Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim Aktuell (Archiv 01.07.2007 - 31.12.2007)


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Abfallwirtschaftsbetrieb: Wertstoffhöfe an Weihnachten und Neujahr geschlossen

An den Weihnachtsfeiertagen und am Neujahrstag sind alle Wertstoffhöfe und Entsorgungsanlagen im Landkreis Mainz-Bingen geschlossen. Heiligabend und Silvester ist der Wertstoffhof der Firma SULO in Welgesheim sowie das Entsorgungszentrum in Budenheim geschlossen. Das Humuswerk in Essenheim nimmt am Montag, 24. Dezember und am Montag, 31. Dezember 2007 Anlieferungen von 8 bis 12 Uhr entgegen. Zwischen den Jahren von Donnerstag, 27. bis Samstag, 29. Dezember 2007 öffnen alle Wertstoffhöfe und Entsorgungsanlagen zu den üblichen Öffnungszeiten. Diese sind im Abfallkalender auf Seite fünf abgedruckt oder können im Internet unter www.awb-mainz-bingen.de - Rubrik Aktuelles nachgelesen werden. Weitergehende Informationen unter: 06132/787-7080.

Datum: 19.12.2007
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Grußwort

Klaus Penzer
Klaus Penzer

Kurz vor Ende des Jahres 2007 ist mit der Einweihung der B 9-Umgehung zwischen Oppenheim und Guntersblum ein Weihnachtsmärchen in Erfüllung gegangen. 40 Jahre lang wurde diskutiert, geplant und um die Finanzierung gestritten. Vor allem aber in den letzten 10 Jahren haben sich die B 9-Initiative und unser Bundestagsabgeordneter Klaus Hagemann mit großem Engagement für die Realisierung des Projektes eingesetzt. Nun gilt es, diesen Schwung zu nutzen, um auch für Nierstein eine Lösung zu finden, die die Bürgerinnen und Bürger dort wirkungsvoll entlastet. Auch die Kinder unserer Grundschule - direkt an der B 420 gelegen – könnten bei einer großzügigen Lösung frei von Lärm und Gestank lernen. Aber auch andere Gemeinden haben noch unter erheblicher Verkehrsbelastung zu leiden. Auch die Landesstraße 425 muss neu gebaut und aus Selzen, Köngernheim und Friesenheim heraus.

Wie in jedem Jahr, so hat sich auch 2007 vieles verändert. Menschen, die uns vertraut waren, sind von uns gegangen. Stellvertretend möchte ich an Helmuth Roth erinnern, der jahrzehntelang für die VG und die Gemeinde Undenheim aktiv war. Aber auch Menschen, die uns jahrzehntelang im Berufsleben begleitet haben, sind aus ihrem aktiven Dienst ausgeschieden: Edgar Bucher, nahezu 35 Jahre im Fachbereich Bauliche Infrastruktur meiner Verbandsgemeindeverwaltung tätig, scheidet Ende des Jahres aus. Er hat großen Anteil daran, dass viele Neubaugebiete reibungslos umgesetzt wurden. Mit seiner Kompetenz und seiner stets ergebnisorientierten Arbeitsweise hat er maßgeblich zu dem hohen Ansehen der VG-Verwaltung beigetragen. Dieter Hanspach, ehemaliger Beigeordneter der Ortsgemeinde Nierstein, hat nach 18 Jahren Zugehörigkeit sein Mandat im Verbandsgemeinderat aufgegeben. Mit ihm verlieren wir einen engagierten und erfahrenen Kommunalpolitiker. Einen Wechsel hat es an der Spitze der FWG-Fraktion im VG-Rat gegeben: Wolfgang Engel, seit Gründung der VG im Jahre 1972 Mitglied im Rat und Sprecher der FWG-Fraktion, hat das Amt an Hubert Horn aus Dexheim abgegeben. Wir sind Wolfgang Engel, der auch weiterhin dem VG-Rat angehört, für seinen beispielhaften, ehrenamtlichen Einsatz, zu großem Dank verpflichtet.

Die Gemeinden Köngernheim und Selzen haben in diesem Jahr gefeiert: die erste urkundliche Erwähnung vor 1225 Jahren nahmen die beiden Gemeinden zum Anlass, an ihre wechselvolle Geschichte zu erinnern und in sehr gelungenen Veranstaltungen ihr aktives Dorfleben zu präsentieren.

Einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung und Verbesserung unserer Lebensqualität leisteten wieder die vielen ehrenamtlich engagierten Frauen und Männer. Ob in Hilfsorganisationen, Vereinen, Gemeinderäten, bei den Feuerwehren, in unseren Schulen und Kindergärten oder im nachbarlichen Bereich leisten sie eine großartige Arbeit zum Wohle der Gemeinden und der hier lebenden Menschen. Ihnen gilt mein ganz besonderer Dank. Franz Kram (Oppenheim), Herbert Geist, Roland Escher und Adam Leber (alle Undenheim) wurden für ihr jahrzehntelanges, ehrenamtliches Wirken ausgezeichnet. Sie seien stellvertretend für die vielen Ehrenamtlichen genannt, die 2007 geehrt wurden. Besonders viele Auszeichnungen hat der Dienheimer Hartmut Bräumer, Vorsitzender des TV 08 Dienheim, erhalten. Sein Einsatz für die Vernetzung von Schulen und Vereinen hat bundesweit Beachtung gefunden.

Im kommenden Jahr werden die Feuerwehren in Dalheim und Schwabsburg ihr 75jähriges Jubiläum feiern: Am 19./20. Juli laden die Wehrleute nach Dalheim ein und vom 22.-24.August bieten die Schwabsburger Kameraden ein buntes Programm.

Die gute Konjunktur und die gestiegenen Steuereinnahmen erlauben es dem Landkreis Ehrenamtsprojekte im gesamten Landkreis zu fördern. Alleine in unserer Verbandsgemeinde werden Projekte mit einem Gesamtwert von 930.000 € unterstützt. So beispielsweise die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses in Mommenheim oder den Ausbau des Weinbaumuseums in Oppenheim. Auch 2008 und 2009 wird der Landkreis Ehrenamtsprojekte fördern. Das Programm erleichtert den Vereinen und Institutionen Projekte umsetzen, für die ansonsten keine finanziellen Mittel zur Verfügung stehen.

Die VG hat auch in diesem Jahr wieder viele Projekte umgesetzt, vor allem im schulischen Bereich. In der Grundschule Nierstein wurde eine Mensa eingebaut und der Sonnenschutz verbessert. Am Standort  der Merian-Matthäus-Hauptschule wird ab August 2008 eine Regionale Schule errichtet. Das Schulangebot der Verbandsgemeinde wird den geänderten Wahlverhalten der Eltern angepasst. Auch im kommenden Jahr werden wir die Ausstattung unserer Schulen weiter verbessern, so werden wir die Turnhalle der Grundschule grundlegend sanieren und in der Grundschule Oppenheim eine Mensa einbauen.

Seit Oktober dieses Jahres haben wir das Dienstleistungsangebot unserer Verwaltung erheblich ausgeweitet. Statt seither 19 Stunden Öffnungszeiten können die Bürger unsere Dienstleistungen nun 30 Stunden pro Woche und samstags von 10-12 Uhr in Anspruch nehmen.

Ab 2008 gilt in unserer VG ein neues Rechnungswesen, die sog. Doppik. Künftig wird stärker als bisher das Vermögen der Gemeinden eine Rolle spielen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Verwaltung haben in den letzten beiden Jahren zur Einführung der Doppik erhebliche zusätzliche Arbeitszeit investiert, um das Projekt erfolgreich umzusetzen.

Ich wünsche Ihnen, auch im Namen meiner Beigeordneten Wilhelm Westphal, Torsten Kram und Anton Martensen, im Namen des Verbandsgemeinderates und der Verbandsgemeindeverwaltung frohe Feiertage, sowie Gesundheit und Wohlergehen im neuen Jahr.

Klaus Penzer

Bürgermeister
der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim

Datum: 18.12.2007
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Bau der Hochwasserschutzmaßnahme am Flügelbach abgeschlossen

Neue Rückhalteräume nördlich der Kläranlage Mommenheim schützen Unterlieger bei Starkregen

Nach knapp einem Jahr Bauzeit sind die Erdarbeiten zur Renaturierungs- und Retentionsmaßnahme in Mommenheim nördlich der Kläranlage abgeschlossen, erklärt Anton Martensen (Grüne), Verbandsvorsteher des Gewässerzweckverbandes Flügelbach-Kinsbach. Er führt aus, dass mit der Schaffung von 13.000 Kubikmetern Rückhaltevolumen die bisher größte Renaturierungsmaßnahme am Flügelbach umgesetzt ist. Damit ist der Hochwasserschutz der unterliegenden Gemeinden Schwabsburg und Nierstein einen deutlichen Schritt weitergekommen.  

Auf einer Gesamtfläche von 3,6 ha kann das Wasser des Flügelbaches bei Starkregenereignissen in den neu geschaffenen Rückhalteräumen zurückgehalten werden, erläutert die Geschäftsführerin des Verbandes Dipl.-Geogr. Bettina Kraß.
Ermöglicht wird dies durch die Aufschüttung von Erddämmen und Erdabgrabungen. Wechselseitige Uferaufweitungen des Flügelbaches geben dem Gewässer die Möglichkeit zur Mäandrierung und verbessern dessen Strukturgüte. Mit der Anlage eines Retentionsraumes als größere zusammenhängende Schilffläche wird für seltene Tier- und Pflanzenarten in der agrarstrukturell geprägten Landschaft neuer Lebensraum geschaffen. Sie betont, dass dem Gewässerzweckverband durch die ideale Anbindung an die seit 2001 bestehende Renaturierungs- und Retentionsmaßnahme „Im Bruch“ gegenüber der Kläranlage Mommenheim eine lückenlose Biotopvernetzung gelungen sei.

Die Kosten für die Hochwasserschutzmaßnahme belaufen sich auf ca. 275.000,- €. Ermöglicht wurde die Umsetzung der Maßnahme durch die finanzielle Beteiligung des Abwasserwerkes der VG Nierstein-Oppenheim, das damit seiner gesetzlichen Verpflichtung zur Schaffung von Retentionsvolumen nachkommt, und dem Nachweis von Ausgleichsflächen für die Baugebiete Roßberg-West II, Nierstein und Am Heiligenbaum, Mommenheim.

Datum: 17.12.2007
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Landwirtschaft und Weinbau
Rebflächen-Umstrukturierung im Weinbau: Antragsfrist 31. Januar 2008

Wie die zuständige Kreisbeigeordnete Frau Rosemarie Müller mitteilt, können bis einschließlich 31. Januar 2008 die Anträge zur Umstrukturierung im Weinbau für Rebpflanzungen in 2008 bei der Kreisverwaltung Mainz-Bingen gestellt werden.

Für Neuanpflanzungen in Flurbereinigungsgebieten mit Zuweisung in 2008 wird ein separates Antragsverfahren im Frühjahr 2008 eröffnet. Diese Flächen können derzeit nicht beantragt werden! Folgende Änderungen für den Antrag sind zu beachten: Die Mindestgröße für eine förderfähige Neupflanzung wurde für das aktuelle Antragsverfahren auf 1 000 Quadratmeter  festgesetzt.

Die Antragsformulare können bei der Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Aussenstelle Mainz angefordert werden. Diese liegen außerdem bei den Verbandsgemeinde- und Stadtverwaltungen aus. Für Rückfragen stehen die Kollegen der Aussenstelle Mainz unter der Telefonnummer 0 61 31/6 93 33 –0 zur Verfügung.

Datum: 14.12.2007
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Dieter Hanspach legt zum Ende des Jahres 2007 sein Mandat im VG-Rat Nierstein-Oppenheim nieder.

Dieter Hanspach und Klaus Penzer
Dieter Hanspach und Klaus Penzer

Dieter Hanspach legt zum Ende des Jahres 2007 sein Mandat im VG-Rat Nierstein-Oppenheim nieder. In der letzten Sitzung des Jahres erinnerte Hanspach in einer persönlichen Erklärung daran, dass er dem Rat 18 Jahre lang angehört und gerne in diesem Gremium mitgearbeitet habe. Er habe sich mit allen Ratsmitgliedern über die Parteigrenzen hinweg gut verstanden. Bürgermeister Klaus Penzer bedauerte das Ausscheiden Hanspachs, der über viele Jahre ein verlässlicher Wegbegleiter gewesen sei. Penzer wünschte dem scheidenden Ratsmitglied eine gute Zukunft und überreichte ihm die Ehrenplakette und eine Dankurkunde. Der VG-Rat verabschiedete Dieter Hanspach mit Beifall.

