Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim Aktuell (Archiv 01.01.2009 - 30.06.2009)
- Jugendfeuerwehr Mommenheim feiert Jubiläum
- VG Sommerferienprogramm 2009: Wir sind dann mal in den Sommerferien!
- AZ-Interview mit dem Beigeordneten Torsten Kram
- Rheinland Pfalz feiert seine Ehrenamtlichen
Feiern Sie mit! - Neubau der Bushaltestelle in der Bahnhofstraße
- Kanalsanierung wird fortgeführt
- Presseerklärung - Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr Selzen
- Agrarförderung: Programm Agrar-Umwelt-Landschaft (PAULa)
- Ausstellung „Farbinseln“ der Künstlerin Hanni Fleischer im Foyer der VG-Verwaltung Nierstein-Oppenheim
- Diamantene Hochzeit in Köngernheim
Landrat Schick gratuliert Katharina und Johann Gärtner - Schweine-Influenza
- Gaststätte "Zum Keglerheim", Undenheim
- VG und EDG unterzeichnen Solarvertrag
- Bürgermeister Klaus Penzer ehrt Wettbewerbssieger
- Kanalsanierung in Friesenheim und Hahnheim sowie Schachtsanierungen in Dienheim, Dexheim und Mommenheim
- Ferienbetreuung 2009
- Bergahorn ist der Baum des Jahres 2009
- Viel Interessantes und ein abwechslungsreiches Programm
- Ölspurbeseitigung – keine Aufgabe der Feuerwehr
- Veterinär- und Gesundheitsamt
Anträge zur Förderung der Umstrukturierung von Rebflächen - Ab in die Fluten
- Landesehrennadel
Schick überreicht Ehrung an Thomas Herzog aus Hahnheim - Aufruf zum Girls’Day am Donnerstag, den 23. April 2009
- Seminar für die Bevölkerungsgruppe 50 plus;
Gesund essen, besser leben - Abfallwirtschaftsbetrieb
Wertstoffhöfe mit Sommeröffnungszeiten - „10 Jahre VG im Rondo - Tag der offenen Tür am Sonntag, den 29. März 09“
- Cornelius Bachmann, Nierstein, hat nach 30 Jahren das Amt des Schiedsmannes abgegeben.
- „Klimaschutz und Energiesparen mit dem Landkreis Mainz-Bingen“
Förderprogramm: Eine Millionen Euro für Wohnungseigentüme - Ahnen- und Familienforschung in der VG Nierstein-Oppenheim
„10 Jahre VG im Rondo“ – Veranstaltung am 29. März 2009 - Es geht auch ohne Öl und Gas
- Feuer und Flamme für Frauenrechte
Demo am 8. März 2009 zum Internationalen Frauentag - Ferienbetreuung in Mommenheim für Schulkinder!!!
- Realschule plus Oppenheim
Zwei Anmeldetermine für neue Fünftklässe - Ausstellung im Gebäude der VG-Verwaltung Nierstein-Oppenheim
- Fit im Alter - Gesund essen, besser leben Seminar für die Bevölkerungsgruppe 50+
- Baustatistik der Verbandsgemeinde Nierstein - Oppenheim
- Kram erfreut über grünes Licht für Solarkraftwerk
Jugendfeuerwehr Mommenheim feiert Jubiläum

- VG-Jugendfeuerwehrwart
Marcel Becker gratuliert der
Jugendfeuerwehr Mommenheim
Das 20jährige Bestehen feierte die Jugendfeuerwehr Mommenheim mit einer Großübung und einem Fest rund um das Gerätehaus.
Die Großübung, an der auch die Jugendfeuerwehren aus den anderen Gemeinden der VG teilnahmen, fand an der Gemeindehalle statt. VG-Bürgermeister Klaus Penzer und viele weitere Ehrengäste, darunter auch der Bundestagsabgeordnete Klaus Hagemann, waren gekommen, um den Jugendlichen und den Verantwortlichen in Mommenheim zu gratulieren.
VG Sommerferienprogramm 2009: Wir sind dann mal in den Sommerferien!
Wie Bürgermeister Klaus Penzer (SPD) mitteilt, wurde auch für die Sommerferien 2009 von der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim ein für alle Altersgruppen kostenloser Ferienkalender aufgelegt. Der ansprechende Flyer wurde bereits an alle Grundschüler in der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim kostenlos verteilt.
„In diesen Kalender haben wir alle uns gemeldeten Angebote der Träger von Jugendarbeit, Vereinen, Kirchen und Institutionen aufgenommen“, unterstreicht der 1. Beigeordnete Wilhelm Westphal (FWG).
Die Palette der über 40 Ferienangebote, teils auch mehrtägig und/oder mit Übernachtung, ist sehr breit gefächert und erreicht erstmals von „Grimmsche Märchen“ spannend erzählt bis zur Disco des Oppenheimer Jugendhauses alle Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 15 Jahren.
Von der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim wird sowohl in Mommenheim als auch in Oppenheim eine durchgängige zwei-bzw. dreiwöchige Kinderferienbetreuung angeboten. Penzer freut sich, dass die VG hiermit einen wichtigen Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf leistet und betont, dass zwar die Ferienbetreuungsmöglichkeit in Mommenheim bereits ausgebucht ist, jedoch in Nierstein noch Kinder aufgenommen werden können.
Penzer weist weiter darauf hin, dass auch der Kooperationspartner, TV 08 Dienheim e. V., intensiv an Ganztagsaktivitäten für alle sechs Ferienwochen arbeitet und darüber hinaus in Nierstein der Elternverein „Raum für Kinder e. V.“ eine dreiwöchige Ferienbetreuung anbietet, die in Ergänzung und Absprache zur VG-Ferienbetreuung in der zweiten Hälfte der Sommerferien angeboten wird.
Von der Verbandsgemeindeverwaltung steht Frau Ulrike Schindel unter Tel. 06133/4901-304 mit weiteren Informationen und Details gerne zur Verfügung.
In unserem Internetauftritt finden alle Interessierte das VG-Sommerferienprogramm 2009 „Wir sind dann mal in den Sommerferien!“ auch als pdf-Datei.
AZ-Interview mit dem Beigeordneten Torsten Kram
Der VG-Rat beauftragte den Umweltcampus Birkenfeld mit einer Studie zum Stoffstrommanagement in der Verbandsgemeinde. Wir befragten den zuständigen VG-Beigeordneten Torsten Kram zu Inhalten, Zielen und Ergebnissen.
Was bringt der VG eine Analyse zum Stoffstrommanagement?
Alle reden von Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung. Doch um diese Ziele zu erreichen, muss ich erst wissen, wo ich aktuell stehe. Die jetzt im Fachausschuss vorgestellte und vom Umweltministerium geförderte Studie ist eine Ist-Analyse und gibt uns einen Einblick in den kommunalen Energieverbrauch, die Einsparpotenziale und die Möglichkeiten beim Einsatz erneuerbarer Energien. Einmal beim Wärmebedarf und einmal beim Strom.
Und wie stellt sich die Situation in der VG dar?
Bei der Wärme werden 98 Prozent noch fossil erzeugt. Davon hält Erdgas einen Anteil von 60 Prozent. Der Rest ist überwiegend Heizöl, während Holz, Solarthermie und Erdwärme bislang nur einen Anteil von 2 Prozent einnehmen. Doch beim Wärmeverbrauch ist vor allem das Einsparpotenzial immens. Denn 70 Prozent der Gebäude in der VG sind älter als 25 Jahre. Bei richtig alten Häusern kann eine energetische Sanierung sogar 60 bis 80 Prozent Heizenergie einsparen helfen. Dies lohnt sich langfristig.
Dennoch keine so überragende Bilanz. Sieht es beim Strom besser aus?
Ja, hier sind wir deutlich weiter. 14 Prozent des Bedarfs werden bereits regenerativ erzeugt, überwiegend durch Windkraft. Dieser Anteil steigt noch. Denn zu den aktuell fünf Windrädern in Undenheim und Selzen kommen zwei weitere in Köngernheim dazu. In Dienheim steht eine große Freiflächensolaranlagen vor der Umsetzung, im Selztal ist eine in Planung. Während wir nach und nach unsere kommunalen Dächer mit Fotovoltaikanlagen belegen, steigt auch bei den Privatdächern deren Anzahl. Es geht also sichtbar voran.
In der Region gibt es wenig Wald, aber viele Äcker und Weinberge. Wäre Biomasse da kein Thema?
Unser Holzpotenzial ist zu vernachlässigen. Aber Biovergasung und Tresterpellets könnten im Verbund mit anderen benachbarten Kommunen ein Projektansatz sein. Unsere Infoveranstaltung im letzten Jahr mit der VG Guntersblum traf auf eine große Resonanz unter den Landwirten und Winzern. Wenn die RLP-Agroscience im Land Ende 2009 ihre Untersuchung abschließt, wird sich zeigen, ob das Thema auch bei uns eine Zukunft haben könnte.
Hat der VG-Beigeordnete eine Vision von der energetischen Zukunft in der VG?
Als Politiker ist die Vision mein Ziel und der Realismus mein Wegweiser. Die Studie zeigt auf, wie in der VG der Stromverbrauch bis 2030 komplett regenerativ erzeugt werden könnte. Die jeweiligen Anteile sind variabel. Gehen wir mal von einer Stromeinsparung von rund 30 Prozent durch moderne Technik und Verhaltensänderung aus. Die dann bestehenden sieben Windkraftanlagen erhöhen ihren Anteil durch das „Repowering“ der Standorte auf über 40 Prozent. Weitere 25 Prozent trägt die Sonnenergie durch Nutzung Fotovoltaik auf Zweidrittel aller geeigneten privaten und öffentlichen Dachflächen und drei vertretbare größere Freiflächenanlagen. Kommen dann noch 5 Prozent Biogasnutzung dazu, erreichen wir in der VG eine 100prozentige Eigenversorgung beim Strom. Es gibt übrigens bereits Kommunen, die diese Vision real umsetzen.
