Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim Aktuell (Archiv 01.07.2009 - 31.12.2009)


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Umwelt- und Energie-Beratungszentrum des Landkreises Mainz-Bingen
Energieberatung in den Verbandsgemeinden im Februar 2010

Im Februar bietet das Umwelt- und Energie-Beratungszentrum des Landkreises Mainz-Bingen (UEBZ) wieder die Energieberatung in den Verbandsgemeinden an. Der Energie- und Klimaschutzbeauftragte des UEBZ, Matthias Unnath, informiert bei seinen Beratungen vor Ort in den Verbandsgemeindeverwaltungen und in der Gemeinde Budenheim alle Interessierten rund um die energetische Sanierung ihrer Immobilie oder den Einsatz von regenerativen Energien und gibt außerdem Tipps zum Energiesparen und Klimaschützen. Wer baut, saniert oder Wohneigentum kaufen möchte, den berät Unnath hersteller- und produktneutral beispielsweise über unterschiedliche Arten der Dämmung, die richtige Größe der Heizungsanlage, Energieträger oder auch Fördermittel und die Erstellung eines Energieausweises.

Am 4. Februar 2010 ist Unnath von 9 bis 12 Uhr in der Verwaltung der Verbandsgemeinde Guntersblum und von 13 bis 16 Uhr in der Verwaltung der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim. Eine Woche später, am 11. Februar 2010, ist der Energieberater von 9 bis 12 Uhr in der Verwaltung der Verbandsgemeinde Bodenheim und von 13 bis 16 Uhr in der Verwaltung der Verbandsgemeinde Nieder-Olm. Am 18. Februar 2010 berät Unnath von 9 bis 12 Uhr in der Verwaltung der Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen und von 13 bis 16 Uhr in der Verwaltung der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe. In der verbandsfreien Gemeinde Budenheim ist Unnath am 24. Februar 2010 von 13 bis 16 Uhr vor Ort im Rathaus. Am 25. Februar 2010 informiert Energieberater Unnath schließlich von 9 bis 12 Uhr in der Verwaltung der Verbandsgemeinde Gau-Algesheim und von 13 bis 16 Uhr in der Verwaltung der Verbandsgemeinde Heidesheim.

Um Wartezeiten zu vermeiden und die notwendigen Unterlagen abzuklären ist eine vorherige Anmeldung unter Telefon 06132/787-2172 oder per E-Mail: uebz@mainz-bingen.de notwendig.

Datum: 23.12.2009
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Ausstellung der Künstlerin Anja Holtwiesche in der VG-Verwaltung Nierstein-Oppenheim

Ausstellung der Künstlerin Anja Holtwiesche in der VG-Verwaltung Nierstein-OppenheimOb Aquarell, Zeichnungen Acryl oder Öl – die Künstlerin überzeugt mit ihren vielseitigen Talenten. Und so hat sie auch immer zumindest ein Skizzenbuch, meist allerdings den Aquarellkasten in ihrem Gepäck, wenn sie verreist. So finden sich in ihren Werken Motive aus ganz Europa und von vielen anderen Kontinenten wieder. Aber auch Motive aus ihrem direkten Umkreis, wie das imposante Bauwerk der Oppenheimer Katharinenkirche  sind immer wieder Motiv ihrer Arbeiten, dass sie in vielfältigen Techniken darstellt und dadurch ganz eigene Stimmungen hervorruft.
Die Künstlerin malt realistisch mit einer expressiven Interpretation. Besonders fallen auch die gespachtelten Bilder ins Auge, die mit ihrer feinen Oberfläche, den ineinander fließenden Formen und den noch sichtbaren Spachtelspuren eine eigene mitreißende Dynamik entwickeln.

Anja Holtwiesche wuchs in Bochum auf, wo sie auch erfolgreich ihr Mathematik Studium absolvierte und lebt sei mehr als 10 Jahren in Rheinland-Pfalz, davon nahezu 8 Jahre in Oppenheim.


Ausstellung der Künstlerin Anja Holtwiesche in der VG-Verwaltung Nierstein-OppenheimIhr malerisches Talent schulte die Künstlerin durch Unterricht bei regionalen Künstlern. Um das Gelernte noch weiter zu vertiefen, studierte sie neue und alte Meister, kopierte sie und interpretierte deren Besonderheiten in ihrem unverwechselbaren Stil neu.
2008 beendete sie ihr 4 ½ - jähriges Malereistudium an der Kunstwerkstatt Mainz erfolgreich mit ihrer Ausstellung „Stadtliche Ansichten“.

„Wir freuen uns, Ihnen wieder eine bekannte  Oppenheimer Künstlerin mit einer Präsentation ihrer Werke vorstellen zu können“, so VG-Chef Klaus Penzer. „Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Ausstellung „St. Katharinen – gesehen“ im Foyer unseres Hauses, die bis zum 20. Januar 2010 zu sehen ist, während der allgemeinen Öffnungszeiten zu besuchen.“
Datum:22.12.2009
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Weihnachtsgrußwort

