis 17 Uhr und Samstag 8 bis 12 Uhr
Humuswerk Essenheim (nur Grünschnitt): Montag bis Freitag 8 bis 16 Uhr und Samstag 8 bis 12 Uhr
Bitte beachten Sie außerdem: Wegen der Osterfeiertage verschieben sich die Abfuhrtermine der Müllabfuhr. Der Karfreitag wird am Ostersamstag, 7. April, nachgefahren. Durch den Ostermontag verschieben sich die Entsorgungstermine in der gesamten Woche um jeweils einen Tag nach hinten. Der letzte Abfuhrtag ist Samstag. Die genauen Abfuhrtermine für die jeweiligen Ortsgemeinden stehen im Abfallkalender 2007 oder im Internet unter www.awb-mainz-bingen.de.
Am Karfreitag haben alle Entsorgungsanlagen geschlossen, der Wertstoffhof der Firma SULO in Welgesheim ist auch am Ostersamstag geschlossen. Alle weiteren Wertstoffhöfe und Grünschnittsammelstellen des Landkreises Mainz-Bingen sind am Ostersamstag wie gewohnt von 10 bis 17.30 Uhr geöffnet. Das Entsorgungszentrum Budenheim und das Humuswerk Essenheim öffnen Ostersamstag von 8 bis 12 Uhr. Weitere Informationen gibt die Abfallberatung unter Telefon 06132/787-7080.
Fluglärm reduzieren
Klaus Penzer (Bürgermeister VG Nierstein-Oppenheim),
Karl-Werner Rump (Bürgermeister VG Heidesheim),
Ralph Spiegler (Bürgermeister VG Nieder-Olm) und
Günter Beckermann (ISU) hinter den zahlreichen Akten zur Erweiterung des Frankfurter Flughafen
In einer gemeinsamen Pressekonferenz stellten Ralph Spiegler, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Nieder-Olm, Klaus Penzer, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim, und Karl-Werner Rump, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Heidesheim, ihre Bedingungen an einen Ausbau des Frankfurter Flughafens vor.
Anlass war die Offenlage der aktualisierten und ergänzten Unterlagen zum laufenden Planfeststellungsverfahren. Um die Forderungen genau konkretisieren zu können und um die vorliegenden, komplizierten Planunterlagen exakt zu verstehen, wurde eigens eine Stellungnahme zum Ausbau mit der Thematik Lärm und Luftschadstoffe bei der Kaiserslauterer Firma „Immissionsschutz, Städtebau und Umweltplanung“ (ISU) in Auftrag gegeben.
Diese hatte alleine eine Woche benötigt, um die 63 Fraportordner durchzulesen. Für den interessierten Bürger erscheint dies fast unmöglich. Günter Beckermann von der ISU kommt dabei unter anderem zu teilweise dramatischen Ergebnissen. So wird bereits bei dem so genannten Prognosenullfall, d.h. ohne dass ein Ausbau erfolgt, alleine durch betriebsinterne Verlagerungen der Starts und Landungen deren Anzahl über dem Gebiet der Verbandsgemeinden zwischen 50% und 100% zunehmen und damit auch die Belastung für die Einwohner der linksrheinischen Gebiete steigen. Bei einer neuen Landebahn seien nochmals erheblich gesteigerte Werte hinzunehmen.
Vordringliches Ziel müsse es laut Penzer, Rump und Spiegler daher sein, die zu erwartenden höheren Belastungen durch Lärm und Luftschadstoffe einzudämmen und zu minimieren.
Dies soll nach dem Willen der Bürgermeister durch vielschichtige Maßnahmen erreicht werden. Zunächst seien als grundsätzliche Forderung lärmarme Flugverfahren für Start- und Landevorgänge in die Planung mit einzustellen, um eine insgesamt geringere Geräuschimmission verbindlich festzulegen.
Des Weiteren wird ein generelles Nachtflugverbot für die Zeit von 22 bis 6 Uhr gefordert und nicht wie von Fraport lediglich von 23 bis 5 Uhr vorgesehen. Gerade diese zwei Stunden seien für den Menschen enorm wichtig, denn wer morgens um 5 Uhr durch den Lärm der Jets aufwache, der schlafe in der Regel auch nicht mehr ein.
Zusammen mit weiteren Maßnahmen wie zum Beispiel der Beschränkung von Flugbewegungszahlen möchte man so erreichen, dass sich die Bürger bei schönem Wetter weitgehend ungestört im Freien aufhalten können. Denn gerade an den sonnigen und warmen Tagen sei der Fluglärm über Rheinhessen am höchsten.
Gemäß den aktuellen Berechnungen geht Fraport derzeit davon aus, dass man ohne Erweiterung bis zum Jahr 2015 rund 520.000 Flugbewegungen pro Jahr erreicht. Mit Ausbau soll es ca. 702.000 Starts und Landungen geben. Dies entspräche einer Zunahme gegenüber der aktuellen Situation von 20.000 bzw. 202.000 Bewegungen.
Spiegler selbst bezweifelt diese Prognosen jedoch an. Angesichts der Tatsache, dass ursprünglich 500.000 Flugbewegungen für 2015 anvisiert waren und diese Zahl bereits 2005 erreicht wurde, erscheine es fast unseriös, nur eine Steigerung von 20.000 in den kommenden acht Jahren zu erwarten. „Die Prognose war damals nicht belastbar, also warum sollte sie es heute sein?“, so Spiegler.
Penzer sieht den Schwerpunkt der Forderungen vor allem in der radikalen Durchsetzung des Nachtflugverbotes, ohne dass hier eine spätere Durchlöcherung stattfinden kann. Man dürfe die Pläne nicht einfach kommentarlos hinnehmen, sondern müsse seine Stimme erheben. „Wichtig ist darüber hinaus, dass auch die Festlegung der Flugrouten Beachtung findet“.
Dem stimmt sein Heidesheimer Kollege Rump bei. „Auch wenn die Verbandsgemeinde Heidesheim derzeit nicht so stark betroffen ist wie die Verbandsgemeinden Nieder-Olm und Nierstein-Oppenheim, so kann es bei einer Abweichung der aktuellen Routen doch leicht zu Beeinträchtigungen Heidesheimer und Wackernheimer Bürger kommen“. Aus diesem Grund werde auch seine Verbandsgemeinde die berechtigten Forderungen an den Flughafenbetreiber stellen.
Präsentation der Wärmebildkamera
Großen Zuspruch fand die Präsentation der Wärmebildkamera, die im Rahmen des 4. Gesundheits- und Selbsthilfetages am 25.03.2007 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Bürgermeister Klaus Penzer bedankte sich noch einmal offiziell für die finanzielle Unterstützung bei den Sponsoren.
Die Wärmebildkamera ist ein modernes Such- und Hilfsmittel für den Ersteinsatz der Feuerwehr. Sie misst die Wärmestrahlung und erkennt unterschiedliche Temperaturen.
So wird es möglich, Personen in Gebäuden aufzuspüren, Glutnester oder versteckte Brandherde zu orten. Auch bei der Personensuche im Freien bei schlechten Sichtverhältnissen leistet sie unverzichtbare Dienste. Dies ist z.B. im Falle eines Unfalls bei Nacht, bei dem Personen aus dem Wagen geschleudert wurden, eine wertvolle Hilfe. Mit Hilfe der Wärmebildkamera kann im Unfallfahrzeug festgestellt werden, wie viele Personen sich im Wagen befanden.
Aber auch bei der Entsorgung gefährlicher Flüssigkeiten ist sie eine große Hilfe. An undurchsichtigen Behältern erkennt die Wärmebildkamera den Füllstand des Behälters, da der Inhalt eine andere Temperatur als der Behälter selbst hat.
Gruppenbild mit Weinmajestäten
Zur Saisoneröffnung weilten zahlreiche Weinmajestäten im Deutschen Weinbaumuseum in Oppenheim. Weinbaupräsident Norbert Weber und Bürgermeister Klaus Penzer strahlen gemeinsam mit der Deutschen Weinkönigin Katja Schweder (2.Reihe), der Rheinhessischen Weinkönigin Julia Metzler und den übrigen Majestäten um die Wette.
