Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim Aktuell (Archiv 01.01.2008 - 30.06.2008)
- Kram: Energieausweis wird Pflicht
- Pressemitteilung: Ehrenamtsförderung - Bescheide an 20 Vereine und Initiativen übergeben
- Drei Niersteiner Bürger zu Ehrenbürgern ernannt.
- Sommerferien-Programm 2008: Sommer, Sonne, schönste Zeit …
- „Der Mensch und das Menschliche“ - Ausstellung der Künstlerin Karola Habet im Foyer der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim
- Abfallwirtschaftsbetrieb
Problemmüllbus mit neuem Standplatz in Hahnheim - Das Einwohnermelde- und Paßamt bleibt am Fr., 06.Juni 2008 wegen Rlp-weiten Updates geschlossen
- Der Landkreis Mainz-Bingen führt ab dem Schuljahr 2008/2009 einen Familienfonds ein
- Pressemitteilung: Ehrenamtliche Sicherheitsberater - Senioren gesucht
- VGH: Einstweilige Anordnung zum Nichtraucherschutzgesetz verlängert
- Verkehrsführung anlässlich des „Rheinradelns“ am 18.Mai 2008
- Ferienzeit ist Bauzeit
- Neues aus dem Fachbereich Bürgerdienste: Weiterhin samstags von 10-12 Uhr geöffnet/ Abholen von Reisepässen und Personalausweisen
- Kram: Frostschäden schnell und günstig beheben
- Girls’Day am Donnerstag, 24. April : Raus aus den Frauenbranchen
- Bürgermeister Klaus Penzer und die Erzieherinnen aus den Kindertagesstätten übergeben eine Spende in Höhe von 583,-- € an den Verein Flüsterpost e.V., vertreten durch Frau Anita Zimmermann.
- Der Baum des Jahres 2008 heißt Walnussbaum
- Ernährung im besten Alter!
- Interview mit Torsten Kram zum Thema Lärmschutz
- „Farbenspiel für die Sinne“
Ausstellung von Künstlerinnen des KUBA Kunstbande e.V. im Foyer der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim - Am späten Abend des 10.April 2008 machte „Buran“ Station in Nierstein
- Nichtraucherschutzgesetz in Rheinland-Pfalz
- Elterngeld
- Pressemitteilung - Wertstoffhöfe - Sommeröffnungszeiten ab 1. April bis 31. Oktober 2008
- Einwohnermelde- und Passamt
- Kulturpreis 2008 –Grafik– der Stiftung „Kultur im Landkreis“ Mainz-Bingen
- „Beste Weinnase des Landkreises Mainz-Bingen“ gesucht Anmeldefrist 16. April 2008
- Fit im Alter – Gesund essen, besser leben Seminar für ältere Menschen (60+) am Montag, 14. April 2008, 14.30 Uhr, im Ratssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim
- Bildung von Anfang an
- Pressemitteilung - „Fit für die Ausbildung...?“ - Info-Veranstaltung im Jugendhaus Oppenheim am 8. März 2008
- Agrar-Betriebsprämie 2008
Zahlungsansprüche für Dauerkulturflächen noch bis 15. Mai 2008 beantragen - Landesapothekerkammer vereinfacht Notdienstservice
- Pressemitteilung - Elektronische Versicherungsbestätigung bei KfZ-Zulassung Pilotprojekt startet ab 15. März 2008 in Mainz-Bingen
- Veranstaltung zum Thema „Energie aus Trester und Rebholz“ der VG Nierstein-Oppenheim und VG Guntersblum
- Innensanierung von Abwasserschächten in Dalheim, Friesenheim, Hahnheim, Köngernheim, Selzen und Undenheim
- Aufruf zum Girls’Day am 24. April 2008
- Kram: 2007 wurde weniger gebaut. VG legt Baustatistik vor – Neubau und Umbau rückläufig
- Zwölf aktive Ferienwochen für Schulkinder !!!
- Kanalbaumaßnahmen in der Stadt Oppenheim
- Die Dalheimer Wehr hat einen neuen Wehrführer.
- Kulturpreis 2008 –Grafik– der Stiftung „Kultur im Landkreis“ Mainz-Bingen. Bewerbungen bis 31. März 2008 möglich
- Bauarbeiten der DB
- Informationsveranstaltung: Alternative Nutzungsm Alternative Nutzungsmöglichkeiten glichkeiten von Trester und von Trester und Rebholz
- P R E S S E E R K L Ä R U N G
- Harry Bos wurde gestern vom Ministerpräsident Kurt Beck mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet
- Altweiberfastnacht auch in der VG-Verwaltung
- Ausweispflicht für Wohngebäude
- Ärztlicher Leiter Rettungsdienst: Landkreise Mainz-Bingen und Bad Kreuznach kooperieren
- Einen Rekordbesuch verzeichnete das Bürgerbüro der VG Nierstein-Oppenheim am vergangenen Samstag
- Für alle Schaf- und Ziegenhalter - Meldung von Schafen und Ziegen
- Bundesverdienstkreuz für Peter Schöne
- VG lässt Übungsleiter durch Energieteam schulen
Kram: Energieausweis wird Pflicht
VG-Baudezernent Torsten Kram (SPD) hat daran erinnert, dass bundesweit ab 1. Juli 2008 Besitzer von bis 1965 errichteten Gebäuden neuen Mietern und beim Verkauf neuen Eigentümern einen Energieausweis für ihr Gebäude vorlegen müssen. "Neumieter und Käufer können dies vom Vermieter und Verkäufer ab sofort verlangen", so Kram. Für nach 1965 errichtete Gebäude gilt dies ab dem 1. Januar 2009. Wer als Hauseigentümer sein Heim weder verkaufen noch vermieten möchte bzw. es selbst bewohnt, benötigt jedoch keinen Energieausweis, weist Kram darauf hin. Für bestehende Gebäude muss bei Verkauf, Neu-Vermietung, Verpachtung oder Leasing eines Gebäudes dem Interessenten auf Verlangen ein Energieausweis zugänglich gemacht werden. Ausgenommen hiervon sind unter Denkmalschutz stehende Gebäude.
Nach Angaben des Bundes sind rund acht Millionen Gebäude in Deutschland davon betroffen. Häuser, die nach 1965 fertig gestellt wurden, brauchen diesen Ausweis erst ab dem 1. Januar 2009. Mieter und Käufer erhalten durch den Energieausweis eine verbesserte Einschätzung der voraussichtlichen Energie- und Nebenkosten. Kram weist darauf hin, dass auf der Internetseite der VG ein Link hinterlegt ist zu den Seiten der Energiekampagne der Landesregierung www.unserener.de (Rubrik Ratgeber) sowie der Architektenkammer www.diearchitekten.org. Dort sind Auskünfte erhältlich über Ziele, Kosten und die Aussteller von Energieausweisen.
Pressemitteilung: Ehrenamtsförderung - Bescheide an 20 Vereine und Initiativen übergeben
An die Vertreter von insgesamt 20 Vereinen und ehrenamtlichen Initiativen konnte Landrat Claus Schick die Bescheide über die Ehrenamtsförderung in der Kreisverwaltung überreichen. Insgesamt wurden dabei finanzielle Unterstützungen von über 500 000 Euro vergeben, die der Kreisausschuss in seinen Juni-Sitzungen zuvor einstimmig beschlossen hatte.
„Es freut mich außerordentlich, dass die vielen Vereine und ehrenamtlichen Initiativen und Gruppen vom Kreis unterstützt werden können. Möglich ist dies durch die gute finanzielle Lage des Kreises und im Rahmen der Ausgleichsfunktion, die wir wahrnehmen können“, so Schick. „Vereine und Initiativen mit ihrem ehrenamtlichen Engagement sind unendlich wichtig für eine Kommune. Sie stiften Gemeinschaft, geben Zusammenhalt und machen die Orte lebens- und liebenswert.“ Schick betonte, dass die finanzielle Unterstützung durch die Ehrenamtsförderung mehr leisten könne, als eine Reduzierung der Kreisumlage. „Dadurch, dass wir eine Ausgleichfunktion wahrnehmen, profitieren gerade die finanzschwachen Kommunen weitaus stärker von der Ehrenamtsförderung.“
Viele der Vertreter von Vereinen und Initiativen nutzten die Gelegenheit, ihre Projekte in einem Redebeitrag kurz vorzustellen. So dürften bei der zentralen Übergabe auch zahlreiche neue Ideen geboren worden sein. Die Ehrenamtsförderung läuft noch bis 2009, insgesamt verfügt der Kreis über zehn Millionen Euro, seit Beginn der Programms im vergangenen Jahr wurden schon 237 Anträge mit einem Gesamtbetrag von 5,37 Millionen Euro ausgezahlt. Der Landkreis fördert mit diesem Programm Projekte und Einrichtungen in den Verbandsgemeinden, Gemeinden und Städten die auf ehrenamtlicher Basis durchgeführt werden oder auf Bildung und Erziehung ausgerichtet sind. Die Anträge müssen über die Kommune gestellt werden, der Kreisausschuss entscheidet über die Vergabe. „Bisher immer einstimmig“, betonte Schick.
Drei Niersteiner Bürger zu Ehrenbürgern ernannt.
Am Freitag, dem 06. Juni 2008 wurden Wolfgang Engel, Paul Frank und Friedhelm Schneider, drei verdiente Kommunalpolitiker, zu Ehrenbürgern der Ortsgemeinde Nierstein ernannt.
Im feierlichen Rahmen fand die Ernennung dieser verdienten Kommunalpolitiker durch Ortsbürgermeister Thomas Günther im Johanneshaus Nierstein statt. Allen voran dankten Bürgermeister Klaus Penzer, Ortsbürgermeister Thomas Günther und Ortsbeigeordneter Hartwig Lorenz den Geehrten, zogen ein Resumeè ihrer jahrzehntelangen uneigennützigen Arbeit und schilderten die vielfältigen Aktivitäten der Ausgezeichneten für das Gemeinwohl. Als herausragende Persönlichkeiten setzten sie sich jahrzehntelang insbesondere als Kommunalpolitiker für die Belange der Ortsgemeinde und der dort lebenden Menschen ein.
Wolfgang Engel von 1979 – 1999 als Ortsbürgermeister von Nierstein und 36 Jahre als Mitglied im VG-Rat.
Paul Frank mit 39-jähriger Tätigkeit als Ortsbürgermeister, Ortsvorsteher und Ratsmitglied.
Friedhelm Schneider von 1967 – 1972 als Ortsbürgermeister von Nierstein und als erster Bürgermeister der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim.
Neben ihrer Arbeit als Kommunalpolitiker waren die Geehrten aber auch persönlich in vielen sozialen Bereichen persönlich engagiert.
Sommerferien-Programm 2008: Sommer, Sonne, schönste Zeit …
In Zusammenarbeit mit dem Oppenheimer Jugendhaus wird es wieder eine „Kinder-Kultur-Woche“ in Hahnheim geben sowie eine Ferienkooperation mit der NABU Ortsgruppe Oppenheim und Umgebung. Der SC 1962 Hahnheim wird hinter dem Klärwerk „Mittlere Selz“ seine Zelte aufschlagen und die Ev. Stadtmission Oppenheim lädt zum Kinder-Mitmach-Musical ein.
Von der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim wird sowohl in Mommenheim als auch in Oppenheim eine durchg ängige dreiwöchige Kinderferienbetreuung angeboten. Bürgermeister Klaus Penzer (SPD) freut sich, dass die VG hiermit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung von Familie und Beruf leistet.
Er weist darauf hin, dass auch der Kooperationspartner, TV 08 Dienheim e. V., intensiv an Ganztagsaktivit äten für alle sechs Ferienwochen arbeitet und darüber hinaus in Nierstein der Elternverein „Raum für Kinder e. V.“ eine Ferienbetreuung anbietet.
Von der Verbandsgemeindeverwaltung steht Frau Ulrike Schindel unter Tel. 06133/4901-304 mit weiteren Informationen gerne zur Verfügung.
Unter www.nierstein-oppenheim.de finden alle Interessierte das VG-Sommerferienprogramm 2008 „Sommer, Sonne, schönste Zeit …, auch als pdf-Datei.
„Der Mensch und das Menschliche“ - Ausstellung der Künstlerin Karola Habet im Foyer der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim
Farbenfrohe Gemälde in Rot-, Blau-, Grün- und Orangetönen erwarten die Besucher der Ausstellung von Karola Habet. Die realistisch und emotional geprägten Bilder vermitteln dem Betrachter das Gefühl von Lebendigkeit und Lebensfreude, gepaart mit Sinnlichkeit. Dabei kombiniert die Künstlerin graphische Signifikanz mit malerischer Flächenhaftigkeit.