Neubau der Bushaltestelle in der Bahnhofstraße
„Mit dem Neubau der Bushaltestelle in der Bahnhofstraße leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit.“ Die Selzer Ortsbürgermeisterin Anita Wiedemann gab gemeinsam mit Landrat Claus Schick, dem Kreisbeigeordneten Adam Schmitt, VG-Bürgermeister Klaus Penzer, Joachim Mader und Werner Bitz (ORN Mainz) und vielen Vertretern der örtlichen Kommunalpolitik den Startschuss für die Neubaumaßnahme. Noch bis zum Ende dieses Schuljahres müssen die Schülerinnen und Schüler, die die weiterführenden Schulen in Nieder-Olm, Oppenheim und Nierstein besuchen, und die übrigen Nutzer dieser ORN-Linie die Haltestelle in der Ortsmitte nutzen. „Nicht nur die seitherige Haltestelle, auch der Weg dorthin entlang der Landesstraße 425 ist gefährlich,“ führte die Ortsbürgermeisterin aus. Künftig können die meisten ORN-Nutzer über einen Radweg und Ortsstraßen mit geringer Verkehrsbelastung zur neuen Haltestelle gelangen. Die Baukosten werden bei rund 66.000 € liegen, sie werden mit 85% vom Land bezuschusst. „Für diesen Zuschuss ist die Gemeinde Selzen sehr dankbar“. Ihren Dank richtete Wiedemann auch an den Landkreis, der der Maßnahme an der Kreisstraße 37 seine Zustimmung gegeben hat.
Landrat Claus Schick lobte die Bemühungen der Ortsgemeinde Selzen und verwies darauf, dass der Landkreis Mainz-Bingen bereits große Anstrengungen zur Verbesserung des ÖPNV vorgenommen habe. Auch bei der Schülerbeförderung sei der Landkreis stets bemüht, den sich wandelnden Anforderungen gerecht zu werden.
VG-Chef Klaus Penzer verwies darauf, dass Selzen bereits seit den 90er Jahren die Sicherheit der Schulwege auch durch bauliche Maßnahmen kontinuierlich verbessert hat, auch den Teilnehmern des „Runden Tischs Schülerbeförderung“ auf VG-Ebene sei die Verkehrssicherheit ein wichtiges Anliegen.
Joachim Mader von der ORN Mainz kündigte an, dass die Haltestelle unmittelbar nach Fertigstellung, möglichst zu Beginn des kommenden Schuljahres, in den Linienverkehr einzubinden. "Selzen hat ein tolles ÖPNV-Angebot", ,sagte Mader. Er verwies darauf, dass täglich 40 Busse in Richtung Mainz und 40 Busse in Richtung Alzey fahren würden. "Auch am Wochenende haben wir auf der Regio-Linie Mainz-Alzey steigende Fahrgastzahlen."
Die Lehrerin der Grundschule Hahnheim-Selzen, Monika Kastleiner, war mit einigen Schülerinnen und Schülern gekommen, um in Gedichtform den Unterschied zwischen der alten und der neuen Haltestelle darzustellen.
Kanalsanierung wird fortgeführt
„Das Abwasserwerk unserer Verbandsgemeinde überprüft die Abwasserkanäle in regelmäßigen Abständen auf ihre Dichtigkeit. Werden Schäden festgestellt, so werden diese zeitnah behoben.“ VG-Bürgermeister Klaus Penzer verweist in einer Presseerklärung darauf, dass in den letzten 10 Jahren rund 1,7 Mio. € in die Kanalsanierung der Gemeinden Dalheim, Friesenheim, Köngernheim, Undenheim, Selzen, Hahnheim und Mommenheim geflossen sind. „Damit haben wir ein Höchstmass an Sicherheit in den Einzugsbereichen der Kläranlagen Hahnheim und Mommenheim“, ist sich der VG-Chef sicher.
In diesem Jahr beginnt das Abwasserwerk die Sanierung der 2. Dekade – nach Ablauf von 10 Jahren - in den Ortsgemeinden Friesenheim und Hahnheim. Die Sanierung in den Ortsgemeinden Dalheim, Köngernheim, Selzen, Undenheim und Mommenheim folgen in den nächsten Jahren. VG-Chef Klaus Penzer und Werkleiter Herwig Lepherc zeigen sich erfreut über die Entwicklung: „Das Abwasserwerk schlägt mehrere Fliegen mit einer Klappe: Es werden die gesetzlichen Anforderungen durch die Eigenüberwachungsverordnung des Landes umgesetzt, der bauliche Zustand des Kanalnetzes deutlich verbessert und Folgeschäden und –kosten an den Straßen durch z.B. Setzungen vermieden.“ Werkleiter Lepherc erläutert weiter: „Aus technischer Sicht wird auch der Entwässerungskomfort für den Bürger durch die verbesserte hydraulische Leistungsfähigkeit, also besseres Abflussvermögen, erhöht. Selbstverständlich ist natürlich auch der Umweltaspekt herauszustellen. Durch dichte Kanäle wird der Boden und das Grundwasser vor Verunreinigungen geschützt.“
Werkleiter Herwig Lepherc berichtet, dass das Abwasserwerk überwiegend eine „geschlossene“ Sanierung durchführt, d.h. in großen Bereichen wird von innen „ein Rohr im alten Kanalrohr“ hergestellt, so dass hier die Dichtheit des Hauptkanals sichergestellt werden kann. Diese Verfahren der Kanalinnensanierung seien auch wesentlich schneller abgeschlossen und preiswerter, als ein herkömmlicher Kanalneubau in offener Bauweise mit wochenlangen Straßensperrungen, erläutert Werkleiter Herwig Lepherc
Besonders bei Straßenausbaumaßnahmen wird die Gelegenheit genutzt, um die Hausanschlüsse zu erneuern. „Diese Kosten werden vom Abwasserwerk getragen. Die Anlieger müssen keine Beiträge zahlen“ so Bürgermeister Klaus Penzer. Der Umfang solcher Umweltinvestitionen trägt nicht nur dazu bei die Umwelt zu schützen, sondern erhöht den Wert der Infrastruktureinrichtung Kanalnetz und die daran angeschlossenen Immobilien, kommt also auch den Bürgern insgesamt zugute. Um die Umweltstandards zu erfüllen und die Bausubstanz zu erhalten, wird alle 10 Jahre das Kanalnetz auf Schäden untersucht. Für den VG-Chef ist klar: „Damit können wir die Werterhaltung unseres Kanalnetzes langfristig sicherstellen und die Abwassergebühren stabilisieren“.
Presseerklärung - Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr Selzen
Im Mittelpunkt des Kameradschaftsabends der Freiwilligen Feuerwehr Selzen standen Verabschiedungen, Verpflichtungen, Beförderungen und Ehrungen. Den Kameraden Michael Braun und Bruno Bläser wurde eine besondere Ehre zu teil: VG-Bürgermeister Klaus Penzer und Wehrleiter Edwin Mader überreichten im Auftrag des rheinland-pfälzischen Innenministers Karl-Peter Bruch das Silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen: "Wir sind den beiden Kameraden für ihre 25jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr zu großem Dank verpflichtet." Der Selzer Wehrführer Patrik Neunecker konnte zu Beginn des Abends im Paulinenhof fast alle Wehrleute aus Selzen begrüßen. Neunecker ließ die Ereignisse der letzten Jahre noch einmal Revue passieren und erwähnte dabei insbesondere die erfolgreiche Bekämpfung des Wohnhausbrandes in der Selzer Weyerstraße im vergangenen Sommer und die Indienststellung des neuen wasserführenden Fahrzeuges für die Selzer Wehr.
Für den Selzer Wehrführer hatte der VG-Chef ebenfalls eine Urkunde mitgebracht: Neunecker wurde unter dem Beifall seiner Kameraden zum Oberbrandmeister befördert. Zum Hauptfeuerwehrmann wurde Marcel Becker befördert, der zugleich auch das Amt des VG-Jugendfeuerwehrwart innehat. Weiterhin wurden Dieter Hassinger und der frühere stellvertretende Wehrführer Volker Jung zu Löschmeistern, Stefan Seemann zum Oberfeuerwehrmann und Lars Krienke und Roman Krost zu Feuerwehrmänner befördert. Zwei verdiente Feuerwehrleute, die zwischenzeitlich nicht mehr in Selzen wohnen, wurden verabschiedet: Hans-Joachim Hinkel und Stefan Hambach. "Wir verzichten nicht gerne auf euch," meinte Wehrführer Patrik Neunecker. Aber die Nachwuchsarbeit trägt Früchte: "Wir konnten in den letzten Jahren acht neue Kameraden verpflichten," meinte Neunecker. Dieses Mal war es der 17jährige Daniel Jungbluth. Vater und Mutter Jungbluth verfolgten die Verpflichtung ihres Sohnes durch Bürgermeister Penzer mit großem Interesse.