Klaus PenzerLiebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

wieder neigt sich ein Jahr seinem Ende zu und wir schauen zurück. Zunächst beschleicht uns das Gefühl, dass es rasend schnell an uns vorbeigeflogen ist, das Jahr 2009. 365 Tage, das ist doch eigentlich eine ganze Menge? Woran mag es liegen, dass wir alle gleich empfinden? Egal, ob Rentner, Hausfrau, Bankkaufmann, Verkäuferin oder Bürgermeister, wir alle sind bestimmt von Terminfülle und Anforderungen, die wir uns selbst stellen oder die an uns herangetragen werden. Häufig haben wir nicht nur eine Aufgabe zu erfüllen, sondern müssen, um über die Runden zu kommen, mehrere Aufgaben gleichzeitig ausfüllen. Umso bemerkenswerter ist es, dass sich auch im zu Ende gehenden Jahr 2009 wieder sehr viele Menschen über ihre persönlichen Verpflichtungen hinaus auch ehrenamtlich engagiert haben. In den weit über 200 Vereinen und Organisationen, die es in unserer Verbandsgemeinde gibt, sind auch im Jahre 2009 zigtausende Stunden ehrenamtlicher Arbeit erbracht worden. Ob beispielsweise in der Arbeiterwohlfahrt Dienheim, die vor wenigen Tagen ihr 60jähriges Bestehen feiern konnte oder beim Männergesangverein Schwabsburg, der in diesem Jahr auf 125 Jahre zurückblicken konnte, sie alle haben mit ihrem Engagement für ein lebenswertes und menschliches Umfeld gesorgt. Neue Vereinigungen sind in den letzten Jahren hinzugekommen: So z.B. die Kultur- und Weinbotschafter Rheinhessens, die aufzeigen wollen, was „ihr“ Rheinhessen an teils sogar eher verborgenen Sehenswürdigkeiten zu bieten hat und sie wollen die Besucher von Rheinhessen und seinen Kleinoden begeistern. Ministerpräsident Kurt Beck hat mit der Ausrichtung des Ehrenamtstages 2009 in Oppenheim dem ehrenamtlichen Wirken in unserer Region eine besondere Ehrerbietung erwiesen. Für viele, die an diesem Ereignis teilgenommen haben, ein unvergessliches Erlebnis.

Auch in der Kommunalpolitik hat sich 2009 wieder viel bewegt. Zunächst waren die Wählerinnen und Wähler gefordert, ihre Gemeinderäte, ihren VG-Rat und Kreistag neu zu wählen. Viele junge Menschen sind nun erstmals in eine solch verantwortliche Position gewählt worden. Ich wünsche Ihnen, aber auch den „alten Hasen“ eine erfolgreiche Wahlperiode 2009-2014. Vor wenigen Tagen hat unser Landrat Claus Schick für eine weitere Amtszeit seine Ernennungsurkunde erhalten. Seit nahezu 18 Jahren leitet er nun die Geschäfte im Landkreis Mainz-Bingen. Ich weiß aus vielen Begegnungen, dass ihm die Belange unserer Gemeinden besonders am Herzen liegen. Die besten Wünsche für die kommenden Jahre begleiten ihn deshalb. Aus dem VG-Rat Nierstein-Oppenheim sind mit der Kommunalwahl 17 Ratsmitglieder ausgeschieden. Unter ihn auch der frühere Niersteiner Bürgermeister und Ehrenbürger Wolfgang Engel, der seit der Gründung der Verbandsgemeinde im Jahre 1972 über 37 Jahre ununterbrochen dem VG-Rat angehört und in vielen Ausschüssen mitgewirkt hat. Die Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim ist ihm zu großen Dank verpflichtet. Erinnert sei an dieser Stelle auch an den inzwischen verstorbenen Norbert Becher, der über 30 Jahre dem VG-Rat angehört hat und für sein großes Engagement vor zwei Jahren zum Ehrenbürger der Stadt Oppenheim ernannt wurde.

Unsere Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim mit ihren 10 Ortsgemeinden und der Stadt Oppenheim ist mit über 31.000 Einwohnern die fünftgrößte im Lande Rheinland-Pfalz. Nach wie vor kommen viele Menschen aus dem Rhein-Main-Gebiet zu uns, um hier eine neue Heimat zu finden. Aus vielen Gesprächen weiß ich, dass junge Familien unsere Angebote für ihre Kinder sehr zu schätzen wissen. Mittlerweile gibt es 10 Krippengruppen, eine Vielzahl von Ganztagsplätzen in den Kindertagesstätten und eine umfangreiche Ganztagsbetreuung in unseren Grundschulen. „Danke“ gilt es den Erzieherinnen und Lehrerinnen und Lehrern zu sagen, die unseren Kleinsten liebevoll betreuen. Eine gute Nachricht hat uns kurz vor Weihnachten erreicht: Die Grundschule „Am Selzbogen“ Hahnheim-Selzen wird ab dem kommenden Schuljahr Ganztagsschule in Angebotsform. Damit erhalten die Schülerinnen und Schüler am Nachmittag eine qualifizierte Betreuung, aus Hausaufgaben werden Schulaufgaben und – besonders wichtig - den Kindern wird ein umfangreiches Nachmittagsangebot gemacht. Die VG hat mit dem Neubau der Mensa, der energetischen Sanierung der alten Gebäudetrakte optimale bauliche Voraussetzungen für einen guten Unterrichtet geschaffen. Auch an der gemeinsamen Grundschule Undenheim wurde eine Mensa gebaut. Drei unserer sechs Grundschulen sind nun Ganztagsschulen in Angebotsform. Das ist in dieser Dichte einmalig in Rheinland-Pfalz. Ich bin stolz, dass wir mit diesem Angebot und dem Angebot der Betreuenden Grundschule an den übrigen Grundschulen den Familien helfen können, Beruf und familiäre Verpflichtungen „unter einen Hut“ zu bringen. Hinzu kommt, dass wir gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern eine umfassende Ferienbetreuung nach dem Motto „Kein Ferientag ohne Betreuung“ gewährleisten können.

Einen ganz besonderen Dank gilt es auch in diesem Jahr wieder unseren ehrenamtlichen Feuerwehrleuten zu sagen. Sie haben tausende Stunden geübt, gelernt und bei Einsätzen zugebracht. Dafür gilt es der Wehrleitung, allen Wehrführern, Gerätewarten und den übrigen Feuerwehrfrauen und –männern zu danken. Viele Anschaffungen konnten auch in diesem Jahr wieder getätigt werden. Ein neues Einsatzleitfahrzeug wurde in Dienst gestellt, die Wehren in Dalheim, Schwabsburg und Dienheim erhalten Anfang 2010 neue Einsatzfahrzeuge. Sie können damit noch besser ihren Auftrag erfüllen. Besonderes Engagement zeigten die Feuerwehr, DLRG, DRK, THW und die Bauhöfe von Oppenheim und Nierstein bei der großen Hochwasserübung am 07.11.2009. Es ist mir ein wichtiges Anliegen, den Einwohnern von Dienheim, Oppenheim und Nierstein das Gefühl zu vermitteln, dass die Verbandsgemeinde ihre Aufgaben im Hochwasserschutz sehr ernst nimmt.