„Der Mensch und das Menschliche waren und sind dauerndes Thema und Objekte von mir. Aber erst in Verbindung mit Tieren und Natur werden meine Bilder vollständig,“ so Karola Habet die, 1944 in Bottrop geboren, seit ihrer frühesten Jugend malt.
Dabei bedient sie sich ausschließlich verschiedener Mischtechniken: Lackacryl, Öl, Kreide und Aquarell und oft nur mit den Fingerkuppen; die Feinheiten natürlich mit Pinselstrichen und Tusche.
Die künstlerischen Ausbildungen, unter anderem an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin und bei Medisto Roldan in Brüssel – hier war sie als Beamtin beim Ministerrat tätig – verhalfen ihr zu ihrem ganz persönlichen Stil. 1978 kam die gebürtige Bottroperin nach Mainz. Dort arbeitete sie zunächst als Redaktionsassistentin beim ZDF, dann bis zu ihrem Eintritt in den Vorruhestand beim Südwestrundfunk. „Gemalt habe ich aber immer“, sagt die Katzenliebhaberin, die ihre Bilder bereits in vielen Ausstellungen präsentierte.
Einzelausstellungen
1969 Galerie André, Berlin – 1971 Klett-Verlag, Stuttgart – 1973 Conseil de Ministre (EG), Brüssel – 1983 Südwestfunk, Mainz – 1991 Rathaus, Mainz – 1997 und 1999 Bürgerhaus, Mainz-Hechtsheim – 2001 Café am Rosengarten, Mainz – 2002 Bürgerhaus, Wachenheim – 2002 und 2004 Harth, Mainz – 2005 Südwestrundfunk, Mainz - 2006 Kunst im Hochhaus, Mainz-Lerchenberg – 2007 Galerie Völker, Oppenheim (und seit 2002 wechselnde Ausstellungen mit anderen Künstlerin in Mainz und Umgebung).
Abfallwirtschaftsbetrieb
Problemmüllbus mit neuem Standplatz in Hahnheim
Das Einwohnermelde- und Paßamt bleibt am Fr., 06.Juni 2008 wegen Rlp-weiten Updates geschlossen
Der Landkreis Mainz-Bingen führt ab dem Schuljahr 2008/2009 einen Familienfonds ein
Oppenheim - Der Landkreis Mainz-Bingen führt ab dem Schuljahr 2008/2009 einen Familienfonds ein. "Dieser dient zur Finanzierung notwendiger Schulmaterialien und Bücher, die durch den Lernmittelgutschein nicht abgedeckt sind.", so VG-Sozialdezernent Wilhelm Westphal (FWG). Anspruchsberechtigt sind Familien, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen. Über die Bewilligung der Leistungen entscheidet die Kreisverwaltung Mainz-Bingen.
Antragsformulare auf Zuschuss für Schulmaterialien sind vor Ort in den jeweiligen Schulsekretariaten, dem Center für Arbeitsmarktintegration sowie der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim erhältlich.
Pressemitteilung: Ehrenamtliche Sicherheitsberater - Senioren gesucht
Das Beratungszentrum der Polizei in Mainz sucht Senioren aus dem Landkreis Mainz-Bingen als ehrenamtliche Sicherheitsberater.
Aufgabe der ehrenamtlichen Sicherheitsberater ist es, als Bindeglied zwischen Polizei und älteren Mitgliedern zu fungieren, sich in für Senioren sicherheitsrelevanten Fragen aus- und weiterbilden zu lassen und das erworbene Wissen an Senioren weiterzugeben.
Das Projekt wird vom Seniorenbeirat des Landkreises Mainz-Bingen und dem Geschäfts-bereich „Jugend und Soziales“ der Kreisverwaltung unterstützt.
Ideal wäre es, wenn aus jeder Verbandsgemeinde beziehungsweise den Städten Bingen, Ingelheim und der verbandsfreien Gemeinde Budenheim ein Interessierter gefunden werden könnte. Diese wenden sich bitte bis zum 30. Mai 2008 an das: Beratungszentrum Polizei, Fuststraße 4, 55116 Mainz, Herr Schmidt, Telefon 06131/48069-73, E-Mail: beratungs-zentrum.mainz@polizei.rlp.de. Dort gibt es auch weitere Informationen.
VGH: Einstweilige Anordnung zum Nichtraucherschutzgesetz verlängert
Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz
Pressemitteilung Nr. 5/2008
Der Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz (VGH) hat die einstweilige Anordnung vom 11. Februar 2008, mit der das Inkrafttreten des Nichtraucherschutzgesetzes zum Teil einstweilen ausgesetzt wurde, für drei Monate, längstens jedoch bis zur Entscheidung über die Verfassungsbeschwerden, verlängert.
Mit Beschluss vom 11. Februar 2008 hatte der VGH das durch § 7 des Nichtraucherschutzgesetzes Rheinland-Pfalz vom 5. Oktober 2007 angeordnete Rauchverbot in Gaststätten insoweit einstweilen ausgesetzt, als es sich auch auf ausschließlich inhabergeführte Ein-Raum-Gaststätten ohne Beschäftigte erstreckt. Diese Gaststätten müssen am Eingangsbereich deutlich sichtbar auf eine Raucherlaubnis hinweisen. Die übrigen Vorschriften des Gesetzes konnten am 15. Februar 2008 in Kraft treten.
Nach dem Landesgesetz über den Verfassungsgerichtshof tritt eine einstweilige Anordnung drei Monate nach ihrem Erlass automatisch außer Kraft. Da im Hauptsacheverfahren über die Verfassungsbeschwerden noch Fristen für Stellungnahmen laufen, verlängerte der VGH die einstweilige Anordnung.
Beschluss vom 5. Mai 2008, Aktenzeichen: VGH A 1/08 u.a.
Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz
- Medienstelle -
Verkehrsführung anlässlich des „Rheinradelns“ am 18.Mai 2008
„Am 18. Mai werden die Radfreunde wieder auf ihre Kosten kommen. Von Worms-Herrnsheim über Osthofen, Mettenheim, Alsheim, Guntersblum bis Oppenheim wird dann die alte B 9 gesperrt sein, so dass ungestört „geradelt“ werden kann.
In Oppenheim erwartet die Interessierten auf dem Postplatz zwischen 10-18 Uhr ein umfangreiches Programm. Der Veranstaltungsbereich reicht vom Postplatz in Oppenheim über die alte B 9 bis nach Worms-Herrnsheim.
Straßen, die auf diesen Veranstaltungsbereich münden, sind dann für den Kraftverkehr gesperrt. Dienheim ist über die Querspange Kette-Saar, das Gewerbegebiet in Oppenheim und die Saarstraße an diesem Tag zu erreichen.
Allen Teilnehmern des „Rheinradelns“ raten wir, im Gewerbegebiet Oppenheim ihr Fahrzeug abzustellen", so der 1. Beigeordnete der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim, Wilhelm Westphal.
Alle, die mit der Bahn anreisen, weist Wilhelm Westphal darauf hin, dass von Samstag, 17.05.08 (ab 14:00 Uhr) bis Montag, 19.05.08 (01:00 Uhr) die Regionalbahnen der RB 44 nur zwischen Mainz – Worms und Frankenthal, sowie zwischen LU-Oggersheim und Mannheim/MA-Friedrichsfeld verkehren. Zwischen Frankenthal und Ludwigshafen-Oggersheim wird von der Bahn ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Die Regionalbahn-Linie Bingen - Worms - Mannheim endet und beginnt in Worms Hbf und wird zwischen Frankenthal und LU-Oggersheim ebenfalls durch einen Schienenersatzverkehr ersetzt. In Worms besteht Anschluss auf die Regionalbahnen in Richtung Frankenthal bzw. aus Richtung Frankenthal, Weiteres ist den Fahrplantabellen der Bahn AG zu entnehmen.
Während des "Rheinradelns" gibt es ein erweitertes Zugangebot. Es verkehren zusätzliche Regionalbahnen zwischen Mainz und Frankenthal sowie in der Gegenrichtung. Die Züge der Regionalexpress-Linie Karlsruhe – Mainz verkehren nur in den Abschnitten Karlsruhe – Ludwigshafen und zwischen Worms und Mainz. Im Abschnitt Ludwigshafen – Worms werden die Züge durch einen Expressbus ersetzt, der nur den Unterwegshalt Frankenthal bedient. Nach Angaben der Bahn AG ist dieMitnahme von Fahrrädern in den Ersatzbussen leider nicht möglich.
Weitere Informationsmöglichkeiten sind im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, www.vrn.de zu finden, erläutert Wilhelm Westphal abschließend."
Ferienzeit ist Bauzeit
Aber auch in den Selztalgemeinden stehen die Schulen im Blickfeld von Bau- und Schulverwaltung. Während an der Grundschule Mommenheim in der Mensa einen mobile Trennwand aus Platzgründen weichen muss und die Küchentechnik verändert und angepasst wird, stehen für die beiden Grundschulen in Undenheim und Hahnheim/Selzen andere Überlegungen im Raum. Für die Grundschule Undenheim entscheidet in Kürze der VG-Rat darüber, dass die Betreuende Grundschule dort in Kooperation mit der benachbarten Kindertagesstätte die dann notwendige Infrastruktur gemeinsam nutzt. Am Schulstandort Hahnheim/Selzen steht schon heute der Neubau einer Mensa auf der Agenda für 2009. Dann soll dort eine weitere Ganztagsschule in der VG entstehen. "Man sieht die VG-Verwaltung bleibt weiter am Ball. In den politischen Gremien und der Verwaltung laufen schon jetzt dazu die Planungen", macht der Sozialdemokrat klar. Das Dach der Hahnheimer Schulturnhalle war erst im vergangenen Jahr erneuert worden.
Eine "Dauerbaustelle" ist das VG-Hallenbad in Oppenheim. Während die üblichen Wartungsmaßnahmen in den Sommerferien anstehen, kommt in diesem Jahr noch eine umfangreichere Betonsanierung hinzu. "Das Schwimmhallenklima setzt auf Dauer den Betonteilen zu, vom Fundament bis zum Sprungturm. Da besteht Handlungsbedarf", so Kram. Aus diesem Grund werden Hallenbad und Sauna in den Sommerferien auch geschlossen sein.
Neues aus dem Fachbereich Bürgerdienste: Weiterhin samstags von 10-12 Uhr geöffnet/ Abholen von Reisepässen und Personalausweisen
Gerne haben die Bürgerinnen und Bürger in den letzten Monaten die neu geschaffene Gelegenheit genutzt, auch samstags in der Zeit von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr die Dienstleistungen unseres Einwohnermelde- und Passamtes in Anspruch zu nehmen. Wir haben uns deshalb dazu entschlossen, diese erweiterten Öffnungszeiten beizubehalten.
Lediglich an den Samstagen 10. Mai 2008, 4. Oktober 2008 sowie 27. Dezember 2008 bleibt das Einwohnermeldeamt geschlossen. Am ersten Samstag im Jahr 2009 sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Einwohnermeldeamts jedoch für Sie da.
Bitte beachten Sie auch, dass Sie ihren bereits beantragten Reisepass bzw. Personalausweis künftig nicht mehr an unserer Anmeldung, sondern direkt neben unserem Einwohnermeldeamt im 1. Obergeschoss, Zimmer 112, Frau Bauer, abholen können.
So bleiben Ihnen längere Wartezeiten, wie Sie zeitweise bei größerem Besucheransturm zwangsläufig entstehen, erspart.
Kram: Frostschäden schnell und günstig beheben
Wie VG-Sachbearbeiter Rene Ullmer erläutert, führt eine Maschine in drei Arbeitsschritten die Reparatur durch. Erst würden die Risse mit Wasser sauber gespritzt, dann eine Split-Bitumen-Mischung eingebracht und am Ende die Fläche abgesandet, so Ullmer, der die Arbeiten VG-weit koordiniert. "Nur bei Schäden, deren Ursache in der Tiefe liegen, kann das Verfahren nicht eingesetzt werden", schränkt VG-Baudezernent Torsten Kram den Einsatz ein. Um die Kosten für alle Teilnehmer günstig zu halten und die Abwicklung zügig durchzuführen, fragte die VG-Bauverwaltung im Vorfeld den Bedarf bei den elf Kommunen der VG abgefragt. Wegen der langen Kälteperiode in diesem Jahr hatte sich die Reparatursaison allerdings verschoben. In 14 Tagen soll die Firma dann in der VG mit den Reparaturen fertig sein.