Datum: 14.12.2007
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2008 Anschluss Kette-Saar in Oppenheim

Der Landesbetrieb Mobilität Worms informiert, dass der Baubeginn für den geplanten Anschluss der Straßenunterführung „Kette-Saar“ in Oppenheim an die Stadtstraßen „Auf der Saar“ und „Ernst-Delorme-Straße“ in Höhe des Schnellrestaurants im Frühjahr 2008 sein wird.
Durch die Insolvenz der bauausführenden Firma für die Straßenunterführung „Kette-Saar“ hat sich der Anschluss zeitlich verzögert.
Die Anbindung der Unterführung mit den städtischen Straßen erfolgt über einen Mini-Kreisverkehr.
Der Landesbetrieb bereitet die Ausschreibung vor.

Mit dem Anschluss der Straßenunterführung wird eine Verknüpfung zwischen der neuen Bundesstraße B 9 und dem Stadtgebiet Oppenheim erreicht.

Datum: 10.12.2007
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Stiftung „Kultur im Landkreis“ Mainz-Bingen. Landrat verleiht Ehrenbriefe für kulturelles Engagement

Stiftung „Kultur im Landkreis“ Mainz-Bingen. Landrat verleiht Ehrenbriefe für kulturelles Engagement
Stiftung „Kultur im Landkreis“ Mainz-Bingen.
Landrat verleiht Ehrenbriefe für kulturelles Engagement

Für diejenigen, die sich ehrenamtlich für das kulturelle Leben im Landkreis engagieren, zeichnete Landrat Claus Schick stellvertretend neun Persönlichkeiten, darunter ein Ehepaar, mit dem Ehrenbrief des Landrats aus. Ausgelobt wird die Auszeichnung von der Stiftung „Kultur im Landkreis“. Dotiert ist sie mit je 250 Euro. Vorgeschlagen für diese Ehrung wurden die Ausgezeichneten von Vertretern aus Kommunalpolitik und kulturellen Vereinen.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Kreistagssaal stellte der Vorsitzende der Stiftung, Landrat Schick, den unschätzbaren Wert derer die in der Kulturarbeit im Hintergrund wirken, heraus: „Sie verleihen mit ihrem Engagement der Kultur im Landkreis Ansehen, Profil und Konturen. Das macht Sie zu nachahmenswerten Vorbildern der Gesellschaft“. Mit Stolz dürften die Gemeinden Horrweiler, Gensingen, Essenheim, Klein-Winternheim, Nierstein, Mommenheim sowie den Städten Gau-Algesheim, Oppenheim und Ingelheim auf engagierte Persönlichkeiten verweisen, deren Verdienste die Vorschlagenden jeweils in ihrer Laudatio darlegten. Die Gesangseinlagen vom Ingelheimer WBZ-Chor „Singoritas" sowie dem Pop- und Jazz-Chor des Sebastian-Münster Gymnasiums, empfanden sowohl die Geehrten als auch die Gäste der Feierstunde als gelungene Bereicherung.

Stefanie Danner aus Nierstein leitet seit zwölf Jahren den Schulchor an der Grundschule Nierstein. Sie vermittelt dabei zwischen 40 und 70 Kindern den Spaß am Singen und der Musik. Ihr Engagement geht in diesem Zusammenhang weit über Ihren Lehrauftrag hinaus. Sie verbringt dabei einen großen Teil Ihrer Freizeit mit dem Einüben von Singenspielen. Unter Ihrer Regie tritt der Schulchor bei Festen in der Gemeinde, dem Weihnachtsmacht oder auch für die Bewohner des Seniorenheims auf.

Emil Schöfer aus Oppenheim ist eine wichtige Stütze der Uhrturmbrüder in Oppenheim. Er ist es, der das Vereinsheim, den Rheinpfortenkeller überwacht und für dessen Pflege sorgt. Er beflaggt den Urturm regelmäßig zu den verschiedenen Anlässen und ist den Bürgerinnen und Bürgern in Oppenheim als „Vater des Uhrturms“ ein Begriff. Darüber hinaus engagiert sich Emil Schöfer für den Oppenheimer Geschichtsverein und zeichnete sich hierbei mitverantwortlich für die Errichtung des Rheintorbrunnens am Postplatz. Als Mitglied des Carnevalvereins Oppenheim hat er über Jahrzehnte hinweg den Verein als Komiteemitglied unterstützt und wird bis heute in die Aktivitäten des CVO gerne mit eingebunden.

Rosemarie Grimm aus Mommenheim leitet seit 1988 ehrenamtlich die Gemeindebücherei. Mit dem Büchereiteam führt sie jährlich Buchausstellungen durch und hilft mit regelmäßigen Buchflohmärkten, den kleinen Büchereibestand aufzubessern. Die Mommenheimerin ist außerdem eines von acht Gründungsmitgliedern des „Klassikforum an der Selz e.V.“ Der Verein wurde 2002 ins Leben gerufen. Als Mitglied im Vorstand und des musikalischen Beirates ist sie unter anderem verantwortlich für die Organisation von sieben Konzerten im Jahr, worunter Mitgliederbetreuung, Kontaktaufnahme, das Erstellen von Verträgen sowie die Betreuung der Künstler vor und nach Konzerten, Pressearbeit, Entwerfen von Plakaten und Programmen sowie Bittgesuche an Sponsoren und Institutionen gehören.

Datum: 27.11.2007
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Einführung der kommunalen Doppik in der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim Weiterer Schulungstermin für die Mitglieder der Gemeinderäte

Die von der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim angebotenen Informationsveranstaltungen zur Einführung der kommunalen Doppik am 24., 30. Oktober, 7. und 12. November 2007 haben große Resonanz bei den Mitgliedern des Verbandsgemeinderates und der Ortsgemeinderäte gefunden. Einige Ratsmitglieder haben jedoch wegen Terminüberschneidungen diese Termine nicht wahrnehmen können.

Aus diesem Grund bietet die Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim einen weiteren Schulungstermin

am Dienstag, den 20. November 2007, 19.00 Uhr
im Ratssaal des Verbandsgemeindeverwaltung, 3. Obergeschoss,
Sant` Ambrogio-Ring 33, 55276 Oppenheim

an.

Interessierte Ratsmitglieder aus dem Bereich der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim richten ihre Anmeldung an den Fachbereich Zentrale Dienste, Telefon-Nummer: 06133-4901223, Fax-Nummer: 06133-4901201, E-Mail: verbandsgemeinde@nierstein-oppenheim.de.

Diese Veranstaltung findet jedoch nur statt, wenn sich mindesten 20 Teilnehmer aus dem Bereich der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim anmelden.

Datum: 07.11.2007
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Anträge für Betriebsprämie 2008 bis 3. Dezember 2007 stellen

Austausch von nicht stilllegungsfähigen Flächen gegen stilllegungsfähige Flächen

Landwirtschaftliche Betriebsinhaber, die die Betriebsprämie für Ihre Acker- und Grünlandflächen beantragen, haben wie in den Vorjahren die Möglichkeit, die Übertragung der Stilllegungsfähigkeit von derzeit stilllegungsfähigen Flächen auf nicht stilllegungsfähige Flächen gemäß Artikel 33 der Verordnung (EG) Nr. 795/2004 bei den Kreisverwaltungen zu beantragen. Die entsprechenden Anträge hält die Kreisverwaltung Mainz-Bingen Große Langgasse 29 55116 Mainz, Tel. 06131/693330 vor.
Trotz der Tatsache, dass die Stilllegungsverpflichtung für 2008 ausgesetzt wurde, ist das Antragsverfahren für den Tausch der Stilllegungsfähigkeit nicht hinfällig geworden, da unter gewissen Umständen, etwa durch Umnutzung als Golf-, Park-, Bauplatz und so weiter, ein Tausch der Stilllegungsfähigkeit bereits für das Jahr 2008 ratsam erscheint, da diese Flächen in 2009 evtl. nicht mehr für einen Tausch herangezogen werden können. Ebenso kann derzeit keine Aussage über eine Notwenigkeit der Stilllegung ab der Saison 2008/2009 getroffen werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass der vorgenannte Antrag für die Betriebsprämie 2008 bis zum 3. Dezember 2007 zu stellen ist. Später eingehende Anträge können nicht mehr berücksichtigt werden.

Datum: 06.11.2007
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Neuer Vorsitzender der FWG-Fraktion im VG-Rat

Foto:Neuer Vorsitzender der FWG-Fraktion im VG-Rat
Neuer Vorsitzender der FWG-Fraktion im VG-Rat

Die FWG-Fraktion im VG-Rat hat einen neuen Vorsitzenden: Hubert Horn folgt Wolfgang Engel nach, der die Fraktion seit Gründung der VG geführt hatte. "35 Jahre sind eine lange Zeit und bedeuten sehr viel ehrenamtliches Engagement", lobte Hubert Horn seinen Vorgänger. Wolfgang Engel bleibt Mitglied im VG-Rat.

Datum: 05.11.2007
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Schulungsabend für ehrenamtliche Kommunalpolitiker zur Einführung der Doppik

Heute, Dienstagabend, 19.00 Uhr, findet im Ratssaal der VG Nierstein-Oppenheim ein weiterer Schulungsabend für ehrenamtliche Kommunalpolitiker zur Einführung der Doppik statt. Bürgermeister Klaus Penzer weist daraufhin, dass noch einige Plätze frei sind, so dass Kurzentschlossene gerne noch kommen können. Eine kurzfristige Anmeldung ist per Mail (buergermeister@nierstein-oppenheim.de) oder telefonisch (06133/4901222) möglich. Die beiden weiteren Schulungstermine sind der 07. und 12.November 2007. Allerdings, so der VG-Chef, ist der 07.11. bereits voll belegt, so dass nur noch Anmeldungen für den 12.11. angenommen werden. „Sollte weiterer Bedarf bestehen, werden wir noch einen zusätzlichen Termin anbieten.“

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen Einblick in das neue Rechnungswesen, dass ab 01.01.2008 in der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim und den verbandsangehörigen Gemeinden eingeführt wird. „Künftig wird erkennbar sein, über welches Vermögen die kommunale Gebietskörperschaft verfügt, ob sich das Vermögen im Laufe eines Jahres positiv oder negativ verändert hat und ob die zur Verfügung stehende finanziellen Mittel ausreichen, um alle Verpflichtungen zu erfüllen.“ Bürgermeister Klaus Penzer ist überzeugt, dass damit die Arbeit auf kommunaler Ebene noch interessanter wird. „Allerdings müssen die Verantwortlichen intensiv geschult sein, damit die Zahlenflut, die auf sie zukommen wird, auch richtig einordnen können.“

Datum: 30.10.2007
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Abfallwirtschaftsbetrieb: Winteröffnungszeiten der Wertstoffhöfe

Auf den Wertstoffhöfen und Grünschnittsammelplätzen gelten von Donnerstag, 1. November an die Winteröffnungszeiten. Damit verschieben sich die Öffnungszeiten wie folgt:

Bacharach, Bingen-Kempten (nur Grünschnitt), Gau-Algesheim und Heidesheim:
Freitag 12 bis 17 Uhr und Samstag 10 bis 17 Uhr.

Bingen-Büdesheim, Bodenheim, Guntersblum, Ingelheim, Nieder-Olm und Oppenheim:
Dienstag 12 bis 17 Uhr, Freitag 12 bis 17 Uhr und Samstag 10 bis 17 Uhr.

Welgesheim: Montag bis Freitag 8 bis 16 Uhr und Samstag 9 bis 12 Uhr
Entsorgungszentrum Budenheim: Montag bis Freitag 10 bis 17 Uhr und Samstag 8 bis 12 Uhr.

Humuswerk Essenheim (nur Grünschnitt): Montag bis Freitag 8 bis 16 Uhr und Samstag 8 bis 12 Uhr.

Weitere Informationen gibt es bei der Abfallberatung unter der Telefonnummer 06132/ 787- 7080 oder im Internet unter www.awb-mainz-bingen.de.