Viele andere Themen haben die politische Diskussion im abgelaufenen Jahr geprägt: Klimawandel, Nutzung der erneuerbaren Energien, verbesserten Bürgerservice unserer Verwaltung, zivile Nutzung der Kaserne Dexheim. Auch die touristische Entwicklung war erneut positiv. Ob Weinbergsrundfahrten in Nierstein und Oppenheim, der Publikumsmagnet "Untergrund" in Oppenheim oder die vielen Weinfeste unserer Region haben den Gästen aus Nah und Fern unser schönes Rheinhessen nähergebracht.

Wenn wir die vor uns liegenden Aufgaben mit Optimismus und Tatkraft angehen, dann können wir auch die Herausforderungen des kommenden Jahres meistern. Helfen Sie mit!

Ich wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Familie und verbinde damit die Hoffnung, dass alle Ihre Wünsche im Jahre 2010 in Erfüllung gehen.

Herzlichst
Ihr
Klaus Penzer
Bürgermeister der VG Nierstein-Oppenheim

Datum: 15.12.2009
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Abfallwirtschaftsbetrieb - Müllabfuhr bei Schnee und Eis

Auch in den Wintermonaten soll die Abfallentsorgung für jeden Haushalt im Landkreis möglichst reibungslos funktionieren. Bei Schnee- und Eisglätte können die Müllfahrzeuge nur geräumte Straßen anfahren. Dies sind in der Regel die Hauptverkehrsstraßen und wichtige Seitenstraßen. Bei nicht geräumten Anwohnerstraßen sind die Müllwerker auf die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Bei Schnee und Eis werden die Bürgerinnen und Bürger daher gebeten, die Gefäße und Gelben Säcke an die nächste geräumte und somit gut anfahrbare Straßenkreuzung zu bringen. Hier können die Gefäße geleert und die Gelben Säcke verladen werden. Der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) bittet um Verständnis dafür, dass die Abfallentsorgung bei widrigen Witterungsbedingungen in dieser Form durchgeführt werden muss. Bei weiteren Fragen zur Abfallentsorgung im Winter wenden Sie sich bitte an die Abfallberatung des AWB unter der Telefonnummer 06132/787-7080.
Datum: 16.12.2009
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Abfallwirtschaftsbetrieb
Müllentsorgung aufgrund der Weihnachtsfeiertage vorgezogen

Durch die Weihnachtsfeiertage verschieben sich die gewohnten Entsorgungstermine der Müllabfuhr. In allen Gemeinden, in denen normalerweise am kommenden Montag, 21. Dezember 2009, abgefahren wird, findet die Abfuhr bereits am Samstag, den 19. Dezember 2009, statt. Alle weiteren Entsorgungstermine in der kommenden Woche bis einschließlich Freitag, 25. Dezember 2009 (erster Weihnachtsfeiertag), werden ebenfalls einen Tag früher gefahren. Der Neujahrstag wird einen Tag später am 2. Januar 2010 nachgefahren. Alle abweichenden  Entsorgungstermine sind im Abfallkalender 2009 fett gekennzeichnet. Der Abfallkalender ist auch im Internet unter www.awb-mainz-bingen.de zu finden. Weitergehende Informationen erhalten Sie bei der Abfallberatung unter Telefon 06132/7877080.
Datum: 09.12.2009
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Feuerwehrgerätehaus Köngernheim

Feuerwehrgerätehaus Köngernheim
Ein lang gehegter Wunsch der Köngernheimer Feuerwehr ist nun in Erfüllung gegangen: Das vor einigen Jahren umgebaute und erweiterte Gerätehaus hat einen Verputz und einen Anstrich erhalten. Wehrführer Frank May: "Wir haben das Gebälk gestrichen, die Außenwände angelegt, bei der Farbauswahl hat uns die Köngernheimer Architektin Ingrid Willenbrink unterstützt". Für das Action-Bild an der Außenfassade haben sich die Kameraden zwei Graffiti-Künstler aus Mainz engagiert.  "Die Feuerwehrangehörigen vor Ort haben in den letzten Jahren sehr viel Engagement in den Ausbau ihres Gerätehauses gesteckt," so VG-Bürgermeister Klaus Penzer. Eine Fahrzeughalle für das neue wasserführende Fahrzeug wurde angebaut, ein Mannschaftsraum, eine Küche und ein Raum für die Jugendfeuerwehr geschaffen. In diesem Jahr wurden die Arbeiten mit dem Umbau der seitlich gelegenen Zufahrt abgeschlossen." Damit seien die Voraussetzungen geschaffen, dass  jetzt auch noch die seither unverputzte Außenfassade verschönert werden konnte. Der Planungs- und Bauausschuss der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim hatte im September den Auftrag für den Außenputz an eine Albiger Firma erteilt. Rund 7.500 € wurden investiert. Am Nikolaustag trafen sich nun VG-Chef Klaus Penzer und einige der Köngernheimer Kameraden, um das gelungene Werk in Augenschein zu nehmen. "Auch im kommenden Sommer werden wir wieder einen Tag der offenen Tür veranstalten, dann werden wir das Gerätehaus der Öffentlichkeit vorstellen", meinte Frank May. Klaus Penzer abschließend: "Die Köngernheimer Wehr ist sehr aktiv, eine eigene Jugendfeuerwehr ist vorhanden und sogar die 6-10jährigen werden betreuut. Das ist vorbildlich."
Datum: 06.12.2009
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Einladung: Informationsveranstaltung zur neuen Patientenverfügung