4. Unternehmerinnen-Messe im Landkreis Mainz-Bingen
Ausstellerinnen können sich bis 30. Juni 2007 anmelden
„Mit Kreativität und Schwung in die Wirtschaft“. Unter diesem Motto findet bereits zum vierten Mal die bewährte und inzwischen etablierte Unternehmerinnen-Messe im Landkreis Mainz-Bingen statt. Geöffnet werden die Pforten der Messe am Rotweinfest-Sonntag, 30. September 2007, von 11 bis 18 Uhr in der Kreisverwaltung in Ingelheim.
Nach drei Jahren in Folge weist die Unternehmerinnen-Messe inzwischen eine stolze Erfolgsbilanz aus. Im vergangenen Jahr waren es bei 65 Ausstellerinnen mehr als 1 200 Besucherinnen und Besucher die in angenehmer Messeatmosphäre zur Unternehmerinnen-Messe strömten. Organisiert wird die Veranstaltung von der Mainz-Binger Gleichstellungsbeauftragten Karin Diehl und der Wirtschaftsförderin des Landkreises Mainz-Bingen, Angela Schneider Braun, in Zusammenarbeit mit der Mainzer Firma Coaching compact und der Existenzgründungsberatung E.U.L.E e.V. in Mainz.
„Die Erfahrung der bisherigen Ausstellungen zeigt, dass dieses Angebot für Unternehmerinnen aus der Region eine ideale Plattform bietet, um ihre Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren“, wirbt Karin Diehl. „Sie können neue Kontakte zu Verbraucherinnen und Verbrauchern knüpfen und alte Kundenkontakte auffrischen und pflegen. Darüber hinaus ermöglicht die Messe den Erfahrungsaustausch und die Vernetzung zwischen den Ausstellerinnen, ergänzt Angela Schneider-Braun.
Unternehmerinnen, die sich mit einem Stand auf der Unternehmerinnen-Messe präsentieren wollen, können sich ab sofort bei der Gleichstellungsstelle der Kreisverwaltung Mainz-Bingen anmelden. Telefon 06132 / 787-1040, E-Mail: glst@mainz-bingen.de. Dort gibt es außerdem nähere Informationen zur Messe. Die Standmiete beträgt 30 Euro pro Quadratmeter. In dem Preis sind Tische, Stühle, Stellwände und Stromanschluss enthalten. Anmeldefrist ist Samstag, 30. Juni 2007.
Presseinformation zum 1.Hammerschlag an der Grundschule Nierstein:
Grundschule Nierstein Einrichtung einer Mensa
„Der 1. Hammerschlag am Beginn der Osterferien 2007 symbolisiert den Beginn umfangreicher baulicher Maßnahmen an der Grundschule Nierstein.“ Bürgermeister Klaus Penzer und die Beigeordneten Wilhelm Westphal und Torsten Kram verweisen darauf, dass damit der Gebäudekomplex fit gemacht wird für die Anforderungen, die eine Ganztagsschule an den Schulträger stellt. Die Verantwortlichen der VG können darauf verweisen, dass die Verbandsgemeinde im Jahre 2005 an der Hauptschule Oppenheim eine Mensa gebaut hat (für rund 1 Mio. €) und im Jahre 2006 einen Mehrzweckraum an der Grundschule Mommenheim (für rund 360.000 €). Die Grundschule Nierstein ist nach der Matthäus-Merian-Hauptschule und der Grundschule Mommenheim die dritte Schule in der Trägerschaft der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim, die Ganztagsschule in Angebotsform ist. An allen übrigen Grundschulen in der Verbandsgemeinde deckt die Betreuende Grundschule den Betreuungsbedarf vor Schulbeginn und am Nachmittag, z.T. bis 16.00 Uhr, ab.
Bürgermeister Klaus Penzer freut sich, dass er seine Zusage „Nun ist Nierstein dran“, die er im Dezember 2006 bei einem Ortstermin mit dem Schulelternbeirat und interessierten Eltern abgegeben hatte, einlösen kann.
„Wir freuen uns, dass wir eine moderne Mensa bekommen, die 72 Sitzplätze bietet.“ Die Schulleiterin, Frau Margarete Harnau, hat im Frühjahr 2005 mit dem offiziellen Verfahren zur Einrichtung einer Ganztagsschule begonnen. Neben den schulischen Gremien hat auch der VG-Rat im Sommer 2005 der Einrichtung zugestimmt und einen entsprechenden Antrag an die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Neustadt gestellt. Im Dezember 2005 hat das Bildungsministerium die Einrichtungsoption erteilt, danach wurden Elternbefragungen durchgeführt und erste bauliche Überlegungen angestellt.
Im Februar 2006 erhielt das Planungsbüro Schweitzer den Planungsauftrag. Folgende Maßnahmen werden von der Verbandsgemeinde nacheinander umgesetzt:
• Schaffung einer Mensa im Erdgeschoß
• Bau eines barrierefreien Zugangs
• Bau einer Behindertentoilette
• Schaffung eines Sonnenschutzes an der Südseite des Schulgebäudes ( B 420)
• Maßnahmen zur Verbesserung des Lärmschutzes und zur Verbesserung des Raumklimas in den Klassenräumen an der Südseite, abhängig von den Empfehlungen eingeschalteter Gutachter,
• Erfüllung brandschutztechnischer Auflagen im gesamten Gebäude
• Sanierung der Turnhalle und Sanierung des Schulhofes
mehr
Oppenheimer Ostermarkt 2007
Gemeinsam eröffnen die VOG-Vorsitzende Margit Kopf, Stadtbürgermeister
Marcus Held, VG-Bürgermeister Klaus Penzer und der Stadtbeigeordnete Jörg
Steinheimer den Oppenheimer Ostermarkt 2007.

Begrüßung der Besucher und Ehrengäste anlässlich des 4. Gesundheits- und Selbsthilfetages am 25.03.2007 in der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim
Meine sehr verehrten Damen und Herren, verehrte Ehrengäste!
„Ich habe viel in der Krankheit gelernt,
das ich niemals in meinem Leben hätte lernen können.“ (Goethe)
Goethe hat damit zum Ausdruck gebracht, was wir selbst spüren, wenn uns nur eine Grippe in die Knie zwingt: Wir spüren, wir sind anfällig, bei anderen Krankheiten machen wir sogar Grenzerfahrungen. Und diese Erfahrung meint Goethe, wenn er vom Lernen in der Krankheit spricht. Sie verändert uns, öffnet uns die Augen, wir werden zu Helfenden. Und ich glaube, dass viele Menschen, die sich in den Selbsthilfegruppen engagieren, die heute bei unserem 4.Gesundheits- und Selbsthilfetag dabei sind, von den Erfahrungen in der Krankheit geleitet wurden.
Wir müssen für dieses Engagement dankbar sein, denn nichts ist neben einer guten medizinischen Versorgung so wichtig, wie die Zuwendung, die uns in einer Krankheit zuteil wird. Ich danke deshalb den 27 Gruppen, die sich heute hier präsentieren und zeigen, was sie – häufig im Stillen – im Laufe eines Jahres leisten. Mein besonderer Dank geht an die Arbeitsgruppe um Renate Lampert-Schmitt und Christiane Gerhardt, die den heutigen Tag vorbereitet haben: Herrn Landua von der BeKo, Herrn Saalbach von den Johannitern, Herrn Ziegler von der Diabetikergruppe, Herrn Scharth, der 2001 das Ganze initiiert hat und an die vielen anderen Personen, die zum Gelingen des heutigen Tages beigetragen haben.
Danke auch an die FF Oppenheim für die Präsentation der Wärmebildkamera und an die Sponsoren, die die Anschaffung ermöglicht haben.
Ich danke auch Herrn StS Dr. Richard Auernheimer für die Übernahme der Schirmherrschaft. Und von Goethe könnte auch der folgende Satz sein, wenn er den medizinischen Fortschritt unserer Tage noch kennen gelernt hätte: „Die Erforschung der Krankheiten hat so große Fortschritte gemacht, dass es immer schwerer wird, einen gesunden Menschen zu finden“. Mit diesem Wort des Engländers Huxley begrüße ich Sie alle sehr herzlich auf dem Gelände der VGV und wünsche Ihnen informative Stunden.