Girls’Day am Donnerstag, 24. April : Raus aus den Frauenbranchen
Auch die Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim nahm am Mädchen-Zunkunftstag „Girls’Day“ teil. Insgesamt 7 Schülerinnen konnten sich über drei eher typische Männerberufe in einer Verwaltung informieren. Die Mädchen im Alter zwischen 12 und 16 Jahren kamen von insgesamt vier Schulen. Die weiteste Anreise hatte Lisa aus Nauheim. Die Mädchen haben sich jeweils im Internet über die Veranstaltungen zum Girls’Day informiert. Zwei waren auch schon im vergangenen Jahr „unterwegs“ und Janina findet, dass der Girls’Day eine tolle Gelegenheit ist, in verschiedene Sparten der Berufswelt reinzuschnuppern.
Bürgermeister Penzer (SPD) begrüßte am Vormittag die Mädchen und stellte anhand einer Power-Point-Präsentation die Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim mit ihren Aufgaben vor. Interessant und informativ wurden auch direkt die Verbindungen zu den Ortsgemeinden aufgezeigt. Anwesend waren auch die beteiligten Kolleginnen der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim, der Auszubildendenvertreter sowie Frau Heidi Crosland, Gleichstellungsbeauftragte der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim.
Im Laufe des Vormittags begleiteten die Mädchen dann jeweils in Zweier- bzw. Dreier-Gruppen die Kolleginnen aus den Fachbereichen Bauliche Infrastruktur sowie aus dem Fachbereich Bürgerdienste. Mit Ulrike Schorge, Technikerin im Bauamt, zuständig für die Unterhaltung der gemeindeeigenen Liegenschaften (z. B. Rathäuser, Gemeindehallen, Kindergärten, Mietwohnungen, Spielplätze, etc.) ging es direkt in den Außendienst zum praktischen Aufmessen einer zu renovierenden gemeindeeigenen Wohnung in Undenheim. Auch bei Sabine Starck, Dipl.-Ing. Architektur (FH), zuständig für das Bearbeiten und Beraten bei Bauanträgen ging es „praktisch“ zu. Sie hatte Flächennutzungs- und Bebauungspläne ausgelegt, um „ihren“ Mädchen, die ganz begeistert bei der Sache waren, zu veranschaulichen, auf was die Bauherren/-frauen zu achten haben, wenn es um die Umsetzung von Baudetails geht. Vanessa und Lisa zeigten viel Geschick bei ihren ersten Häusern, die sie unter Anleitung von Frau Starck zeichnen durften.
Im Fachbereich Bürgerdienste durfte dann die dritte Mädchen-Gruppe der Fachbereichleiterin, Frau Susanne Hippler, zuständig für die Ordnungs-, Sozial- und Schulverwaltung, über die Schulter schauen. Sie erläuterte den Mädchen ausführlich die vielen Sachgebiete (wie z. B. Verwaltung der Grund- und Hauptschulen, Jugendmusikschule, Rentenrecht, Einwohnermeldeamt, Überwachung des ruhenden Verkehrs etc.), denen sie als Abteilungsleiterin mit einer Ausbildung zur Volljuristin vorsteht.
Nach einer stärkenden gemeinsamen Mittagspause ging es zügig weiter mit Tipps zu Bewerbung und Vorstellungsgesprächen. Der Vertreter der Auszubildenden, Herr Steven Livingston, hatte eine kurzweilige Power-Point-Präsentation hervorragend vorbereitet, die durch foto-creativ menke mit praktischen Tipps zum perfekten Bewerbungsfoto ergänzt wurde.
Gegen 16.00 Uhr wurde die Girls’Day-Veranstaltung in der Verbandsgemeinde NIerstein-Oppenheim von der verantwortlichen Mitarbeiterin, Frau Ulrike Schindel, nach einer kleinen austauschenden Gesprächsrunde beendet. Fazit: Alle Beteiligten würden wieder mitmache
Bürgermeister Klaus Penzer und die Erzieherinnen aus den Kindertagesstätten übergeben eine Spende in Höhe von 583,-- € an den Verein Flüsterpost e.V., vertreten durch Frau Anita Zimmermann.
Der Betrag wurde anlässlich des Ostermarktes bei der Veranstaltung „Bildung von Anfang an“ im VG-Gebäude am 09. März 2008 eingenommen.
Mehr als 1000 Interessierte waren am 09. März der Einladung in das VG-Gebäude gefolgt. Unter dem Motto „Bildung von Anfang an“ wurden sie an liebevoll hergerichteten Informationsständen der einzelnen Kindertagesstätten erwartet. Anhand farbenfroher Darstellungen, Illustrationen und Vorführungen informierten die Erzieherinnen der Kindertagesstätten über die altersgerechte Förderung unserer Kinder und die ständige Weiterentwicklung der pädagogischen Arbeit in den kommunalen und kirchlichen Einrichtungen. Während sich die Erwachsenen über Schlagwörter wie Lernwerkstatt, Integration, Sprachförderung, Bewegungserziehung oder Zahlenland informierten, konnten die
Kleinen von den vielen, für die Kinder angebotenen Aktivitäten, Gebrauch machen.
Begleitet wurde die Veranstaltung von einer Vortragsreihe und Infoständen zu Themen rund um unsere Kinder.
Natürlich fehlte es auch nicht an einer reich bestückten Cafeteria, die von Eltern der Kindertagesstättenkinder mit äußerst schmackhaften Kuchen bestückt, ausgerichtet wurde und überaus großen Anklang fand.
Wie von den Erzieherinnen der Kindertagesstätten beschlossen, kommt der stolze Erlös aus der Cafeteria in Höhe von 583,-- € dem Verein Flüsterpost e.V. zur Unterstützung seiner großartigen Arbeit zugute.
Die Mitarbeiter/innen von Flüsterpost e.V., im Jahr 2003 gegründet, begleiten und unterstützen die Kinder an Krebs erkrankter Eltern.
„Eine rundum gelungene Veranstaltung mit einer Kombination aus Spiel, Spaß und Informationen, die die Besucher begeisterte“, so Bürgermeister Klaus Penzer bei der Spendenübergabe am 23. April. Bei einem Eis bedankte sich Klaus Penzer nochmals herzlich bei den Erzieherinnen der Kindertagesstätten für ihr außerordentliches Engagement.
Der Baum des Jahres 2008 heißt Walnussbaum
Der Tag des Baumes wird am 25. April jeden Jahres begangen, so die VG-Umweltbeauftragten Bettina Kraß und Erla Helmus.
Schon 1874 kam man in den Vereinigten Staaten überein den Tag des Baumes zu begehen. Hier in Deutschland wird der Tag des Baumes seit dem 25. April 1952 durchgeführt: Prof. Dr. Theodor Heuss pflanzte damals im Bonner Hofgarten einen Ahornbaum. In diesem Jahr ist der Baum des Jahres der Walnussbaum oder auch Juglans regia. Er ist ein beliebter Garten- und Parkbaum. Die Römer lernten ihn durch die Griechen kennen und brachten ihn in die Gärten der Nordeuropäer. In die Höhe wächst er zwar 60 bis 80 Jahre, wird aber meist nur um die 15 bis 20 m hoch, seltener mehr als 25 m. Im Vergleich mit anderen großen Bäumen, werden Walnussbäume auch „nur“ 150 bis 160 Jahre alt. Er wird geschätzt, gepflegt, gehegt und beerntet. In der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim gibt es noch einige verwunschene Orte, wo er prächtig steht und, wie hier in Dexheim, sogar dem Steinkauz ein zu Hause bietet, so Herr Beigeordneter Martensen (Grüne).
Ernährung im besten Alter!
Großen Zuspruch fand ein Ernährungsseminar "Fit im Alter - Gesund essen, besser leben" der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, das am Montag, 14.4.2008, im Ratssaal der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim angeboten wurde. Bürgermeister Klaus Penzer (SPD) begrüßte die Zielgruppe der Seniorinnen und Senioren im Alter von 60 bis 84 Jahren, die aus fast allen Gemeinden der Verbandsgemeinde eingetroffen waren.
Sehr anschaulich und kurzweilig gab es reichlich Tipps und Beispiele von Ingrid Höss, Ernährungswissenschaftlerin, aus Koblenz. Verschiedene Brot-, Käse- und Saftarten sowie vegetarische Brotaufstriche wurden nicht nur unter die Lupe genommen sondern auch auf ihre Gaumen- und Nährstofftauglichkeit getestet. Dass man mittlerweile auch den Kaffee in die tägliche Flüssigkeitsmenge mit einrechnet, wurde anhand des Tagestrinkplanes veranschaulicht.
Auch auf Sinn und Unsinn der durch die Werbung unglaublich hoch gepriesenen Nahrungsergänzungsmittel ging Frau Höss mit hohem Sachverstand ein. Niemals kann ein solches Mittel ein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung und genügend Bewegung darstellen. Frau Höss wies deutlich darauf hin, dass ständig ein neues Nahrungsergänzungsmittel "in Mode" sei. Ihre Stellungnahme war klar und eindeutig, Nahrungsergänzungsmittel nützen in erster Linie den Anbietern, den sie verdienen sich damit eine goldene Nase.
Einen goldenen Erfahrungsschatz nahmen jedoch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit nach Hause, die auch durch zahlreiche interessante Fragen eine Bereicherung dieses Seminars darstellten.
Interview mit Torsten Kram zum Thema Lärmschutz
Die EU-Umgebungslärmrichtlinie fordert auf kommunaler Ebene die Erstellung von Lärmaktionsplänen. Eine Aufgabe der Verbandsgemeinde. VG-Beigeordneter Torsten Kram (SPD) stellte sich unseren Fragen.
Frage: Warum ist Lärm ein Problem?
Kram: Lärm ist eine andere Form der Umweltverschmutzung. Die gesundheitliche Belastung der Bevölkerung durch Lärm ist gewachsen. Dies obwohl die Fahrzeuge leiser wurden, die Vorschriften strenger und die Kontrollen schärfer. Aber wie bei vielen Umweltbelastungen ist der Mensch Verursacher und Betroffener zugleich. Genau dies macht Lärm, aber auch dessen Bekämpfung zum Problem.
Frage: Was will die EU mit der Umgebungsrichtlinie erreichen?
Kram: Die Richtlinie sieht vor, Lärmbrennpunkte und ihre Quellen lokal zu erfassen und auf Basis dieser Erkenntnisse Aktionspläne zur Lärmminderung zu erarbeiten. Das Land hat den Kommunen dafür als Grundlage Lärmkarten mit den entsprechenden Daten zur Verfügung gestellt. Mit Unterstützung eines Fachbüros führen wir das Verfahren vor Ort durch und bereiten bis zum Sommer die Aktionspläne unter Beteiligung der Öffentlichkeit vor.
Frage: In welchem Umfang sind die Gemeinden in der VG betroffen?
Kram: Es geht in erster Linie um Verkehrslärm. In Rheinland-Pfalz sind 152 Kommunen vom Lärm durch Hauptverkehrsstraßen betroffen. In der VG haben wir mit der Bundestraße 9 eine Verkehrsader mit einem jährlichen Verkehrsaufkommen von über 6 Millionen Kfz. Somit sind Nierstein und nach der B9-Neutrassierung noch ein Teil der Stadt Oppenheim tangiert.
Frage: Wie ist das zeitliche Verfahren?
Kram: Das Fachbüro ist beauftragt, die Lärmkarten auszuwerten, Lärmfaktoren zu analysieren und mit uns gemeinsam Vorschläge zur Lärmminderung zu erarbeiten. Eingebunden werden die betroffenen Gemeinden Nierstein und Oppenheim und nicht zuletzt die Öffentlichkeit. Die Bürger werden zu einer öffentlichen Sitzung eingeladen und die Pläne in der VG zur Ansicht ausgelegt. Bis Ende Juli sind die Ergebnisse über das Land an die EU weiterzuleiten.
Frage: Was passiert wenn die Aktionspläne vorliegen?
Kram: Genau hier liegt meiner Ansicht nach der Knackpunkt. Denn einen Anspruch auf Umsetzung kann der Bürger aus den Aktionsplänen laut EU-Richtlinie erst einmal nicht ableiten. Es werden also Erwartungen geweckt, die nicht gleich erfüllt werden müssen. Also im schlimmsten Fall viel Lärm um nichts.
Frage: Bleibt die EU-Richtlinie ein Papiertiger?