Seit dem 1. September 2009 gilt das neue Gesetz zur Patientenverfügung. Mit einer Patientenverfügung kann ein Bürger regeln, unter welchen Bedingungen lebenserhaltende Maßnahmen angewandt oder nicht angewandt werden sollen, wenn man selbst im Fall einer schweren Erkrankung nicht mehr entscheidungsfähig ist. Die Betreuungsbehörde der Kreisverwaltung Mainz-Bingen bietet dazu in Zusammenarbeit mit den Betreuungsvereinen eine Informationsveranstaltung zur neuen Patientenverfügung am Dienstag, 15. Dezember, um 17 Uhr im Kreistagssaal der Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Georg-Rückert-Straße 11, in Ingelheim an, um Aufklärungsarbeit bei den Bürgern im Landkreis zu leisten. Oft sind noch viele Fragen mit diesem Thema verbunden und es herrscht Unsicherheit wie eine Patientenverfügung vor dem Hintergrund der neuen Gesetzeslage erstellt werden kann und aussehen soll. Referent ist Dr. Arnd T. May vom Recklinghausener Institut für Ethik in der Praxis e.V. Die Veranstaltung ist kostenlos, es bedarf keiner Anmeldung.
Die Veranstaltung findet statt am

Dienstag, 15. Dezember 2009, um 17 Uhr

im Kreistagssaal der Kreisverwaltung Mainz-Bingen,

Georg-Rückert-Straße 11, Ingelheim

Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und zu berichten.
Datum: 01.12.2009
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Heimatjahrbuch 2010 ist erschienen
„Entwicklung des Siedlungswesens“ und „Aktive Senioren“ Schwerpunktthemen

Heimatjahrbuch 2010 ist erschienen

Das Heimatjahrbuch 2010 des Landkreises Mainz-Bingen ist fertig. Im Kreistagssaal wurde es nun der Öffentlichkeit vorgestellt. Das erste Exemplar übergab Michael Kappler, Geschäftsführer der odd- GmbH & Co. KG, an Landrat Claus Schick. Die Sammlung von Artikeln, Gedichten, Rückblicken und Aufsätzen, die das Leben im Landkreis, die einzigartige Geschichte und die unverwechselbare Landschaft Mainz-Bingens näher bringen und in Erinnerung rufen, stehen in diesem Jahr unter den Schwerpunktthemen „Entwicklung des Siedlungswesens“ und „Aktive Senioren“.

„Das Heimatjahrbuch leistet wertvolle, historische Zusatzarbeit, indem es die Seiten der Geschichte aufbereitet, die nicht in den großen Historienbüchern erscheint, die uns im Landkreis aber interessieren sollte. Denn ein Blick in unsere regionale Geschichte ist wichtig, wenn wir verstehen wollen, warum wir das sind, was wir sind“, unterstrich Landrat Claus Schick die Bedeutung des Heimatjahrbuches. Der Leiter des Redaktionsausschusses, Günter F. Hattemer stellte der Öffentlichkeit den Inhalt des druckfrischen Exemplars vor. Anhand der beiden Schwerpunktthemen sprach er den Neubau von Wohnraum nach dem Zweiten Weltkrieg an, der die Dörfer und Städte der Region nachhaltig verändert habe, und lobte gleichzeitig die heutigen Senioren, die „Generation des Wiederaufbaus“. „Unsere Senioren sind wichtige Bausteine in einer funktionierenden Gesellschaft“, so Hattemer. Zugleich machte er schon auf das Heimatjahrbuch 2011 neugierig, in dem sich ein Hauptthema eventuell mit untergegangenen Dörfern in Rheinhessen befassen wird. Anschließend ging Alfons Molitor von den Heimatfreunden am Mittelrhein in Vertretung für den Vorsitzenden Adam J. Schmitt in seinem Grußwort ebenfalls auf die nunmehr 54. Ausgabe des Heimatjahrbuchs ein und lobte besonders den ehrenamtlichen Einsatz der knapp 70 Autoren. Michael Kappler vom odd-Verlag bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten, die eine reibungslose Produktion ermöglicht habe.

 

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Musikduo „Wachgeküsst“, bestehend aus Andrea Nanke (Gesang) und Julia Baldauf (Klavier/Akkordeon).  Das junge Duo begeisterte das Publikum vor allem mit auf hohem musikalischem Niveau präsentierten deutschen Schlagern von Michael Jary wie „Roter Mohn“ oder „Kann denn Liebe Sünde sein?“.

Das Heimatjahrbuch wird herausgeben von der Kreisverwaltung, den Heimatfreunden am Mittelrhein und dem Verlag odd- GmbH & Co. KG  Print+Medien aus Bad Kreuznach. Es erscheint im Buchhandel, örtlichen Zeitschriftenhandel, in der Zentrale der Kreisverwaltung, bei den Verbandsgemeindeverwaltungen und Städten sowie den örtlichen Volkshochschulen.
Datum: 13.11.2009
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Pressemitteilung Kreisverwaltung Mainz-Bingen:
Wahlen zu Beiräten für Integration und Migration am 8. November 2009
Landrat Claus Schick und Dragica Petric werben für Urnengang

„Am kommenden Sonntag, 8. November, werden die neuen Beiräte für Integration und Migration gewählt. Wir rufen alle Wahlberechtigten eindringlich dazu auf, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen. Hier bietet sich die Chance die Politik in der Region noch mehr als bisher mitzugestalten, denn das neu geänderte Landesrecht gibt den Beiratsmitgliedern jetzt noch stärkere Einflussmöglichkeiten“, werben Landrat Claus Schick und Dragica Petric, die neue ehrenamtliche Beauftragte des Landkreises Mainz-Bingen für Integration und Migration, für die in Kürze stattfindende Wahl.

Alle Wahlberechtigten für die Wahl auf Kreisebene haben bereits ihre Briefwahlunterlagen erhalten. Es handelt sich hierbei um rund 15 000 Personen, die ihre Unterlagen schnellstmöglich zurücksenden sollten, damit diese noch pünktlich bis spätestens Sonntag ankommen. Des Weiteren können sich aber alle Mitbürgerinnen und Mitbürger mit einer oder mehreren anderen Staatsangehörigkeiten, Spätaussiedler und deren Familienangehörige sowie Eingebürgerte per Antrag in das Wählerverzeichnis eintragen lassen, um somit an der Wahl teilnehmen zu können. Eine Meldebescheinigung oder eine Einbürgerungsurkunde genügt, um die Wahlberechtigung nachzuweisen.