Ihr
Klaus Penzer
Bekanntmachung nach § 46 (3)
Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)
Der zwischen der Thüga Rheinhessen-Pfalz AG und der Stadt Oppenheim bestehende Gas-Konzessionsvertrag endete am 31. Dezember 2006.
Qualifizierte Energieversorgungsunternehmen, die Interesse am Abschluss eines neuen Konzessionsvertrages ab dem 01.01.2008 mit der Stadt Oppenheim haben, werden gebeten, innerhalb einer Frist von drei Monaten ab dem Erscheinen dieser Bekanntmachung im Bundesanzeiger gegenüber der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim, Sant' Ambrogio-Ring 33, 55276 Oppenheim (Fax: 06133/4901-205) schriftlich ihr Interesse zu bekunden.
Oppenheim, den 26.03.2007
Marcus Held
Stadtbürgermeister
Bürgermeister Klaus Penzer zur Besuch bei Rheinland-Pfalz-Ausstellung


Bürgermeister Klaus Penzer besuchte auf der diesjährigen Rheinland-Pfalz-Ausstellung Firmen aus der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim, die sich auf dem Messegelände präsentierten. Die beiden Fotos zeigen den VG-Chef mit Paul Jugenheimer und seiner Mitarbeiterin Frau Borngässer (Schreinerei Jugenheimer, Nierstein) und Frank May aus Köngernheim (Fa. Längsholz). Den Unternehmern wünschte er weiterhin guten geschäftlichen Erfolg.
Das Wort hat: VG-Beigeordneter Torsten Kram
Klimaschutz konkret und vor Ort
"Alle reden vom Wetter. Wir nicht.", plakatierte während der 68er Revolte der Sozialistische Deutsche Studentenbund. Heute müsste man plakatieren: "Alle reden vom Klimaschutz. Wir auch". Jeder spürt – es ist höchste Eisenbahn in Sachen Klimaschutz. Dieser Einsicht müssen endlich Taten folgen. Ganz nach der Devise: „Global denken, lokal handeln.“ Denn die Forderung nach Klimaschutz gilt nicht nur für das ferne aufstrebende China und die Verschwendungsmacht USA, sondern auch hier vor Ort und hinter jeder Haustür. Möglichkeiten für individuelle Beiträge gibt es genug: Wärmedämmung am Gebäude, Nutzung erneuerbarer Energien, mehr Bahnreisen statt Autofahrten und Billigflugreisen, Strom sparen und Energie effizient einsetzen. Selbst Baugebiete können schon so konzipiert sein, dass neben Wohnwert auch die Ökologie ihren Eingang in die Planung und Umsetzung findet. Staatliche Fördermittel für ökologische Maßnahmen sind vielfach vorhanden. Manche Investitionen kosten Geld, andere Beiträge nur den Willen und die Disziplin. Am Ende aber rechnet sich jeder Beitrag. Ökologisch, weil weniger Schadstoffe unsere Atmosphäre belasten und Rohstoffe nicht unnötig verbraucht werden. Ökonomisch, weil weniger Energieverbrauch auch weniger Energiekosten verursacht. Mehr noch. Die Umweltbranche boomt, der Umsatz steigt ebenso wie die Zahl der Arbeitsplätze dort. Wir sind nicht nur Handballweltmeister, sondern auch bei Solartechnik und Windenergie weltweit Spitze. Allein die Nutzung von Erneuerbaren Energien spart bundesweit über 70 Millionen Tonnen des klimaschädlichen Kohlendioxids ein. Jeder Beitrag ist wichtig. Auch die Verbandsgemeinde leistet direkt und indirekt ihren Beitrag. Allein „unsere“ fünf Windkraftanlagen in Undenheim und Selzen decken den Strombedarf von rund der Hälfte unserer VG-weit 30.000 Einwohner. Auch die Zahl der Solaranlagen für Warmwasser und Strom auf privaten, gewerblichen und öffentlichen Gebäuden steigt. Auf dem VG-Rathaus wird seit zwei Jahren bereits aus Sonnenstrahlen Strom produziert. Zusätzliche Anlagen auf unseren Dächern sollen folgen. Denn allein mit der Sonnenkraft könnte Experten zufolge bundesweit ein Drittel des Stromverbrauchs gedeckt werden. Über die Nutzung der Fotovoltaik hatten wir eigens eine Broschüre herausgegeben. Zum Beheizen unseres Hallenbades und der Hauptschule nutzen wir das Klärgas des benachbarten Abwasserwerkes und in unserer Grundschule Hahnheim werden überwiegend Holzpellets verbrannt. Demnächst gehen wir noch mit „Energiehausmeistern“ dem Energieverbrauch in unseren Schulen und Sporthallen auf die Spur. Und am Ökocampus Birkenfeld haben wir uns über Stoffstrommanagement informiert und als Projektpartner beworben. Denn eines ist sicher: Energieverschwendung ist out! Stattdessen sollte für jeden beim Energieverbrauch schon heute das Motto gelten: "Geiz ist geil!"
Infomaterial zum Thema energetische Sanierung und Erneuerbare Energien gibt es beim Bauamt der VG Nierstein - Oppenheim, Sant Ambrogio Ring 33, in Oppenheim.
Wärmebildkamera wird präsentiert
Ende Oktober 2006 erwarb die Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim mit finanzieller Unterstützung der Fördervereine der Freiwilligen Feuerwehren und weiterer Sponsoren eine Wärmebildkamera.
Die Wärmebildkamera ist ein modernes Such- und Hilfsmittel für den Ersteinsatz der Feuerwehr. Sie misst die Wärmestrahlung und erkennt unterschiedliche Temperaturen.
So wird es möglich, Personen in Gebäuden aufzuspüren, Glutnester oder versteckte Brandherde zu orten. Auch bei der Personensuche im Freien bei schlechten Sichtverhältnissen leistet sie unverzichtbare Dienste. Dies ist z.B. im Falle eines Unfalls bei Nacht, bei dem Personen aus dem Wagen geschleudert wurden, eine wertvolle Hilfe. Mit Hilfe der Wärmebildkamera kann im Unfallfahrzeug festgestellt werden, wie viele Personen sich im Wagen befanden.
Aber auch bei der Entsorgung gefährlicher Flüssigkeiten ist sie eine große Hilfe. An undurchsichtigen Behältern erkennt die Wärmebildkamera den Füllstand des Behälters, da der Inhalt eine andere Temperatur als der Behälter selbst hat.
Im Rahmen des 4. Gesundheits- und Selbsthilfetages wird sich Bürgermeister Klaus Penzer daher noch einmal offiziell für die Unterstützung der Sponsoren bedanken und die Wärmebildkamera der Öffentlichkeit vorstellen.
lle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Vorführung der Wärmebildkamera durch die Freiwillige Feuerwehr Oppenheim am Sonntag, dem 25. März 2007, in der Zeit von 11:00 – 18:00 Uhr vor dem Gebäude der VGV Nierstein-Oppenheim, Sant`Ambrogio-Ring 33, 55276 Oppenheim, zu besuchen.
Pressemitteilung:
Betreuung von Kindern unter drei Jahren 100 weitere Betreuungsplätze in Mainz-Bingen
Im Jahr 2007 werden im Landkreis Mainz-Bingen zehn neue Krippengruppen eröffnet, das sind 100 zusätzliche Betreuungsplätze bei dann insgesamt 27 Gruppen für Kinder unter drei Jahren (U3).