Datum: 30.10.2007
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Kram korrigiert Kulpe

Als "schlichte Verdrehung von Fakten" hat VG-Planungsdezernent Torsten Kram (SPD) die Äußerungen des Dienheimer CDU-Sprechers Waldemar Kulpe zurückgeweisen, die VG-Verwaltung habe vor zwei Jahren eine solare Großanlage in Dienheim abgelehnt. "Um der Wahrheit ans Licht zu helfen ist festzuhalten, dass damals in der VG überhaupt kein Bauantrag dazu vorlag, der positiv oder negativ beschieden werden musste", stellt Kram fest. Zur Klärung des Ansinnens lud die VG im November 2005 zu einem Gespräch ein mit dem Investor unter Teilnahme von Ortsbürgermeister Jochen, Herrn Eckert, Herrn Patschicke als Kreisbauamtsleiter, dem VG-Sachbearbeiter Bucher und VG-Planungsdezernent Kram. "Wir haben uns über das Vorhaben und die Rechtslage ausgetauscht und festgestellt, dass kein Planungsrecht vorliegt und somit erst geschaffen werden müsste. Als der Investor über die dazu notwendigen Schritte aufgeklärt wurde und registrierte, dass ein solches Verfahren auch beim besten Willen nicht in 4 Wochen durchzuführen ist, beendete er das Gespräch und ging", stellt Kram nachträglich fest.
"Ich freue mich jedoch, dass die CDU zumindest verbal das Thema Solarparks offensiv begleitet. Die Nagelprobe, ob sich dies künftig auch bei Abstimmungen konkret niederschlägt, wird bei der Flächennutzungsplanung kommen, wenn wir dafür Flächen in der VG zur Vorhaltung vorschlagen. Dann nehme ich die CDU beim Wort", kündigte Kram an. Das die VG-Verwaltung alternativen Energien "fördernd" gegenübersteht sei in den vergangenen drei Jahren deutlich erkennbar. "Wir haben als VG die Ortsgemeinden Undenheim und Selzen und damit auch die Investoren im Verfahren sowie politisch und publizistisch eindeutig unterstützt, als es um die fünf Windkraftanlagen ging, und tun dies künftig auch in Sachen Solarparks. Da die Rechtslage hier aber anders ist, muss hier auch anders vorgegangen werden. Deshalb hat die VG vorgeschlagen, im Rahmen des FNP 2020 künftig Flächen dafür vorzuhalten", macht Kram deutlich. Wenn von den Ortsgemeinden oder privaten Grundstückseigentümern Flächen gemeldet werden, werden wir diese gerne prüfen. "An den notwendigen planungsrechtlichen Voraussetzungen ändert dies jedoch nichts", so der VG-Beigeordneteh.

Datum: 26.10.2007
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„Genüsse für Leib und Seele“

Veranstaltung im VG-Gebäude am Katharinenmarkt-Sonntag, dem 21.10.07

Obwohl Petrus kein Einsehen hatte, fanden dennoch die Besucherinnen und Besucher den Weg in die VG-Verwaltung.
Mit vielerlei Spezialitäten, Vorführungen, Informationen, Rätseln zum mitmachen und gewinnen wurden Sie von den Land Frauen aus Dexheim, Mommenheim, Schwabsburg und Selzen empfangen
An dem liebevoll hergerichteten Stand von Frau Marlene Jacobi-Ewerth, DLR Oppenheim konnte man sich zudem über Gartenkräuter informieren, sich in der Kunst der Kräuterbestimmung üben und schöne Buchpreise gewinnen.
Die Ausstellung „Frauen in Bewegung“ des Land Frauen Verbandes Rheinhessen e.V. informierte zudem über
die geschichtliche Entwicklung der Land Frauen bis hin in die heutige Zeit.
Das Rahmenprogramm aus Tanzvorführungen, Rheinhessischer Mundart, Vorträgen und einer Wein und Brot – Probe sorgte für Kurzweil und unterhaltsame Stunden und lies schnell das kalte und nasse Wetter vergessen.
Auch der Briefmarken-Sammler-Verein Oppenheim e.V. war wieder im VG-Gebäude vertreten. Die höchst interessante Ausstellung stand unter dem Thema „60 Jahre Rheinland-Pfalz“. Zur Stärkung zwischendurch standen Kaffee und schmackhafte Kuchen in der von den fleißigen Helfern ausgerichteten Cafeteria bereit.

Vorsitzende der Land Frauen , Kreisverband Mainz, Frau Barbara Guntrum, Vorsitzende des Land Frauen Verbandes Rheinhessen, Frau Silvia Zöller und Bürgermeister Klaus Penzer bei der Eröffnung
Vorsitzende der Land Frauen,
Kreisverband Mainz,
Frau Barbara Guntrum,
Vorsitzende des Land Frauen
Verbandes Rheinhessen,
Frau Silvia Zöller und Bürgermeister
Klaus Penzer bei der Eröffnung
Für viel Stimmung sorgte die Tanzgruppe der Land Frauen Selzen
Für viel Stimmung sorgte die
Tanzgruppe der Land Frauen Selzen
Dank an die Land Frauen aus Schwabsburg durch die Beigeordneten W. Westphal und T. Kram
Dank an die Land Frauen aus
Schwabsburg durch die
Beigeordneten W. Westphal
und T. Kram
Bgm. Klaus Penzer und Barbara Guntrum dankten den Land Fauen Selzen
Bgm. Klaus Penzer und Barbara
Guntrum dankten den
Land Fauen Selzen
Die Land Frauen Schwabsburg tanzten zu Westernmusik
Die Land Frauen Schwabsburg
tanzten zu Westernmusik
Frau Niebergall demonstrierte die Glasperlenherstellung
Frau Niebergall demonstrierte
die Glasperlenherstellung
Stand der Land Frauen Mommenheim 1
Stand der Land Frauen
Mommenheim
Stand Frau Jacobi-Ewerth, DLR Oppenheim 1
Stand Frau Jacobi-Ewerth,
DLR Oppenheim
Frau Jacobi-Ewerth, DLR Oppenheim und Frau Christine Huff, ehem, Rhh Weinprinzessin führten durch die Wein und Brot-Probe
Frau Jacobi-Ewerth, DLR Oppenheim
und Frau Christine Huff, ehem,
Rhh Weinprinzessin führten
durch die Wein und Brot-Probe
Martina Seibert begeisterte mit „Rhoihessisch  Mundart“
Martina Seibert begeisterte
mit „Rhoihessisch Mundart“
Stand der Land Frauen Schwabsburg
Stand der Land Frauen Schwabsburg
Brot aus dem Dexheimer Backhaus gab`s bei den Land Frauen aus Dexheim
Brot aus dem Dexheimer Backhaus
gab`s bei den Land Frauen
aus Dexheim
Die Land Frauen Selzen erfrischten mit Mixgetränken
Die Land Frauen Selzen
erfrischten mit Mixgetränken
Datum: 24.10.2007
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Übergabe des Mannschaftstransportfahrzeuges an die Freiwillige Feuerwehr Nierstein

In Anwesenheit der Niersteiner Feuerwehrleute, der Alters- und Ehrenabteilung, der Jugendfeuerwehr und zahlreicher Ehrengäste übergaben Bürgermeister Klaus Penzer und Wehrleiter Edwin Mader das neue Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) offiziell an die Freiwilligen Feuerwehr Nierstein.

Foto: Übergabe des Mannschaftstransportfahrzeuges an die Freiwillige Feuerwehr Nierstein
Übergabe des Mannschaftstransportfahrzeuges
an die Freiwillige Feuerwehr Nierstein

Schon beim Betreten der Fahrzeughalle des Gerätehauses an der B 9 war deutlich erkennbar, worum es bei der Veranstaltung gehen würde: die Fahrzeughalle des Gerätehauses war fast vollständig geräumt, Tische und Bänke waren aufgestellt, die Halle mit den Fahnen der Verbandsgemeinde und der Ortsgemeinde Nierstein geschmückt. Im Mittelpunkt: das blumengeschmückte neue Fahrzeug. Wehrführer Klaus Buhl und seine Kameradinnen und Kameraden hatten sich große Mühe gegeben, die Indienststellung in einem würdigen Rahmen stattfinden zu lassen. Klaus Buhl erinnerte in seiner Ansprache zunächst aber an „Paul“, das im Jahre 1983 angeschaffte Vorgängerfahrzeug, das nach 24 Dienstjahren am 28.09.2007 endgültig ausgemustert wurde. Buhl dankte Bernd Lipkow, der „Paul“ während dessen Dienstzeit stets einsatzbereit gehalten hatte. Klaus Buhl erläuterte den Gästen die technischen Daten und die Ausstattung des Fahrzeuges und dankte der Verbandsgemeinde, Bürgermeister Klaus Penzer und dem gesamten VG-Rat für die Beschaffung. Ein besonderer Dank ging an private Sponsoren und den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr, der weitere 9.000 € investierte, um das Fahrzeug mit einem Funktisch, einer Funkausstattung, einer Blaulichtanlage und einer Blinklichtanlage zu versehen. Wehrleiter Edwin Mader erläuterte, dass das MTF Nierstein über acht Sitzplätze verfüge und damit für einen sicheren Transport der Wehrleute, vor allem aber auch der Jugendfeuerwehr sorgen werde. „In den letzten acht Jahren hat die Verbandsgemeinde 12 neue Fahrzeuge mit einem Gesamtwert von 1,7 Mio. € angeschafft. Weitere 35.000 € sind nun mit diesem Fahrzeug hinzugekommen, die Zukunft der Wehr wird dadurch sichergestellt,“ meinte VG-Chef Klaus Penzer in seiner Begrüßung. Ortsvorsteher Egid Rüger beglückwünschte im Namen des Fördervereins die Niersteiner Wehr und hob besonders hervor, dass das alte Fahrzeug im Auftrag der VG vom Förderverein verkauft werden konnte und so die Kasse des Vereins entlastet wurde.

Grußworte kamen vom stellvertretenden Kreisfeuerwehrinspekteur Erich Lemper, dem Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes, Rolf Heiser und dem Beigeordneten der Ortgemeinde Nierstein, Karl Sander. Die Geistlichen beider Konfessionen, Pfarrer Wolfgang Rimbach-Sator und Kaplan Wieslaw Waszkiel wünschten den Wehrleuten und ihrem neuen Fahrzeug Gottes Segen, verbunden mit dem Wunsch, von allen Einsätzen wieder gesund zurückzukommen.

Datum: 17.10.2007
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Kanalsanierung in geschlossener Bauweise in Oppenheim:

Foto: Kanalsanierung in geschlossener Bauweise in Oppenheim
Kanalsanierung in geschlossener
Bauweise in Oppenheim

Eine turnusmäßige Kamerabefahrung und Bewertung des Abwasserhauptkanals in der Stadt Oppenheim hat in einigen Bereichen Sanierungsbedarf ergeben. Frau Dipl.-Ing. Karen Maier vom Abwasserwerk berichtet, dass die Sanierungsarbeiten von Oktober 2007 bis November 2008 durchgeführt werden. Die Sanierung kann zum größten Teil in geschlossener Bauweise erfolgen, wodurch Behinderungen möglichst gering gehalten werden können.
Im Oktober 2007 wird mit der geschlossenen Sanierung in der Altstadt begonnen. Im Jahr 2008 wird in der Siedlung fortgefahren. Die geschlossene Sanierung wird entweder mit Fräs- und Spachtelrobotern, die über die Hauptkanalschächte in die Abwasserrohre gelassen werden oder durch den Einzug von Inlinern erfolgen. Der Verfahrensablauf für die Inlinersanierung stellt sich wie folgt dar: Ein Roboter bereitet den Hauptkanal durch Fräsen von einragenden Stutzen etc. vor.  Eine andere Kolonne zieht einige Tage später einen mit Kunstharz getränkten Gewebeschlauch unter bestimmten Temperaturen in den Hauptkanal über die Schächte ein. Er wird mittels Druck an die Wandung des Altrohres gepresst und über mehrere Stunden mit Warmwasser, Dampf oder UV-Licht ausgehärtet. Dieser Inlinereinbau mit allen Vor- und Nacharbeiten kann bis zu 18 Stunden dauern und darf nicht unterbrochen werden. Andernfalls würde der Gewebeschlauch vorzeitig aushärten und wäre unbrauchbar. Es ist daher bei großen Kanälen möglich, dass die Aushärtung in den Nachtstunden erfolgen muss. Eine gewisse Lärmbelästigung ist daher nachts für wenige Tage nicht zu vermeiden. Es können ebenfalls Geruchsbelästigungen durch Styrol entstehen, die aber ungefährlich sind und nach kurzer Zeit verfliegen. Mehrmaliges An- und Abfahren an die Schächte ist durch den Einsatz von verschiedenen Fahrzeugen und Geräten möglich. Diese Verfahren der Kanalinnensanierung sind allerdings wesentlich schneller abgeschlossen, als ein Kanalneubau in offener Bauweise. Die direkt betroffenen Anlieger werden durch Handzettel über den Zeitraum der Inlinersanierung in ihrem Bereich informiert. Das Abwasserwerk weist insbesondere darauf hin, dass auch in der Rathofstraße Innensanierungen des Hauptkanals notwendig sind. Während der Straßenausbaumaßnahme sind lediglich Hausanschlüsse und Schächte in offener Bauweise erneuert worden. Diese Erneuerungen und Sanierungen wären nicht über geschlossene Maßnahmen möglich gewesen.
Das Abwasserwerk investiert für diese Innensanierungen in der Stadt Oppenheim rd. 1,15 Mio. €.
In wenigen Bereichen ist eine Sanierung von innen aus verfahrenstechnischen Gründen nicht möglich, so dass eine Teilerneuerung über eine offene Baugrube (Kopflöcher) erfolgen muss. Jede dieser Aufbruchstellen wird nach wenigen Tagen wieder geschlossen. Diese offene Sanierung wird komplett im Jahr 2008 (ca. Februar bis Mai) ausgeführt.
In einigen Bereichen werden Verkehrsbehinderungen oder Sperrungen auf Grund der Sanierungsarbeiten nicht zu verhindern sein. Das Abwasserwerk bittet die Anlieger um Verständnis. Selbstverständlich ist die örtliche Bauleitung bemüht, die Behinderungen auf das unumgänglichste Maß einzuschränken.