Ortsbürgermeisterin Anita Wiedemann lobte ebenfalls die Selzer Wehr. "Bei vielen Gelegenheiten unterstützt die Feuerwehr unsere Gemeinde." Vor allem die Neugestaltung des Feuerwehrraumes im Selzer Rathaus und die Bereitschaft der Wehr, die Kerbeausstellung 2009 zu gestalten, erwähnte die Ortschefin. Auch Wehrleiter Edwin Mader dankte den Selzer Kameraden für ihren Einsatz. Die geplante Hochwasserübung am 07. November 2009, an der sich auch die Wehren aus dem Selztal beteiligen werden, fand ebenfalls Erwähnung
Agrarförderung: Programm Agrar-Umwelt-Landschaft (PAULa)
Anträge stellen
Vom 25. Mai bis zum 26. Juni 2009 wird ein Antragsverfahren für die Agrarumweltmaßnahmen in Rheinland-Pfalz bei den Kreisverwaltungen eröffnet. Dies teilt die zuständige Dritte Kreisbeigeordnete Rosemarie Müller mit. Neueinsteiger sowie Teilnehmer, deren Verträge im Jahr 2009 oder Frühjahr 2010 auslaufen, können in dieser Zeit Anträge für alle Programmteile außer für die „Umweltschonende Wirtschaftsweise“ im Acker-, Obst- beziehungsweise Weinbau stellen. Nähere Einzelheiten zu den einzuhaltenden Auflagen können via Internet unter www.pflanzenbau.rlp.de abgerufen werden. Antragsformulare hält die Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Große Langgasse 29, 55116 Mainz, Telefon 06131-69333 0 vor.
Ausstellung „Farbinseln“ der Künstlerin Hanni Fleischer im Foyer der VG-Verwaltung Nierstein-Oppenheim
Hanni Fleischer, 1945 in Oberschwägersdorf / Mähren geboren, lebt und arbeitet in Ingelheim.
Ihre Werke, surreale Erscheinungen von Landschaften und Gedanken, sowie die intuitive Verarbeitung verschiedener Materialien sind Themen, denen sich die Künstlerin widmet.
Ihre Ausbildung in Malerei erhielt sie an der Städelschule Frankfurt / Main, die Teilnahme am 4-jährigen Studiengang an der Kunstwerkstatt Mainz (Studienabschluss 2004) rundeten in Theorie und Praxis ihre Ausbildung weiter ab.
Neben dieser Ausbildung und autodidaktischen Erfahrungen mit der Malerei waren es aber auch die Persönlichkeiten ihrer Lehrer, wie Udo Pfeiffer, Marianne Sidenstein und Annette Pfau von der Driesch, die ihr Potential erkannten, ihre Fähigkeiten unterstützten und sie maßgeblich beeinflussten.

- Ehel. Fleischer mit Bürgermeister
Klaus Penzer anl. der Vernissage am 28. April 2009
Für weitere Impressionen und die kreative Auseinandersetzung mit der Malerei.
sorgten Mal- und Studienreisen, offene Ateliers, Kunstausstellungen und die offene Kommunikation mit Künstlerkollegen.
Hanni Fleischer, verheiratet, 2-fache Mutter und Großmutter, blickt zurück auf 20 Jahre künstlerischen Schaffens. Sie wurde vor allem durch ihre Einzel- und Gruppenausstellungen bekannt und ist Preisträgerin bei „Künstler sehen die Burgkirche“.
Ihre Werke spiegeln ihre Persönlichkeit wieder: Zart, harmonisch, einfühlsam, ausgleichend, ausdrucksstark und tief, dominieren Pastellfarben ihre Werke.
Doch es gibt auch „lautere Töne“ in ihren Bildern. Sie werden dann zum setzen von Akzenten verwendet, unterstreichen so den ursprünglichen Charakter.
Anregend und die Neugier weckend entführen ihre Werke den Betrachter in zauberhaft zarte Dimensionen.
„Seit nunmehr 10 Jahren finden im Gebäude der VG-Verwaltung regelmäßig Ausstellungen von Künstlern statt, die von der Öffentlichkeit neben der Erledigung der üblichen Verwaltungsgeschäfte mit viel Interesse besucht werden“, so VG-Chef Klaus Penzer. Die Ausstellung der Künstlerin Hanni Fleischer kann noch bis zum 25. Juni 2009 währen der üblichen Öffnungszeiten der VG-Verwaltung besucht werden.
Diamantene Hochzeit in Köngernheim
Landrat Schick gratuliert Katharina und Johann Gärtner
In Köngernheim gratulierte Landrat Claus Schick Katharina und Johann Gärtner zur Diamantenen Hochzeit. Dabei überbrachte er auch die herzlichen Glückwünsche von Ministerpräsident Kurt Beck, ebenfalls unter den Gratulanten waren Verbandsbürgermeister Klaus Penzer und Ortsbürgermeisterin Jutta Hof.
Der heute 82-jährige Johann und die 79-jährige Katharina Gärtner stammen beiden aus Jugoslawien, er aus dem Banat und sie aus der Batschka. Sie kamen 1952 nach Deutschland, zunächst nach Berchtesgaden, dann über Osthofen, Oppenheim und Dolgesheim nach Köngernheim. Zuvor allerdings galt es die schreckliche Zeit des Krieges zu überstehen. Johann Gärtner wurde 1943 eingezogen und musste in der Division „Prinz Eugen“ gegen Partisanen kämpfen. 1945 geriet er in Gefangenschaft. Sein jugendliches Alter rettete ihm während dieser Zeit das Leben. Erst 1949 wurde er entlassen und kam frei. Auch Katharina Gärtner war über vie Jahre lang interniert. In seiner neuen Heimat arbeitete Johann Gärtner als Maler und war in der Fastnacht und der Feuerwehr aktiv. Seine Gattin war Hausfrau und half in landwirtschaftlichen Betrieben mit. Gemeinsam haben sie einen Sohn und zwei Töchter, die ihnen eine Enkelin und zwei Enkel geschenkt haben.
Schweine-Influenza
Mainz-Binger Gesundheitsamt ist gut vorbereitet
Im Zusammenhang mit dem Ausbruch der Schweinegrippe in Mexico wurde auch das Gesundheitsamt des Landkreises Mainz-Bingen am Wochenende informiert, wie mit Verdachtsfällen umzugehen sei. In einem ersten Verdachtsfall in Mainz wurde das Mainz-Binger Gesundheitsamt am Montag, 27. April eingeschaltet. Nach bisherigem Kenntnisstand hat sich der Verdacht nicht erhärtet. „Der Mainzer Verdachtsfall hat gezeigt, dass die Kommunikation mit den maßgeblichen Stellen in der Region gut funktioniert“, erklärt Landrat Claus Schick.
Für den Fall, dass das gefährliche Virus nach Deutschland eingeschleppt wird und sich die derzeitige Grippewelle in Mexiko zur Pandemie auswächst, gibt es für den Landkreis Mainz-Bingen einen kommunalen Pandemieplan. Auch die Krankenhäuser in der Stadt Mainz und im Landkreis Mainz-Bingen haben eigene Pandemiepläne, die mit dem Mainz-Binger Gesundheitsamt abgestimmt sind. Bei Bedarf können die Pandemiepläne sofort in Kraft gesetzt werden. Derzeit gilt weiterhin die Pandemische Warnperiode Phase 3. D. h. Isolierung eines neuen Influenzasubtyps bei einem Manschen aber noch kaum Übertragungen von Mensch zu Mensch. Nach dem Infektionsschutzgesetzt handelt es sich bei der Schweine-Influenza um eine bedrohliche Erkrankung, die meldpflichtig ist.
Das Gesundheitsministerium in Mainz teilt im Zusammenhang mit der Schweine-Influenza mit, dass es derzeit oberstes Ziel sei, das Auftreten der Krankheit so früh wie möglich zu erkennen und ein Ausbreiten zu verhindern. Als wichtige Schutzmaßnahme sollten jedoch Menschen, die sich in den letzten acht Tagen in Mexiko aufgehalten haben, bei grippeähnlichen Anzeichen oder Fieber umgehend ihren Hausarzt aufsuchen. Das neue Virus sei offenbar von Mensch zu Mensch übertragbar. Niemand könne sich durch den Verzehr von Schweineprodukten anstecken, sondern nur durch direkten Kontakt mit erkrankten Tieren oder Menschen. Die Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit betrage, soweit bekannt, etwa drei bis fünf Tage. Auch vor Ausbruch der Symptome bestünde bereits Ansteckungsgefahr.Gaststätte "Zum Keglerheim", Undenheim
VG und EDG unterzeichnen Solarvertrag
VG NIERSTEIN-OPPENHEIM - "Wir setzen auf die Kraft der Sonne", betonten unisono Bürgermeister Klaus Penzer und Beigeordneter Torsten Kram, als sie am bundesweiten „Tag der Erneuerbaren Energien“ gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Energiedienstleistungsgesellschaft (EDG) Christoph Zeis im VG-Rathaus einen Photovoltaik-Rahmenvertrag unterzeichneten. Der Vertrag sieht die Belegung VG-eigener Dächer mit Solarfeldern vor. Eines der ersten Objekte soll die Dienheimer Grundschule sein.
Während die Verbandsgemeinde gegen Zahlung einer Jahrespacht ihre Dachflächen anbietet, übernimmt die EDG Installation und Betrieb der Sonnenkraftwerke und nimmt dafür die gesetzliche Einspeisevergütung ein. „Eine klassische win-win-Situation – die EDG hat das Know how, wir die Flächen und beide profitieren davon“, zeigt sich Klaus Penzer erfreut. EDG-Chef Christoph Zeis ergänzt und sieht in der Vereinbarung „ein klares Signal für eine sinnvolle Verbindung von Ökologie und Ökonomie.“
Bereits 2006 hatte die VG mit der EDG ein Pilotprojekt gestartet und eine Fotovoltaikanlage auf dem VG-Verwaltungsgebäude installiert. VG-Baudezernent Torsten Kram denkt derweil schon wieder einen Schritt weiter: „Dies soll auch ein klares Signal zur Solarisierung der Wohn- und Gewerbegebiete sein.“ Denn nicht nur die Nutzung von Dächern und Südfassaden für Fotovoltaik und Solarthermie stehe zur Debatte. „Die Grundvoraussetzungen schaffen die Gemeinden selbst mit der Aufstellung ihrer Baupläne, wenn sie insbesondere auf Südausrichtung achten“, meint Torsten Kram und richtet damit auch einen Appell an die künftigen Gemeinderäte. Schließlich sei die Sonne weltweit das größte und sauberste Kraftwerk, dass 15.000mal soviel Energie auf die Erde bringt wie dort verbraucht wird.