„Die Betreuung von U3-Kindern steht in Mainz-Bingen auf drei Säulen“, erklärt die zuständige Kreisbeigeordnete Irene Alt: „Die Einrichtung von Kinderkrippengruppen, die Aufnahme von unter zweijährigen Kindern in reguläre Kindergartengruppen und die Kindertagespflege.“ Insgesamt weist der Landkreis momentan 681 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren auf: 183 in Krippen, 387 in altersgemischten Kindergartengruppen und 111 in der Kindertagespflege. Alt: „Alle drei Betreuungsformen zusammengenommen, erreichen wir bei insgesamt 4894 Kindern unter drei Jahren im Landkreis derzeit einen Deckungsgrad von 13,9 Prozent. Und wir haben ein flächendeckendes Angebot mit Betreuungsmöglichkeiten in allen Gebietskörperschaften. Damit haben wir einen Riesenschritt nach vorne gemacht und ein weiterer wird in diesem Jahr folgen, dann mit einem Deckungsgrad von 16 Prozent!“
Die Vorbereitungen seitens des Kreises für acht Krippengruppen in 2007 sind praktisch abgeschlossen, die Einrichtungen mit den Bürgermeistern und Trägern vereinbart und die entsprechenden Beschlüsse in den kommunalen Gremien gefasst. Eingerichtet werden können Gruppen in Bingen, Nackenheim, Schwabenheim, Ober-Hilbersheim, Jugenheim, Essenheim, Nierstein und Bacharach. Dort sind die Betreuungsteams mit der praktischen und konzeptionellen Vorbereitung beschäftigt. Dazu gehört auch die pädagogische Weiterbildung, die unter anderem die kommunale Fachberatung für Kindertagesstätten durchführt. In Gensingen ist der Kreis in Gesprächen mit der Gemeinde, die Ampel steht auch hier eindeutig auf „grün“. Eine weitere Gruppe ist noch offen. „Wir können noch nachlegen und warten auf das Interesse der Kommunen“, so Alt. Doch auch über zehn Gruppen hinaus „kann im Einzelfall über dringenden Bedarf noch gesprochen werden.“
Zu den Krippengruppen die in diesem Jahr noch eröffnet werden, die meisten davon im Sommer mit Beginn des Kindergartenjahres, kommen in 2008 weitere zehn Gruppen. Die ersten Gespräche darüber sind bereits mit den Kommunen geführt.
Mit knapp einer Million Euro finanziert der Kreis die Betreuung von U3-Kindern allein in 2007. Neben der Einrichtung der zehn neuen Kinderkrippengruppen können, einem Beschluss des Kreistages folgend, dort Krippengruppen eingerichtet werden, wo reguläre Gruppen aufgrund von fehlenden Anmeldezahlen schließen müssten. Der Kreisanteil an den Personalkosten für Krippengruppen beträgt 630 000 Euro in 2007. Zusätzlich fördert der Kreis neu eingerichtete Gruppen – auch rückwirkend - mit einem Sachkostenzuschuss von je 3 000 Euro, insgesamt sind dafür 66 000 Euro im Haushalt eingestellt. Die Kindertagespflege wurde im Landkreis massiv ausgebaut und wird mit über 252 000 Euro finanziell unterstützt. Dazu gehört auch die Qualifizierung und Zertifizierung von Tagespflegepersonen, die das Tagesbetreuungsausbaugesetz fordert.
4. Gesundheits- und Selbsthilfetag am Sonntag, den 25.März 2007

Gesundheit für Jung und Alt
Unter diesem Motto erwarten Sie Aktionen, Informationen und Vorträge, wenn die Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim unter Bürgermeister Klaus Penzer am Sonntag, den 25. März 2007 ihr Verwaltungsgebäude öffnet.
Auch in diesem Jahr haben sich wieder eine große Anzahl kompetenter Ansprechpartner aus dem Gesundheitsbereich zusammengefunden, um Sie zu Fragen der Prävention, dem Umgang und der Überwindung von Krankheiten zu informieren und Ihnen wertvolle Hilfestellungen anhand zu geben.
Begleitet wird die Veranstaltung von einer Vortragsreihe zu verschiedenen spezifischen Gesundheitsproblemen.
Nutzen Sie beim Besuch der Veranstaltung die Möglichkeit, Ihren Blutdruck- und Blutzucker messen zu lassen oder nehmen Sie an der Bewegungskampagne der Landeszentrale für Gesundheitsförderung teil. Tolle Preise gibt es bei der großen Tombola zu gewinnen.
Zur Stärkung zwischendurch erwartet Sie eine reich bestückte Cafeteria oder ein Gemüseeintopf des DRK
Grußwort
Seit 1883 gibt es die gesetzliche Krankenversicherung. Heute bietet diese rund 70 Millionen Menschen Schutz und eine umfassende medizinische Versorgung. Am 01. April 2007 soll nun eine weitere Gesundheitsreform in Kraft treten. Auch wenn diese heftige Diskussionen und Demonstrationen ausgelöst hat und augenblicklich äußerst unpopulär ist, weil die Menschen negative Auswirkungen auf ihre medizinische Versorgung befürchten, ist uns allen doch bewusst, dass unser Gesundheitssystem ohne Anpassungen nicht aufrechterhalten werden kann. So verfolgt die jetzige Reform das Ziel, Menschen, die zurzeit keinen Versicherungsschutz haben, die Rückkehr in eine Krankenversicherung zu ermöglichen. Weiterhin sollen die Organisationsstrukturen gestrafft und den gesetzlichen Krankenversicherungen mehr Freiheiten in der Vertragsgestaltung ermöglicht werden. Die Ausgaben für die Krankenhausversorgung sollen weiter begrenzt werden. Ich wünsche mir, dass die Menschen sehr bald spüren, dass sich die Reform des Jahres 2007 für sie positiv auswirkt.
Schon frühere Reformen verfolgten das Ziel, die Gesundheitsvorsorge zu verstärken. Viele Menschen haben dies verstanden und wissen, dass gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und die frühzeitige Auseinandersetzung mit möglichen Krankheiten besonders wichtig sind. Auch die Politik leistet ihren Beitrag. Ein Beispiel dafür sind die Lärmschutzmaßnahmen entlang der Bahnstrecke in Dienheim, Oppenheim und Nierstein.
Seit 2001 veranstalten wir nun in zweijährigen Turnus den Gesundheits- und Selbsthilfetag. Die große Resonanz zeigt mir, dass diese Veranstaltung sowohl bei den Gruppen, die ihre Dienste anbieten als auch bei den Menschen, die zu uns kommen, einen festen Platz im Veranstaltungskalender der Region erobert hat. Darüber freue ich mich.
Ich danke an dieser Stelle allen, die auch in diesem Jahr wieder zum Gelingen des Gesundheits- und Selbsthilfetages beitragen haben, sowohl den Gruppen, die mitmachen als auch unseren Sponsoren.
Ich lade Sie herzlich ein, unsere Veranstaltung zu besuchen, aber auch - bei hoffentlich schönem Wetter - einen Bummel über den Oppenheimer Ostermarkt zu machen.
Herzlichst
Ihr
Klaus Penzer, Bürgermeister
Vortragsreihe
| 12:00 Uhr | Adipositas-Dicke Kinder, Übergewicht bei Kindern Dr. Johannes Oepen, Vorsitzender Adipositas-Netzwerk Rheinland-Pfalz |
| 12:45 Uhr | Gesunde Ernährung Angelika Scheller, Ernährungsberaterin der AOK |
| 13:30 Uhr | Diabetes – Richtige Ernährung – Wie beuge ich vor Dr. Wolfgang Reeh, Facharzt für innere Medizin und Diabetologe, Oppenheim |
| 14:15 Uhr | Bluthochdruck Dr. med. Justus Faust, Nephrologe Mainz |
| 15:00 Uhr | Arthrose braucht Bewegung Dr. Eckhard Weber, Orthopäde / Rheumatologe Oberarzt im Sana Rheuma Zentrum Rheinland-Pfalz AG, Bad Kreuznach |
| 15:45 Uhr | Darmkrebs Dr. Matthias Mörschel, Oberarzt Visceralchirurgie, Katholisches Klinikum – St. Hildegardis Krankenhaus Mainz |
| 16:30 Uhr | Wer hat Angst vor dem Männerarzt? Dr. med. Guido Platz, Oberarzt der Urologie, GPR-Klinikum Rüsselsheim |
| 17:15 Uhr | Demenz Dr. Kay-Maria Müller, Gedächtnisambulanz Universitätsklinikum Mainz |
| 11:30 Uhr | Begrüßung Bürgermeister Klaus Penzer Staatssekretär und Landesbeauftragter für die Belange behinderter Menschen Dr. Richard Auernheimer |
Teilnehmer / Informationsstände
AOK – Die Gesundheitskasse RLP
Altenzentrum Oppenheim, Stiftung Zivilhospital
Alzheimer Selbsthilfegruppe Oppenheim
Beratungs- und Koordinierungsstelle Oppenheim
Deutsche ILCO e.V., Selbsthilfevereinigung für Stomaträger und Darmkrebserkrankte
Deutscher Kinderschutzbund, Orts- und Kreisverband Mainz e.V.,
Außenstelle Oppenheim
DEUTSCHE RHEUMA-LIGA / Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. /
Arbeitsgemeinschaft Oppenheim
Deutsches Rotes Kreuz /
Ortsverein der Verbandsgemeinde Nierstein – Oppenheim e.V.