Datum: 16.10.2007
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Kulturpreis 2008 im Fachbereich „Gestalterische/Bildnische Kunst“
Ausschreibung mit dem Schwerpunkt Grafik

Die Stiftung „Kultur im Landkreis“ Mainz-Bingen schreibt den Kulturpreis für das Jahr 2008 zum vierten Mal im Fachbereich „Gestalterische/Bildnerische Kunst“ aus. Künstler sind diesmal aufgefordert, grafische Arbeiten in den Wettbewerb zu geben. Bereits 1999 waren Karikaturen, 2002 Skulpturen und Plastiken sowie 2005 Fotografie vorgegeben. Einsendeschluss ist der 31. März 2008. Der Preis ist mit 2 500 Euro dotiert, außerdem gibt es für den ersten Preisträger eine Urkunde und eine Skulptur, die nach dem Logo der Stiftung gefertigt wurde.

Zur Teilnahme sind alle bildenden Künstlerinnen und Künstler im Landkreises Mainz-Bingen eingeladen, die im Landkreis geboren oder wohnhaft sind oder hier arbeiten.
Die Teilnahme ist mit maximal drei Kunstwerken möglich. Die Werke dürfen nicht älter als drei Jahre sein und noch nicht prämiert worden sein. Eine Formatbegrenzung ist nicht festgelegt. In Hinblick auf die Ausstellungsbedingungen wird darauf hingewiesen, dass Objektformate, die folgendes Maß: ca. 100 cm in der Breite und/ oder 120 cm in der Höhe übersteigen nicht ausgestellt werden können. Auf die künstlerische Bewertung durch die Jury hat die Größe der Arbeiten keinen Einfluss.

Die Wettbewerbsentscheidung teilt sich auf in Vorjurierung und Hauptjurierung. Für die Vorjurierung kann sich jede Künstlerin/jeder Künstler mit maximal drei Arbeiten bewerben, die in Form aussagekräftiger Abbildungen,  ca. 18 x 24 cm (keine Diapositive, keine Kataloge) mit der Bewerbung einzureichen sind. Die Abbildungen müssen rückseitig gekennzeichnet sein: Name; Titel, Technik, Maße und Entstehungsjahr des Originalwerkes. Die Jury entscheidet anhand der Abbildungen über die Zulassung zur Hauptjurierung. Die Künstlerinnen und Künstler der zugelassenen Werke werden postalisch über Ort und Zeitraum der Anlieferung der Originalwerke informiert.

Den Text der Ausschreibung und nähere Informationen gibt es bei der Kulturbeauftragten des Landkreises Mainz-Bingen, Ute Krebber: Telefon 06132/787-1011,  Fax 06132/787-1098, E-Mail: krebber.ute@mainz-bingen.de. Bewerbungen gehen an die Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Georg-Rückert-Straße 11, 55218 Ingelheim am Rhein.

Datum: 12.10.2007
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Ab dem 22.10.2007 gelten in der VG-Verwaltung Nierstein-Oppenheim folgende neue Öffnungszeiten

Montag-Mittwoch 08.00 - 12.00 und 14.00 - 16.00 Uhr
Donnerstag 08.00 - 12.00 und 14.00 - 18.00 Uhr
Freitag 08.00 - 12.00 Uhr
Samstag 10.00 - 12.00 Uhr
(nur Einwohnermeldeamt)


Die seither geltenden Öffnungszeiten:

Montag 07.30 - 12.00 Uhr
Dienstag, Donnerstag, Freitag 08.30 - 12.00 Uhr
Donnerstag nachmittags 14.00 - 18.00 Uhr
mittwochs geschlossen  


Bürgermeister Klaus Penzer: „Damit erweitern sich die Öffnungszeiten von seither 19 Stunden pro Woche auf 30 Stunden, (bzw. 32 Stunden im Einwohnermeldeamt, unserem Bürgerbüro). Besonders hervorzuheben ist, dass künftig auch samstags Sprechstunden im Bereich des Einwohnermeldeamtes angeboten werden. Die Sprechzeiten werden künftig an allen Tagen um 08.00 Uhr beginnen.“  Die Verwaltung werde auch mittwochs erreichbar sein, so Klaus Penzer. Das Angebot, montags bereits um 07.30 Uhr die Dienstleistungen in Anspruch nehmen zu können, sei ohne Resonanz geblieben. Deshalb beginnen die Sprechzeiten einheitlich um 08.00 Uhr.

Samstags ist es künftig möglich, Personalausweise, Reisepässe und Kinderausweise zu beantragen oder zu ändern, An-, Ab- und Ummeldungen des Wohnsitzes können erledigt werden, Lohnsteuerkarten können beantragt oder geändert werden, polizeiliche Führungszeugnisse können beantragt werden. Hinzu kommen eine Fülle weiterer Aufgaben, die in diesem Sachgebiet erledigt werden.

In regelmäßigen Abständen wird auch Bürgermeister Penzer am Samstag eine Sprechstunde anbieten, erstmals am Samstag, 27.10.2007, 10-12 Uhr.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  müssen auch während der künftigen Öffnungszeiten Außentermine wahrnehmen. „Die Fachbereiche werden durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass diese Kolleginnen und Kollegen nach ihrer Rückkehr vom Außendienst über Kundenbesuche und –anfragen informiert werden. Die Kolleginnen und Kollegen sind dann gehalten, sich dann mit den Kundinnen und Kunden in Verbindung zu setzen,“ so der VG-Chef weiter. Klaus Penzer setzt  noch stärker als in der Vergangenheit auf die Möglichkeit von Terminvereinbarungen. Dies sei wichtig, um Wartezeiten zu vermeiden oder den gewünschten Ansprechpartner nicht anzutreffen.

„Die Erweiterung der Öffnungszeiten wird auch vom Verbandsgemeinderat getragen. Dieser hatte in seiner Sitzung im Juli 2007 den Bürgermeister durch einen einmütigen Beschluss gebeten, die Öffnungszeiten zu erweitern“. Besonders erfreulich sei, dass die neuen Öffnungszeiten auch hausintern mitgetragen würden, der Personalrat habe am Zustandekommen der Regelung einen großen Anteil, so der VG-Chef abschließend. 

Datum: 11.10.2007
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Ehrennadel des Landes
Bürger aus Schwabenheim und Undenheim ausgezeichnet

Aus den Händen von Landrat Claus Schick erhielten Rosemarie Eckhard, Heinz-Walter Roth und Armin Schieferdecker (Schwabenheim) sowie Herbert Geist, Roland Escher und Adam Leber (Undenheim) die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz. Außer Freunden und Familien gratulierten auch der 1. Kreisbeigeordnete Adam J. Schmitt, die 3. Kreisbeigeordnete Rosemarie Müller, Schwabenheims Ortsbürgermeister Hans-Peter Merz, Antragsteller und 1. Vorsitzender der TSG Schwabenheim Otfried Eckhard, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde (VG) Gau-Algesheim Dieter Linck sowie für die Undenheimer der VG-Chef Nierstein-Oppenheim Klaus Penzer, Undenheims Ortsbürgermeister Wilhelm Horn und Antragsteller Reinhold Sittel.

Die Geehrten: Roland Escher (vierter von links), Herbert Geist (siebter von links) und Adam Leber (dritter von rechts) mit den prominenten Gratulanten Landrat Claus Schick (rechts), VG-Chef Nierstein-Oppenheim Klaus Penzer (vierter von rechts), 3. Kreisbeigeordnete Rosemarie Müller (sechste von rechts), Undenheims Ortsbürgermeister Wilhelm Horn (sechster von links), 1. Kreisbeigeordneter Adam J. Schmitt (zweiter von links) und Antragsteller Reinhold Sittel (links).
Die Geehrten: Roland Escher (vierter von links), Herbert Geist (siebter von links) und Adam Leber (dritter von rechts) mit den prominenten Gratulanten Landrat Claus Schick (rechts), VG-Chef Nierstein-Oppenheim Klaus Penzer (vierter von rechts), 3. Kreisbeigeordnete Rosemarie Müller (sechste von rechts), Undenheims Ortsbürgermeister Wilhelm Horn (sechster von links), 1. Kreisbeigeordneter Adam J. Schmitt (zweiter von links) und Antragsteller Reinhold Sittel (links).

„Es ist mir immer eine besondere Freude Persönlichkeiten zu ehren, die sich in herausragender Weise um die Gemeinschaft verdient machen, die ihre Kenntnisse,  Fähigkeiten und auch Zeit einsetzen, um unsere Gemeinden lebens- und liebenswert zu machen. Sie alle engagieren sich seit vielen vielen Jahren in vorbildlicher Art und Weise und verdienen deshalb diese besondere Anerkennung“, so Schick an die Adresse der Geehrten. Er dankte gleichzeitig auch den Familien der Ausgezeichneten, ohne deren Unterstützung dieser Einsatz kaum möglich wäre.

Herbert Geist ist seit 1969 Mitglied der SPD und war von 1979 bis 200 1. Vorsitzender der SPD Undenheim. Seit 1984 ist er Mitglied im Ortsgemeinderat sowie in verschiedenen Ausschüssen von Undenheim und war von 1984 bis 2004 erster Beigeordneter der Gemeinde. Mitglied. Im Gesangverein 1862 ist er seit fast 50 Jahren aktiver Sänger. Darüber hinaus ist er engagiertes Mitglied im Vogelschutzverein, im Tennisclub, im Heimat- und Kulturverein, beim VfR Undenheim und im Partnerschaftsausschuss der französischen Partnergemeinde Blaisy-Bas. Auch die Partnerschaft mit der italienischen Gemeinde Dolcè liegt ihm am Herzen. Beim Bau vom Heimatmuseum Undenheim hat er tatkräftig angepackt und ist außerdem Mitinitiator des Kerbejahrgangs.

Roland Escher ist ebenfalls seit 1969 Mitglied der SPD und war von 1984 bis 2004 Mitglied des Undenheimer Ortsgemeinderates und dessen diversen Ausschüssen. Er war 1984 bis 2004 zweiter Beigeordneter der Gemeinde. Auch Roland Escher ist aus dem Vereinsleben in Undenheim nicht wegzudenken. 25 Jahre war er Vorsitzender des Männergesangvereins und ist nach wie vor dort als Sänger aktiv. Er ist Gründungsmitglied des örtlichen Vogelschutz- und Zuchtvereins, Mitglied im Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Undenheim sowie seit 2004 im Kirchenvorstand der Evangelischen Kirche. Auch er hat beim Bau vom Heimatmuseum Undenheim hat er tatkräftig mit angepackt, engagiert sich für die beiden Gemeinde-Partnerschaften Blaisy-Bas (Frankreich) und Dolcè (Italien).

Adam Leber ist seit 1980 Mitglied der CDU und seit 1982 Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Undenheim. Seit 1984 ist er für seine Partei Mitglied im Undenheimer Ortsgemeinderat. Von 1979 bis 1984 sowie von 1989 bis 2004 war er erster Beigeordneter und seit 2004 zweiter Beigeordneter der Ortsgemeinde. Darüber hinaus ist er seit 39 Jahren aktiver Sänger beim Gesangverein 1862 Undenheim und hat dort seit 35 Jahren das Amt des ersten Kassierers inne. Im Heimat- und Kulturverein ist er Mitglied des Vorstandes. Im Pfarrgemeinderat der Katholischen Kirchengemeinde Undenheim war er 16 Jahre lang Vorsitzender. Als „Zugmarschall“ organisiert er den jährlichen Fastnachtsumzug im Ort und engagiert sich ebenfalls maßgeblich für die beiden Gemeinde-Partnerschaften Blaisy-Bas (Frankreich) und Dolcè (Italien).   