Der Beirat wird auf fünf Jahre gewählt. Er setzt sich für die Interessen der Einwohner mit Migrationshintergrund ein und erörtert mit den Kommunen auch Fragen der kommunalen Integrationspolitik. Daneben soll der Beirat auch die Verständigung zwischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern verschiedenster Nationalitäten, Kulturen und Religionen fördern. „Durch die Wahl sollen unsere ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger noch besser in die Politik des Landkreis Mainz-Bingen integriert werden. Wichtig ist daher eine hohe Wahlbeteiligung, um ein Zeichen zu setzen“, sagt Manfred Heinisch, Leitender Staatlicher Beamter bei der Kreisverwaltung.

Dragica Petric ist selbst das beste Beispiel für eine solch gelungene Integration. Nachdem sie 1973 aus Slowenien in die Bundesrepublik eingewandert war, saß sie von 1999 bis 2004 im Ausländerbeirat des Landkreises und danach fünf Jahre im Integrationsbeirat.
Bei der vergangenen Beiratswahl lag die Wahlbeteiligung bei 9,35 Prozent. „Auch wenn die bisherige Zehnprozenthürde weggefallen ist, wäre eine möglichst hohe Beteiligung an der Wahl ein positives Signal für die künftige Arbeit des neuen Beirats“, so Heinisch. Für die Wahl auf Kreisebene sind drei Listen zugelassen. Insgesamt werden elf neue Beiratsmitglieder gewählt. Kreisweit können die Wahlberechtigten ihre Stimme auch in eigens eingerichteten Wahllokalen abgeben. Diese befinden sich in den Gebäuden der Verbandsgemeindeverwaltung Sprendlingen-Gensingen, der Verbandsgemeinde-verwaltung Nieder-Olm, der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim, der Stadtverwaltung Bingen, der Stadtverwaltung Ingelheim und der Gemeindeverwaltung Budenheim. Neben der Kreisbeiratswahl findet am Sonntag auch auf Ortsebene die Wahl der Integrationsbeiräte in Ingelheim, Bingen und Budenheim statt. Die Auszählung der Beiratswahl auf Kreisebene erfolgt am Montag, 9. November, in der Kreisverwaltung Ingelheim durch einen eigens gebildeten Briefwahlvorstand. Am Mittwoch, 11. November, gibt der Wahlvorstand dann um 15 Uhr das amtliche Wahlergebnis in der Kreisverwaltung bekannt. Die Sitzung ist öffentlich.

Die nächste Sprechstunde von Dragica Petric als ehrenamtliche Beauftragte für Integration und Migration findet am Mittwoch, 11. November, von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr in Raum 050 (Erdgeschoss) der Kreisverwaltung Mainz Bingen, Georg-Rückert-Straße 11, in Ingelheim statt. Telefonisch ist Frau Petric während der Sprechstunde unter folgender Nummer zu erreichen: 06132/787-1072.

Datum: 04.11.2009
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Neues Hallenbaddach mit integrierter Dachwohnung für Fledermäuse oder das Dach des Hallenbades – eine ganz besondere Baustelle

Neues Hallenbaddach mit integrierter Dachwohnung für Fledermäuse oder das Dach des Hallenbades – eine ganz besondere Baustelle
Architekt Arnold Mechnich,
Fledermausbeauftragter Hans König,
VG-Umweltbeauftragte Erla Helmus,
Dachdecker Gellweiler der Fa. Klein aus Roth
und Bürgermeister Klaus Penzer

Anfänglich ging es nur darum ein gedämmtes und abgedichtetes Hallenbaddach zu bekommen. Seit 2004 sieht die Welt jedoch anders aus: Jede nur winzig kleine und denkbare Ritze ab etwa ½ cm wurde als Durchschlupf von Zwerg- und Mückenfledermäusen benutzt, manches Mal sogar zum Schrecken der Besucher des Hallenbades und der Sauna.

Die Mückenfledermaus ist die kleinste in Deutschland vorkommende Art! Das Vorkommen der Mückenfledermäuse ist typisch für Auewälder. Erstmals wurden sie hier in der Gegend 1995 im Bereich des Kühkopfes entdeckt und beschrieben. In Oppenheim hatten sich auch einige Artgenossen angesiedelt, doch deren Quartier wurde vor einigen Jahren widerrechtlich geschlossen. Dank der kleinsten Ritzen im Dach des Hallenbades konnte sich die Population erhalten, wahrscheinlich sogar aufgrund der guten Bedingungen vergrößern. Wahrscheinlich gibt es jetzt mehr Fledermäuse im Dach des Hallenbades als im Bereich des Kühkopfes. Den possierlichen Tierchen reichten die winzigen Ritzen aus, um in den geschützten Zwischenraum der Dachkonstruktion zu gelangen und die Jungtiere sorglos aufzuziehen. Es wurden zwar vorgefertigte Fledermauskästen angeboten und angenommen, trotzdem wurde das Dach weiterhin kräftig bewohnt. Kein Wunder, nach Besichtigung mit Fledermausbetreuer und Oberstudienrat Hans König vom hiesigen Gymnasium, dem beauftragten Architekten Arnold Mechnich und der VG-Umweltbeauftragten Erla Helmus am 9. Oktober lässt sich aufgrund der gefunden Kotspuren auf 300 bis 500 Tiere während der Sommerzeit schließen.