Kram: Das muss nicht sein. Wir werden unsere Vorschläge zur Lärmminderung erstellen, ohne das wir - um beim Beispiel B9 zu bleiben - hier Zuständigkeiten haben und Verantwortung für die Lärmquelle. Was wir aber tun können ist im Namen der Bürger verstärkt Druck auf die Verkehrsträger auszuüben und künftig bei eigenen kommunalen Verkehrs- und Bauleitplanungen dem Lärmschutz mehr Beachtung schenken.
Frage: Was ist mit dem Flug- und Freizeitlärm?
Kram: Die in der VG vorhandenen Fluggeräusche sind für die EU-Umgebungsrichtlinie ohne Bedeutung. Was die Bahn angeht, hat das Eisenbahnbundesamt noch nicht seine Daten bereitgestellt. Auch der Freizeitlärm ist ausgeklammert. Wer also in der Öffentlichkeit mit lauter Musik seine Mitmenschen beschallt, tut seinen eigenen Ohren nichts Gutes, aber auch seinen Nachbarn nicht. Da helfen aber keine neuen EU-Verordnungen, sondern nur Erziehung, Überzeugung und Vernunft.
„Farbenspiel für die Sinne“
Ausstellung von Künstlerinnen des KUBA Kunstbande e.V. im Foyer der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim
Farbenfrohe Landschaften, Stadtbilder, Portraits und Stillleben erwarten Sie im Foyer und Treppenhaus der VG-Verwaltung Nierstein-Oppenheim.
Ingrid Vollrath, Zoya Sadri und Christine Schulze erwarten sie in einer gemeinsamen Ausstellung mit einer Auswahl ihrer Werke.
Die Künstlerinnen sind Mitglieder der KUBA Kunstbande e.V., einer gemeinnützigen Körperschaft für Kunstschaffende, Kunstförderer und Kunstfreunde. Dieser Verein, 1999 gegründet, ist in den Bereichen Malerei, Skulpturen und Dichtkunst tätig.
Ingrid Vollrath,
geb. 1962 in Frankfurt/a. M., lebt und arbeitet in Büttelborn.
Die Themen ihrer Malerei reichen von klassischen Naturstillleben, surrealistischen, expressiven und abstrahierenden Umsetzungen bis hin zur abstrakten Malerei.
Dabei bedient sie sich vielfacher Techniken wie Acryl, Öl, Mixed Media, Pastellkreide und der Aquarellmalerei.
Thema dieser Ausstellung sind Impressionen aus Island, südländische Landschaften und Meereslandschaften in Acryl und Mixed Media.
Dabei bedient sie sich einer kräftigen und lebensfrohen Farbgebung, die dem Betrachter ein positives Lebensgefühl vermittelt.
Ihre besondere Wirkung erhalten die Werke durch expressive Farbgebung und dem Weglassen von Details mit starken Komplementärkontrasten.
Zoya Sadri,
geb. 1955 in Teheran / Iran, lebt seit 1987 in Deutschland.
Zoya Sadri malt in verschiedenen Techniken, wie Aquarell, Pastellkreide und Öl.
Die Motive reichen von Landschaften und Stillleben bis zur Abstraktion.
Die Bilder dieser Ausstellung zeigen Impressionen aus Spanien in Aquarell und Pastellkreide, sowie impressionistisch umgesetzte Ölbilder.
Dem Betrachter vermitteln sie Gefühle von Ruhe und Entspannung.
Bereits im Iran präsentierte Frau Sadri ihre Werke in verschiedenen Ausstellungen. In Deutschland stellt Sie seit 1993 regelmäßig ihre Werke der interessierten Öffentlichkeit vor. Mit Ausstellungen war sie u. a. in Mainz, Königstein, Frankfurt, Darmstadt und Groß-Gerau vertreten.
Christine Schulze,
geboren 1956 in Kreuzburg, befasste sie sich schon in ihrer Kindheit und Jugend ständig mit ersten kleinen Kunstarbeiten.
Chistine Schulzes Ölbilder sind geprägt von einer ganz eigenen realistischen Bildsprache.
Im Vordergrund stehen Portraitdarstellungen, Städtebilder, sowie auch Stillleben und Landschaften.. Dabei bedient sie sich der Techniken der Öl- und Aquarellmalerei, sowie Pastellkreide. Ihre Intention ist u. a. die Vermittlung der Sensibilität der Ästhetik. Geprägt von einer ganz eigenen, realistischen Bildsprache werden dem Betrachter beim Eintauchen in ihre Bilder Gefühle von Ruhe, Gelassenheit und Freude vermittelt.
Diese Grundwerte bestimmen auch ihr alltägliches Leben. So hat sie den Beruf der technischen Zeichnerin, Fachrichtung Maschinenbau“ auch deshalb gewählt, weil es mit der Kunst des Zeichnens viel gemeinsam hat. Dieser Beruf stellt die Grundlage für ihre gegenwärtige Tätigkeit als Fachfrau für Grafische Daten Verarbeitung und Vermessung dar.
Am späten Abend des 10 .April 2008 machte „Buran“ Station in Nierstein

- Am späten Abend des 10 .April 2008
machte „Buran“ Station in Nierstein
Am späten Abend des 10 .April 2008 machte „Buran“ Station in Nierstein. Ein große Zahl von Schaulustigen bestaunte das ehemalige Raumschiff.
Nichtraucherschutzgesetz in Rheinland-Pfalz
Am 15.02.2008 ist in Rheinland-Pfalz das Nichtraucherschutzgesetz in Kraft getreten. Das Rauchen in öffentlichen Gebäuden, Krankenhäusern, Einrichtungen der Jugendhilfe, Schulen und Gaststätten ist verboten.
Am 12.02.2008 hat der Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz im Rahmen einer einstweiligen Anordnung bis zur Entscheidung in der Hauptsache eine Ausnahme vom Rauchverbot in Gaststätten wie folgt zugelassen:
„In inhabergeführten Ein-Raum-Gaststätten, die – außer volljährigen Familienmitgliedern – keine weiteren Personen beschäftigen, ist das Rauchen ausnahmsweise gestattet.“
Weitere, allgemeine Informationen zu diesem Thema erhalten beim Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familien und Frauen.
Aktuelle Informationen zur einstweiligen Verfügung erhalten Sie unter www.justiz.rlp.de
Elterngeld
Für alle Kinder, die ab dem 1. Januar 2007 geboren sind, wird das neue Elterngeld anstelle des bisherigen Erziehungsgeldes gewährt. So soll Müttern und Vätern die Möglichkeit gegeben werden, sich für einen gewissen Zeitraum überwiegend ihrem Kind zu widmen, ohne in finanzielle Not zu geraten. Zwölf Monate erhalten Eltern 67 Prozent des bisherigen Nettoeinkommens, das der erziehende Elternteil hatte, bis zu einem Höchstsatz von 1.800 Euro netto. Der Mindestbetrag des Elterngeldes beträgt 300 Euro. Zwei zusätzliche Partnermonate geben insbesondere Vätern einen Anreiz, Elternzeit zu nehmen.Für Kinder, die noch im vergangenen Jahr geboren sind, wird weiterhin Erziehungsgeld gewährt.
Weitere Infos zum Elterngeld:
Pressemitteilung - Wertstoffhöfe - Sommeröffnungszeiten ab 1. April bis 31. Oktober 2008
Von Dienstag, 1. April bis zum 31. Oktober 2006 gelten auf den Wertstoffhöfen und Grünschnittsammelplätzen im Landkreis wieder die Sommeröffnungszeiten. Die Öffnungszeiten verschieben sich im Gegensatz zum Winterhalbjahr wie folgt: Die Sammelplätze sind freitags von 13 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 17.30 Uhr geöffnet. Zusätzlich sind die Wertstoffhöfe Bingen-Büdesheim, Bodenheim, Guntersblum, Ingelheim, Nieder-Olm und Oppenheim dienstags von 13 bis 18 Uhr offen. Unverändert über das Jahr bleiben die Öffnungszeiten des Entsorgungszentrums Budenheim (Montag bis Freitag 10 bis 17 Uhr und samstags von 8 bis 12 Uhr), des Humuswerkes in Essenheim (montags bis freitags 8 bis 16 Uhr, samstags 8 bis 12 Uhr) und des Wertstoffhofes der Firma Sulo in Welgesheim (montags bis freitags 8 bis 16 und samstags 9 bis 12 Uhr) Die Öffnungszeiten und Adressen der Wertstoffhöfe und Grünschnittsammelplätze sind im Abfallkalender 2008 abgedruckt und stehen auch im Internet unter www.awb-mainz-bingen.de.
An Karfreitag sind die Wertstoffhöfe geschlossen, am Samstag vor Ostern wieder normal geöffnet.
Weitere Informationen gibt es bei der Abfallberatung unter Telefon 06132/787 7080.
Einwohnermelde- und Passamt
Agrar-Betriebsprämie 2008
Zahlungsansprüche für Dauerkulturflächen noch bis 15. Mai 2008 beantragen
Wie die zuständige Kreisbeigeordnete Frau Rosemarie Müller mitteilt, können Bewirtschafter von Dauerkulturflächen bis spätestens 15. Mai 2008 Anträge auf Zuteilung neuer Zahlungsansprüche (ZA) für diese Flächen stellen.
Antragsberechtigt sind alle Betriebsinhaber, die am 15. Mai vorigen Jahres mindestens 0,3 Hektar Fläche unter anderem folgender Kulturen bewirtschaftet haben und diese Flächen auch 2008 noch mit landwirtschaftlichen Kulturen bewirtschaften: Kern- und Steinobst, Tafeltrauben (keine Keltertrauben), Schalenfrüchte, Reb- und Baumschulen, Rebschnittgärten für Unterlagsreben, Obst- und Ziergehölze, Forstpflanzen (keine Waldflächen).
Weiterhin weist Müller darauf hin, dass die Betriebe, die 2008 noch keine Antragsunterlagen zur Agrarförderung erhalten haben, die Angaben im Flächennachweis Agrarförderung als Nachweis zu anderen Zwecken (einzelbetriebliche Fördermaßnahmen, Berufsgenossenschaft, Bauernverband, Luftbilder) benötigen, sich umgehend mit der Kreisverwaltung in Verbindung setzen sollten, damit die Antragsunterlagen noch zugesandt werden können.
Nähere Informationen erteilen die Mitarbeiter der Abteilung Landwirtschaft und Weinbau unter: 06131-69333 0.
„Beste Weinnase des Landkreises Mainz-Bingen“ gesucht
Anmeldefrist 16. April 2008
Seit etwa 8 000 Jahren ist der Wein fester Bestandteil menschlicher Zivilisation und Kultur. Der Landkreis Mainz-Bingen, der mit Rheinhessen, Nahe und Mittelrhein gleich drei renommierte Weinbauregionen beheimatet, möchte Endverbrauchern und Weinfachleuten gleichermaßen die Geheimnisse dieser alten Kultur im Rahmen des zweiten Weinsensorik-Wettbewerbes näher bringen. Diesen veranstaltet der Landkreis in Kooperation mit dem Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Rheinhessen-Nahe-Hunsrück am Samstag, 26. April 2008 unter dem Motto „Beste Weinnase des Landkreises Mainz-Bingen“ in Oppenheim. Anmeldefrist ist Mittwoch, 16. April 2008.
„Die Aufgaben sind auch für nicht professionelle Weinliebhaber lösbar“, verspricht Moderatorin Simone Renth-Queins, ehemalige Deutsche und Rheinhessische Weinkönigin. „Natürlich sind die Fragen für das Fachpublikum entsprechend anspruchsvoller formuliert“. Die amtierende Deutsche Weinkönigin Evelyn Schmidt mit ihren Prinzessinnen Julia Metzler und Susanne Winterling sowie die Weinmajästeten der Regionen Rheinhessen, Nahe und Mittelrhein treten in Oppenheim außer Konkurrenz an und nutzen die Veranstaltung gleichzeitig als willkommene Möglichkeit der Weiterbildung. Ob Otto Normalverbraucher oder Weinkenner, für beide gilt auch beim zweiten Weinsensorik-Wettbewerb frei nach Salvador Dali: Wer genießen kann, trinkt keinen Wein mehr, sondern kostet Geheimnisse.
Für den Wettbewerb wird eine Anmeldegebühr von 20 Euro erhoben. Informationen und Anmeldeformulare sind erhältlich bei der Pressestelle der Kreisverwaltung. Kontakt: Ute Krebber, Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Georg-Rückert-Straße 11, 55218 Ingelheim am Rhein, Telefon: 06132/787-1011, Fax: 06132/787-1098, E-Mail: krebber.ute@mainz-bingen.de.