Datum: 11.10.2007
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Gebäudeenergieausweis
Pflicht für Gebäude die neu vermietet oder verkauft werden

Mit dem Inkrafttreten der Energieeinsparverordnung (EnEV) am 1. Oktober 2007 muss ab Juli 2008 für bestimmte Gebäude ein Energieausweis bei Verkauf oder Neu-Vemietung vorgelegt werden. Das Umwelt- und Energieberatungszentrum des Landkreises Mainz-Bingen (UEBZ) bietet allen Interessierten eine kostenlose unabhängige und qualifizierte Energieberatung und klärt auch auf, wer welchen Gebäudeenergieausweis benötigt und wo man ihn bekommt.
„Gebäude die vor 1965 errichtet wurden, benötigen diesen Ausweis ab 1. Juli 2008. Alle anderen Gebäude ab 1. Januar 2009“, erläutert Matthias Unnath, Diplom-Ingenieur und Energieberater des UEBZ, „auch öffentliche Gebäude ab 1 000 Quadratmeter Nutzfläche müssen künftig einen Gebäudeenergieausweis vorweisen.“ Bis 1. August 2008 kann jeder Besitzer unabhängig von Baualter und Anzahl der Wohneinheiten noch frei zwischen einem Verbrauchs- und einem Bedarfspass wählen. Alle Ausweise haben eine Gültigkeit von zehn Jahren. Findet in einem Gebäude kein Nutzerwechsel statt und gibt es auch keine anderen Gründe wie beispielsweise eine umfassende Modernisierung, muss kein Energieausweis ausgestellt werden. „Das betrifft wohl mehr als drei Viertel aller Gebäude, die so von vorneherein von der Pflicht einen Energieausweis zu erhalten, befreit sind“, schätzt Unnath.
Die im Ausweis angegebenen Kennwerte geben den jährlichen Energieverbrauch beziehungsweise -Bedarf pro Quadratmeter Nutzfläche an und sollen Rückschlüsse auf die zu erwartenden Nebenkosten für Heizung und Warmwasser geben. Der Teufel steckt aber im Detail: Zur Berechnung kann die Energiebezugsfläche aus dem Gebäudevolumen und nicht der tatsächlichen Wohnfläche ermittelt werden. „Die Anforderungen an den Wärmeschutz entsprechen außerdem nicht dem, was moderne Bautechnik heute leisten kann“, so Unnath.
Der Gesetzgeber arbeitet bereits an der Fortschreibung der EnEV. Hier sollen unter anderem um 30 Prozent höhere  Anforderungen an den baulichen Wärmeschutz gefordert werden. Diesen Wert schreibt beispielsweise die bundeseigene Förderbank KfW schon heute bei finanziellen Förderungen von Maßnahmen zur Verbesserung der Energiebilanz eines Hauses vor.
Grundsätzlich empfiehlt der Mainz-Binger Fachmann Unnath, die Qualität der Software und auch die Qualifikation der Berater genau zu prüfen. „Die Deutsche Energieagentur warnt bereits vor unseriösen Angeboten, die im Internet aufgetaucht sind oder Ausweisen zu Dumping-Preisen und weist zudem darauf hin, dass der Gebäudeenergieausweis keine qualifizierte Energieberatung ersetzt.“

Weitere Informationen gibt es bei der Energieberatung des Umwelt- und Energieberatungszentrums  des Landkreises Mainz-Bingen (UEBZ) unter 06132/787-2172 oder per E-Mail: uebz@mainz-bingen.de. Persönliche Beratung immer montags in den Sprechzeiten von 10 bis12 in der Kreisverwaltung, Zimmer 326.

Datum: 11.10.2007
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Kastenfenster für Grundschule

Im alten Südbau der Grundschule Nierstein wird auch in den Herbstferien geschuftet. Zumindest von den Handwerkern, die in der neuen Mensa und den anliegenden Klassenräumen zur B420 zusätzliche Kastenfenster einbauen und die Beleuchtung erneuern. "Damit verbessern wir noch einmal den Wärmeschutz und insbesondere den Schallschutz", erläutert VG-Baudezernent Torsten Kram die Maßnahme. Geplant ist es, die insgesamt 70.000 Euro teuren Arbeiten an Fenstern und Licht in den zweiwöchigen Herbstferien durchzuführen. Kram ist dabei optimistisch, "dass am ersten Schultag die Schulkinder und Lehrerinnen die Mensa und Klassenräume wieder übernehmen". Doch die Grundschule Nierstein bleibt ein zentrales Bauprojekt der Verbandsgemeinde. Für das kommende Jahr steht beim Schulträger die Sanierung der benachbarte Grundschulturnhalle an. "Bei uns geht es Schlag auf Schlag", erinnert Kram daran, dass schon ab Frühjahr 2008 die Umsetzung der nächsten Großbaustelle ansteht. Für Januar kündigte der VG-Baudezernent außerdem in den Räumen zur B420 hin Nachmessungen zum Schall und zur Raumluft an. "Dann werden wir beurteilen können, in welchem Umfang die Maßnahmen erfolgreich waren", so der Beigeordnete. Erfreut zeigt sich Kram über Aussagen der Schulleitung, von Lehrkräften, Kindern und auch aus dem Schulelternbeirat, dass auf jeden Fall der neue Sonnenschutz schon einiges an Entlastung bei sommerlichen Temperaturen gebracht habe.

Datum: 10.10.2007
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Haushalt 2007 der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim

Der Haushalt 2007 der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim bleibt ausgeglichen. Nach Vorlage des Nachtragshaushaltes erhöhen sich zwar die Ausgaben um rund 381.000 €, da aber die Einnahmen in gleichem Umfang steigen, ändert sich an der Gesamtsituation im Verwaltungshaushalt wenig.

Seit Mitte des Jahres werden die Hilfeempfänger von Grundsicherung im Alter und von Grundsicherung bei Erwerbsminderung, die im Gebiet der VG Bodenheim wohnen, von Oppenheim aus betreut. „Ein gutes Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit“, meint VG-Chef Klaus Penzer, „so braucht Fachwissen für einen relativ kleinen Personenkreis nicht von zwei Verwaltungen vorgehalten zu werden. Durch diese Aufgabenwahrnehmung steigen die Ausgaben und Einnahmen  im Verwaltungshaushalt um rund 100.000 €. Die ständig steigenden Zinsen gehen auch am Haushalt der VG nicht spurlos vorüber. Bis Ende des Jahres steigt die voraussichtliche Belastung um 100.000 €. Auch die Kosten für die bauliche Unterhaltung der verbandsgemeindeeigenen Gebäude wird rund 60.000 € höher ausfallen als zu Beginn des Jahres geplant. Verstopfungen von Dachrinnen, unvorhersehbare Kanalreinigungen und dringend notwendige Elektroarbeiten sind nur einige der Maßnahmen, die unabweisbar getätigt werden mussten. Auch für die Gewässerunterhaltung werden 28.000 € zusätzlich benötigt. Die Schlüsselzuweisungen des Landes fallen rund 31.000 € niedriger aus als zunächst geplant, dafür steigt die VG-Umlage um rund 183.000 €.

Der Einbau einer Mensa im Grundschulgebäude Nierstein ist die wichtigste Investitionsmaßnahme des Haushaltes 2007. „Wir sind fristgerecht fertig geworden, seit Schuljahresbeginn können die Grundschüler dort essen. Zurzeit  werden zur Verbesserung des Schallschutzes zusätzliche Fenster in allen Räumen, die zur B 420 hin angeordnet sind, eingebaut.“ Bürgermeister Klaus Penzer lobt alle am Bau beteiligten für die termingenaue Arbeit. „Für die zusätzlichen Fenster sind im Nachtrag 60.000 € veranschlagt, eine für den Schulbetrieb wichtige Maßnahme,“ findet der VG-Chef.

Im Haupt- und Finanzausschuss wurde der Entwurf bereits beraten, Ende des Monats wird sich der VG-Rat mit dem Zahlenwerk befassen. „Dies ist der letzte Haushalt alter Art. Ab 2008 zieht auch in der VG Nierstein-Oppenheim ein neues Rechnungswesen die sog. „Doppik“ ein.“ Zurzeit arbeiteten die mit der Einführung betrauten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nahezu rund um die Uhr, um die doppischen Haushalte der VG und der elf verbandsangehörigen Gemeinden fristgerecht auf den Weg bringen zu können.

Datum: 08.10.2007
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Veranstaltung am 21.10.07 im Gebäude der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim

Genüsse für Leib und Seele

Auch in diesem Jahr erwartet Sie zum Katharinenmarkt am Sonntag, dem 21. Oktober in Oppenheim wieder ein abwechslungsreiches Programm in der VG-Verwaltung.
Die Land Frauen aus Dexheim, Mommenheim, Schwabsburg, Selzen und Undenheim erwarten Sie in der Zeit von 11 – 17 Uhr mit vielen Spezialitäten. Probieren Sie leckere Mixgetränke, Brot aus dem Dexheimer Backhaus und verschiedene Dips. Informieren Sie sich in Ausstellungen und Rätseln zum mitmachen und gewinnen über die Arbeit der Land Frauen, die Ihnen im Ratssaal der VG-Verwaltung in Oppenheim liebevoll präsentiert wird.
Erleben Sie die Kunst der Glasperlenherstellung oder schulen Sie sich rund um das Thema Gartenkräuter und Kräuterbestimmung.
Auch unsere „Kleinen“ erwartet viel Spaß beim Kinderschminken.
Durch das Programm führt Sie Barbara Guntrum

Rahmenprogramm

11:00 Uhr         Eröffnung
Klaus Penzer, Bürgermeister
Barbara Guntrum, Vorsitzende der Land Frauen, Kreisverband Mainz
Tanzaufführung
Tanzgruppe der Land Frauen Selzen

12:00 Uhr         „E bißje Rhoihessisch Mundart“
Mundartlesungen von Martina Seibert

13:00 Uhr         Land Frauen – gestern und heute
Barbara Guntrum, Vorsitzende der Land Frauen, Kreisverband Mainz

14:00 Uhr         Gartenkräuter
Marlene Jacobi-Ewerth, DLR Oppenheim

15:00 Uhr         Tanzaufführung
Tanzgruppe der Land Frauen Schwabsburg

16:00 Uhr         „Wein und Brot“ - Probe von 2 Weinsorten mit Brot
Christine Huff, ehem. Rhh. Weinprinzessin, Schwabsburg
Marlene Jacobi-Ewerth, DLR Oppenheim

Besuchen Sie auch die Ausstellung „Frauen in Bewegung“ des Land Frauen Verbandes Rheinhessen e.V. im Foyer und Treppenhaus der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim.

Mit einer Briefmarkenausstellung zum Thema „60 Jahre Rheinland-Pfalz“ präsentiert sich der Briefmarken-Sammler-Verein Oppenheim e.V. am Sonntag, dem 21.10.07 in der Zeit von 10 – 17 Uhr im Gebäude der VG-Verwaltung in Oppenheim. Interessierte haben die Möglichkeit, Briefmarken zu tauschen oder von Experten begutachten zu lassen. Zur Stärkung erwarten Sie Kaffee und schmackhafte Kuchen in der von den fleißigen Helfern ausgerichteten Cafeteria.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Veranstaltung am Sonntag, den 21.Oktober 2007 in der Zeit von 11 – 17 Uhr im VG-Gebäude in Oppenheim zu besuchen.

Datum: 04.10.2007
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„Reiseimpressionen“ - Ausstellung des Künstlers Rainer Franke in der VG-Verwaltung

Foto:„Reiseimpressionen“ - Ausstellung des Künstlers Rainer Franke in der VG-Verwaltung
„Reiseimpressionen“ - Ausstellung
des Künstlers Rainer Franke in der VG-Verwaltung

Seit Ende August schmücken farbenfrohe in Öl gemalte Bilder das Foyer und Treppenhaus der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim.
Und so fanden sich denn auch wieder viele interessierte Kunstbetrachter zur Finissage anlässlich dieser Ausstellung der Kunstwerke des Künstlers Rainer Franke ein.
Der seit 1951 im Kreis Mainz ansässige Künstler Rainer Franke vermittelt in seinen Bildern. Eindrücke seiner Reisen.: Landschaften, Stadtteile, besondere Sehenswürdigkeiten oder Menschen verschiedener Regionen. Dabei bedient sich der Künstler eines ganz eigenen Stils, den er selbst als Prismenmalerei bezeichnet. „Es ist wie ein Schauen durch ein Kaleidoskop“.
Es sind Momentaufnahmen mit einem besonderen Gefühl für Details, Farbe und Form, die den Betrachter einfangen und ein Gefühl von Lebensfreude und Harmonie vermitteln.
Und so stellt sich denn auch oft bei dem Betrachter Fernweh ein.
Bürgermeister Klaus Penzer dankte dem Künstler für seine Bereitschaft, seine Kunstwerke im Gebäude der Verbandsgemeinde auszustellen. „Seit dem Jahr 2000 präsentiert die Verbandsgemeinde wechselnde Ausstellungen ganz verschiedener Stilrichtungen regionaler Künstler oder auch Sachausstellungen zu Themen von allgemeinem Interesse. Diese Ausstellungen in unserem Verwaltungsgebäude erfreuen sich großer Beliebtheit bei den Besuchern unseres Hauses“, so der VG-Chef Klaus Penzer.
Die Bilder von Rainer Franke sind noch bis zum 12. Oktober zu sehen. Die nächste Ausstellung mit Thema “Frauen in Bewegung“ wird vom Land Frauen Verband Rheinhessen e.V. ab dem 15. Oktober präsentiert. Eine weitere Gelegenheit, diese Ausstellung zu besuchen, bietet sich anlässlich der Veranstaltung am Sonntag, dem 21. Oktober, bei der Sie die Land Frauen aus Dexheim, Mommenheim, Schwabsburg, Selzen und Undenheim unter dem Motto: „Genüsse für Leib und Seele“ willkommen heißen.