Deutscher Verband der Ergotherapeuten, Landesgruppe Rheinland-Pfalz
Diabetiker Selbsthilfegruppe - VG Nierstein – Oppenheim im DDB
Diakonisches Werk Mainz-Bingen / Außenstelle Oppenheim /
Schwangerenberatung / Suchtberatung / Suchtprävention
Evangelische Sozialstation in Oppenheim
Gesundheitszentrum Borngarten, Mommenheim
Johanneshaus Nierstein, Seniorenwohn- und Pflegeheim
JOHANNITER – UNFALL – HILFE E.V. / Ortsverband Hahnheim
Kontakt- und Informationsstelle Selbsthilfe – KISS Mainz / DPWV
Kreisverwaltung Mainz-Bingen / Amt für Gesundheitswesen / AIDS-Beratungsstelle
Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V.
Morbus Bechterew Selbsthilfegruppe Oppenheim
MUKO-Aktiv e.V., Förderverein für Mukoviszidose Betroffene in RLP
Netzwerkdemenz Mainz-Bingen
Osteoporose-Selbsthilfegruppe / Oppenheim
Prostata-Selbsthilfe-Gruppe Mainz und Umgebung
Seniorenbeirat - Seniorensicherheitsbeauftragte Landkreis Mainz – Bingen
Tagesstätte und Außenwohngruppe der RFK Alzey, Oppenheim
Travel & care / Behindertenreisen – Urlaub von der Pflege
Union Deutscher Heilpraktiker / Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. / Pirmasens
Nicht die Akten
sondern das närrische Treiben der weiblichen Mitarbeiterinnen bestimmten die Arbeitsabläufe in der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim. Pünktlich um 11 Uhr 11 hieß es für die männlichen Arbeitskollegen, sich von ihren Schlipsen zu verabschieden, nachdem ihre Büros gestürmt wurden. Auch vor dem Büro des VG-Chefs Klaus Penzer hielten die närrischen Weiber nicht inne und ergriffen auch hier das Regiment. Anschließend stärkten sich die Weiber mit vom Chef gespendeten Kreppeln.
Zur Finissage anlässlich der Bilderausstellung
von Claudia Kramny, Selzen, fanden wieder viele interessierte Kunstbetrachter den Weg in die Räumlichkeiten der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim, um die Werke der jungen Künstlerin zu begutachten. Klaudia Kramny, stellte ihre sehr ausdrucksstarken und farbenfrohen Bilder erstmals der Öffentlichkeit in einer Ausstellung vor. In ihren Werken bevorzugt die Künstlerin die Darstellung von Körpern und Menschen, die realistisch oder mit Hilfe der Spachteltechnik plastisch dargestellt werden.
VG-Chef Klaus Penzer betonte das Anliegen der Verbandsgemeinde, durch die Möglichkeit von Ausstellungen in den Räumlichkeiten der VG Künstlern Gelegenheit zu bieten, ihre Werke der Allgemeinheit zu präsentieren und auch den Bürgerinnen und Bürgern Gelegenheit zu bieten, Werke von Künstlern aus unserem näheren Umfeld bei einem Besuch der VG zu erleben. Die ausgestellten Bilder konnten seit Anfang Dezember bis zum 2. Februar in der VG besichtigt werden.
Fliegende Glattnasen im Hallenbad
Neues Zuhause für Fledermäuse - VG holt Expertenrat ein
Sie fliegen lautlos, lieben die Dunkelheit und haben bei angelegten Flügeln die Größe einer Streichholzschachtel. Die Rede ist von "Pipistrellus pipistrellus", der vom Aussterben bedrohten Zwergfledermaus aus der Familie der "Glattnasen". Die Mini-Säuger sind höchstens sieben Gramm schwer, ihre Körperlänge misst gerade mal 4,5 Zentimeter. Doch die bräunlichen Tiere sind auffallend. Spätestens wenn sie mit ihren 25 Zentimetern Flügelspannweite vor den Augen von Personal und Badegästen mal eine Runde durchs Hallenbad flattern.
Für VG-Baudezernent Torsten Kram (SPD) und Umweltdezernent Anton Martensen (Grüne) eine heikle Situation, sind die Zwerfledermäuse doch artenschutzrechtlich geschützt. "Wir wollen die Tiere schützen und müssen gleichzeitig ihre Flugmanöver in der Schwimmhalle unterbinden", umschreibt Baudezernent Kram die Zielsetzung. Dabei fügt Kram hinzu, dass in der Vergangenheit für einige Fledermausjunge die Bademeister schon mal die "Lebensretter" spielten. "Um den richtigen Standort für die Quartiere herauszufinden, mußten wir die kleinen Ritze lokalisieren, in die die Tiere eingedrungen sind", verdeutlicht Beigeordnetenkollege Martensen dabei die Schwierigkeit des Unterfangens. "Dabei haben wir versucht alle Ritze und Löcher auch zu schließen", ergänzt VG-Umweltfachkraft Erla Helmus.
In enger Abstimmung mit dem Fledermausexperten und Biologielehrer am Oppenheimer Gymnasium, Hans König, ging man schließlich auf die Suche nach einer sanften Lösung des Dilemmas. Alle Hoffnung steckt jetzt in künstlichen Fledermausquartieren, die groß wie ein dickes Telefonbuch von einem Oppenheimer Schlossereibetrieb von außen an die Fassade des Hallenbades angebracht wurden und den posierlichen Tierchen ein neues Zuhause bieten sollen. Die Weibchen bekommen zwei Junge pro Jahr, so dass in einem Quartier mehr als fünfzig Tiere Platz finden. Die Männchen schlafen eher einzeln.
Die Zwergfledermäuse sind typische Spaltenbewohner. Dabei werden noch so enge Spalten und Ritzen an der Außenseite von Gebäuden bevorzugt. Bei der Minigröße der Tiere auch kein Problem. Beliebte Wohn und Brutplätze befinden sich hinter Holzverkleidungen, Eternit-Verschalungen und - so offensichtlich im Hallenbad - den Blech-Verwahrungen an der Fassade zum Dach hin. Die Nahrung besteht aus kleinen Insekten wie Stechmücken, Köcherfliegen und Nachtfaltern. Während der Nacht fliegt die Zwergfledermaus mitunter über fünf Kilometer, um an ihre Jagdgebiete zu gelangen. Sie liegen meist an Gewässern oder am Waldrand.
Staatssekretär Lewentz überreicht Bundesverdienstkreuz an Franz Kram
Der Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Innenministerium, Roger Lewentz, überreichte Franz Kram aus Oppenheim das vom Bundespräsidenten verliehene Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland sei die einzige und damit höchste Auszeichnung, die die Bundesrepublik Deutschland für Verdienste um das Allgemeinwohl vergebe, so der Staatssekretär. „Eine solche Ehrung wird nur Personen zuteil, die sich weit über das übliche Maß hinaus für ihre Mitmenschen und für unsere Gesellschaft engagiert haben“, so Lewentz. In seiner Laudatio hob der Staatssekretär die Notwendigkeit des persönlichen Engagements für das soziale, gesellschaftliche und öffentliche Leben hervor. Auch VG-Bürgermeister Klaus Penzer gratulierte dem neuen Ordensträger für sein Engagement.