So musste kurzfristig ungeplant werden: Die Fledermäuse erhalten nun zusätzlich zu den schon Vorhandenen eigens angefertigte Kästen unter der Attikaverkleidung; sozusagen eingebaute Dachwohnungen als Sommersitz, freut sich Bürgermeister Penzer (SPD). Insgesamt 9 Stück, verteilt in alle Himmelsrichtungen am Dach des Hallenbades, angebracht an höchstmöglicher Stelle und gut geschützt. Der nächste Sommer kann kommen, jedenfalls werden die Fledermäuschen wieder ein Sommerquartier haben, wie gewohnt, sogar auf öffentlichem Grund und Boden mit Kündigungsschutz. Jeder fragt sich sicherlich warum so viel Aufwand betrieben wird: Fledermäuse genießen EU-weit den höchsten Schutzstatus, den Tiere und Pflanzen genießen können. Vorkommen, egal welcher Art, müssen geschützt und erhalten werden. Angebracht wurden die Quartiere vom Dachdeckerbetrieb Klein aus Roth.

Zwergfledermaus
Zwergfledermaus
Mückenfledermaus
Mückenfledermaus

Datum: 02.11.2009
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Fit im Alter - Gesund essen, besser leben - Seminar für die Bevölkerungsgruppe 50+

Wer sich auch im Alter gut fühlen will, kann durch eine gesunde Ernährung viel erreichen. Gerade in diesem Lebensabschnitt spielt die Ernährung eine wesentliche Rolle für Gesundheit und Lebensqualität. Unter dem Motto „Fit im Alter – Gesund essen, besser leben“ bietet die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V. eine umfassende Ernährungsberatung mit Informationen, Kostproben und Einkaufstraining an.

Ingrid Höss von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz gibt in der rund dreistündi-gen Veranstaltung Tipps für eine wohlschmeckende Kost, die gesund erhält und das persönliche Wohlbefinden verbessert. Außerdem informiert sie darüber, wie man Nährstoffdefizite verhindern kann und was von der Werbung für Pillen und Pulver zur Nahrungsergänzung zu halten ist. Selbstverständlich wird sie auch auf die „Kalorien-bomben“ der Vorweihnachtszeit eingehen.

In einem praktischen Teil bietet die Ernährungsexpertin Kostproben an, um verschie-dene Lebensmittelqualitäten zu schmecken. Ein Einkaufstraining zum Thema Kenn-zeichnung rundet die Veranstaltung ab. Dabei werden Zutatenliste, Gütesiegel, Mindesthaltbarkeitsdatum und Co. bei konkreten Lebensmitteln unter die Lupe genommen und Einkaufstipps gegeben.

VG-Bürgermeister Klaus Penzer (SPD) freut sich, dass die Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim bereits zum vierten Mal ein Ernährungsseminar anbieten kann und lädt herzlich ein. Gerne stellt die VG ihren Ratssaal zur Verfügung und wünscht den TeilnehmerINNEN eine interessante Veranstaltung.

Das Seminar findet am Donnerstag, den 26. November 2009 in der Zeit von 14.00 bis 17.00 Uhr im Ratssaal der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim, Sant-Ambrogio-Ring 33, in Oppenheim statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Veranstal-tung ist Teil einer bundesweiten Kampagne des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Interessierte können sich unter der Rufnummer 06133/4901-304 bei der VG-Verantwortlichen, Frau Ulrike Schindel, anmelden (max. 25 TeilnehmerINNEN). Ei-ne Anmeldung ist auch per Email möglich: Ulrike.Schindel@Nierstein-Oppenheim.de.

Datum: 04.11.2009
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Barrierefreiheit durch seniorengerechten Ausbau von Wohnungen

Passend zur Initiative der VG Nierstein-Oppenheim für ein barrierefreies Verbandsgebiet, bietet die Kreisverwaltung am 27.10.2009 einen Vortrag zum Thema „Seniorengerechtes Bauen“ an. „Nicht nur unsere mobilitätseingeschränkten Mitbürger und Mitbürgerinnen benötigen ein behindertengerechtes Umfeld, sondern der barrierefreie Ausbau stellt auch für viele ältere Menschen eine große Erleichterung in ihrem täglichen Leben dar“, kommentiert Bürgermeister Klaus Penzer die geplante Veranstaltung in Ingelheim und verweist gleichzeitig auf die nachfolgend abgedruckte Pressemitteilung des Landkreises.

Vortrag „Seniorengerechter Ausbau von Wohnungen“ am 27.10.09

Veranstaltung in Ingelheim zu altersgerechtem Wohnen

Der Seniorenbeirat des Landkreises Mainz-Bingen und der Geschäftsbereich „Jugend und Soziales“ der Kreisverwaltung veranstalten am Dienstag, 27. Oktober 2009, um 16 Uhr einen Vortrag zum Thema „Seniorengerechter Ausbau von Wohnungen“. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Kampagne „Mittendrin – älter werden im Landkreis“ im Gebäude der Kreisverwaltung Mainz-Bingen in Ingelheim, Georg-Rückert-Str. 11, in Raum 010 im Erdgeschoss (Zugang über Eingang Kantine möglich) statt. Norbert Esser von der Schreinerei Esser aus Ingelheim wird in einem Lichtbildervortrag erläutern, wie der Außen- und Innenbereich eines Hauses seniorengerecht gestaltet werden kann. Dabei wird zum Beispiel auf den Eingangsbereich, das Bad, die Küche und die Treppen eingegangen werden. Die Anmeldung erfolgt bei der Kreisverwaltung Mainz-Bingen über Herrn Jung, Telefon: 06132/7873020, E-Mail: jung.wolfgang@mainz-bingen.de

Datum: 23.10.2009
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Barrierefreie VG: Fragebogenaktion erfolgreich angelaufen