Datum: 04.10.2007
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Der erste Ortseingangsstein in Selzen

Foto: Ortseingangsstein
Ortseingangsstein

Am 30.09. enthüllte die Ortsgemeinde Selzen den ersten von drei Ortseingangssteinen. Die Steine zeigen die Evangelische Kirche, den Selzverlauf, einen Frosch und den Ortswappen von Selzen.

Datum: 01.10.2007
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Zuckerrübenernte

Foto
Zuckerrübenernte

Im Land der Reben und Rüben hat in diesen Tagen die Zuckerrübenernte begonnen. Die Landwirte hoffen nun auf schönes Wetter, damit sie die Zuckerrüben möglichst reibungslos nach Offstein transportieren können.

Datum: 24.09.2007
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Landwirtschaft und Weinbau
Rebflächen-Umstrukturierung im Weinbau: Antragsverfahren 2007/2008

Wie die zuständige Kreisbeigeordnete Frau Rosemarie Müller mitteilt, ergeben sich für die Teilnahme am EU-Umstrukturierungsprogramm 2007/2008 Neuerungen. So wird erstmals eine besondere Maßnahme zum Anpflanzen von Rebanlagen mit Umkehrerziehung angeboten. Diese neue „Maßnahme 11“ bedingt eine Mindestzeilenbreite von 2,40 Meter. Sie wird mit 5 000 Euro pro Hektar gefördert. Darüber hinaus müssen sich die Winzer künftig erst kurz vor der Pflanzung auf bestimmte Flächenumfänge und Rebsorten festlegen.  Damit wird die Antragstellung für die Winzer ab dem neuen Pflanzjahr besser planbar und sicherer, da viele Kauf-, Pacht- oder Flächentauschüberlegungen erst nach der Ernte abgeschlossen werden. Außerdem dürfen nun neben den bisher erlaubten Rebsorten weitere Neuzüchtungen wie Ehrenfelser, Huxelrebe, Ortega, Optima oder Siegerrebe mit Förderung wieder angepflanzt werden.

Die bei bestimmten Maßnahmen notwendige Flächenkontrolle vor der Rodung entfällt künftig. Sie wird durch eine Kontrolle mittels Luftbildauswertung ersetzt. Nur bei sehr schmalen Flächen mit wenigen Zeilen wird empfohlen vom Altzustand ein aussagefähiges Foto zu erstellen. Das gilt besonders dann, wenn die Zeilenzahl bei der Neupflanzung nicht um mindestens eine Zeile gegenüber dem Altzustand verringert werden kann. Bei sehr breiten Flächen kann die Verringerung um nur eine Zeile nicht ausreichend sein. Durch die Anwendung dieser modernen Kontrolltechnik kann der Antragsteller bereits im Herbst mit der Rodung beginnen, ohne auf die bisher notwendige Rodungsmitteilung nach der Vor-Ort-Kontrolle warten zu müssen. Dies stellt eine Erleichterung für die Teilnehmer dar, da die ohnehin während der Traubenlese anwesenden Saisonarbeitskräfte nun auch bei den Rodungsarbeiten mithelfen können.

Der Antragszeitraum für die Teilnahme mit Rebpflanzungen 2008 ist vom 15. Dezember 2007 bis 31. Januar 2008. Anträge in Flurbereinigungsverfahren mit Pflanzungen 2008 können weiterhin gesondert erst im April 2008 gestellt werden.

Datum: 20.09.2007
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Impftermin für Reineke Fuchs: Tollwut-Bekämpfung per Flugzeug und Handauslage

Ab 17. September werden in den tollwutgefährdeten Gebieten, zu denen mit Ausnahme der Gemeinden Breitscheid, Manubach, Oberdiebach, Oberheimbach, Niederheimbach und Bacharach auch der Kreis Mainz-Bingen zählt, Tollwutimpfköder ausgelegt. Diese werden über unbewohnten Gebieten per Flugzeug, in bewohnten per Handauslage durch Jäger und Förster verteilt.

Dies ist nunmehr die elfte Impfaktion der Füchse gegen Tollwut, nachdem vor etwa drei Jahren die Tollwut nach fast sieben tollwutfreien Jahren wieder in Rheinland-Pfalz auftrat. Im Jahr 2005 wurde die Tollwut landesweit bei 31 Füchsen, einem Pferd und einem Reh nachgewiesen. Im Jahr 2006 waren es nur drei Fälle bei Füchsen, allerdings alle im Kreisgebiet Mainz-Bingen. Der letzte Tollwutnachweis ist nunmehr über anderthalb Jahre her, ein Zeichen, dass die Tollwutbekämpfungsmaßnahmen greifen.

Bei den Impfködern handelt es sich um vier mal vier Zentimeter große braune Futterpresslinge aus Fett und Fischmehl. Darin verpackt befindet sich eine Plastikkapsel, mit der eigentlichen Impfflüssigkeit. Der in den Ködern enthaltene Impfstoff ist nach bisherigen Erkenntnissen für Haustiere unschädlich. Hundebesitzer sollten ihre Hunde im Impfgebiet dennoch zwei Wochen nach der Köderauslage nicht frei laufen lassen, damit sie keine Impfköder fressen und damit den Impferfolg bei den Füchsen beeinträchtigen.
Sollte ein Hund oder eine Katze dennoch einen Impfköder zerbeißen oder verschlucken, besteht bei gültigem Tollwutimpfstoff kein Infektionsrisiko für das Tier. Menschen sollten den Köder nicht anfassen. Kommt es dennoch zum Kontakt mit der Impfflüssigkeit, wird empfohlen die Hände mit Seife und Wasser zu waschen, mit Alkohol zu desinfizieren und sofort einen Arzt aufzusuchen.

Es wird grundsätzlich und unabhängig von der Impfköderauslage empfohlen, Hunde, Weidetiere und vor allem Katzen mit Freilauf gegen Tollwut impfen zu lassen.

Datum: 18.09.2007
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Allgemeine Hinweise zum Lärmschutz

Grundsätzlich sind nach den Vorschriften des Landesimmissionsschutzgesetzes von 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr Betätigungen verboten, die zu einer Störung der Nachtruhe führen können.

In Rheinland-Pfalz muss für Veranstaltungen, bei denen Anwohner in ihrer Nachtruhe gestört werden können (z. B. Kerb, Disco), eine Ausnahmegenehmigung nach dem rheinland-pfälzischen Landesimmissionsschutzgesetz (LlmSchG) beantragt werden.

Der Fachbereich Bürgerdienste der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim erteilt die entsprechende Genehmigung. Auskunft erteilt Frau Neumer unter Tel. 06133/4901-179.

Z. B. ist die Lautsprecher- und Beschallungsanlage während der gesamten Veranstaltungsdauer so zu drosseln/so zu führen, damit keine erheblichen, unzumutbaren Lärmbelästigungen für die unbeteiligte Bevölkerung (u. a. Nachbarn) entstehen. Die zulässigen Immissionswerte vor den Fenstern (im Freien) der umliegenden Wohnungen während der Tageszeit (06.00 Uhr bis 22.00 Uhr) von 70dB(A) und während der Nachtzeit (22.00 Uhr bis 06.00 Uhr) von 55 dB(A) dürfen nicht überschritten werden. Generell können Ausnahmegenehmigungen nur längstens bis 1.00 Uhr erteilt werden.

Aufgrund des Landesgebührengesetzes für Rheinland-Pfalz wird für die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung eine Verwaltungsgebühr je Tag festgesetzt.

Zur Einhaltung der Auflagen, insbesondere Ende der Veranstaltung sowie Einhaltung der zulässigen Lärmimmissionswerte, werden die Veranstaltungen durch den kommunalen Vollzugsdienst der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim kontrolliert. Die Mitarbeiter sind berechtigt, mündliche Anordnungen zu treffen bis hin zur gänzlichen Beendigung der Veranstaltung.

Unabhängig von der Ausnahmegenehmigung nach dem Landes-Immissionschutzgesetz (LImSchG) ist weiterhin eine Schankerlaubnis gem. Gaststättengesetz erforderlich, wenn bei der Veranstaltung alkoholische Getränke ausgeschenkt und Speisen abgegeben werden. Auch hier ist ein entsprechender Antrag bei der Ordnungsbehörde zu stellen. Eine Gebühr für die Schankerlaubnis ist gem. Landesgebührengesetz zu erheben.

Bei Musikdarbietungen ist grundsätzlich eine Anmeldung bei der GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte)
erforderlich.

Laut Wilhelm Westphal, 1. Beigeordneter der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim, ist im Landes-Immissionschutzgesetz (LImSchG) weiterhin geregelt, dass z. B. Rasenmäher in der Zeit von 20.00 Uhr bis 7.00 Uhr nicht betrieben werden dürfen. Der Betrieb von motorbetriebenen Rasenmähern, die nicht lärmarm sind, ist in der Zeit von 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr durch Privatpersonen untersagt.

Bei Störungen empfiehlt Wilhelm Westphal, zunächst mit dem Verursacher zu sprechen. Sollte dies nicht funktionieren ist auch hier das Ordnungsamt Ansprechpartner. Doch im Interesse einer gut funktionierenden Nachbarschaft bzw. Dorfgemeinschaft dürfte der persönliche Weg immer der bessere sein.

Datum: 14.09.2007
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Mit dem UEBZ clever kaufen und die Umwelt schonen
Broschüre informiert über sparsame Haushaltsgeräte

Wäschetrockner, Waschmaschine, Kühlschrank oder Spülmaschine sind langfristige Investitionen. Beim Kauf achten Verbraucher nicht nur auf Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer, sondern zunehmend auch auf den Energieverbrauch. „Wer zusätzlich auf sparsame Produkte setzt, spart Betriebskosten und schont außerdem die Umwelt. Das macht sich bezahlt“, weiß Helmut Spoo vom Umwelt- und Energieberatungszentrum (UEBZ) der Kreisverwaltung Mainz-Bingen.

Wer beim Kauf von Haushaltsgeräten auf niedrigen Strom- und Wasserverbrauch achten will, kann sich in der Neuauflage der vom UEBZ herausgegebenen Broschüre „Besonders sparsame Haushaltsgeräte 2007/2008“ orientieren. „Darin sind besonders sparsame Modelle üblicher Bauarten und Größenklassen zusammengestellt“, erklärt Spoo.

Die 16-seitige Verbraucherinformation ist ab sofort kostenlos bei der Kreisverwaltung Mainz-Bingen, UEBZ, Georg-Rückert-Straße 11, 55218 Ingelheim, direkt erhältlich oder kann durch Einsendung eines mit 1,45 Euro frankierten und adressierten DIN-A-4-Rücksendeumschlags beim UEBZ der Kreisverwaltung bestellt werden.

Datum: 12.09.2007
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Gäste aus Bolivien

Foto: Gäste aus Bolivien
Gäste aus Bolivien

Gäste aus Bolivien besuchten die Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim. Bürgermeister Klaus Penzer gab gemeinsam mit Erich Menger den Kommunalvertretern aus Südamerika einen Einblick in die Aufgaben der Verbandsgemeinde und ihrer Ortsgemeinden. Erich Menger leitete seitens der Staatskanzlei die Delegation.

Datum: 11.09.2007
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Problematik mit Grünwuchs in öffentlichen Verkehrsflächen

Hecken, Unkraut, Sträucher und Bäume sind an manchen Stellen eine Behinderung für Fußgänger und Verkehrsteilnehmer.

VG-Beigeordneter Wilhelm Westphal (FWG) dankt den Bürgern, die ihre Bäume, Sträucher und Hecken so zurück geschnitten haben, dass dem Lichtraum öffentlicher Verkehrswege Rechnung getragen wurde. Alle anderen Grundstückseigentümer möchte er bitten, Ihrer Pflicht nachzukommen, um eventuelle Gefährdungen durch Grünwuchs auszuschließen. Das Lichtraumprofil von Straßen beträgt 4,50 m und von Fußwegen 2,50 m.