VG-Ratsmitglied Franz Kram (63) war seit den 70er Jahren in verschiedenen Funktionen kommunalpolitisch aktiv, insbesondere für die Stadt Oppenheim. Er gehörte insgesamt vier Wahlperioden, von 1984 bis 2004, als ehrenamtlicher Beigeordneter dem Stadtrat an. Im Verbandsgemeinderat Nierstein-Oppenheim war er von 1994 bis 1999 und seit 2004 wieder aktiv. Herr Kram engagiert sich außerdem im Bereich der kommunalen und regionalen Partnerschaften. So war er Gründungsmitglied der Partnerschaften zwischen Oppenheim und den italienischen, französischen und brandenburgischen Partnergemeinden. Für seine Verdienste um die deutsch-französische Partnerschaft Rheinland-Pfalz und Burgund wurde ihm 2003 die Goldene Ehrennadel des Partnerschaftsverbandes Rheinland-Pfalz/ Burgund verliehen. Neben diesen Aktivitäten hat er sich in zahlreichen Gremien ehrenamtlich engagiert, so im Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Oppenheim, im Förderverein der Landskronschule Oppenheim für lernbehinderte Kinder, dem Förderverein für die Festspiele Oppenheim und nimmt darüber hinaus Aufgaben für die Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft war. Franz Kram bringt sich auch im kulturellen und historischen Bereich ein. So war er 15 Jahre am Aufbau und der Ausstattung der Theaterfestspiele in Oppenheim beteiligt und ist noch heute als Stadt- und Untergrundführer aktiv. Für seine hervorragenden Verdienste um die Stadt Oppenheim wurde er schon 2004 nach seiner Verabschiedung aus der Stadtverwaltung mit dem Ehrenring der Stadt Oppenheim ausgezeichnet.
Ausstellung der Künstlerin Luise Gremme im Foyer der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim
„Bilder mit Bewegung“ erwarten die Besucherinnen und Besucher im Foyer der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim. Die Künstlerin Luise Gremme aus Uelversheim zeigt farbenfrohe Darstellungen von Menschen, sowie Gegenständen und Figuren in Aktion. Die vielfältigen Motive, in denen warme Farben dominieren, sind Ausdruck ausgesprochener Lebensfreude und Lebensenergie.
Geboren wurde die Künstlerin in Ibbenbüren, einer Kleinstadt im nördlichen Münsterland. Schon als Kind wurde sie durch ihren ebenfalls künstlerisch begabten Vater an die Malerei herangeführt.
Seit frühester Jugend experimentiert Frau Gremme autodidaktisch mit verschiedenen Maltechniken. Auch belegte Sie zudem immer wieder Zeichen- und Aquarellkurse, um ihre Kenntnisse zu vervollkommnen. Vor einigen Jahren entdeckte die Künstlerin die Acrylfarben für sich. Diese eröffneten ihr vielfältige neue Ausduckmöglichkeiten, die es in ihren Werken zu bewundern gilt.
Doch hat sich die Künstlerin nicht nur auf die Acrylmalerei festgelegt, sondern experimentiert weiterhin mit verschiedenen Materialien und Techniken, um ihren Werken Ausdruck zu verleihen. Beispiel hierfür sind ihre Werke mit dreidimensionaler Wirkung aus Pappmasche mit Gips.
VG-Chef Klaus Penzer ist es ein besonderes Anliegen, die im Umkreis lebenden Künstlerinnen und Künstlern der Öffentlichkeit durch die Möglichkeit von Ausstellungen im Gebäude der VG-Verwaltung vorzustellen. Er lädt daher alle Interessierten herzlich ein, die Ausstellung bis zum 16. März 2007 während der allgemeinen Öffnungszeiten zu besuchen.
Die Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Mainz-Bingen informieren:
Liebe Frauen,
aus Anlass des Internationalen Frauentages am 8. März möchten wir Sie auf unsere Veranstaltungen aufmerksam machen. Bitte beachten Sie, dass im März kreisweit viele Veranstaltungen zum Weltfrauentag von VHS, Gleichstellungsstellen, den Kirchen und weiteren Institutionen angeboten werden. Entsprechende Flyer hierzu werden Mitte Februar in allen Verbandsgemeindeverwaltungen ausgelegt. Sie werden feststellen, dass es bedingt durch die Fülle der Angebote teilweise zu Terminüberschneidungen kommen kann. Dies lässt sich bei allen Bemühungen nicht immer vermeiden. Die Gleichstellungsbeauftragten wünschen viel Freude bei den gemeinsamen Feiern. Für uns steht das Bewahren der Frauensolidarität im Vordergrund. Wir alle würden uns freuen, Sie bei den Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.
Studienreise nach Bonn: Auf den Spuren bewundernswerter Frauen
Zunächst sind alle Frauen eingeladen zu einer zweistündigen Stadtführung „Frauen in Bonn“; angefangen bei den Aufanischen Matronen ( Fruchtbarkeitsgöttinnen ), den Zeiten der Hexenverfolgung, über Johanna Kinkel, der Ersten Bonner Gebäranstalt bis hin zu den Müttern des Grundgesetzes.
Nach einer erholsamen Kaffeepause ( Selbstzahlerinnen) im Frauenmuseum begleiten wir unter fachkundiger Führung kämpferische Frauen unter dem Thema „Mit Macht zur Wahl - 100 Jahre Frauenwahlrecht in Europa“. Diese Ausstellung, die nur noch bis zum 15.4. zu sehen ist, zeigt exemplarisch an einigen herausragenden Frauen Europas ihren Kampf gegen Vorurteile und Verbote, zeugt von Mut und Phantasie.
Was haben Frauen in diesem Jahrhundert erreicht, wie groß ist der Anteil der Frauen heute an den Regierungen, mit welchen Konzepten und unter welchen Bedingungen kommen sie in einflussreiche Positionen?
Diese Ausstellung ist von der Friedrich-Ebert-Stiftung, dem Finnland-Institut Berlin ( 1906 war Finnland das erste europäische Land mit Frauenwahlrecht), dem Frauenmuseum Aarhus und der Frauenorganisation „eFKa“ aus Krakau konzipiert.
Diese Fahrt findet in Kooperation VHS mit den Gleichstellungsbeauftragten der Verbandsgemeinden Guntersblum und Nierstein-Oppenheim statt.
Termin: Sonntag, 25.3.07, Abfahrt 8:30 Uhr Guntersblum Bahnhof (Bus), Zusteigemöglichkeit,
Anmeldeschluss: 28.02.2007
Gebühr: 17,50 €
Anmeldung: U. Schindel, Gleichstellungsbeauftragte, 06249-7292, (Mo - Mi. 17.00 - 19.00 Uhr) u. Chr. Winkler, VHS Guntersblum, Tel: 06249-2510
Rektor der Grundschule "Am Selzbogen" Hahnheim-Selzen in den Ruhestand verabschiedet
Nach über 40 Jahren aktiver Lehrtätigkeit - davon zwölfeinhalb Jahre als Schulleiter der Grundschule "Am Selzbogen" Hahnheim-Selzen - wurde Rektor Konrad Ramminger am 30.01.2007 feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Für die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion würdigte Regierungsschulrätin Stephanie Heieck das Engagement des scheidenden Pädagogen. Für den Schulträger, die Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim, dankte Bürgermeister Klaus Penzer für die gute und kooperative Zusammenarbeit.
"Seine" Kinder verabschieden sich von Rektor Konrad Ramminger (3.v.l.) ebenso wie (v.l.) Bürgermeister Klaus Penzer, Regierungsschulrätin Stephanie Heieck sowie 1. Beigeordneter Wilhelm Westphal.
VG Sommerferienprogramm 2007
Auch in den Sommerferien 2007 wird von der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim ein für alle Altersgruppen kostenloser Ferienkalender aufgelegt. „In diesen Kalender möchten wir wieder alle uns angemeldeten Angebote der Träger von Jugendarbeit, Vereinen, Kirchen und Institutionen mit aufnehmen“, weist VG-Sozialdezernent Wilhelm Westphal auf einen „Runden Tisch“ hin, zu dem alle Mitanbieter von Ferienprogrammen der letzten Jahre eingeladen wurden.
Einige attraktive Offerten liegen bereits vor. So wird es in Zusammenarbeit mit dem Oppenheimer Jugendhaus wieder eine „Kinder-Kultur-Woche“ in Hahnheim geben sowie eine Ferienkooperation mit der NABU Ortsgruppe Oppenheim und Umgebung. In der VG hofft man auf weitere Meldungen, auch von „neuen“ Kooperationspartnern.
Als Redaktionsschluss wurde der 1. Mai festgelegt.
Von der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim wird wieder eine Kinderferienbetreuung angeboten. Bürgermeister Klaus Penzer freut sich, dass die VG auch hiermit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung von Familie und Beruf leisten kann.