Bürgermeister Klaus Penzer ehrt Wettbewerbssieger
Anlässlich des Tages der offenen Tür am 29. März 2009 hatte die Verbandsgemeindeverwaltung ein Preisrätsel und einen Luftballon-Wettbewerb durchgeführt. Nun konnte Bürgermeister Klaus Penzer den Gewinner des Ballon-Wettbewerbes in der Verbandsgemeindeverwaltung begrüßen. Es ist der 2-jährige Lukas Kühn aus Dienheim. Sein Ballon flog 409 km weit nach Hirschfeld im Bundesland Brandenburg. Den 2. und 3. Preis erreichten Hannah Braunbeck und Matthias Karle, beide aus Oppenheim. Ihre Ballons flogen 320 bzw. 310 km weit nach Lichtenstein in Sachsen und nach Halle an der Saale. „An dem Rücklauf der Karten wird erkennbar, dass die Ballons zunächst in Richtung Württemberg geflogen sind, vor Heilbronn eine Drehung vollzogen haben und dann in nordwestlicher Richtung bis Brandenburg, bis fast zur polnischen Grenze geflogen sind“, sagt Klaus Bachi vom Verein Lernen, Fördern e.V. Oppenheim. Dieser Verein und der Förderverein Tiergarten Oppenheim e.V. waren Kooperationspartner beim Tag der offenen Tür. Auch die Vorsitzende des Fördervereins, Frau Dr. Susanne Pohl-Zucker freute sich, dass der Luftballon-Wettbewerb eine so große Resonanz gefunden hat.
Bürgermeister Klaus Penzer konnte dem Gewinner Lukas Kühn als Gewinn eine Ballonfahrt überreichen. Die Gewinner des 2. und 3. Preises erhielten jeweils eine 10er Karte für das Oppenheimer Hallenbad. Beim Preisrätsel im Gebäude, bei dem Fragen rund um die Verbandsgemeinde zu beantworten waren, heißt die Gewinnerin Claudia Mittermeier und kommt aus Dienheim. Sie hat eine Weinbergsrundfahrt für 2 Personen in Schwabsburg gewonnen. Den 2. und 3. Preis gewannen Oliver Trapp aus Monsheim und Darius Mittermeier aus Dienheim und erhielten eine 10er Karte für das Hallenbad Oppenheim bzw. eine Untergrundführung für 2 Personen in Oppenheim.
Unser Tag der offenen Tür -10 Jahre VG im Rondo – hat eine überaus große Resonanz gefunden,“ resümiert Bürgermeister Klaus Penzer, „das zeigt sich auch an der großen Teilnehmerzahl am Preisrätsel und am Luftballon-Wettbewerb“.
Kanalsanierung in Friesenheim und Hahnheim sowie Schachtsanierungen in Dienheim, Dexheim und Mommenheim
Eine turnusmäßige Kamerabefahrung und Bewertung des Abwasserhauptkanals in den Ortsgemeinden Friesenheim und Hahnheim hat in einigen Bereichen Sanierungsbedarf ergeben. Frau Dipl.-Ing. Karen Maier vom Abwasserwerk berichtet, dass die Sanierungsarbeiten von Mai bis November 2009 durchgeführt werden. Die Sanierung kann zum größten Teil in geschlossener Bauweise erfolgen, wodurch Behinderungen möglichst gering gehalten werden können.
Die geschlossene Sanierung wird entweder mit Fräs- und Spachtelrobotern, die über die Hauptkanalschächte in die Abwasserrohre gelassen werden oder durch den Einzug von Inlinern erfolgen. Der Verfahrensablauf für die Inlinersanierung stellt sich wie folgt dar: Ein Roboter bereitet den Hauptkanal durch Fräsen von einragenden Stutzen, Entfernen von Ablagerungen etc. vor. Eine andere Kolonne zieht einige Tage später einen mit Kunstharz getränkten Gewebeschlauch unter bestimmten Temperaturen in den Hauptkanal über die Schächte ein. Er wird mittels Druck an die Wandung des Altrohres gepresst und über mehrere Stunden mit Warmwasser, Dampf oder UV-Licht ausgehärtet. Dieser Inlinereinbau mit allen Vor- und Nacharbeiten kann bis zu 18 Stunden dauern und darf nicht unterbrochen werden. Andernfalls würde der Gewebeschlauch vorzeitig aushärten und wäre unbrauchbar. Es ist daher bei großen Kanälen möglich, dass die Aushärtung in den Nachtstunden erfolgen muss. Eine gewisse Lärmbelästigung ist daher nachts für wenige Tage nicht zu vermeiden. Es können ebenfalls Geruchsbelästigungen durch Styrol entstehen, die aber ungefährlich sind und nach kurzer Zeit verfliegen. Mehrmaliges An- und Abfahren an die Schächte ist durch den Einsatz von verschiedenen Fahrzeugen und Geräten möglich. Diese Verfahren der Kanalinnensanierung sind allerdings wesentlich schneller abgeschlossen, als ein Kanalneubau in offener Bauweise. Die direkt betroffenen Anlieger werden durch Handzettel über den Zeitraum der Inlinersanierung in ihrem Bereich informiert.
In den Ortsgemeinden Dienheim, Dexheim und Mommenheim werden zeitgleich Schachtsanierungen durchgeführt. Hierfür sind keine Grabungsarbeiten notwendig. Die Arbeiten werden über die geöffneten Schachtdeckel erfolgen.
Das Abwasserwerk investiert für diese Innensanierungen rd. 370.000 €.
In wenigen Bereichen ist eine Sanierung von innen aus verfahrenstechnischen Gründen nicht möglich, so dass eine Teilerneuerung über eine offene Baugrube (Kopflöcher) erfolgen muss. Jede dieser Aufbruchstellen wird nach wenigen Tagen wieder geschlossen. Diese offene Sanierung wird voraussichtlich im Juli 2009 beginnen.
In einigen Bereichen werden Verkehrsbehinderungen oder Sperrungen auf Grund der Sanierungsarbeiten nicht zu verhindern sein. Das Abwasserwerk bittet die Anlieger um Verständnis. Selbstverständlich ist die örtliche Bauleitung bemüht, die Behinderungen auf das unumgänglichste Maß einzuschränken.
Ferienbetreuung 2009
Piraten auf Schatzsuche – FERIENBETREUUNG in Nierstein!
Die Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim wird auch in diesem Jahr eine Kinderferienbetreuung in der ersten Hälfte der Sommerferien anbieten. Die Betreuung findet in der Zeit von 13. bis 31. Juli täglich von 8.00 Uhr bis 14.00 Uhr in der Grundschule in Nierstein, Ernst-Ludwig-Straße 22, statt. Die Kosten inkl. Mittagessen belaufen sich pro Kind und Woche auf 40,00 EUR. Ermäßigungen sind vorgesehen.
Das Motto der Ferienbetreuung lautet „Piraten auf Schatzsuche“. In Kleingruppen werden sich die Kinder damit beschäftigen wie Piraten leben.
Gesang, Tanz, Spiel und kreative Angebote runden das Thema ab. Es ist zu beachten, dass diese Betreuungsmöglichkeit nur wochenweise zu belegen ist. Anmeldeformulare können hier heruntergeladen werden oder sind über die VG-Verantwortliche, Frau Ulrike Schindel, zu erhalten. Frau Schindel ist unter Tel. 06133/4901-304 oder via Email ulrike.schindel@nierstein-oppenheim.de zu erreichen.
Bergahorn ist der Baum des Jahres 2009
Der Tag des Baumes wird jährlich am 25. April begangen, so die Umweltbeauftragte Erla Helmus. An jenem Tag pflanzte Herr Prof. Dr. Theodor Heuss 1952 einen Ahornbaum im Bonner Hofgarten. In diesem Jahr wird der Bergahorn oder auch botanisch Acer pseudoplatanus gefeiert. Bergahornbäume sind in Mitteleuropa die am häufigsten vorkommende Ahornart. Sie können um die 35 m hoch und über 500 Jahre alt werden. Mythologisch sind die Bergahornbäume nur in alpinen Regionen von Bedeutung, weil sie imposant in den Zentralalpen bis in Höhen von fast 2000 m ü. NN reichen.
Hier bei uns steht anderes im Vordergrund: Eine Vielzahl von Insekten ernähren sich vom Bergahorn. So die Raupen des Weidenbohrers, Blausiebs und Ahornwicklers, die Ahorn-, Ahornminiermotten, die Pflasterkäfern, die Larven des Feldahornbocks, des Schwarzschwänzigen Schmalbock, vom Bunten Scheibenbock, Keulenfüßigen Scheckenbock und des Buchennutzholz-Borkenkäfer bis hin zu Honigbienen und einer Vielzahl von Wildbienen, wie die Rotpelzige und die Rotschopfige Sandbiene, die Rote und die Gehörnte Mauerbiene und den verschiedenen Furchen- und Sandbienenarten. Das Laub verwittert leicht und kann als Schaf- oder Ziegenfutter und als Streu verwendet werden. Der Blutungssaft kann zu einem most- oder weinähnlichen Getränk vergoren werden. An Straßen bietet er guten Lärmschutz. Stickoxide und Ozon werden effektiv absorbiert. In britischen Studien konnte sogar nachgewiesen werden, dass die Ozonkonzentration in Städten durch Bergahornbäume effektiv gesenkt werden konnte. Das harte Holz wird als Furnier und im Musikinstrumentenbau gerne verwendet, findet sich im Haushalt als Kochlöffel, Nudelholz und als Fleischklopfer wieder.