Zwar ist es in der Zeit vom 1. März bis 30. September nach dem Naturschutzgesetz nicht gestattet, Hecken, Bäume und Gebüsch massiv zurück zu schneiden oder zu roden. Ein maßvolles Zurückschneiden von Pflanzen zur Erfüllung der Verkehrssicherungspflicht ist jedoch erlaubt.

Gleichzeitig möchte die Verbandsgemeindeverwaltung alle Grundstückseigentümer und Verantwortlichen an die Reinigungspflicht der angrenzenden Gehwege erinnern. Das betrifft vor allem die Reinigung und Beseitigung von Schmutz, Unkraut und Laub.

Wilhelm Westphal rät den Anliegern in eigenem Interesse, Ihrer Bürgerpflicht nachzukommen. „Sie vermeiden damit die Einleitung von Ordnungswidrigkeiten und die Festsetzung von Bußgeldern.“

Die Reinigungspflicht ist in der Straßenreinigungssatzung der jeweiligen Gemeinden aufgrund § 17 Landesstraßengesetz geregelt.

Datum: 07.09.2007
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Weinbergsrundfahrt anläßlich der Niersteiner Kerb

Foto: WeinbergsrundfahrtFoto: Weinbergsrundfahrt

Zur Weinbergsrundfahrt anläßlich der Niersteiner Kerb hatte Bürgermeister Klaus Penzer wieder zahlreiche Mitfahrerinnen und Mitfahrer eingeladen. Prominenster Gast war der rheinland-pfälzische Justizminister Dr. Georg Bamberger, der zum ersten Mal an der von den Kilianos organisierten Rundfahrt teilnahm. Er fühlte sich sichtlich wohl, ebenso wie Hubert Sühr, Vorstand der Landesbank Rheinland-Pfalz, Dr. Paul Schädler und Dr. Norbert Becker von der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage, dem Vizepräsidenten der SGD Süd, Ralf Neumann, und Notar Dr. Lutz Trautmann aus Wiesbaden. Weitere Gäste waren u.a. Altbürgermeister Wolfgang Engel und Horst Gradinger.

Datum: 03.09.2007
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VG setzt auf eigene Energieversorgung

VG NIERSTEIN - OPPENHEIM - Im Verwaltungsgebäude der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim sorgt demnächst ein Blockheizkraftwerk (BHKW) für die Energieversorgung. "Wir setzen damit verstärkt auf eigene Energieversorgung", verdeutlicht VG-Baudezernent Torsten Kram (SPD). Wie der zuständige Beigeordnete weiter mitteilt, baut die Energiedienstleistungsgesellschaft Rheinhessen (EDG), an der die VG beteiligt ist, ein BHKW mit einer Leistung von 20 Kw ein. Damit sollen sowohl die Büros der VG-Verwaltung als auch die vier Ladengeschäfte im Erdgeschoss mit Wärme und Strom versorgt werden. "Eine Win-win-Situation.
Wir steigern unsere Energieeffizienz und sparen Energiekosten ein. Unterm Strich ökologisch und ökonomisch ein Gewinn", bilanziert Kram. Die VG-Gremien werden in der nächsten Sitzung detaillierter informiert.
Bereits vor zwei Jahren hatte die VG-Verwaltung nach Auskunft von Kram mit der EDG eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes zur Stromerzeugung installiert. Nach Angaben von EDG-Geschäftsführer Christoph Zeis vermindert das BHKW den CO2-Ausstoß am VG-Rathaus um 40 % pro Jahr gegenüber der konventionellen Versorgung. "Ein weiterer Baustein bei der Umsetzung unserer lokalen Klimaschutzziele", hob auch VG-Bürgermeister Klaus Penzer (SPD) hervor. Wie EDG-Geschäftsführer Zeiss erläutert, ist ein BHKW eine modular aufgebaute Anlage zur Erzeugung von elektrischem Strom und Wärme, die auf das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung setzt. Als Kraftstoff dient Erdgas. Die Abwärme bei der Energieerzeugung wird zur Brauchwassererwärmung und zu Heizzwecken im Gebäude genutzt. Vorteil eines BHKW ist es, einen insgesamt deutlich höheren Nutzungsgrad zu erreichen gegenüber dem üblichen Mischbetrieb aus dezentraler Heizung und zentraler Stromversorgung.

Datum: 27.08.2007
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Feriencamp in Oppenheim

Ein internationales Jugendworkcamp des IJGD (Internationale Jugendgemeinschaftsdienste) hatte für drei Wochen seine Zelte erstmals in Oppenheim aufgeschlagen.

 

Feriencamp in Oppenheim
(von links nach rechts) Jan aus Tschechien, Irina aus Russland, Marketa aus Tschechien, Cheik aus Algerien, Loreain aus Spanien, Gabriele und Leva aus Litauen, Eugene aus der Ukraine, Nadege aus Frankreich, Pablo aus Spanien, Sascha aus Russland, Nabil (Gruppenleiter) aus Algerien

 

Die Workcamps sind ein Beitrag zum Frieden und zur Völkerverständigung. Solche Workcamps gibt es seit 1947 weltweit. Sie sind unter dem Eindruck des Zweiten Weltkrieges entstanden. Gemeinsam leben, gemeinsam Spaß haben und nebenher noch etwas Gemeinnütziges tun lautet ihre Devise. Neben der Völkerverständigung geht es um soziales und ökologisches Lernen. Die ijgd-Workcamps sind selbst organisiert. Das bedeutet, dass alle TeilnehmerINNEN sich an der Gestaltung der Freizeit und der Bewältigung der Haushaltstätigkeiten beteiligen. Die Campsprache ist Englisch.

Fünf Stunden täglich arbeitete die Gruppe zunächst für das Grillhütten-Projekt der Gemeinschaft Oppenheimer Vereine und in der letzten Woche dann im Naturnahen Spielraum. Der letzte „Arbeitstag“ fiel buchstäblich ins Wasser, so dass sich die 12 jungen Studenten frühzeitig mit dem Packen und Aufräumen beschäftigen konnten.

Natürlich kam auch die kulturelle Freizeitgestaltung nicht zu kurz. Der Oppenheimer Bürger Herbert Huff ließ es sich nicht nehmen, mit den jungen Leuten (natürlich in englisch) einen Rundgang durch die Oppenheimer Altstadt zu unternehmen. Hierbei wurden auch die Katharinenkirche und die Burgruine Landskrone besichtigt

Ermöglicht wurde ihnen Seitens der Stadt Oppenheim auch der Besuch des historischen Untergrundes und des Weinbaumuseums.

Am Wochenende unternahmen sie Ausflüge nach Mainz, Frankfurt und Mannheim. Bei schönem Wetter waren sie sowohl in Oppenheim am Strandbad als auch mit Fahrrädern in der näheren Umgebung unterwegs.

Gekocht wurde täglich selbst, und zwar je nach Küchendienst landestypisch mit viel frischem Gemüse, Kartoffeln und Geflügel. Selbstverständlich mundete auch die Pizza vorzüglich.

Die rheinhessische Lebensart wurde den jungen Leuten aus der Fremde nicht nur auf den Weinfesten in Nierstein und Oppenheim nähergebracht.

Vielmehr die alltäglichen Begegnungen mit den Frauen der AWO, die selbstgebackenen Kuchen spendierten, den Männern vom Bauhof, die es sich auf dem Oppenheimer Weinfest nicht nehmen ließen „einen auszugeben“ oder auch das Ausleihen der Gitarre von Henriette Degünther taten ihr übriges, um aus Fremden Freunde werden zu lassen.

Erste Kontakte seitens Oppenheimer junger Erwachsener zum ijgd wurden bereits dahingehend geknüpft, dass man im nächsten Jahr auch mal an so einem Workcamp teilnehmen könnte. Denn nicht nur Nabil, der Campleiter, ist der Meinung, dass es eine Bereicherung ist, seine Ferien mit Menschen aus anderen Ländern zu verbringen.

Bürgermeister Penzer zeigt sich sehr erfreut, dass in der VG Nierstein-Oppenheim ein Internationales Jugendworkcamp zustande gekommen ist und bedankt sich bei all denen, die dieses Projekt organisiert und unterstützt haben.

Datum: 15.08.2007
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Kram: VG nutzt Ferien für Bauarbeiten und Wartung

VG NIERSTEIN - OPPENHEIM - Während die meisten Schüler und Sportler in Urlaub weilen, nutzt die VG-Bauverwaltung die Zeit, um dringende Bau- und Wartungsarbeiten in ihren Liegenschaften durchzuführen. Schwerpunkt sind nach Auskunft von VG-Baudezernent Torsten Kram (SPD) in diesem Sommer die Grundschule Nierstein und das Hallenbad. Während in der Grundschule alles für den Betrieb der Ganztagsschule ausgebaut wird, sind es im Hallenbad die jährlichen Wartungsarbeiten an Technik und Gebäude. „Wir sind in beiden Fällen im Zeitplan“, zieht Kram nach einem Vorort-Termin Zwischenbilanz. Nachdem die Rohmontage abgeschlossen ist, werden zurzeit in der Schule die Bodenbeläge eingebaut, die Brandschutztüren installiert und alles für die Endmontage von Sanitär, Heizung, Küche und Lüftung vorbereitet. Der barrierefreie Zugang per Aufzug ist bereits vorhanden und das Behinderten-WC steht vor dem Abschluss. In den Herbstferien werden abschließend noch die Kastenfenster auf der Südseite zur B420 eingebaut. „Der Sonnenschutz war bereits vor den Schulferien in Betrieb und hat bei Lehrern und Schülern eine positive Resonanz erfahren“, zeigt sich Kram zufrieden. „Die Kastenfenster bewirken dann noch einmal einen besseren Schallschutz“, fügt er hinzu.

Im Hallenbad stehen vom 30. Juli bis 12. August Wartungsarbeiten insbesondere an der Badewassertechnik, dem Hubboden und den Saunaanlagen an. „Dazu mussten wir über Nacht 1,25 Millionen Liter Wasser ablaufen lassen“, erläutert Baudezernent Kram, „wobei die letzen Zentimeter Wasser von der Feuerwehr abgesaugt wurden.“ In der letzten Ferienwoche heißt es dann auch für die Gäste in Hallenbad und Sauna wieder „Schwimmen und Schwitzen pur“.

Datum: 30.07.2007
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Geflügelpest
Bestände melden!

Die Kreisverwaltung Mainz-Bingen fordert alle Halter von Geflügel auf, unverzüglich ihre Bestände dem Veterinäramt zu melden, sofern dies bisher noch unterlassen wurde. Die gesetzliche Meldepflicht gilt ausdrücklich auch für Hobbyhaltungen und für Klein- und Kleinstbestände sowie Einzeltiere und nicht nur für gewerbliche Bestände.

Bereits mehrfach wurde auf die gesetzliche Meldepflicht aufmerksam gemacht. Trotzdem müssen die Mitarbeiter des Veterinäramtes der Kreisverwaltung bei Kontrollen immer wieder feststellen, dass es noch immer nicht angezeigte Geflügelhaltungen im Landkreis gibt.

„Gerade vor dem Hintergrund der kürzlich wieder aufgetretenen Geflügelpest in anderen Bundesländern ist es dringend notwendig, alle Geflügelbestände und auch Einzeltiere zu kennen. Sollte die Tierseuche einmal ausbrechen, kann sie nur so wirksam bekämpft werden. Wer seine Bestände nicht meldet, handelt fahrlässig“, appelliert die zuständige Kreisbeigeordnete Rosemarie Müller an die Vernunft der Halter.

Wer seine Haltung nicht meldet, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld geahndet wird. Darüber hinaus wird der Anspruch auf Entschädigung im Falle einer ausbruchsbedingten Tötung und notwendigen Beseitigung der Bestände riskiert. Privatrechtliche Schadensersatzansprüche betroffener Geflügelhalter, die sich an tierseuchenrechtliche Bestimmungen gehalten haben und im Zuge der Sperrbezirksmaßnahmen gemaßregelt werden, sind ebenfalls nicht auszuschließen.

Damit es gar nicht erst so weit kommt, müssen die Halter von Hühnern, Enten, Gänsen, Fasanen, Perlhühnern, Tauben, Truthühnern, Wachteln und Laufvögeln und das Veterinäramt tatkräftig zusammenarbeiten, um eine effektive Bekämpfung einer eventuell ausbrechenden Seuche zu ermöglichen. Dies fängt bereits mit der ordnungsgemäßen Meldung des Bestandes an.