Kulturpreis 2008 –Grafik– der Stiftung „Kultur im Landkreis“ Mainz-Bingen
Bewerbungen bis 31. März 2008 möglich
Die Stiftung „Kultur im Landkreis“ Mainz-Bingen schreibt den Kulturpreis für das laufende Jahr zum vierten Mal im Fachbereich „Gestalterische/Bildnerische Kunst“ aus. Künstler sind diesmal aufgefordert, grafische Arbeiten in den Wettbewerb zu geben. Einsendeschluss ist Montag, 31. März 2008. Der Preis ist mit 2 500 Euro dotiert, außerdem gibt es für den ersten Preisträger eine Urkunde und eine Skulptur, die nach dem Logo der Stiftung gefertigt wurde.
Zur Teilnahme sind alle bildenden Künstlerinnen und Künstler im Landkreises Mainz-Bingen eingeladen, die im Landkreis geboren oder wohnhaft sind oder hier arbeiten. Den Text der Ausschreibung und nähere Informationen gibt es bei der Kulturbeauftragten des Landkreises Mainz-Bingen, Ute Krebber: Telefon 06132/787-1011, Fax 06132/787-1098, E-Mail: krebber.ute@mainz-bingen.de.
Landesapothekerkammer vereinfacht Notdienstservice
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Landesapothekerkammer Rheinland-Pfalz erleichtert und verbilligt den Zugriff auf die Telefonansage des Apothekennotdienstes.
Ab 1. April 2008 ist der Ansagedienst sowohl aus dem Festnetz als auch aus dem Mobilfunknetz nur noch über die landesweit gültige Rufnummer 01805258825 plus Postleitzahl des Standortes zu erreichen.
Dies hat den Vorteil, dass auch von Anschlüssen, bei denen 0900er Nummern aus Sicherheitsgründen gesperrt sind, der Apothekennotdienst nun problemlos aus dem Festnetz abgerufen werden kann.
Außerdem reduzieren sich die Kosten für den Anrufer.
Ein Anruf der Nummer 01805/258825 aus dem deutschen Festnetz kostet lediglich 0,14 € pro Minute. Die Gebühren für Anrufe aus dem Mobilfunknetz sind bekanntlich anbieterabhängig.
Auch auf der Website der Landesapothekerkammer (www.lak-rlp.de) steht der aktuelle Notdienstplan allen Interessierten zur Verfügung.Nach Eingabe der Postleitzahl des Standortes werden alle dienstbereiten Apotheken im Umkreis auf einer Karte angezeigt. Nach Anklicken des Apothekensymbols werden die Adressdaten der Apotheke eingeblendet und können direkt über einen Routenplaner im Ortsplan angezeigt werden.
Unter der Option "Kalender" können für max. 14 Tage im Voraus für jeden beliebigen Ort in Rheinland-Pfalz die jeweils dienstbereiten Apotheken der Region angezeigt werden. Dabei kann der Benutzer den gewünschten Radius in Stufen von 1 bis 50 km auswählen.
Dabei ist jedoch zu beachten, dass Aktualität immer nur für den Tag des Abrufs garantiert werden kann und es im Einzelfall für die zukünftigen Termine noch zu Änderungen kommen kann. Daher ist bei Veröffentlichung unbedingt der Hinweis erforderlich, dass die Daten einem täglichen Aktualisierungsservice unterliegen und zur Sicherheit im Internet oder über die schon bekannt gegebene Telefonnummer überprüft werden sollten.
Der Notdienst beginnt immer um 8:30 Uhr und endet am folgenden Tag um 8:30 Uhr, auch an Sonn- und Feiertagen.
Falls im Einzelfall die Telefonnummer oder die Postleitzahl nicht bekannt sind, hilft immer noch ein Blick an die nächste Apothekentür. Dort müssen kraft Gesetzes die nächstliegenden notdienstbereiten Apotheken bekannt gemacht werden.
Fit im Alter – Gesund essen, besser leben Seminar für ältere Menschen (60+) am Montag, 14. April 2008, 14.30 Uhr, im Ratssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim
Wer sich auch im Alter gut fühlen will, kann durch eine gesunde Ernährung viel erreichen. Gerade in diesem Lebensabschnitt spielt die Ernährung eine wesentliche Rolle für Gesundheit und Lebensqualität. Unter dem Motto „Fit im Alter – Gesund essen, besser leben“ bietet die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V. für ältere Menschen einen abwechslungsreichen „Ernäh¬rungsnachmittag“ mit Informationen, Kostproben und Einkaufstraining an.
Die Ernährungsberaterin der Verbraucherzentrale gibt in der rund dreistündigen Veranstaltung Tipps für eine wohlschmeckende Kost, die gesund erhält und das per-sönliche Wohlbefinden verbessert. Außerdem informiert sie darüber, wie man Nährstoffdefizite verhindern kann und was von der Werbung für Pillen und Pulver zur Nahrungsergänzung zu halten ist.
In einem praktischen Teil bietet die Ernährungsexpertin Kostproben, um ver-schiedene Lebensmittelqualitäten zu schmecken. Ein Einkaufstraining zum Thema Kennzeichnung rundet die Veranstaltung ab. Dabei werden Zutatenliste, Gütesiegel, Mindesthaltbarkeitsdatum und Co. bei konkreten Lebensmitteln unter die Lupe genommen und Einkaufstipps gegeben.
VG-Bürgermeister Klaus Penzer (SPD) freut sich, anlässlich des Weltgesund-heitstages hiermit einen wichtigen Beitrag zur gesunden Ernährung der älteren Bevölkerung leisten zu können. Gerne stellt die VG ihren Ratssaal zur Verfügung und wünscht den TeilnehmerINNEN viel Spaß und einen guten Appetit!
Das Seminar findet am Montag, den 14. April 2008 in der Zeit von 14:30 bis 17:30 Uhr im Ratssaal der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim, Sant-Ambrogio-Ring 33, in Oppenheim statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Veranstaltung ist Teil einer bundesweiten Kampagne des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirt-schaft und Verbraucherschutz.
Interessierte können sich unter der Rufnummer 06133/4901-304 bei der VG-Verantwortlichen, Frau Ulrike Schindel, anmelden (max. 25 TeilnehmerINNEN).
Bildung von Anfang an

- Kindertagesstätten präsentierten ihre
facettenreiche Arbeit in den Räumen
der VG Nierstein-Oppenheim.
Kindertagesstätten präsentierten ihre facettenreiche Arbeit in den Räumen der VG Nierstein-Oppenheim.
Rund 100 Kinder der Kindertagesstätten umringten Bürgermeister Klaus Penzer und Kreisbeigeordnete Irene Alt bei der Eröffnung der Veranstaltung „Bildung von Anfang an“ am Sonntag, dem 09. März 2008. Und auch die Kinder selbst begrüßten die BesucherInnen mit einem gemeinsam vorgetragenen Lied.
Neben Bundestagsabgeordnetem Klaus Hagemann und der Landtageabgeordneten Katrin Anklam-Trapp waren mehr als 1000 Interessierte der Einladung gefolgt und wurden in den Räumen der VG-Verwaltung an liebevoll hergerichteten Informationsständen der einzelnen Kindertagesstätten von den ErzieherInnen erwartet. Anhand farbenfroher Darstellungen, Illustrationen und Vorführungen informierten die Kindertagesstätten über die altersgerechte Förderung unserer Kinder und die ständige Weiterentwicklung der pädagogischen Arbeit in den kommunalen und kirchlichen Einrichtungen. Jede Kindertagesstätte präsentierte darüber hinaus auch ein Schwerpunktthema wie Medienerziehung, Lernwerkstatt oder Integration. Als gemeinsames Projekt aus der Erzieherinnen-AG demonstrierten sie an einer Schaufensterpuppe die vielfältigen Anforderungen, die heute und zukünftig an die Erzieherinnen gestellt werden.
Die Kleinen konnten währenddessen von den vielen für die Kinder angebotenen Aktivitäten Gebrauch machen. So konnten sie beispielsweise bei der Kindertagesstätte „Arche Noah“, Undenheim mit Schwerpunkt Experimente an mit Wasser gefüllten Petrischalen die Aufnahmefähigkeit verschiedener Materialien von Wasser erkunden oder Möglichkeiten des Löschens von Teelichtern testen.
Bei der Kindertagesstätte „Abenteuerland“, Köngernheim mit Schwerpunkt Bewegung konnten unsere Kleinen an verschiedenen Turn- und Spielgeräten ihre Motorik schulen.
Begleitet wurde die Veranstaltung von einer Vortragsreihe und Infoständen zu Themen rund um unsere Kinder.
Natürlich fehlte es neben dem Essensangebot der Freiwilligen Feuerwehr Oppenheim auch nicht an einer reich bestückten Cafeteria, die von den Eltern ausgerichtet wurde. Der Erlös kommt dem Verein Flüsterpost zugute, der Kinder krebskranker Eltern unterstützt.
„Eine rundum gelungene Veranstaltung mit einer Kombination aus Spiel, Spaß und Informationen, die die Besucher begeisterte“, so Bürgermeister Klaus Penzer, der sich bei allen Beteiligten für ihr außergewöhnliches Engagement bedankte.
Pressemitteilung - „Fit für die Ausbildung...?“ - Info-Veranstaltung im Jugendhaus Oppenheim am 8. März 2008
Das Thema Jugendarbeitslosigkeit bewegt seit Jahren die gesellschaftspolitische Landschaft und hat an Brisanz nicht verloren. Auch in Oppenheim und Umgebung finden nicht alle Jugendlichen auf Anhieb nach der Schule den Weg in eine Ausbildung, die den eigenen Fähigkeiten und Neigungen entspricht. Eine frühzeitige adäquate Auseinandersetzung mit dem Thema Ausbildung und Beruf ist somit in der heutigen Zeit absolut notwendig.
Das Jugendhaus Oppenheim veranstaltet in diesem Zusammenhang mit Irene Alt, Zweite Kreisbeigeordnete des Landkreises Mainz-Bingen, sowie weiteren Institutionen in und um Oppenheim am Samstag, 8. März 2008, von 10 bis 15 Uhr eine Informationsveranstaltung unter dem Motto „Fit für die Ausbildung...?“. Veranstaltungsort ist das Jugendhaus in Oppenheim (Evangelisches Dekanat), direkt neben der Katharinenkirche. Bei der Veranstaltung wird jungen Menschen, Eltern, Interessierten, Ausbildungsbetrieben und Institutionen die Möglichkeit gegeben, sich ortsnah zu begegnen und gegenseitig kennen zu lernen, so dass sich neue Möglichkeiten und Kontakte sowohl für die Besucherinnen und Besucher als auch für die einzelnen Beteiligten ergeben. Für viele Jugendliche ist die Veranstaltung eine gute Gelegenheit, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den teilnehmenden Betrieben und Institutionen unter anderem zu den Themen Ausbildung, Beruf, Berufsalltag, Qualifikation direkt zu befragen.
Am Info-Tag werden drei verschiedene Workshops zu folgenden Themen angeboten:
„Workshop 1“ von der Agentur für Arbeit, Mainz: „Wie finde ich meinen Wunschberuf? Wo bekomme ich Unterstützung und Hilfe bei der Ausbildungsplatzsuche, Bewerbungsschreiben etc.?“; „Workshop 2“ der Handwerkskammer Rheinhessen, Mainz: „Welche Qualifikationen und Fähigkeiten werden von Berufseinsteigern erwartet? Was passiert in einem Vorstellungsgespräch?“; „Workshop 3“ vom Pro-Job-Team, Internationaler Bund, Oppenheim: „Keine Schule, kein Job – Weg aus der Arbeitslosigkeit / Ausbildungsplatzsuche“. Flankiert werden die Workshopangebote durch ein Bewerbungs-Schnellcheck für den Bewerbungsunterlagen mitbringen sind sowie eine Ausbildungsrallye.
Bei Bedarf steht den Jugendlichen auch jederzeit das Jugendhausteam bei Fragen zu Ausbildung und Beruf zu Verfügung. Regelmäßig findet im Jugendhaus dienstags zwischen 17 und 19 Uhr ein regelmäßig offenes Beratungsangebot statt. Außerdem können die Jugendlichen zu den üblichen Öffnungszeiten im kostenfreien Internetcafé recherchieren, Bewerbungen schreiben, ausdrucken und sich am Infostand im Foyer über aktuelle Ausbildungsstellen informieren. Weiter Informationen gibt es vom Jugendhaus Oppenheim auf der Homepage „www.jugendhaus-oppenheim.de“ oder unter der Telefonnummer 06133 – 4188.