In der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim gibt es viele Standorte, an denen der Bergahorn zu bewundern ist. Sehr imposant reihen sie sich am Sportplatz in Dienheim auf, so Beigeordneter der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim Torsten Kram.
Viel Interessantes und ein abwechslungsreiches Programm
erwartete die Besucher/innen anlässlich des „Tages der offenen Tür“ am 29.März 2009 rund um die VG-Verwaltung.
„Die Resonanz war riesig, damit hatten wir nicht gerechnet“, zieht Bürgermeister Klaus Penzer die äußerst positive Bilanz einer rundum gelungenen und für Jedermann interessanten Veranstaltung in der VG-Verwaltung.
Mit viel Liebe und Engagement boten die Mitarbeiter/innen viel Interessantes und Wissenswertes rund um ihre Arbeitsfelder und informierten die Besucher/innen über aktuelle Fragen. Bürgermeister Klaus Penzer ging in seiner Begrüßungsrede auf die Situation der VG vor dem Umzug in’s „Rondo“ 10 Jahren ein.
Großen Zuspruch fanden die Luftaufnahmen der Ortschaften. Viele Grundstückseigentümer nutzten das Angebot eines Farbausdruckes ihres Grundstückes aus der Vogelperspektive.
Am Beispiel des Ehrenamtsprojektes „Friedhofserweiterung Köngernheim“ überzeugten sich die Besucher/innen von den vielfältigen Tätigkeiten, die unsere ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürger leisten.
An Modellen über Windkraftanlagen und Sonnenkollektoren beschäftigten sich nicht nur die „Kleinen“ mit den Möglichkeiten alternativer Energien.
In und vor dem Ratssaal warteten Infostände und Vorträge zu aktuellen Schwerpunktthemen wie “Häusliche und sexuelle Gewalt“, präsentiert von der Gleichstellungsbeauftragten Heidi Crosland anlässlich ihrer 10-jährigen Tätigkeit, Irene Alt, zweite Kreisbeigeordnete informierte über das lokale Bündnis für Familien. Weitere Themen waren Hochwasserschutz und Energieversorgung und deren Förderprogramme für Gebäude.
Ein besonderes Highlight boten die musikalischen und tänzerischen Aufführungen unserer Kinder, allen voran die Aufführung aus der musikalischen Früherziehung und der Tanz der Tanzgruppe der Grundschule Nierstein aus dem Bereich „Jazztanz und Cheerleading“.
Im Außenbereich präsentierten sich Freiwillige Feuerwehren aus dem Bereich der VG mit Fahrzeugen und Verpflegung, das Sicherheitsmobil der Polizeiinspektion Oppenheim und der Förderverein „Tiergarten“ Oppenheim e.V. lud zur Teilnahme am Luftballon-Weitflug-Wettbewerb ein.
Ölspurbeseitigung – keine Aufgabe der Feuerwehr
Dass Ölspurbeseitigung mehr ist, als Bindemittel auszustreuen, das demonstrierte eine Firma aus Alzey auf dem Gelände der Kläranlage in Oppenheim. Mit einem Spezialfahrzeug, das unter hohem Druck mit heißem Wasser und einem Lösungsmittel ausgelaufenes Öl aus den Poren des Asphalts herausholt und damit die Fahrbahn nicht nur reinigt, sondern auch wieder griffig macht, wurde den anwesenden Feuerwehrleuten, den Vertretern der Ortsgemeinden und Bürgermeister Klaus Penzer eindrucksvoll demonstriert.
Der Diskussionsveranstaltung im Feuerwehrgerätehaus Nierstein-Oppenheim und der anschließenden Vorführung auf dem Gelände der Kläranlage ging eine bereits seit längerem laufende Diskussion um die Art und Weise der Reinigung und die Zuständigkeit für die Ölspurbeseitigung voraus. Bürgermeister Klaus Penzer trug vor den anwesenden Ortsbürgermeistern und Ortsbürgermeisterinnen und den Verantwortlichen der Feuerwehr die Marschrichtung des Landes Rheinlandes-Pfalz vor: „Ölspurbeseitigung ist Aufgabe des Straßenbaulastträgers, nicht der Feuerwehr.“ Wehrleiter Edwin Mader zeigte auf, dass beispielsweise bei einem Verkehrsunfall, bei dem Öl auf die Straße oder den Randstreifen gelangt, die Feuerwehr die unmittelbare Gefahr durch Absperrungen und Abstreuen beseitige, danach müsse die Reinigung durch den Straßenbaulastträger erfolgen. Dass es nun an dieser Stelle anfängt, kompliziert zu werden, machte Bürgermeister Klaus Penzer deutlich: Straßenbaulastträger könne der Bund, das Land, der Landkreis oder die Gemeinde sein. Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) stehe im Prinzip mit einem 24-Stunden-Service für die Bundes-, Landes- und Kreisstraßen zur Verfügung, der LBM vertrete aber die Auffassung, dass innerhalb geschlossener Ortschaften auf allen Straßen die Gemeinde zuständig sei. Dagegen wehren sich die Gemeinden, denn dort gibt es bisher überhaupt keine Logistik, um Ölspuren wirkungsvoll zu beseitigen. „Hier besteht dringender Klärungsbedarf“. Für den VG-Chef Klaus Penzer ist die politische Marschrichtung deshalb klar: Der LBM müsse auch innerhalb geschlossener Ortschaften seiner Verantwortung gerecht werden.
Für die Ortsstraßen bietet nun das Alzeyer Unternehmen einen 24-Stunden-Service an. Geklärt werden müsse allerdings noch, wer berechtigt sei, das Unternehmen zu alarmieren: „Denn: In den Fällen, in denen ein Verursacher nicht ausfindig gemacht werden kann, muss die Gemeinde die Kosten tragen, deshalb muss sie auch zwingend eingebunden sein, wenn ein Auftrag erteilt wird“, so Penzer weiter. Hier bestehe noch Diskussions- und Klärungsbedarf.
Veterinär- und Gesundheitsamt
Anträge zur Förderung der Umstrukturierung von Rebflächen
Wie die zuständige Kreisbeigeordnete Rosemarie Müller mitteilt, wird das Antragsverfahren 2009 für die Teilnahme an Umstrukturierungsmaßnahmen der Europäischen Union im Weinbau für die Pflanzung in Flurbereinigungen für das Pflanzjahr 2009 am 1. April 2009 eröffnet. Das Antragsverfahren läuft bis zum 30. April 2009. Antragsformulare liegen bei der Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Große Langgasse 29, 55116 Mainz, beziehungsweise Georg-Rückert-Straße 11, 55218 Ingelheim, sowie bei den Verbandsgemeindeverwaltungen aus. Bei speziellen Fragen stehen die Mitarbeiter der Abteilung Landwirtschaft und Weinbau unter 06131/69333-0 zur Verfügung.
8 500 Euro, 14 500 Euro oder 16 500 Euro je Hektar in Abhängigkeit von der Neigung der Pflanzfläche, wenn eine moderne Drahtrahmenanlage mit entsprechenden Zeilenbreiten erstellt wird. Es kann auch eine extensive Anlagenform mit der neuen Maßnahme 43 gewählt werden. Damit ist die Möglichkeit geschaffen worden, auch Minimalschnittsysteme oder Ein-Draht-Systeme zu fördern. Daneben können in Steilstlagen mit mindestens 50 Prozent Steigung auch andere Arbeitszeit sparende Erziehungsformen wie Umkehr-, Vertiko- oder Trierer-Rad-Erziehung gefördert werden. In Steilstlagen ist ab diesem Jahr keine Mindestzeilenbreite mehr vorgeschrieben.
Ab in die Fluten
VG-Verwaltung weist auf erweiterte Trainingszeiten im Hallenbad hin.
Wie der 1. Beigeordnete der Ver-bandsgemeinde Nierstein-Oppen-heim, Wilhelm Westphal, mitteilt, wurden dem TV Oppenheim und der DLRG Ortsgruppe Oppenheim eine weitere Trainingseinheit am Sams-tagvormittag im Hallenbad in Op-penheim gewährt.
Dr. Helmut Berneburg, TVO Abtei-lungsleiter Schwimmen, und Stephan Pilz, 1. Vorsitzender DLRG, danken sehr herzlich für die Erweiterung der Trainingszeiten und weisen dar-auf hin, dass die Schwimmkurse der beiden Vereine auf Monaute hinaus ausgebucht sind. Seitens des VG-Sozialausschusses wurde deshalb einstimmig empfohlen, den beiden Vereinen erweiterte Schwimmzeiten zur Verfügung zu stellen.
Bürgermeister Klaus Penzer freut sich über die gute Zusammenarbeit und wünscht den beiden Vereinen auch weiterhin ein erfolgreiches Wirken und sagt die Unterstützung der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim gerne zu.
Landesehrennadel
Schick überreicht Ehrung an Thomas Herzog aus Hahnheim
In Ingelheimer überreichte Landrat Claus Schick im Auftrag des Rheinland-Pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck die Ehrennadel des Landes an den Hahnheimer Thomas Herzog. Dieser trat 1968 im Alter von 13 Jahren in den Angelsportverein Oppenheim ein, wurde 1978 Kassierer und ist seit 1983 ununterbrochen Erster Vorsitzender des Vereins.
„Seit nunmehr 26 Jahren führen Sie den Angelsportverein Oppenheim. Das ist eine sehr lange Wegstrecke, für die man Durchhaltevermögen und Stehvermögen benötigt“, würdigte Landrat Claus Schick die Arbeit Herzogs. In die er auch dessen Gattin Roswitha einbezog und ihr mit einem Blumenstrauß dankte: „Das alles geht natürlich nur, wenn man den Rücken frei gehalten bekommt und zu Hause die voll Unterstützung erfährt.“
Der Angelsportverein ist aktiv in das gesellschaftliche Leben Oppenheims eingebunden. Neben der intensiven Pflege der Vereinsgewässer organisieren die Angler jährlich ein Fischessen für die Bewohner des Altenheims und die Senioren in der Stadt und spenden die Erlöse eigener Veranstaltungen regelmäßig an soziale Einrichtungen.