Im Rahmen seiner Initiative für eine barrierefreie VG, hat Bürgermeister Klaus Penzer vor etwa vier Wochen eine Fragebogenaktion zum Thema  „Infrastruktureinrichtungen für mobilitätseingeschränkte Menschen“ ins Leben gerufen. „Wir freuen uns sehr, dass so viele Leute unserem Aufruf gefolgt sind und sich an der Umfrage beteiligt haben“, zieht VG-Chef Klaus Penzer eine erste Zwischenbilanz. „Ziel dieser Aktion war und ist es, unseren mobilitätseingeschränkten Mitbürgern und Mitbürgerinnen einen Leitfaden an die Hand zu geben, der über alle wesentlichen barrierefreien öffentlichen und privaten Einrichtungen innerhalb unseres Verbandsgebietes informiert.“

rfreulicherweise haben sich neben den Anbietern der öffentlichen Hand, auch viele private Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe gemeldet.  So sind unter den teilnehmenden Firmen nicht nur Hotel- und Gastronomiebetriebe, sondern auch der Einzelhandel ist mit einer großen Palette vertreten. Bäckereien, Metzgereien, Friseursalons, aber auch Ärzte und Apotheken haben mitgemacht. Mehrere Branchen bieten sogar ihre mobilen Dienste an und kommen direkt ins Haus. Das sind zum Beispiel, neben der „Friseurmeisterin auf Rädern“, auch Ärzte, die Hausbesuche machen oder Lebensmittelläden, die ihren Lieferservice anbieten.  Selbst ein Reisebüro ist dabei, das seine Beratungsgespräche auf Wunsch in die häusliche Umgebung verlagert. Gerade auch diese persönlichen Dienstleistungen sind für mobilitätseingeschränkte Menschen von besonderer Bedeutung.

Mittlerweile liegen die ersten Ergebnisse der Umfrage vor und die Resonanz ist äußerst zufriedenstellend. Dennoch macht die geplante Broschüre oder der barrierefreie Stadtplan nur Sinn, wenn möglichst a l l e Anbieter „barrierefreier“ Leistungen mit im Boot sitzen.

„Umso wichtiger ist es daher, dass sich noch mehr Einzelhändler, Gastronomie- und sonstigen Dienstleistungsbetriebe an unserer Aktion beteiligen“, ruft Bürgermeister Penzer noch einmal ALLE zum Mitmachen auf! „Die Beantwortung der Fragen kostet nur ein paar Minuten Zeit und im Ergebnis helfen Sie nicht nur, unsere geplante Broschüre zu vervollständigen, sondern Sie können durch ihre Beteiligung auch einen neuen erweiterten Kundenkreis gewinnen“

.Aus den benannten Gründen hat die Verbandsgemeinde ihre Fragebogenaktion noch einmal bis zum 09.November 2009 verlängert. Jeder der noch mitmachen möchte, kann die Fragebögen direkt von der Homepage der Verbandsgemeindeverwaltung herunterladen (www.nierstein-oppenheim.de) oder bei Frau Dr. Rose unter der Tel.-Nr. 06133/4901-283 (E-mail-Adresse: henny.rose@nierstein-oppenheim.de) anfordern.

Datum: 19.10.2009
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Gesundheits- und Selbsthilfetag

VG-Bürgermeister Klaus Penzer und der Kreisbeigeordnete Burkhard Müller beim Gesundheitscheck. Die Mitglieder der Ortsgruppe Hahnheim der Johanniter Unfalle Hilfe prüften den Blutdruck, Puls und Blutzucker der Kommunalpolitiker. Ergebnis: Alles im grünen Bereich.
VG-Bürgermeister Klaus Penzer und der Kreisbeigeordnete Burkhard Müller beim Gesundheitscheck. Die Mitglieder der Ortsgruppe Hahnheim der Johanniter Unfalle Hilfe prüften den Blutdruck, Puls und Blutzucker der Kommunalpolitiker. Ergebnis: Alles im grünen Bereich.

Zum 5. Gesundheits- und Selbsthilfetag am Sonntag, den 18. Oktober 2009 begrüßte Herr Bürgermeister Klaus Penzer gemeinsam mit dem Kreisbeigeordneten Burkhard Müller mit der „Kleinen Morgengymnastik“, einem Gedicht von  Hans Kruppa, die Vertretungen der Selbsthilfegruppen sowie die geladenen Gäste aus Politik und Wirtschaft in der Verbandsgemeindeverwaltung.  „Gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und die frühzeitige Auseinandersetzung mit möglichen Krankheiten, sowie dem richtigen Umgang mit eingetretenen Erkrankungen sind gerade in unserer Zeit, in der die Menschen immer älter werden, besonders wichtig. Die Kosten im Gesundheitswesen steigen beständig, die Alterstruktur der Gesellschaft wandelt sich. Immer mehr Menschen machen sich die Bedeutung einer nachhaltigen und gesundheitsbewussten Lebensweise deutlich. Die Bereitschaft, einen gesunden Lebensstil zu entwickeln und Erkrankungen zu behandeln, gilt es zu fördern und zu unterstützen“, so Bürgermeister Klaus Penzer (SPD).

Neben 27 Infoständen wurden die zahlreichen Besucher auch mit Vorträgen zu aktuellen Gesundheitsthemen im Stundentakt erwartet. Großes Lob und guter Zuspruch zeichnete alle Vorträge von der Sturzprävention mit Frau Astrid Blum über die Vorbeugung bei Schlaganfällen mit Dr. B. Nuyen-Huu bis zur Diagnostik und Therapie bei Demenzerkrankungen des Dr. Gersom Axt aus. Auch hier galt es herzlich Dank zu sagen für die geleistete Präventivarbeit.

Penzers besonderer Dank galt den teilnehmenden Gruppen mit ihren meist ehrenamtlichen Mitarbeitern und den Sponsoren, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre. Bei Frau Christiane Gerhardt von der KISS Mainz und Herrn Erwin Scharth bedankt er sich mit einem Blumen- bzw. Weinpräsent für die unterstützende Zusammenarbeit im Vorfeld. Sein herzliches Dankeschön galt weiterhin Herrn Landua (Beratungs- und Koordinierungsstelle Oppenheim), Herrn Saalbach (Johanniter-Unfall-Hilfe Hahnheim) und Herrn Ziegler (Diabetiker Selbsthilfegruppe VG-Nierstein-Oppenheim) für die Unterstützung bei der Organisation.