Pressemitteilung - Elektronische Versicherungsbestätigung bei KfZ-Zulassung
Pilotprojekt startet ab 15. März 2008 in Mainz-Bingen
Zum 1. März 2008 führt die Versicherungswirtschaft die elektronische Versicherungsbes-tätigung (eVB) ein. Wie andere Behörden auch startet der Landkreis Mainz-Bingen in diesem Zusammenhang im März ein Pilotprojekt in den Zulassungsstellen in Bingen und Oppenheim. Ziel ist die Simulation des Austauschs der elektronischen Zulassungsdaten zwischen Versicherern und Zulassungsbehörde. Die technischen Voraussetzungen hierzu werden der Kreisverwaltung Mainz-Bingen vom Landesbetrieb Daten und Information (LDI), dem Kraftfahrtbundesamt und dem Gesamtverband der Versicherer (GdV) ab dem 15. März 2008 zur Verfügung gestellt. Während der Pilotphase ändert sich das Zulassungsverfahren für die Bürgerinnen und Bürger nicht. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Versicherungsdaten elektronisch von den Mitarbeitern abgerufen werden können, aber nach wie vor manuell in das Programm eingegeben werden. Dieser Schritt entfällt erst wenn das neue eVB-Verfahren im Echtbetrieb läuft.
Wer ein Fahrzeug zulassen will, benötigt dazu von seiner Versicherung einen Nachweis über eine Kfz-Haftpflichtversicherung. Diesen Versicherungsnachweis gibt es bislang aus-schließlich in Papierform. Dies ändert sich nun ab dem 1. März 2008 mit der deutschlandweiten Einführung der eVB. Als Nachweis einer Kfz-Haftpflichtversicherung dient dann eine siebenstellige Zahlen- und Buchstabenkombination, die so genannte eVB-Nummer. In einem vollständig elektronischen Vorgang können die notwendigen Daten für die An- oder Ummeldung eines Kraftfahrzeuges zwischen den Versicherungsunternehmen und den Zulassungsbehörden papierlos ausgetauscht werden.
In einer Übergangszeit bis zum 31. Dezember 2008 ist auch nach dem 1. März 2008 jedoch die elektronische Versicherungsbestätigung weiterhin in Papierform vorzulegen. Hier ist zu beachten, dass die alten Versicherungsbestätigungskarten bis zum 31. März 2008 aufgebraucht werden können, wenn die jeweilige Versicherung hierauf die 7-stellige eVB-Nummer vermerkt hat. Ab dem 1. April 2008 ist dann grundsätzlich die eVB nach dem neuen Muster vorzulegen, da dann die alten Versicherungskarten ohne Ausnahme Ihre Gültigkeit verlieren. Stimmen die von der Versicherung übermittelten Daten nicht mit den Fahrzeug- und oder Halterdaten überein, ist die Zulassungsbehörde verpflichtet, die Zulassung zu verweigern und den Antragsteller zur Klärung an die Versicherung zu verweisen.
Muster eVB:

Veranstaltung zum Thema „Energie aus Trester und Rebholz“ der VG Nierstein-Oppenheim und VG Guntersblum

- Veranstaltung zum Thema „Energie aus Trester und
Rebholz“ der VG Nierstein-Oppenheim
und VG Guntersblum
Die Resonanz war groß bei der gemeinsamen Veranstaltung zum Thema „Energie aus Trester und Rebholz“ der VG Nierstein-Oppenheim und VG Guntersblum. Beigeordneter Torsten Kram (VG Nierstein-Oppenheim) und Bürgermeister Robert Kunnen (VG-Guntersblum) hatten zusammen eingeladen und eröffneten die Veranstaltung vor rund 130 Zuhörern. Unter Regie des Instituts für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) des Umweltcampus Birkenfeld beteiligen sich die beiden Verbandsgemeinden am landesweiten Projekt Stoffstrommanagement in Kommunen.
PDF-Datei mit weiteren Informationen herunterladen.
Innensanierung von Abwasserschächten in Dalheim, Friesenheim, Hahnheim, Köngernheim, Selzen und Undenheim
Eine Begehung und Bewertung der Abwasserschächte in den Ortsgemeinden Dalheim, Friesenheim, Hahnheim, Köngernheim, Selzen und Undenheim hat in einigen Schächten Sanierungsbedarf ergeben. Frau Dipl.-Ing. Karen Maier vom Abwasserwerk berichtet, dass die Sanierungsarbeiten im Februar und März 2008 durchgeführt werden. Die geplante Innensanierung kann vollständig über die geöffneten Schachtdeckel erfolgen, d.h. dass keine offenen Baugruben notwendig sind, wodurch Behinderungen möglichst gering gehalten werden können.
Die Schadensbilder zeigen sich in Form von Undichtigkeiten, ausgebrochenen Wandteilen oder fehlenden Fließgerinnen in der Schachtsohle. Bei der Sanierung wird nach einer intensiven Reinigung ein Arbeiter in die Schächte einsteigen, um die Sanierungen durchzuführen. Undichtigkeiten der Fugen werden durch Verpressen behoben, während Gerinne per Hand aufgebaut werden. Die Wiederherstellung von Fließgerinnen hat neben der Verbesserung des hydraulischen Fließverhaltens auch den Vorteil, dass Ablagerungen und somit Geruchsbildungen verringert werden. Mehrmaliges An- und Abfahren an die Schächte ist durch den Einsatz von verschiedenen Fahrzeugen und Geräten möglich. Nach ca. 2 Tagen ist die Sanierung eines Schachtes beendet. Diese Verfahren der Schachtinnensanierung sind allerdings wesentlich schneller abgeschlossen, als ein Schachtneubau in offener Bauweise.
In einigen Bereichen werden Verkehrsbehinderungen oder Sperrungen auf Grund der Sanierungsarbeiten nicht zu verhindern sein. Das Abwasserwerk bittet die Anlieger um Verständnis.
Aufruf zum Girls’Day am 24. April 2008
Aufruf zum Girls’Day am 24. April 2008
Immer am letzten Donnerstag im April ist Girls'Day – Mädchen-Zukunftstag! In ganz Deutschland laden Unternehmen und Organisationen Mädchen ein, derzeit noch „frauenuntypische“ Berufe zu entdecken. Schülerinnen ab Klasse 5 können am Girls'Day die Arbeitswelt in zukunftsorientierten Berufen erleben oder weibliche Vorbilder in Führungspositionen kennen lernen. Der bundesweite Aktionstag bietet eine frühe, praxisnahe Berufsorientierung.
Warum ein Girls´Day?
Viele Unternehmen und Betriebe in zukunftsorientierten technischen Branchen beklagen schon heute einen Mangel an qualifiziertem Nachwuchs. Bei der Wahl von Ausbildungsberufen und Studienfächern konzentrieren sich noch zu viele Mädchen und junge Frauen auf ein geringes Spektrum von Berufen und lassen wichtige Bereiche außer Acht. Trotz im Schnitt guter Schulabschlüsse finden sie sich häufig in Berufsfeldern mit vergleichsweise geringen Arbeitsmarktchancen, Karriere- und Verdienstmöglichkeiten wieder.
Girls’Day in der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim
Unter www.girls-day.de können Schülerinnen in die Berufe hineinschnuppern, in denen Frauen bisher noch immer unterrepräsentiert sind. Auch wir in der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim laden insgesamt 6 Mädchen der 7. und 8. Klassen ein, sich ein Bild von den Arbeiten in einer Verbandsgemeindeverwaltung zu machen. Die Teilnehmerinnen werden jeweils in Zweiergruppen einer Juristin, einer Architektin und einer Technikerin im Bauamt zugeteilt. Die Begrüßung mit Darstellung der Zuständigkeiten der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim wird von Herrn Bürgermeister Klaus Penzer vorgenommen. Zum Abschluss am Nachmittag gibt es wertvolle Tipps zu Bewerbung und Vorstellungsterminen.
Veranstaltungsdauer: 8.30 Uhr bis 16.00 Uhr
Ansprechpartnerin:
Frau Ulrike Schindel/Fachbereich Bürgerdienste
Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim
55276 Oppenheim, Sant’Ambrogio-Ring 33
Telefon: 06133/4901-304
email: Ulrike.Schindel@Nierstein-Oppenheim.de
(Bitte online unter www.girls-day.de anmelden.)
Kram: 2007 wurde weniger gebaut
VG legt Baustatistik vor – Neubau und Umbau rückläufig
VG-Baudezernent Torsten Kram (SPD) hat die jährliche Baustatistik für das Verbandsgemeindegebiet vorgelegt. Die Statistik 2007 zeigt die Gesamtzahl der Bauanträge aufgeschlüsselt für Neubauten, Umbauten im Bestand und Bauvoranfragen.
AZ: Haben sich die Zahlen gegenüber dem Vorjahr sehr verändert?
Kram: Im Vergleich zu den Vorjahren ist die Zahl der Bauanträge in der VG weiter rückläufig. Waren es 2005 noch 309 und 2006 noch 292, dann sind es zuletzt 232 Bauvorhaben gewesen . Ein deutliches Minus. Im Vorjahresvergleich haben wir 2007 beim Neubau einen Rückgang von 142 auf 104 (-38) und bei den Umbauten von 129 auf 116 (-13). Auch die Bauvoranfragen sind von 21 auf jetzt 12 (-9) merklich gesunken.
AZ: Wo sind die Veränderungen von 2006 auf 2007 am auffälligsten?
Kram: Starke Rückgänge gab es in Oppenheim mit 63 (-21), Nierstein 41 (-18), Dexheim 8 (-13), Friesenheim 3 (-12) und Undenheim 21 (-9) Bauvorhaben. Geringer gefallen ist die Zahl der Neu- und Umbauten in Köngernheim auf 7 (-2) und in Selzen auf 8 (-2). Leichte Zunahmen gab es in Dalheim mit 15 (+4), Hahnheim 10 (+2) und Mommenheim 19 (+1) Baustellen. Die stärksten Zuwachsraten bei den Neu- und Umbauten wurden im vergangenen Jahr in Dienheim erfasst. Waren es in 2006 dort nur 6 Baustellen, sind es 2007 insgesamt 25 (+19) geworden.
AZ: Wo liegen die Gründe dieser Tendenz?
Kram: Auch wenn die Konjunktur besser geworden ist und die Zahl der Beschäftigten gestiegen ist, bleibt Neubauen und Umbauen für viele ein finanzieller Kraftakt. Wer dann beim Arbeitsplatz nicht in relativer Sicherheit lebt oder andererseits beruflich flexibel sein muss, plant kaum teure Neubauten, die jahrzehntelange finanzielle Belastungen nach sich ziehen. In den einzelnen Ortsgemeinden selbst gehen die Neubauten aber zwangsläufig dann zurück, wenn ein Baugebiet weitgehend verkauft ist. Dies schlägt sich dann auch in der Statistik nieder.
AZ: Hat die demografische Entwicklung auch auf den Bausektor einen Einfluss?
Allgemein verändert die demografische Entwicklung die Bevölkerungsstrukturen. Die Menschen werden älter und die früher klassische Kombination lebenslange Ehe mit Kindern und Häuschen im Grünen verliert an Bedeutung. Stattdessen gibt es mehr kinderlose Paare, Singlehaushalte und sogenannte Patchwork-Familien. Der Bedarf an Senioren- und barrierefreies Bauen wird langfristig zunehmen. Andererseits ist in den Nachkriegsbaugebieten ein sozialer Wandel zu beobachten durch Eigentümerwechsel von Alt zu Jung, der Sanierungen und energetische Modernisierung im Altbaubestand nach sich zieht.
AZ: Wird die VG noch wachsen?
Wir profitierten die ganze Zeit noch aufgrund der günstigen Lage in der Nähe des Rhein-Main-Gebietes. Dies wird auch so bleiben, allerdings nimmt die Bevölkerung insgesamt ab und somit auch unsere Zuwachsraten. Zudem legt uns die Landesplanung auf, mit der Neuversiegelung von Flächen sparsam umzugehen. Deshalb wird die Zahl der Baugebiete künftig geringer ausfallen. Dies ist auch deswegen vernünftig, um im Altbaubestand keinen Leerstand zu produzieren. Denn was bringen Neubauten am Ortsrand, wenn im Ortskern Häuserzeilen verwaisen.
Zwölf aktive Ferienwochen für Schulkinder !!!