„Der Verein konzentriert sich nicht ausschließlich auf seinen sportlichen Zweck, sondern engagiert sich im sozialen und gesellschaftlichen Leben der Stadt. Das ist untrennbar mit Ihrem Namen verbunden“, freute sich Schick über die Aktionen des Angelsportvereins unter der Führung Herzogs.Seminar für die Bevölkerungsgruppe 50 plus;
Gesund essen, besser leben
Die Nachfrage nach dem Seminar "Fit im Alter - Gesund essen, besser leben, Seminar für die Bevölkerungsgruppe 50+", das die VG Nierstein-Oppenheim gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz durchführte, war so groß, dass aus einer Seminarveranstaltung zwei gemacht werden konnten - eine am Vormittag und eine am Nachmittag.
Bürgermeister Klaus Penzer (SPD) begrüßte die zahlreich erschienenen Bürger und vor allem die aus Koblenz angereiste Oecotrophologin, Frau Ingrid Höss.
„Altsein ist ein herrlich Ding, wenn man nicht verlernt hat, was Anfangen heißt“, so der Philosoph Martin Buber.
Tatsache ist, dass wir alle immer älter werden. Schon heute ist jeder fünfte Bundesbürger über 65 Jahre alt und im Jahr 2030 wird es jeder dritte sein. Mit zunehmender Lebenserwartung nehmen ernährungsbedingte Krankheiten zu (z. B. Gicht, Diabetes, Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte, Osteoporose). Eine ausgewogene, altersgerechte Ernährung, insbesondere nach den 10 Regeln der DGE, kann viel zur Prävention solcher Krankheiten beitragen.
Im Rahmen der Kampagne „Fit im Alter – Gesund essen, besser leben“ des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, erfuhren die aus fast allen Gemeinden der Verbandsgemeinde und darüber hinaus angereisten Bürgerinnen und Bürger, dass gerade im Alter gesunde Ernährung und Bewegung bei vielen Beschwerden helfen kann. Verbote gibt es keine, allerdings ist für die „richtige“ Ernährung Vielseitigkeit und Ausgewogenheit das A und O.
Die Ernährungsberaterin der Verbraucherzentrale gab in der rund dreistündigen Veranstaltung Tipps für eine wohlschmeckende Kost, die gesund erhält und das persönliche Wohlbefinden verbessert. Sie erläuterte beispielhaft Ernährungs- und Tagestrinkpläne. Außerdem betrachtete sie die Werbung und den Gebrauch von Nahrungsergänzungsmitteln kritisch. Eine Lebensmittelverkostung zur fettbewussten und vollwertigen Ernährung sowie ein Einkaufstraining rundeten das Seminar ab. Sehr begehrt waren die mitgebrachten Info-Broschüren, die auch auf Ernährungsgewohnheiten und Fehlernährungen eingingen.
VG-Bürgermeister Klaus Penzer (SPD) freut sich, hiermit einen wichtigen Beitrag zur gesunden Ernährung der Bevölkerung leisten zu können. Weitere Seminartermine für Herbst 2009 sind angefragt und werden rechtzeitig über die Medien bekannt gegeben.
Abfallwirtschaftsbetrieb
Wertstoffhöfe mit Sommeröffnungszeiten
„10 Jahre VG im Rondo - Tag der offenen Tür am Sonntag, den 29. März 09“
Tag der offenen Tür in der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim am Ostermarkt - Sonntag, 29. März 2009
Unterhaltung, Aktionen und Preisrätsel erwarten Jung und Alt am Sonntag, dem 29.März 2009 neben vielen für Sie interessanten Informationen in und um das Gebäude der VG-Verwaltung in Oppenheim.
In der Zeit von 13 – 18 Uhr sind die Büros geöffnet und die Mitarbeiter/innen erwarten Sie mit Infoständen, Aktionen und Preisrätseln für Groß und Klein. Beim Luftballon-Weitflug-Wettbewerb ist sogar eine echte Heißluftballonfahrt zu gewinnen.
Sehen Sie das Standesamts-Register ein- vielleicht der Beginn Ihrer Ahnenforschung. Informieren Sie sich über Ausbildungsmöglichkeiten, Schulen und Ferienbetreuung in unserer Verbandsgemeinde, nehmen Sie an einer Führung durch unser Gebäude teil und, und, und.
Auch viele Infostände anderer Institutionen und Vereine sind vertreten. Sie informieren und beraten über Jugendarbeit, Themen rund um die Familie, Einbruchsicherung, alternative Energien und deren Förderprogramme, Kanalsanierung, Wasser und Abwasser, Hochwasserschutz, Feuerwehren und vieles mehr. Viele dieser Themen finden sich auch in der Vortragsreihe, die im Ratssaal angeboten wird, wieder, bei der auch musikalische und tänzerische Darbietungen geboten werden.
Zur Stärkung warten eine reich bestückte Cafeteria, ausgerichtet vom Briefmarkensammlerverein Oppenheim e.V. mit seiner jährlichen Briefmarkenausstellung und die Freiwillige Feuerwehr Mommenheim im Außenbereich mit deftiger Verpflegung.
„10 Jahre ist es her, dass die VG-Verwaltung ihr Domizil im „Rondo“ aufschlug und alle Fachbereiche wieder unter einem Dach vereinigt werden konnten. Dies bedeutete einen erheblichen Beitrag in Richtung Bürgerfreundlichkeit der Verwaltung. Anlässlich dieser Veranstaltung möchten wir unseren Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, sich einmal außerhalb der üblichen Öffnungszeiten und in aller Ruhe ein Bild von der hier geleisteten Arbeit zu machen“, so Bürgermeister Klaus Penzer, der alle Interessierten herzlich einlädt, die Veranstaltung zu besuchen.
Aufruf zum Girls’Day am Donnerstag, den 23. April 2009
Immer am letzten Donnerstag im April ist Girls'Day – Mädchen-Zukunftstag! In ganz Deutschland laden Unternehmen und Organisationen Mädchen ein, derzeit noch „frauenuntypische“ Berufe zu entdecken. Schülerinnen ab Klasse 5 können am Girls'Day die Arbeitswelt in zukunftsorientierten Berufen erleben oder weibliche Vorbilder in Führungspositionen kennen lernen. Der bundesweite Aktionstag bietet eine frühe, praxisnahe Berufsorientierung.
Warum ein Girls´Day?
Viele Unternehmen und Betriebe in zukunftsorientierten technischen Branchen beklagen schon heute einen Mangel an qualifiziertem Nachwuchs. Bei der Wahl von Ausbildungsberufen und Studienfächern konzentrieren sich noch zu viele Mädchen und junge Frauen auf ein geringes Spektrum von Berufen und lassen wichtige Bereiche außer Acht. Trotz im Schnitt guter Schulabschlüsse finden sie sich häufig in Berufsfeldern mit vergleichsweise geringen Arbeitsmarktchancen, Karriere- und Verdienstmöglichkeiten wieder.
Girls’Day in der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim
Unter www.girls-day.de können Schülerinnen in die Berufe hineinschnuppern, in denen Frauen bisher noch immer unterrepräsentiert sind. Die Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim lädt insgesamt 10 Mädchen der 7. und 8. Klasse ein, sich ein Bild der Kommunalverwaltung zu machen. Die Teilnehmerinnen werden jeweils in Zweier- bzw. Dreiergruppen dem VG-Bürgermeister, einer Juristin, einer Technikerin im Bauamt sowie einer Mitarbeiterin des Kommunalen Vollzugsdienstes zugeteilt. Die Begrüßung mit Darstellung der Zuständigkeiten der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim wird von Herrn Bürgermeister Penzer vorgenommen. Zum Abschluss am Nachmittag gibt es wertvolle Tipps zu Bewerbung und Vorstellungsterminen durch die Auszubildendenvertretung der Verwaltung. Kontakt: Ulrike Schindel, Telefon: 06133/4901-304, e-mail: Ulrike.Schindel@Nierstein-Oppenheim.de.
Veranstaltungsdauer:
9.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Ansprechpartnerin:
Frau Ulrike Schindel
Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim/Fachbereich Bürgerdienste
Sant’Ambrogio-Ring 33, 55276 Oppenheim
Telefon: 06133/4901-304
Cornelius Bachmann, Nierstein, hat nach 30 Jahren das Amt des Schiedsmannes abgegeben. Zu seinen Nachfolgern wurden Edgar Henkel, Dienheim, und Reinhard Friesenecker, Oppenheim, vereidigt.
In einer Feierstunde, an die Familie, Vertreter der Politik und viele Freunde von Cornelius Bachmann teilnahmen, verabschiedeten der Direktor des Amtsgerichtes, Matthias Scherer, und VG-Bürgermeister Klaus Penzer den scheidenden Schiedsmann. "Sie haben in unserer Verbandsgemeinde eine wichtige ehrenamtliche Aufgabe wahrgenommen", betonte der VG-Chef, der Cornelius Bachmann wegen seiner vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten lobte: Bachmann war jahrzehntelang bei den Baccussängern, dem Kolpingwerk und vielen anderen Institutionen tätig. Direktor Scherer hob die Bedeutung des Schiedsamtes, vor allem die Nähe zu den Menschen, die sich an den Schiedsmann wenden würden, hervor. Scherer und Penzer überreichten Cornelius Bachmann zum Abschied je eine Urkunde.