Geflügelhalter können ihre Tierhaltung telefonisch unter der 06131/69333-4102, per Fax: 06131/69333-4199, Brief oder E-Mail: abt41@mainz-bingen.de unter Angabe von Halter, Adresse, Telefonnummer, Standort des Geflügels, Art und Anzahl der gehaltenen Tiere sowie der Nutzungsart, melden. Ein entsprechendes Meldeformular steht auch auf der Homepage des Kreises „www.mainz-bingen.de“ als Download zur Verfügung. Die Meldung ist selbstverständlich kostenfrei.

Datum: 24.07.2007
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Ferienprogramm

Nachfolgend eine Zusammenfassung von Luisa über den Besuch von Frau Zinnet Peken, die ihre Kindheit als halb-seßhaftes Nomadenkind in der Türkei verbracht hat und heute als Erzieherin in Frankfurt lebt.

Der Nomadentag

Der Nomadentag

Dienstag, der 10.07.2007.
Der zweite Tag in der ersten Woche der Ferienbetreuung Nierstein-Oppenheim.
In einem Raum steht ein großes, blaues Zelt. Innen liegen Kissen und gewebte Teppiche. Eine Frau in einem langen Gewand und einem orientalischen Hut sitzt dort.
Sie ist eine Hirtennomadin, wurde in einem Zelt zur Welt gebracht.
Wie es nach der Geburt eines Kindes bei den Nomaden so aussieht, hat sie uns erzählt:
Dem Säugling wird eine Windel aus Stoff gefaltet. Um die Ausscheidungen des Kindes aufzufangen, wird verbrannte Erde in die Windel gestreut. Dann wird das Baby auf ein Kissen gelegt, mit einem Fell und einer Decke zugedeckt und sein Gesicht wird mit einem leichten Baumwolltuch bedeckt, damit es nicht sofort mit der Sonne konfrontiert wird.
Der Platz des Babys wird mit Salz von bösen Geistern gereinigt und dabei werden Glückwünsche für das neue Kind ausgesprochen.
Nach dem wir das alles wussten, durften wir mit Hilfe eines Stöckchens selbst eine Windel falten.
Später hat uns die Kurdin noch gezeigt, wie man Henna macht und mit uns getanzt.
Auch das Frühstück war nomadisch:
-Fladenbrot
-Schafskäse
-Oliven

Wissenswertes über die Nomaden

Essgewohnheiten:

Es gibt oft Fladenbrot und Schafskäse von den eigenen Schafen. Man wickelt den Schafskäse in das Fladenbrot ein.
Zu Anfang der Mahlzeiten sagen die Nomaden ,,bsmila“, was so viel heißt, wie ,,Guten Appetit“.

Religion:

Die Nomaden sind sehr naturverbunden, da sie auch ein bisschen von der Natur abhängen. Sie haben z.B. auch heilige Bäume, zu denen sie pilgern. Dem Baum, zu dem sie gepilgert sind, opfern sie dann etwas und sprechen  danach einen Wunsch aus.
Die Nomaden haben also so eine Art Naturreligion.

Besonderheiten nach der Geburt eines Kindes:

Die Mutter und ihr Baby dürfen das Zelt 40 Tage nicht verlassen, um sich vor bösen Geistern zu schützen. Auch dürfen sie sich 40 Tage lang nicht waschen.

Tiere der Hirtennomaden:

Schafe und Pferde. Die Pferde tragen z.B. Lasten, aus der Wolle der Schafe werden Decken und Teppiche gewebt. Außerdem geben sie Milch, die man trinken oder aus der man Käse machen kann.

Henna:

Henna besteht aus Schwarzem Tee, Butter, und Hennapulver, das aus einer Pflanze gewonnen wird. Es dient als Schminke, man kann sich z.B. Tattoos damit machen. Mit Henna kann man sich aber auch die Haare färben.
Wenn man Henna zubereitet, ist es erst dunkelbraun, wie Schlamm, wird aber, nachdem es getrocknet ist, rot.

Süßigkeiten:

Süßigkeiten sind bei den Nomaden getrocknete Früchte, wie z.B. Maulbeeren oder Datteln.

Datum: 24.07.2007
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Pressemitteilung: L 425 vor Friesenheim „Rennstrecke“ wird entschärft

Positive Post bekam Landrat Claus Schick dieser Tage vom Verkehrsministerium in Mainz. „Darin wird mitgeteilt, dass die Bauarbeiten für die geplante Verkehrsbremse vor Friesenheim an der L 425 von Weinolsheim kommend in kürze beginnen“, freut sich Schick über den Inhalt. Mit dem Bau einer Fahrbahnverschwenkung soll die „Rennstrecke“ vor Friesenheim entschärft werden. Anfang des Monats hatte Landrat Schick das Ministerium angeschrieben und darum gebeten das Bauvorhaben zügig umzusetzen. Voraussichtlicher Baubeginn ist der 20. August 2007.

Wegen des geradlinigen Streckenverlaufes bei einer breiten abschüssigen Farbahn ist am Friesenheimer Ortseingang ein hohes Temponiveau zu verzeichnen. Darunter leiden insbesondere die Anlieger der Ortsdurchfahrt. Denn auch bei Verlassen von Friesenheim beschleunigt der ausfahrende Verkehr bereits frühzeitig schon innerorts. Davon hat sich der Landrat bei mehreren Ortsterminen überzeugen können und sich daraufhin dafür stark gemacht, dass die „Rennstrecke“ vor Friesenheim entschärft wird. Zur Lösung des Problems wird nun die „kerzengerade“ Strecke durch die Fahrbahnverschwenkung verändert. Die Bauarbeiten an der rund 250 Meter langen Baustelle vor Friesenheim werden etwa vier Wochen dauern. Dazu ist es notwendig, die Fahrbahn halbseitig mit Hilfe einer Ampelregelung zu sperren.

Datum: 26.06.2007
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Abfallbilanz 2006

Abfallmenge leicht gestiegen - Pressemitteilung der Kreisverwaltung Mainz-Bingen vom 5. Juni 2007

Eine nur geringe Steigerung der Abfallmenge, die im Müllheizkraftwerk angeliefert wird, weist die Abfallbilanz 2006 für den Landkreis Mainz-Bingen aus. 32 182 Tonnen Abfall wurden beseitigt, 2005 waren es 31 534 Tonnen. Dies bedeutet eine Steigerung von 648 Tonnen. Größter Posten dabei ist der Hausmüll mit rund 23 000 Tonnen, 157 Tonnen mehr als im Vorjahr. 5 876 Tonnen hausmüllähnlicher Gewerbemüll und 3 252 Tonnen Sperrmüll fielen dazu an.

Bei den Wertstoffen die recycelt werden, wurden 88 620 Tonnen eingesammelt. Größte Posten sind der Grünschnitt mit 22 237 Tonnen und Papier mit 20 205 Tonnen. Am unteren Ende der Abfallmengen liegen Korken mit gerade einmal vier Tonnen. Insgesamt stieg die Wertstoffmenge im Vergleich zum Vorjahr um über 3 200 Tonnen an. Vor zehn Jahren waren 52 984 Tonnen Wertstoffe eingesammelt oder auf den Wertstoffhöfen im Landkreis abgegeben worden. „Es zeigt sich, dass die Verwertungsquote in Mainz-Bingen nach wie vor einen Spitzenwert erreicht und vor allem auch das Angebot der Wertstoffhöfe hervorragend angenommen wird“, bewertet Thomas Helmus, Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebes die Zahlen. Im Landkreis gibt es insgesamt 10 Wertstoffhöfe, außerdem das Entsorgungszentrum Budenheim, Humuswerk Essenheim und den Grünschnittplatz in Bingen-Kempten.

Fast konstant geblieben ist hingegen die Zahl der eingesammelten Kühlgeräte. Mit 7 366 Stück wurden ganze acht Geräte mehr eingesammelt, als noch 2005. Kühlgeräte werden im Landkreis Mainz-Bingen separat und kostenfrei nach vorheriger Anmeldung beim Abfallwirtschaftsbetrieb unter 06132/787-7080 zu Hause abgeholt.

Datum: 05.06.2007
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Ausstellung des Künstlers Rainer Franke, Harxheim
im Foyer der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim

Fernweh stellt sich beim Betrachter der Kunstwerke des Künstlers Rainer Franke ein.
Der in Jena / Thüringen geborene und seit 1951 im Kreis Mainz ansässige Künstler Rainer Franke vermittelt in seinen Bildern. Eindrücke seiner Reisen.: Landschaften, Stadtteile, besondere Sehenswürdigkeiten oder Menschen verschiedenen Regionen werden farbenfroh in Öl vermittelt. Dabei bedient sich der Künstler eines ganz eigenen Stils, den er selbst als Prismenmalerei bezeichnet. „Es ist wie ein Schauen durch ein Kaleidoskop“.

Rainer Franke, der nunmehr seit 10 Jahren in Harxheim ansässig ist, zeichnet und malt seit frühester Kindheit. Nach der Realschulreife erlernte er den Beruf des Offsetdruckers und Druckvorlagenherstellers. Von 1968-1970 absolvierte er sein Studium als Gebrauchsgrafiker an der Famous Artist School Amsterdam. Rainer Franke ist Mitglied im Kunstverein „Lichte Kunstprojekte e.V. Nieder-Olm“.
Nach vielen Jahren zweigleisiger Interessen, nämlich sowohl der Malerei, als auch der Fotografie, entschied er sich vor ca. 20 Jahren endgültig für die Malerei.
Allerdings gilt auch heute noch das Foto für ihn als legitimes Vorbild für seine Gemälde.
Es sind Momentaufnahmen mit einem besonderen Gefühl für Details, Farbe und Form, die den Betrachter einfangen und ein Gefühl von Lebensfreude und Harmonie vermitteln.
VG-Chef Klaus Penzer lädt alle Interessierten herzlich ein, die Ausstellung, die noch bis zum 05. Oktober 07 während der allgemeinen Öffnungszeiten der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim besichtigt werden kann, zu besuchen.

Datum: 28.07.2007
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Hallenbad und Sauna


Hallenbad und Sauna sind aufgrund von Wartungsarbeiten vom 30. Juli bis 12. August 2007 geschlossen!

 

Datum: 30.07.2007
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Ausstellung der Ortsgemeinde Köngernheim im Foyer der Verbandsgemeindeverwaltung

anlässlich ihres 1225. Jubiläums der 1. urkundlichen Erwähnung.

In diesem Jahr feiert die Ortsgemeinde Köngernheim ein besonderes Jubiläum:
1225 Jahre sind seit der 1. urkundlichen Erwähnung vergangen, festgehalten in einer Schenkungsurkunde des Adligen Hunold im Jahr 782.
Anlässlich dieses Jubiläums entstanden eine Broschüre und eine Ausstellung. Großen Anteil am Zustandekommen hatten die Köngernheimerinnen und Köngernheimer selbst. Sie waren einem Aufruf gefolgt und hatten unzählige Fotos und Materialien der vergangenen 100 Jahre zur Verfügung gestellt. Auf 20 Druckfahnen wurde schließlich die Spurensuche festgehalten.

Eingeleitet wird die Ausstellung durch einen historischen Abriss, der das Leben während des Nationalsozialismus, die Zeit des Krieges und der unmittelbaren Nachkriegszeit beleuchtet. Weniger chronologisch als sachorientiert werden die weiteren Themen behandelt:
Gezeigt wird, wie sich der Rückgang von Ackerbau und Viehzucht zugunsten einer intensivierten Weinwirtschaft unter Einsatz moderner Techniken gestaltet hat, wie aus einer frühen Gewerbestraße eine „ganz normale Wohnstraße“ wurde.
Die Schulgeschichte wird ebenso dokumentiert wie die Entwicklung der vorschulischen Erziehung. Die interessante Geschichte der beiden Religionsgemeinschaften belegen zwei weitere Kapitel. Exemplarisch werden einzelne Etappen aus der Vergangenheit der Freiwilligen Feuerwehr hervorgehoben.
Dass sich in Köngernheim schon immer gut feiern ließ, veranschaulichen die Druckfahnen zur Kerb und zu den Fastnachtssitzungen, ergänzt durch einen Rückblick auf vier längst geschlossene Gastwirtschaften. Zum Zeitpunkt der Ausstellung stand sie noch, die alte Turnhalle des TVK, deren Geschichte ebenso gespiegelt wird wie die des Landfrauenvereins, des Spielmannszugs, der Freiwilligen Feuerwehr und der Jagdgenossenschaft. Fortbewegungsmitteln der unterschiedlichsten Art widmet sich schließlich ein letztes Kapitel.
Bürgermeister Klaus Penzer lädt alle Interessierten herzlich ein, diese sehenswerte Ausstellung im Foyer der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim während der allgemeinen Öffnungszeiten zu besuchen.

Datum: 26.07.2007
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