Die Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim wird erstmals im Jahre 2008 die Zusammenarbeit mit dem TV Dienheim bezüglich eines ganzjährigen Ferienbetreuungsangebotes erweitern. Schwerpunkt ist eine den Bedürfnissen berufstätiger Eltern angepasste Kinderferienbetreuung. Bürgermeister Klaus Penzer (SPD) betont, dass die Kooperation mit dem TV Dienheim alle Schulferien beinhaltet.
In den Osterferien halten weiterhin auch das Jugendhaus in Oppenheim sowie der Verein „Raum für Kinder e. V.“ in Nierstein verschiedene Ferienangebote vor. Die Unterstützung der Verbandsgemeinde ist bei den Aktivitäten des Jugendhauses durch finanzielle Zuwendung gewährleistet. Dem Verein „Raum für Kinder e. V.“ werden kostenlos Räumlichkeiten in der Grundschule in Nierstein zur Verfügung gestellt. Die Nachfrage in den „kleineren“ Ferien an Betreuungsmöglichkeiten für Schulkinder war bisher wesentlich geringer als in den Sommerferien. Deshalb sind, so der 1. Beigeordnete Wilhelm Westphal (FWG), alle Kooperationspartner übereingekommen, dass von Seiten der Verbandsgemeindeverwaltung schwerpunktmäßig auch weiterhin die Ferienbetreuung in den ersten drei Ferienwochen im Sommer durchgeführt wird.
In der Zeit vom 23. Juni bis 11. Juli 2008 wird die VG-Ferienbetreuung für Schulkinder von 6 bis 12 Jahren (1. bis 5. Schulklasse) täglich von 8.00 Uhr bis 14.00 Uhr in Oppenheim angeboten. Die Kosten liegen unverändert bei 40,00 EUR/Kind für eine Woche. Ermäßigungen sind möglich. Anmeldeformulare können über unsere Homepage runter geladen werden.
Auch in Mommenheim arbeitet zur Zeit die Schulleitung der Grundschule in Zusammenarbeit mit unserem Fachbereich an einer Betreuungsmöglichkeit für die ersten zwei Ferienwochen in den Sommerferien. Hier liegen noch keine abschließenden Ergebnisse vor. Grundsätzlich soll dieses Angebot ähnlich wie das VG-Angebot in Oppenheim konzipiert sein
. Weiterhin werden wir auch in 2008 intensiv mit Vereinen, Kirchen und Institutionen zusammenarbeiten und wieder einen für alle Altersgruppen kostenlosen Sommerferienkalender herausgeben, der in allen Ortsgemeinden und der Stadt Oppenheim ausgelegt wird.
In diesen Ferienkalender werden die Angebote der Träger von Jugendarbeit, Vereinen, Kirchen und Institutionen mit aufgenommen. Ein entsprechendes Rundschreiben wurde bereits an die Mietanbieter von Ferienaktivitäten der Vorjahre herausgegeben. Erste Rückmeldungen liegen bereits vor.
Kanalbaumaßnahmen in der Stadt Oppenheim
Auf Grund dieser Maßnahmen wird es zu temporären Verkehrsbehinderungen kommen. Die Anlieger werden um Verständnis gebeten. Selbstverständlich ist die örtliche Bauleitung bemüht, die Behinderungen auf das unumgänglichste Maß einzuschränken.
Die Dalheimer Wehr hat einen neuen Wehrführer.

- (v.l.n.r.) Edwin Mader, Hermann Eichner,
Thomas Hefner, Klaus Penzer, Michael Baum
Thomas Hefner wurde in geheimer Wahl von seinen Kameraden einstimmig zum Nachfolger von Michael Baum gewählt. Bürgermeister Klaus Penzer und Wehrleiter Edwin Mader, die die Wahl leiteten, gratulierten Thomas Hefner und appelliereten an die Mitglieder der Wehr, den neuen Wehrführer nach Kräften zu unterstützen.
"Thomas Hefner kann nur erfolgreich arbeiten, wenn alle mitziehen, auch die Verwaltung bietet ihre Unterstützung an", betonte der VG-Chef. Zum Stellvertreter wurde Hermann Eichner gewählt, der sich in der geheimen Abstimmung gegen Pascal Roth durchsetzte. Auch dem neuen Stellvertreter galten die guten Wünsche des Bürgermeisters und des Wehrleiters. Der Dank aller Anwesenden ging an Michael Baum, der das Amt zur Verfügung gestellt hatte. "Michael Baum bleibt uns als hauptamtlicher Gerätewart und als Mitglied der neugebildeten Führungsstaffel erhalten," freute sich Klaus Penzer.
Thomas Hefner erklärte, das 75jährige Jubiläum sei auf einem guten Weg, nun gelte es, das Ereignis erfolgreich zu gestalten. Geplant ist, das Jubiläum am 19. und 20.Juli diesen Jahres zu feiern.
Kulturpreis 2008 –Grafik– der Stiftung „Kultur im Landkreis“ Mainz-Bingen
Bewerbungen bis 31. März 2008 möglich
Die Stiftung „Kultur im Landkreis“ Mainz-Bingen schreibt den Kulturpreis für das laufende Jahr zum vierten Mal im Fachbereich „Gestalterische/Bildnerische Kunst“ aus. Künstler sind diesmal aufgefordert, grafische Arbeiten in den Wettbewerb zu geben. Einsendeschluss ist der 31. März 2008. Der Preis ist mit 2 500 Euro dotiert, außerdem gibt es für den ersten Preisträger eine Urkunde und eine Skulptur, die nach dem Logo der Stiftung gefertigt wurde.
Zur Teilnahme sind alle bildenden Künstlerinnen und Künstler im Landkreises Mainz-Bingen eingeladen, die im Landkreis geboren oder wohnhaft sind oder hier arbeiten. Den Text der Ausschreibung und nähere Informationen gibt es bei der Kulturbeauftragten des Landkreises Mainz-Bingen, Ute Krebber: Telefon 06132/787-1011, Fax 06132/787-1098, E-Mail: krebber.ute@mainz-bingen.de.
Bauarbeiten der DB
„In Vorbereitung des geplanten S-Bahnausbaus führt die DB in den nächsten Monaten umfangreiche Gleisbauarbeiten in der Region Rhein-Neckar durch.
Voraussichtlich vom 17.5.08 bis 12.10.08 ist auf der Strecke Ludwigshafen - Worms - Mainz auf mehreren Abschnitten mit Bauarbeiten zu rechnen. Die DB richtet mit Bussen an 15 Wochenenden einen Schienenersatzverkehr ein.
Ebenfalls von Bauarbeiten betroffen ist die Strecke Mainz – Worms, und zwar vom 21.6.08 – 3.8.08. Wegen der Gleisbauarbeiten wird in diesem Zeitraum die Strecke zwischen Mainz, Römisches Theater – Worms, Hauptbahnhof gesperrt sein. Busse werden täglich ersatzweise auf dieser Strecke verkehren. Darüber hinaus werden montags – freitags in der Hauptverkehrszeit dieselbetriebene Regionalzüge zwischen Mainz Hbf und Worms Hbf fahren.
Aktuelle Informationen über die Baustellen erhalten Sie unter anderem unter www.bahn.de , Suchbegriff: Baustellen
Informationsveranstaltung: Alternative Nutzungsm Alternative Nutzungsmöglichkeiten glichkeiten von Trester und von Trester und Rebholz
Termin:
11. Februar 2008, 19:00 Uhr
Ort:
Dorfgemeinschaftshaus Guntersblum
Mühlstraße 44
67583 Guntersblum
P R E S S E E R K L Ä R U N G
In seiner letzten Sitzung hat der Werksausschuss der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim eine Reihe von Auftragsvergaben vorgenommen. Unter Vorsitz von Bürgermeister Klaus Penzer wurden Bauleistungen für die offene Kanalsanierung im Bereich der Stadt Oppenheim, Bauleistungen für die Kanalschachtsanierung in den Ortsgemeinden Hahnheim, Dalheim, Friesenheim, Köngernheim, Selzen und Undenheim und eine Auftragserweiterung von Kanalsanierungsarbeiten im Stadtgebiet Oppenheim vergeben.
Zu den vorgenannten Punkten erläuterte Werkleiter Herwig Lepherc, dass bei den turnusgemäßen Kamerabefahrungen ein Sanierungsbedarf in den öffentlichen Kanalanlagen der Stadt Oppenheim festgestellt wurde. Die Schäden können zum größten Teil durch eine Kanalinnensanierung behoben werden. Dazu seien in der Sitzung des Werksausschusses im September 2007 die erforderlichen Aufträge vergeben worden. Diese Maßnahmen wurden bereits durchgeführt. Allerdings, so Lepherc, könnten einige Schäden nicht von innen saniert werden, hier sei eine Erneuerung in offener Bauweise erforderlich. Die Maßnahme wurde öffentlich ausgeschrieben, unter den 5 Angeboten hat die Firma WÖBAU aus Wörrstadt das günstigste Angebot abgegeben.
Weiterhin führte Werkleiter Lepherc aus, dass bei Schachtinspektionen und der Erstellung eines Schachtsanierungskonzeptes erhebliche Schäden in den Schächten der Flächenkanalisationen der Ortsgemeinden Hahnheim, Dalheim, Friesenheim, Köngernheim, Selzen und Undenheim festgestellt wurden. Die frühzeitige Innensanierung solcher Schäden kann u.a. Ausspülungen im Untergrund und die komplette Erneuerung von Schachtbauwerken vermeiden. Von den 7 abgegebenen Angeboten hat die Firma Diringer & Scheidel GmbH, Aschaffenburg, das günstigste Angebot abgegeben. Der Werksausschuss stimmte der Auftragsvergabe einmütig zu. Auch im Stadtgebiet von Oppenheim wurden starke Schäden und Undichtigkeiten an den Kanalschächten festgestellt. Wegen der besonderen Gefahren für den Oppenheimer Untergrund hat das Abwasserwerk nun dem Werksausschuss vorgeschlagen, den bestehenden Auftrag an die Bietergemeinschaft Insituform/Ehnes/Kilian zu erweitern. Auch dieser Maßnahme stimmte der Werksausschuss einstimmig zu.
„Die ordnungsgemäße Unterhaltung der Kanalisation ist ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz“, erläuterte Bürgermeister Klaus Penzer abschließend.
Harry Bos wurde gestern vom Ministerpräsident Kurt Beck mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet

- Harry Bos
Der Büroleiter der VG Nierstein-Oppenheim, Harry Bos ist gestern von Ministerpräsident Kurt Beck mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet worden. Er hat die Ehrung erhalten für seine langjährige, ehrenamtliche Tätigkeit als Richter beim Arbeitsgericht Mainz. Die Auszeichnung wurde von Herrn Staatsminister Hans-Georg Bamberger überreicht. Bürgermeister Klaus Penzer gratulierte seinem Büroleiter zu dieser Ehrung: „Eine wichtige ehrenamtliche Tätigkeit, die zurecht eine Würdigung erfahren hat.“
Altweiberfastnacht auch in der VG-Verwaltung

- Altweiberfastnacht auch in der VG-Verwaltung
Wie in jedem Jahr mussten die Herren der VG um 11.11 Uhr wieder ihre Schlipse lassen. Nach Abschluss des „Beutezuges“ stärkten sich die Teilnehmerinnen gemeinsam mit dem VG-Chef bei einer Linsensuppe. Mit einem dreifach donnernden Helau verabschiedeten sich die Damen in die närrischen Tage.
Ausweispflicht für Wohngebäude
Energiesparen hat Konjunktur. Kein Wunder angesichts der steigenden Energiepreise. Ab Juli 2008 steht für manche Eigentümer eine Neuerung ins Haus. Denn mit der Energieeinsparverordnung (EnEV) hat der Gesetzgeber für alle Immobilien, die neu vermietet oder verkauft werden, einen Energieausweis vorgeschrieben. Wir fragten VG-Baudezernent Torsten Kram (SPD) nach den Einzelheiten.
Was bringt der Energieausweis?
Kram: Er dokumentiert steckbriefartig den Energiestandard eines Gebäudes und legt den Energiebedarf bzw. Energieverbrauch offen. Da die Nebenkosten immer mehr den Geldbeutel belasten sind diese Angaben wichtige Information für angehende Käufer und Mieter. Schließlich werden ja auch in Autoprospekten die Verbrauchsdaten angegeben.
Wer braucht einen Energieausweis?