VG-Chef Klaus Penzer betonte, die VG habe sich entschieden, aus zwei Schiedsamtsbezirken drei Bezirke entstehen zu lassen. Egon Püschel, der vor wenigen Wochen für weitere fünf Jahre verpflichtet wurde, ist ab sofort für die Gemeinden Dalheim, Köngernheim, Friesenheim, Undenheim, Hahnheim und Selzen zuständig. Reinhard Friesenecker, der in Oppenheim wohnt und dort im kirchlichen Bereich ehrenamtlich engagiert ist, wird künftig für die rund 11.000 Bürger in Nierstein, Schwabsburg und Mommenheim zuständig sein. Edgar Henkel, der u.a. von 1994-1999 Ortsbürgermeister in Dienheim war, wird künftig Oppenheim, Dienheim und Dexheim, ebenfalls rund 11.000 Einwohner, betreuen. Direktor Scherer vereidigte die beiden neuen Schiedsmänner und bot ihnen die Unterstützung des Amtsgerichtes bei der Erfüllung ihrer Aufgaben an. Bürgermeister Penzer zeigte sich erfreut, dass es gelungen sei, das Ausscheiden von Cornelius Bachmann so schnell wieder zu kompensieren.
Informationen zum Schiedsamt und den Schiedsmänner sind im Internet unter www.nierstein-oppenheim.de oder telefonisch bei der VG-Verwaltung zu erhalten.
„Klimaschutz und Energiesparen mit dem Landkreis Mainz-Bingen“
Förderprogramm: Eine Millionen Euro für Wohnungseigentümer
Der Landkreis legt erstmals ein Förderprogramm „Klimaschutz und Energiesparen mit dem Landkreis Mainz-Bingen“ auf. Insgesamt eine Millionen Euro sind für 2009 vorgesehen, um Eigentümer bei der energetischen Sanierung ihrer Wohnräume zu unterstützen. Unterstützt werden Investitionen zwischen 10 000 und 40 000 Euro für selbst genutzten oder vermieteten Wohnraum im Landkreis. Die Baugenehmigung muss vor dem 31. Dezember 1994 erteilt worden sein.
Die Förderung erfolgt in Form eines einmaligen investiven Zuschusses in Höhe von fünf Prozent der Investitionssumme. Eine Kombination des Landkreisprogramms mit anderen Fördermitteln ist zulässig. Der Antrag muss vor der Durchführung der Maßnahme gestellt und die Maßnahme von einem Fachunternehmen durchgeführt werden.
Gefördert werden alle Maßnahmen, die die Anforderungen der „Öko-Plus-Maßnahmen“ in den aktuellen Programmen „Wohnraum modernisieren“ oder die des CO2-Gebäudesanierungsprogramms der KfW-Förderbank oder des ab April 2009 gültigen Folgeprogramms „Energieeffizient sanieren“ einhalten. Maßnahmen zur Modernisierung der Anlagentechnik auf Basis erneuerbarer Energien werden gefördert wenn sie die technischen Anforderungen des „Marktanreizprogrammes“ der Bundesanstalt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle erfüllen.
Landrat Claus Schick erläutert: „Wir entlasten damit die Bürgerinnen und Bürger finanziell, die ihren Heizenergieverbrauch senken und damit unser Ziel unterstützen, den CO2-Ausstoß im Landkreis zu reduzieren. Außerdem wollen wir zusätzliche Impulse für Investitionen geben und somit auch die heimische Wirtschaft unterstützen.“
Das Förderprogramm ergänzt die Arbeit des Umwelt- und Energieberatungszentrums (UEBZ) der Kreisverwaltung. Hier erhalten alle Interessierten eine kostenlose, hersteller- und produktneutrale Beratung und Informationen rund um die energetische Sanierung ihrer Immobilie, den Einsatz von regenerativen Energien oder die richtige Größe der Heizungsanlage. Angeboten wird die Beratung in der Kreisverwaltung, aber auch in regelmäßigen Sprechstunden in den Verbandsgemeindenverwaltungen und der Gemeindeverwaltung Budenheim an.
Ansprechpartner in der Kreisverwaltung ist das UEBZ, Telefon 06132/787-2172, E-Mail: uebz@mainz-bingen.de. Dort gibt es neben weiteren Informationen zu den Voraussetzungen und Bedingungen auch die Antragsunterlagen, die zusätzlich auf der Homepage www.mainz-bingen.de/uebz und dort unter "Service" im Unterpunkt "Downloads".Ahnen- und Familienforschung in der VG Nierstein-Oppenheim
„10 Jahre VG im Rondo“ – Veranstaltung am 29. März 2009
Gerade in Zeiten zunehmender Globalisierung und arbeitsplatzbedingtem Wohnortwechsel stellen sich immer mehr Menschen die Frage nach der Herkunft ihrer Ahnen. Viele Menschen legen Stammbäume für sich und ihre Familien an. Doch wie erhält man Informationen zu seinen Vorfahren wenn Eltern und Großeltern nicht mehr weiter wissen? Hier helfen die Registereinträge der Standesämter, denn für jeden Personenstandsfall (Geburt , Eheschließung und Tod) erfolgt ein Registereintrag beim Standesamt des Geschehens (z.B. Tod im Krankenhaus in Mainz = Standesamt Mainz)
Hier beim Standesamt Nierstein-Oppenheim werden alle Register seit dem Jahre 1799 aufbewahrt. Damals erfolgte durch die französischen Besatzer die erste staatliche Aufzeichnungspflicht des Personenstands. Vorher wurden diese Angelegenheiten nur bei den Kirchengemeinden eingetragen.
Nach den Vorschriften des Personenstandsgesetzes sind Geburtenregister, die älter als 110 Jahre sind (also vor 1899), alle Eheregister vor 1929 und alle Sterberegister vor 1979 durch Zeitablauf zu normalem Archivgut und damit für jedermann einsehbar geworden. Einblicke in jüngere Einträge können nur mit Zustimmung der betroffenen Personen erfolgen.
Beim „Tag der offenen Tür“, zu dem Bürgermeister Klaus Penzer in das Verwaltungsgebäude der VG Nierstein-Oppenheim in Oppenheim am Sonntag, dem 29. März 09 in der Zeit von 13-18 Uhr einlädt, erhalten Interessierte u. a. die Möglichkeit, im Standesamt unter den Augen und mit Hilfe des Standesbeamten alte Einträge aus dem Gebiet der VG einzusehen. Dies kann dann vielleicht auch der Beginn einer Ahnen- und Familienforschung sein.
Ansonsten erwarten Sie Spaß und Unterhaltung mit vielen Informationen, Aktionen, Vorträgen und Preisrätseln für Groß und Klein. Beim Luftballon-Weitfliug-Wettbewerb gibt es sogar eine echte Heißluftballonfahrt zu gewinnen.
Es geht auch ohne Öl und Gas
Feuer und Flamme für Frauenrechte
Demo am 8. März 2009 zum Internationalen Frauentag
Ferienbetreuung in Mommenheim für Schulkinder!!!
Die Grundschule und der Förderverein der Grundschule in Mommenheim werden in Kooperation mit der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim auch in den Sommerferien 2009 eine zweiwöchige Ferienbetreuung anbieten. “Hiermit soll berufstätigen Eltern entgegen gekommen werden. In der Zeit vom 13. bis 24. Juli 2009 wird die Ferienbetreuung für Kinder im Grundschulalter täglich von 8.00 Uhr bis 14.00 Uhr in Mommenheim angeboten.“, so VG-Bürgermeister Klaus Penzer (SPD).
Aufgrund der hervorragenden Zusammenarbeit mit den Mommenheimer Vereinen in 2008 wurden auch in diesem Jahr wieder alle Mommenheimer Vereine angeschrieben und um Unterstützung gebeten. „Wir wenden uns an alle Vereine, aber auch Privatpersonen, die das Ferienprogramm an einzelnen Tagen, jeweils zwischen 9.00 und 12.00 Uhr mitgestalten wollen“, so Wiebke Matzat, Schulleiterin der Grundschule Mommenheim. Für Terminabsprachen oder näheren Informationen steht Frau Matzat unter Tel. 06138/941095 gerne zur Verfügung.
Laut VG-Beigeordnetem Wilhelm Westphal (FWG) liegen die Kosten unverändert bei 40,00 EUR pro Kind und Woche.
Informationen und auch Anmeldeformulare sind sowohl in der Grundschule in Mommenheim als auch bei der VG-Sachbearbeiterin Ulrike Schindel, unter Tel. 06133/4901-304 (oder über die Homepage www.nierstein-oppenheim.de) zu erhalten.
Realschule plus Oppenheim
Zwei Anmeldetermine für neue Fünftklässer
Ausstellung im Gebäude der VG-Verwaltung Nierstein-Oppenheim
Jutta Plath
„Augenblicke“
Katzen, die aufmerksam in den Raum blicken; Zebras, die einen mal verträumt, mal verschmitzt ansehen oder das Auge des Leoparden, der gespannt sein Ziel fixiert, zum Sprung bereit; Jutta Plath beherrscht es perfekt, Tiere in für sie typischen Momenten auf Leinwand zu bannen. So erweckt sie ihre Protagonisten zum Leben. Es scheint dem Betrachter, als habe er das lebende Tier in seiner gesamten Anmut und Schönheit vor sich.
Aber nicht nur Tiere, sondern auch Blumen, Menschen und Stillleben empfangen den Betrachter beim Betreten des Verwaltungsgebäudes. Jedes dieser einzigartigen Motive, ob in Öl oder Acryl gefertigt, spiegelt das herausragende Gefühl der Künstlerin für Details, Farbe und Form wieder und strahlt dabei Wohlgefühle und Lebensfreude aus.
Jutta Plath studierte zunächst Maschinenbau, hegte aber bereits zu dieser Zeit eine ausgeprägte Liebe zur Kunst. Die ersten kleinen Ölgemälde entstanden. In den 90er Jahren übersiedelte die Malerin mit ihrer Familie nach Jacksonville, Florida. Das neue Umfeld inspirierte sie, sich intensiver mit dem Thema Kunst auseinander zusetzen. Hier wurde die Begeisterung für das Gestalten von Quilts und der Acrylmalerei geweckt.