In der Zeit vom 9. Juli bis 27. Juli 2007 wird die Ferienbetreuung für Schulkinder von 6 bis 12 Jahren (1. bis 5. Schulklasse) täglich von 8.00 Uhr bis 14.00 Uhr in Oppenheim in der Landskronschule angeboten.
Die Kosten liegen unverändert bei 40,00 EUR/Kind für eine Woche. Ermäßigungen sind möglich.
Informationen und Anmeldeformulare sind bei Frau Schindel, unter Tel. 06133/4901-304 erhältlich.
Baustatistik der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim
Kram legt Baustatistik 2006 vor
Bauanträge zurückgegangen - Altbausanierung gewinnt an Bedeutung
VG-Baudezernent Torsten Kram (SPD) hat für die zehn Ortsgemeinden und die Stadt Oppenheim die Baustatistik 2006 vorgelegt. Aus der Statistik geht die Zahl der Bauanträge insgesamt hervor sowie aufgeschlüsselt in Neubauten, Umbauten im Bestand und Bauvoranfragen. Wir fragten nach den Zahlen und Hintergründen.
AZ: Wie lauten die aktuellen Zahlen für 2006?
Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Bauanträge in der gesamten VG von 309 in 2005 auf 292 in 2006 leicht zurückgegangen. Im Vorjahresvergleich haben wir beim Neubau einen Rückgang von 163 auf 142 (-19), bei den Umbauten von 136 auf 129 (-7). Andererseits sind die Bauvoranfragen gestiegen von 10 auf 21 (+ 11). Ein Indiz, dass es 2007 wieder steigen kann.
AZ: Wie lautet Ihre Analyse?
Der offensichtliche Rückgang beim Bauen ist sicher auch konjunkturbedingt. Die Arbeitsmarktlage war und ist angespannt, die Lebenshaltungskosten steigen. Und wer beim Arbeitsplatz und damit wirtschaftlich in Unsicherheit lebt, plant keine teuren Neu- oder Umbauten, die jahrzehntelange finanzielle Belastungen nach sich ziehen. Wenn sich hier in 2007 etwas verbessert, steigen auch wieder die Bautätigkeiten.
AZ: In welcher Kommune haben sich die Zahlen von 2005 auf 2006 am meisten verändert?
In Undenheim verzeichnen wir eine Steigerung von 21 auf 31 Anträge (+ 10), während in Nierstein die Zahlen von 87 auf 63 (-24) zurückgegangen sind. In beiden Fällen sind es vor allem die Neubauten die überdurchschnittlich stark gestiegen bzw. gefallen sind. Einen Anstieg zum Vorjahr weisen außerdem Friesenheim (+6), Köngernheim (+6), Oppenheim (+2), Dalheim (+1) und Hahnheim (+1) auf, während Dienheim (-9), Selzen (-6), Mommenheim (-3) und Dexheim (-1) einen Rückgang verzeichneten.
AZ: Was bringt die Zukunft auf dem Bausektor?
Die demografische Entwicklung bringt es zwangsläufig mit sich, dass die Ausweisung neuer Bauflächen gründlich überlegt sein muss. Außerdem macht es eine Kommune wenig attraktiv, wenn die Bauflächen an den Ortsrändern ausufern, während im Zentrum Altbauten und Geschäfte leer stehen und Baulücken brach liegen. Der Sanierung und energetischen Modernisierung im Bestand muss daher künftig eine höhere Bedeutung zukommen als dem Neubau auf der grünen Wiese. Staatliche Förderanreize dafür gibt es ja schon.
AZ: Warum messen viele Kommunalpolitiker ihren Erfolg an steigenden Einwohnerzahlen?
Weil für die knappen Kassen der Kommunen mehr Einwohner meist steigende Einkommenssteueranteile mit sich bringt. Ich sage aber auch. Wachstum hat immer seine Grenzen. Und nicht jede Kommune, deren Einwohnerzahl steigt, ist deswegen attraktiver. Denn ob ich mich in einer Stadt oder Gemeinde als Bürger oder auch Tourist wohl fühle, hängt nicht von der Zahl der Einwohner ab. Lebensqualität hat auch etwas mit lebendigem Vereinsleben, Freizeitangeboten, Ortsbild und Erholungsflächen zu tun.
Zahlen Bauanträge |
|||||||||
| Ortsgemeinde/Stadt | 2004 | 2005 | 2006 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Baumaßnahmen |
Neubau |
Umbau |
Voranfrage |
Neubau |
Umbau |
Voranfrage |
Neubau |
Umbau |
Voranfrage |
| Dalheim | 9 | 7 | 1 | 6 | 6 | 0 | 8 | 3 | 2 |
| Dienheim | 6 | 9 | 0 | 6 | 11 | 0 | 1 | 5 | 2 |
| Dexheim | 13 | 1 | 2 | 19 | 5 | 2 | 12 | 9 | 4 |
| Friesenheim | 3 | 1 | 0 | 7 | 4 | 1 | 8 | 7 | 3 |
| Hahnheim | 2 | 6 | 0 | 6 | 2 | 0 | 6 | 2 | 1 |
| Köngernheim | 1 | 2 | 0 | 0 | 3 | 0 | 4 | 5 | 0 |
| Mommenheim | 9 | 15 | 2 | 10 | 11 | 0 | 9 | 9 | 0 |
| Nierstein | 43 | 25 | 2 | 57 | 27 | 3 | 35 | 24 | 4 |
| Oppenheim | 21 | 39 | 9 | 28 | 54 | 3 | 37 | 47 | 3 |
| Selzen | 9 | 9 | 2 | 12 | 5 | 0 | 2 | 8 | 1 |
| Undenheim | 9 | 8 | 0 | 12 | 8 | 1 | 20 | 10 | 1 |
| VG Nierstein - Oppenheim | 125 | 122 | 18 | 163 | 136 | 10 | 142 | 129 | 21 |
| VG Nierstein - Oppenheim gesamt | 265 | 309 | 292 | ||||||
Erster Spatenstich für Hochwasserschutzmaßnahme am Flügelbach auf Mommenheimer Gemarkung
Mit dem Spatenstich wurde die Renaturierungs- und Retentionsmaßnahme „In der Kest“ auf Mommenheimer Gemarkung begonnen.
Anton Martensen (Grüne), Verbandsvorsteher des Gewässerzweckverbandes Flügelbach-Kinsbach, erläutert, dass im Rahmen der Maßnahme ca. 13.000 Kubikmeter neuer Retentionsraum für den Hochwasserschutz geschaffen werden auf einer Gesamtfläche von ca. 3, 6 ha.
Er betont, dass dadurch der Hochwasserschutz der unterliegenden Gemeinden Schwabsburg und Nierstein im Fall eines Starkregenereignisses deutlich verbessert wird. Der Bau technischer Bauwerke sei nicht erforderlich. Bettina Kraß, Geschäftsführerin des Verbandes führt weiter aus, dass durch wechselseitige Aufweitung des Flügelbaches die Strukturgüte des Gewässers verbessert werden soll. Zwei große Rückhalteräume mit Aufwallungen und eine größere Schilffläche werden neu angelegt sowie Strömungslenker im Gewässer eingebaut.
Die naturnahe Gestaltung der Renaturierungsmaßnahmen bietet für die heimische Tier- und Pflanzenwelt neue Lebensräume und für die Menschen Naherholungsgebiete mit der Möglichkeit der Naturbeobachtung, ergänzt Martensen.
Die Maßnahme dient als Ausgleichsflächen für die Baugebiete Roßberg-West II, in Nierstein und Am Heiligenbaum in Mommenheim. Auch das Abwasserwerk der VG Nierstein-Oppenheim ist finanziell an der Maßnahme beteiligt und weist darüber Rückhaltevolumen nach. Zudem hat der Landesbetrieb Mobilität zwei Ausgleichsflächen für Rückhaltemaßnahmen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Ingesamt belaufen sich die Kosten der Hochwasserschutzmaßnahme auf ca. 275.000,- €.
Die Bauzeit beträgt voraussichtlich 6-8 Wochen. Es besteht die Möglichkeit, vor Ort gelagerten Oberboden in Absprache mit dem Gewässerzweckverband Flügelbach-Kinsbach (Telefonnummer 06133/4901-253) abzuholen.