Kram: Die EnEV verpflichtet jeden Eigentümer von Wohnraum bei Verkauf oder Vermietung einen Energieausweis vorzulegen. Ab Juli 2008 für alle Häuser bis Baujahr 1965, ab Januar 2009 für die übrigen. Wer sein eigenen Haus selbst bewohnt, braucht natürlich keinen Energieausweis. Auch Baudenkmäler sind ausgenommen.
Wie werden die Daten erhoben?
Kram: Entweder auf Grundlage des Energiebedarfs oder des Energieverbrauchs. Bis Oktober 2008 besteht noch Wahlfreiheit zwischen Bedarfsausweis und Verbrauchsausweis, danach wird der Bedarfsausweis die Regel.
Worin liegt der Unterschied der beiden Ausweise?
Kram: Der Bedarfsausweis rechnet auf Grundlage von Baujahr, Bauunterlagen und technischen Gebäude- und Heizungsdaten den durchschnittlichen theoretischen Bedarf aus. Dabei werden Klimadaten und Nutzerverhalten standardisiert eingerechnet. Vorteile dieses Ausweises: Die Kennwerte sind unabhängig vom individuellen Heiz- und Wohnverhalten der Nutzer und beziehen die konkrete Bausubstanz mit ein. Ein wichtiger Aspekt bei Sanierungen, da dadurch Schwachstellen zum Beispiel bei der Dämmung offen gelegt werden.
...und der Verbrauchsausweis?
Kram: Der nimmt den tatsächlichen Verbrauch als Grundlage. Doch wer täglich ein Vollbad nimmt und bei 25 Grad dauerhaft im Wohnzimmer sitzt verbraucht natürlich unnötiger Weise mehr Energie. Egal wie die Substanz seines Hauses aussieht. Die Aussagekraft dieses Ausweises ist daher mit Blick auf Modernisierungsvorhaben geringer.
Wer vergibt die Energieausweise?
Kram: Ausstellungsberechtigt sind laut EnEV nur Fachkräfte mit besonderer Ausbildung. Also Ingenieure, Architekten oder Handwerker. Die Gültigkeit liegt bei zehn Jahren. Folgen umfangreiche Sanierungen ist ein neuer Ausweis zu erstellen.
Was raten die Fachleute?
Kram: Als Käufer und Mieter zukünftig einen Energiepass verlangen. Als Verkäufer und Vermieter einen Energiepass erstellen lassen. Ob Bedarf oder Verbrauch als Grundlage genommen werden soll kann - solange es die Wahlfreiheit noch gibt - in den nächsten Monaten noch entschieden werden.
Weitere Infos: www.dena-energieausweis.de
Ärztlicher Leiter Rettungsdienst
Landkreise Mainz-Bingen und Bad Kreuznach kooperieren
Mit einer Zweckvereinbarung „teilen“ sich nunmehr die Landkreise Mainz-Bingen und Bad Kreuznach den Ärztlichen Leiter Rettungsdienst, Dr. Guido Scherer. Sein Zuständigkeit umfasst die beiden Rettungsdienstbereiche Rheinhessen, bestehend aus den Landkreisen Mainz-Bingen und Alzey-Worms sowie den Städten Mainz und Worms und den Rettungsdienstbereich Bad Kreuznach, bestehend aus den Landkreisen Bad Kreuznach, Birkenfeld und Rhein-Hunsrück. „Mit dieser Kooperation setzen wir das Rettungsdienstgesetz um, die Kooperation unserer beiden Kreise macht Sinn und wird die Notfallmedizin in der Region weiter verbessern“, sagen Landrat Claus Schick (Mainz-Bingen und sein Bad Kreuznacher Kollege Karl-Otto Velten.
Der Ärztliche Leiter Rettungsdienst (ÄLRD) unterstützt die beiden Rettungsdienstbehörden, Kreisverwaltung Mainz-Bingen und Bad Kreuznach, bei der Aufsicht über den Rettungsdienst. Zu den Aufgaben gehört, ein strukturiertes Qualitätsmanagement, einheitliche Behandlungsstandards und einheitliche medizinische Ausstattungen auf aktuellem Stand zu schaffen sowie die Optimierung der Prozesse und natürlich auch die Überprüfung der Ergebnisqualität. Hierzu gehört nicht nur die Aufsicht über die Rettungsleitstellen, sondern vor allem die enge Zusammenarbeit mit ihnen, den Rettungsdienstorganisationen, den Notärzten und den Kliniken. Ebenfalls ein Schwerpunkt sind Organisation und Durchführung von Fort- und Weiterbildungen in Verbindung mit Rettungsdienstschulen oder auch medizinischen Fachabteilungen.
„Ein wichtiges Arbeitsfeld ist das Schaffen sinnvoller medizinischer Versorgungsnetze und die Installation eines schnellen Daten- und Informationsflusses, damit in jedem Fall der Notfallpatient ohne Verzögerung in die für seine aktuelle Situation am Besten geeignete Fachabteilung einer Klinik kommt“ , erklärt Dr. Guido Scherer. „Die Schnittstelle zwischen Klinik beziehungsweise Krankenhaus und Rettungsdienst ist für den Notfallpatienten äußerst wichtig. Diese Schnittstelle muss daher einer ständigen Optimierung unterliegen, um Schnelligkeit, reibungslose Zusammenarbeit und einen hoher fachlicher Standard zu gewährleisten, damit der Patient auch zukünftig im Notfall eine optimale Versorgung entsprechend dem aktuellem medizinischem Stand erhält.“
Seit 1999 ist Dr. Guido Scherer Leitender Notarzt. Außerdem ist er Leitender Hubschrauberarzt des Intensiv- und Rettungshubschraubers Christoph 77, Sprecher der Beratenden Ärzte für Notfall- und Intensivmedizin (BANI) und seit 19 Jahren Arzt an der Uniklinik Mainz. Neben der Facharztausbildung für Anästhesie verfügt er außerdem über die Qualifikation in Bereichen Notfallmedizin, Intensivmedizin und Schmerztherapie; also insgesamt optimale Voraussetzungen für die jetzige Funktion. „Wir haben mit Dr. Scherer die ideale Besetzung für diese Aufgabe gefunden. Er ist im gesamten Rettungsdienst, insbesondere bei den Hilfsorganisationen, denen der Rettungsdienst und den Krankenhäusern, denen die Notarztversorgung übertragen wurde, wegen seiner hervorragenden fachlichen Kompetenz und seiner menschlichen Art rundum anerkannt. Auch die Zusammenarbeit mit der Fachabteilung meinem Hause klappt hervorragend“, freut sich Landrat Schick.
Einen Rekordbesuch verzeichnete das Bürgerbüro der VG Nierstein-Oppenheim am vergangenen Samstag
Einen Rekordbesuch verzeichnete das Bürgerbüro der VG Nierstein-Oppenheim am vergangenen Samstag. "Inzwischen scheint es sich herum gesprochen zu haben, dass unsere Verwaltung an Samstagen von 10-12 Uhr geöffnet ist", freut sich Bürgermeister Klaus Penzer. Im Oktober 2007 wurden die Öffnungszeiten der Verwaltung von 191/2 auf 30 Stunden ausgeweitet, hinzu kommen die beiden Stunden am Samstag. Stärkster Besuchertag sei nach wie vor der Donnerstag mit seinem Dienstleistungsabend bis 18 Uhr. "Aber mittlerweile holen die übrigen Tage auf", erläutert der VG-Chef.
Bürgermeister Klaus Penzer wird seine nächste Samstag-Sprechstunde am 09. Februar von 10-12 Uhr in seinem Büro in Oppenheim, San´t-Ambrogio-Ring 33, abhalten. Wer sich anmelden möchte, kann dies entweder telefonisch (06133/4901221) oder per Mail (Buergermeister@nierstein-oppenheim.de) tun. "Ansonsten habe ich keine feste Sprechstunde," erklärt der VG-Chef. "Wer ein Anliegen hat, soll sich einfach melden."
Für alle Schaf- und Ziegenhalter - Meldung von Schafen und Ziegen
Pressemitteilung der Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Veterinärabteilung, vom Montag, 14. Januar 2008
Eine wirksame Bekämpfung der Blauzungenkrankheit stellt die Impfung dar. Um den Erfolg einer solchen Impfkampagne zu gewährleisten und für einen effektiven Einsatz der verwendeten finanziellen Mittel ist es deshalb notwendig, dass alle Tiere geimpft werden.
Die Kreisverwaltung Mainz-Bingen weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass alle Schaf- und Ziegenhalter verpflichtet sind, ihre Tierbestände bei der Tierseuchenkasse Rheinland-Pfalz, beim Landeskontrollverband Rheinland-Pfalz in Bad Kreuznach und bei der Veterinärabteilung der zuständigen Kreisverwaltung zu melden. Dies gilt auch für Einzeltiere und Hobbyhaltungen. Gegenüber den verhältnismäßig geringen Mitgliedbeiträgen stehen im Ernstfall erhebliche Leistungen der Tierseuchenkasse bei der Tierkörperbeseitigung, Beihilfen, Entschädigungen und Impfmaßnahmen gegenüber. Das Nichtmelden eines Tierbestandes wird vor dem Hintergrund der Blauzungenkrankheit nicht als Kavaliersdelikt gesehen, sondern als Ordnungswidrigkeit und wird dementsprechend mit einem empfindlichen Bußgeld geahndet.
Eine wichtige Neuerung stellt die zum 1. Januar in Betrieb genommene zentrale elektronische Datenbank für Schafe und Ziegen dar. Wer Schafe oder Ziegen in seinen Bestand übernimmt, muss dies über diese Datenbank oder direkt beim Landeskontrollverband anzeigen. Diese Meldungen können direkt unter www.hi-tier.de, per Meldekarten oder telefonisch beim Landeskontrollverband (Tel.: 0671/886020) erfolgen.
Bei Fragen stehen die Mitarbeiter des Veterinäramtes der Kreisverwaltung Mainz-Bingen unter der 06131/69333-4102 oder per E-Mail, abt41@mainz-bingen.de, gerne zur Verfügung.
Bundesverdienstkreuz für Peter Schöne
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- Bundesverdienstkreuz für Peter Schöne
Für sein eindrucksvolles langjähriges Wirken im Sozial- und Gesundheitsbereich wurde dem Oppenheimer Bürger Peter Schöne (Mitte) das Bundesverdienstkreuz durch Herrn Wirtschaftsminister Hering verliehen. VG-Beigeordneter Torsten Kram, Wirtschaftsminister Hendrik Hering, Peter Schöne, Kreisbeigeordneter Adam Schmitt und Stadtbeigeordneter Friedrich Reichert (von links nach rechts) sprachen bei der Verleihung ihren Dank und Anerkennung aus.
VG lässt Übungsleiter durch Energieteam schulen
VG Nierstein-Oppenheim - An sieben Tagen in der Woche, häufig von 8 bis 22 Uhr, wird in der VG-eigenen Grundschulturnhalle am Gautor geturnt, gejazzt und gespielt. Während vormittags überwiegend die Grundschule die Halle nutzt, sind es nachmittags und an den Wochenenden zahlreiche Vereine aus der VG. Das bei der vielfältigen Nutzung auch Strom, Wasser und Heizkosten anfallen, versteht sich von selbst. "Für die VG-Verwaltung ein Kostenfaktor, bei dem es zu sparen lohnt", so Sportdezernent Wilhelm Westphal (FWG). Mit dem Öko-Check, den das "Energieteam 21" des TV Dienheim im Auftrag der VG erstellt hat, sollen Defizite erfasst und Sparfaktoren offengelegt werden. "Der vorgelegte Öko-Check dient uns als Grundlage zum Handeln", ergänzt Baudezernent Torsten Kram (SPD) vor den anwesenden Vertretern der Vereine, Gruppen und Volkshochschule in der Grundschulturnhalle. "Wir können Hallenzeiten optimieren und Verhaltensregeln definieren, doch bei der Umsetzung und Überwachung des Nutzerverhaltens sind auch die Übungsleiter der Vereine gefordert", stellte Sportdezernent Westphal fest. Die Schulung durch das Energieteam wird mit einem Zertifikat bestätigt und berechtigt die Vereine zur Nutzung der Hallen. Beide lobten das Engagement des Energieteams um Dr. Lucas Antonietti und Peter Hendler und freuten sich über die zugesagte Unterstützung durch die Vereinsvertreter bei der Umsetzung der Einssparmaßnahmen. "Schließlich werden alle Energiekosten überwiegend aus Steuermitteln bezahlt. Da spart jeder Nutzer indirekt auch eigenes Geld, vom Klimabeitrag und Ressourcenschutz ganz abgesehen", so Kram abschließend.