Heute belegt sie regelmäßig Workshops an der Sommerakademie in Oppenheim. Hierbei entdeckte Sie die Ölmalerei im Stil der "alten Meister" und belegt an der Uni Mainz Semester für Kunstgeschichte, um so ihre Erfahrungen zu untermauern.
Seit 2003 arbeitet Jutta Plath als freischaffende Künstlerin und ist bei Ausstellungen und verschiedenen Messen in Deutschland, Spanien und den USA vertreten.
„Es freut mich sehr, dass eine Künstlerin aus Oppenheim ihre Werke in den Räumen unserer Verbandsgemeindeverwaltung präsentiert,“ so Bürgermeister Klaus Penzer, der alle Interessierten herzlich einlädt, die Ausstellung „Augenblicke“ bis zum 24. März 09 während der allgemeinen Öffnungszeiten zu besuchen.Baustatistik der Verbandsgemeinde Nierstein - Oppenheim
Kram legt Baustatistik 2008 vor Mit der Baustatistik 2008 dokumentiert VG-Baudezernent Torsten Kram seit seinem Amtsantritt 2004 die Entwicklung auf dem kommunalen Bausektor in der Verbandsgemeinde. Die Zahlen belegen die Bauanträge für Neubauten sowie Umbaumaßnahmen im Altbestand. Insgesamt wurden VG-weit 213 Baumaßnahmen durchgeführt. Erneut weniger als im Vorjahr. Der Trend des stetigen Rückgangs setzt sich nunmehr seit 2005 fort. Zunächst waren die Baugenehmigungen noch von 247 im Jahr 2004 auf 299 in 2005 gestiegen. Doch dann kehrte sich der Trend deutlich um. Waren es 2006 noch 271, sank die Zahl über 220 in 2007 auf aktuell noch 213. Die Gründe liegen auf der Hand. Lahmt die Konjunktur, bleibt der Arbeitsmarkt angespannt und damit viele Arbeitsplätze in Gefahr, wird kein Privathaushalt gerne das Risiko einer teuren Baumaßnahme eingehen. Zumal auch die allgemeine Kostenbelastung für Familien in den letzten Jahren gestiegen ist. Wer wirtschaftlich in Unsicherheit lebt, lässt dann eher die Finger weg von jahrzehntelangen Verpflichtungen gegenüber Kreditgebern.
Angebot höher als Nachfrage
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Mit 50 bzw. 55 Baugenehmigungen wurde fast die Hälfte aller Baumaßnahmen in der VG in Nierstein und Oppenheim getätigt. Während in Nierstein mehr Neubauten entstanden, wurde in Oppenheim mehr umgebaut und saniert. Dies war auch 2007 schon so. Insgesamt ging aber in Oppenheim die Bautätigkeit zurück (-8), während sie in Nierstein zunahm (+9). Eine stabile Bautätigkeit gab es in den letzten Jahren in Undenheim (25) und Mommenheim (15). In Dienheim (13), Dalheim (12) und Dexheim (12) gab es gegenüber dem Vorjahr leichte Veränderungen. Während Dienheim gegenüber seinem Höchststand im Jahr 2007 (25) nun deutliche Rückgänge (-13) verzeichnet, wurde im Vergleich zum Vorjahr auch in Dalheim weniger gebaut (-3). In Dexheim wurde mehr gebaut (+5). Dies gilt für Selzen (+6) und Köngernheim (+2), während Hahnheim einen Rückgang (-4) gegenüber 2007 verzeichnete. Die kleinste VG-Kommune Friesenheim hatte lediglich zwei Neubauten.
Altbausanierung nimmt an Bedeutung zu Wie die Flächennutzungsplanung zeigt, sind die Kommunen noch immer an neuem Bauland interessiert, obgleich die Baustatistik belegt, dass das Angebot im Vergleich zur Nachfrage schon jetzt mehr als ausreicht. Und in einigen Jahren wird sich zusätzlich noch die demografische Veränderung auswirken. Wichtiger erscheint mir daher die Altbausanierung und damit auch die Stärkung der Ortskerne. Solange aber die Kommunen ihr finanzielles Standbein nur bei Gewerbesteuer und Einkommenssteuer sehen, bleibt ihr Interesse an neuer Baulandausweisung groß. Dies konterkariert die Zielsetzung von Bund und Land nach einem sparsamen Umgang mit der Ressource Boden. Erneut ein Beispiel, wie Theorie und Worte mit Praxis und Realität in Widerspruch geraten. |
Zahlen Bauanträge |
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| Ortsgemeinde/Stadt | 2004 | 2005 | 2006 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Baumaßnahmen |
Neubau |
Umbau |
Voranfrage |
Neubau |
Umbau |
Voranfrage |
Neubau |
Umbau |
Voranfrage |
| Dalheim | 9 | 7 | 1 | 6 | 6 | 0 | 8 | 3 | 2 |
| Dienheim | 6 | 9 | 0 | 6 | 11 | 0 | 1 | 5 | 2 |
| Dexheim | 13 | 1 | 2 | 19 | 5 | 2 | 12 | 9 | 4 |
| Friesenheim | 3 | 1 | 0 | 7 | 4 | 1 | 8 | 7 | 3 |
| Hahnheim | 2 | 6 | 0 | 6 | 2 | 0 | 6 | 2 | 1 |
| Köngernheim | 1 | 2 | 0 | 0 | 3 | 0 | 4 | 5 | 0 |
| Mommenheim | 9 | 15 | 2 | 10 | 11 | 0 | 9 | 9 | 0 |
| Nierstein | 43 | 25 | 2 | 57 | 27 | 3 | 35 | 24 | 4 |
| Oppenheim | 21 | 39 | 9 | 28 | 54 | 3 | 37 | 47 | 3 |
| Selzen | 9 | 9 | 2 | 12 | 5 | 0 | 2 | 8 | 1 |
| Undenheim | 9 | 8 | 0 | 12 | 8 | 1 | 20 | 10 | 1 |
| VG Nierstein - Oppenheim | 125 | 122 | 18 | 163 | 136 | 10 | 142 | 129 | 21 |
| VG Nierstein - Oppenheim gesamt | 265 | 309 | 292 | ||||||
| Ortsgemeinde/Stadt | 2007 | 2008 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
Baumaßnahmen |
Neubau |
Umbau |
Voranfrage |
Neubau |
Umbau |
Voranfrage |
| Dalheim | 10 | 5 | 1 | 6 | 6 | 0 |
| Dienheim | 12 | 13 | 0 | 9 | 4 | 2 |
| Dexheim | 5 | 3 | 3 | 4 | 8 | 1 |
| Friesenheim | 1 | 2 | 0 | 2 | 0 | 3 |
| Hahnheim | 7 | 3 | 0 | 2 | 4 | 0 |
| Köngernheim | 1 | 6 | 0 | 2 | 7 | 2 |
| Mommenheim | 13 | 6 | 1 | 11 | 4 | 3 |
| Nierstein | 22 | 19 | 3 | 22 | 28 | 2 |
| Oppenheim | 17 | 46 | 2 | 15 | 40 | 5 |
| Selzen | 3 | 5 | 0 | 3 | 11 | 2 |
| Undenheim | 13 | 8 | 2 | 11 | 14 | 2 |
| VG Nierstein - Oppenheim | 104 | 116 | 12 | 87 | 126 | 22 |
| VG Nierstein - Oppenheim gesamt | 232 | 235 | ||||
Fit im Alter - Gesund essen, besser leben Seminar für die Bevölkerungsgruppe 50+
Wer sich auch im Alter gut fühlen will, kann durch eine gesunde Ernährung viel erreichen. Gerade in diesem Lebensabschnitt spielt die Ernährung eine wesentliche Rolle für Gesundheit und Lebensqualität. Unter dem Motto „Fit im Alter – Gesund essen, besser leben“ bietet die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V. eine umfassende Ernährungsberatung mit Informationen, Kostproben und Einkaufstraining an.
Ingrid Höss von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz gibt in der rund dreistündigen Veranstaltung Tipps für eine wohlschmeckende Kost, die gesund erhält und das persönliche Wohlbefinden verbessert. Außerdem informiert sie darüber, wie man Nährstoffdefizite verhindern kann und was von der Werbung für Pillen und Pulver zur Nahrungsergänzung zu halten ist.
In einem praktischen Teil bietet die Ernährungsexpertin Kostproben an, um verschiedene Lebensmittelqualitäten zu schmecken. Ein Einkaufstraining zum Thema Kennzeichnung rundet die Veranstaltung ab. Dabei werden Zutatenliste, Gütesiegel, Mindesthaltbarkeitsdatum und Co. bei konkreten Lebensmitteln unter die Lupe genommen und Einkaufstipps gegeben.
VG-Bürgermeister Klaus Penzer (SPD) freut sich, dass die Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim bereits zum dritten Mal ein Ernährungsseminar anbieten kann und lädt herzlich ein. Gerne stellt die VG ihren Ratssaal zur Verfügung und wünscht den TeilnehmerINNEN eine interessante Veranstaltung.
Das Seminar findet am Dienstag, den 17. März 2009 in der Zeit von 10.00 bis 13.00 Uhr im Ratssaal der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim, Sant-Ambrogio-Ring 33, in Oppenheim statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Veranstaltung ist Teil einer bundesweiten Kampagne des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
Interessierte können sich unter der Rufnummer 06133/4901-304 bei der VG-Verantwortlichen, Frau Ulrike Schindel, anmelden (max. 25 TeilnehmerINNEN). Eine Anmeldung ist auch per Email möglich: Ulrike.Schindel@Nierstein-Oppenheim.de.