Grußwort zur Aktion „Kinder helfen Kindern“
Die Kinder, Eltern und Lehrerinnen der Klasse 6a der Regionalen Schule Nackenheim und die Bärenherz Stiftung laden Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger zu einem bunten Familiennachmittag ein, dessen Erlös der Bärenherz-Stiftung zugute kommt. Ich freue mich, dass die Veranstaltung in unserer Verbandsgemeinde stattfindet. Gemeinsam mit den Kindern, Eltern und Lehrern lade ich Sie sehr herzlich ein, am Sonntag, 28. Januar 2007 von 14 bis 18 Uhr in die Goldbachhalle Undenheim zu kommen.
Die Idee, sich für Bärenherz zu engagieren, kam von den Kindern. Die Lehrerinnen Daniela Rembold und Dagmar Eckel, letztere ist gleichzeitig Schirmherrin der Bärenherz-Stiftung in Rheinland-Pfalz, griffen die Idee auf. Schüler und Eltern waren begeistert und entwickelten ein Programm, das sich sehen lassen kann:
Es wird eine Autogrammstunde mit Horst Eckel aus der Weltmeistermannschaft von 1954, mit Dimo Wache, Mainz 05, mit Stefan Kunz, ehemals 1.FCK und mit Ronny Weller, Olympiasieger im Gewichtheben, geben. Weiterhin können Sie den Liedermacher Hans-Josef Eyrisch, die Showband der Rittergilde Mainz, die Sportschule Aita, Mommenheim, und die Ballettschule Pelz erleben. Moderiert wird das Programm von Holger Wienpahl, SWR. Außerdem wird es eine Tombola mit attraktiven Preisen, ein Torwandschießen, Kinderschminken und vieles mehr geben. Auch für Essen und Trinken ist gesorgt.
Im Frühjahr 2002 wurde die Bärenherz-Stiftung mit dem Ziel gegründet, Projekte und Einrichtungen für schwerstkranke und -behinderte Kinder und Jugendliche und deren Familien zu fördern und zu unterstützen, insbesondere werden Kinderhospize eingerichtet und betrieben. Die Bärenherz Stiftung fördert und unterstützt Projekte und Einrichtungen für unheilbar kranke Kinder, die eine begrenzte Lebenserwartung haben. Hierbei steht die Entlastung der Familien im Vordergrund. Das schwerstkranke, häufig auch schwerstbehinderte Kind, steht im Mittelpunkt des Familienlebens. Häufige Krankenhausaufenthalte, Rund-um-die-Uhr-Pflege und die ständige Sorge darum, das Kind ganz zu verlieren, bedeuten eine große Belastung für die Familie und manchmal auch eine Gefahr für den Arbeitsplatz. Einrichtungen für schwerstkranke Kinder, wie z.B. Kinderhospize, bieten hier Hilfe und Unterstützung an. Während tage- oder wochenweise Aufenthalte können Eltern die Pflege des Kindes einmal abgeben und trotzdem bei ihm sein. Fachlich qualifizierte MitarbeiterInnen stehen für ein beratendes Gespräch jederzeit zur Verfügung. Und nicht zuletzt kann auch die Begegnung mit anderen betroffenen Familien sehr tröstlich und hilfreich sein. Auch die medizinische Versorgung ist sichergestellt.
Ich danke allen, die sich an der Vorbereitung dieser wichtigen Veranstaltung beteiligt haben. Machen Sie am kommenden Sonntag Ihren Ausflug oder Ihren Spaziergang zur Goldbachhalle Undenheim. Unterstützen Sie die Aktion „Kinder helfen Kindern“.
Ihr
Klaus Penzer
Bürgermeister und Schirmherr der Veranstaltung
Dankschreiben vom Bürgermeister der Gemeinde Szomolya
Im vergangenen Jahr wurde die Feuerwehreinheit Dexheim mit einem neuen Fahrzeug ausgestattet. Auf Anregung von Herrn Ortsbürgermeister Alfred Kalbfuß, Dalheim, wurde das alte Fahrzeug, ein Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF), Baujahr 1978, der Feuerwehr der ungarischen Partnergemeinde Szomolya zur Verfügung gestellt und während des Partnerschaftstreffens im Mai 2006 in Dalheim übergeben. Der Bürgermeister der Gemeinde Szomolya hat sich in einem Schreiben vom 17.10.2006, das jetzt Bürgermeister Klaus Penzer zuging, nochmals sehr herzlich bedankt. Hier der Wortlaut der Urkunde.
Pressemitteilung:
Elterngeld: Informationen auf der Homepage der Kreisverwaltung
Auf der Homepage der Kreisverwaltung Mainz-Bingen können sich derzeitige und zukünftige Eltern über das sogenannte „Elterngeld“ informieren. Unter www.mainz-bingen.de und dem Schlagwort „Elterngeld“ sind erste Informationen eingestellt, die einen Überblick über Leistungen und Beantragung geben. Für detaillierte und weitere Informationen ist ein weiterführender Link angegeben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamtes beraten ebenfalls zum Thema Elterngeld. Zuständig sind je nach dem Familiennamen des Kindes: Tanja Grimm, Buchstabe A bis E, 06132/787-3310; Hans-Georg Wolf, Buchstabe F bis N, /787-3312 oder Antonia Sorger, Buchstabe O bis Z, /787-3311.
Pressemitteilung:
„Mach mit – Mensch, Gesundheit, Umwelt 2007“
Vergabe der Standflächen
Die diesjährige Veranstaltung der Reihe „Mach mit – Mensch, Gesundheit, Umwelt“ des Umwelt- und Energieberatungszentrums des Landkreises Mainz-Bingen (UEBZ) findet am 17. Juni 2007, von 14 bis 19 Uhr vor dem Schloss Ardeck in Gau-Algesheim statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird auch der Umweltschutzpreis des Landkreises 2007 vergeben. Firmen, Untenehmen und Institutionen aus dem Bereich Umwelt, Naturschutz und Naturgesundheit können sich kostenlos mit einem Stand am Markt der Möglichkeiten beteiligen. Die Vergabe der Standflächen beginnt nun, Anmeldeschluss ist der 30. April. Nähere Informationen zur Veranstaltung gibt es beim Umwelt- und Energieberatungszentrum des Landkreises Mainz-Bingen (UEBZ), Telefon 06132/787-2170 oder per E-Mail uebz@mainz-bingen.de.
„Junge Alte helfen alten Alten“
Die Evangelische Sozialstation und die Beratungs- und Koordinierungsstelle (BeKo) haben im Rahmen des Landesgesetzes zur Sicherstellung und Weiterentwicklung der pflegerischen Angebotsstruktur und des dort hervorgehobenen bürgerschaftlichen Engagements 15 Personen mit den Aufgaben der zeitlich begrenzten Betreuung von pflegebedürftigen Personen vertraut gemacht. Dabei geht es nicht darum, dass die sich für diesen Besuchsdienst engagierenden Personen pflegerisch tätig werden. Es genügt, dass diese sich mit den zu Pflegenden unterhalten, ihnen vielleicht etwas vorlesen oder – wenn das möglich ist – mit ihm oder ihr spazieren gehen. Wichtig ist, dass die mit der Pflege betrauten Angehörigen die/den Pflegebedürftigen in der Obhut eines dafür qualifizierten Menschen wissen und für ca. zwei Stunden das Haus verlassen können.
Diese Initiative richtet sich also vordergründig an die mit der Pflege betrauten Angehörigen und soll diesen die Möglichkeit eröffnen ein- bis zweimal wöchentlich ihren ganz persönlichen Anliegen nachgehen zu können. Es handelt sich um ein ehrenamtliches Engagement der Personen, die diesen Besuchsdienst wahrnehmen. Den Angehörigen bzw. den Pflegebedürftigen entstehen keine Kosten.
Die Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim begrüßt diesen wichtigen Beitrag der Evangelischen Sozialstation sehr und möchte deshalb auch die Möglichkeit der Veröffentlichung nutzen, um dem Projekt zur breiten Bekanntheit in der Öffentlichkeit zu verhelfen.
Als Ansprechpartner für detaillierte Informationen stehen bei der Sozialstation in Oppenheim, Frau Seifen, Herr Landua, Frau Bayer und Frau Eller unter der Tel. 06133/960530 zur Verfügung.