Gerne wies Penzer auf die Acrylzeichungen von Herrn Johann Robert Kleinert, einem Besucher der Oppenheimer Tagesstätte hin, dessen Zeichnungen im Foyer präsentiert wurden und auch noch bis 22. November während der allgemeinen Bürozeiten zu sehen sind.

mmer wieder gerne beteiligte sich das DRK im Außenbereich mit verschiedenen herzhaften Speisen und heuer sogar Glühwein. Die eigens frisch zubereiteten Eintöpfe mundeten laut Martina Kehl-Mielke so gut, dass der Linseneintopf relativ schnell ausverkauft war. Doch der Küchenzug des Ortsvereins Nierstein-Oppenheim hatte Alternativen vorbereitet, so dass niemand Hunger leiden musste.  Wie immer, ein „Renner“, waren die selbstgebackenen Kuchen in der geschmackvoll dekorierten „Cafeteria“ im Untergeschoss.

Datum: 19.10.2009
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Finissage in der VG

„Finissage der Künstlerinnen Luise Gremme und Karin Umbreit am 12.10.2009 in der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim

Bürgermeister Klaus Penzer, die Künstlerin Luise Gremme aus Uelversheim mit Ihrem Mann Karl-Heinz Gremme und Ihren beiden Kindern Anna-Lena und Fabian
Bürgermeister Klaus Penzer, die Künstlerin Luise Gremme aus Uelversheim mit Ihrem Mann Karl-Heinz Gremme und Ihren beiden Kindern Anna-Lena und Fabian

Bürgermeister Klaus Penzer konnte anlässlich der Finissage der Künstlerinnen Luise Gremme und Karin Umbreit eine große Anzahl Kunstinteressierter, auch aus dem privaten Umfeld der beiden Künsterlinnen aus Uelversheim und Nierstein begrüßen.

Luise Gremme stammt aus dem nördlichen Münsterland. Karin Umbreit, die wegen Terminüberschneidung leider nicht persönlich anwesend sein konnte, kommt ursprünglich von der Ostseeküste. Musik und Kunst haben eine große Verbindung – die Komposition. Dies ist das Thema dieser Ausstellung der beiden Künstlerinnen, die beide dem Niersteiner Künstlerkreis angehören.

Auffallend sind die verschiedenen Techniken, die die beiden Frauen bei ihren Arbeiten rund ums Thema Musik und Kunst verwenden.

Faszinierend sind sowohl die Materialbilder mit Metallelementen und Strukturpasten als auch die Verbindung zwischen Spiegelbruch und Acrylfarben.

Seit frühester Jugend experimentiert Luise Gremme autodidaktisch mit verschiedenen Maltechniken. Schon als Kind wurde sie durch ihren ebenfalls künstlerisch begabten Vater an die Malerei herangeführt. Eine Begabung, die auch von ihr an ihre Tochter Anna-Lena vererbt wurde, die zur Zeit ein Kunststudium in Mainz absolviert. Karin Umbreit ist gelernte Trickfilmzeichnerin und gibt heute Malkurse für Kinder in ihrem Atelier in ihrem Wohnhaus in Nierstein. Auch sie ist nicht festgelegt auf bestimmte Techniken. Sie lässt sich inspirieren von Stimmung und Materialien. Bürgermeister Klaus Penzer freut sich mit den beiden Künstlerinnen über die gelungene Ausstellung und das Interesse der Bürgerinnen und Bürgern, die neben der Erledigung der üblichen Verwaltungsgeschäfte immer wieder gerne vor den ansprechenden Kunstobjekten im Hause der Verbandsgemeinde verweilen.“

Datum: 13.10.2009
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5. Gesundheits- und Selbsthilfetag am 18.10.2009

Klaus PenzerZum 5. Gesundheits- und Selbsthilfetag am Sonntag, den 18. Oktober 2009, in der Zeit von 12:00 bis 18:00 Uhr in und um das Verwaltungsgebäude in Oppenheim, Sant’Ambrogio-Ring 33; sind die Bürgerinnen und Bürger aus der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim und alle Gäste von außerhalb sehr herzlich eingeladen. „Das Thema Gesundheit und Selbsthilfe wird immer wichtiger“, so Bürgermeister Klaus Penzer (SPD). Die Kosten im Gesundheitswesen steigen beständig, die Altersstruktur der Gesellschaft wandelt sich. Immer mehr Menschen machen sich die Bedeutung einer nachhaltigen und gesundheitsbewussten Lebensweise deutlich. Die Bereitschaft, einen gesunden Lebensstil zu entwickeln und Erkrankungen zu behandeln, gilt es zu fördern und zu unterstützen. In Zusammenarbeit mit der Kontakt- und Informationsstelle Selbsthilfe – KISS Mainz und in der Region ansässiger Selbsthilfegruppen, Institutionen und Organisationen erwartet die interessierten Bürger neben einer Vortragsreihe eine Vielzahl von Informationsständen und Aktionen (z. B. Blutzuckermessung und Blutdruckmessung der Johannniter-Unfall-Hilfe e. V., Hahnheim). Das DRK Nierstein-Oppenheim sorgt „herzhaft“ für das leibliche Wohl; die Cafeteria ist während der gesamten Veranstaltung geöffnet. Ein Informationsschalter im Erdgeschoss des VG-Gebäudes ist eingerichtet. Als besondere Attraktion erwartet die Bürger bei Teilnahme an einem Gesundheitsparcour als Hauptgewinn 1 Wellness-Wochenende für 2 Personen.

„Bewusst wurde der 5. Gesundheits- und Selbsthilfetag auf den verkaufsoffenen Sonntag anlässlich des Katharinenmarktes gelegt, um unseren Bürgerinnen und Bürgern Gelegenheit zu geben, den Besuch bei uns mit einem gemütlichen Einkaufsbummel durch Oppenheim zu verbinden“, so Bürgermeister Klaus Penzer.

Datum: 08.10.2009
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Ab 14. Dezember Anträge für EU-Umstrukturierung im Weinbau 2009/10 stellen.
Alle klassifizierten Rebsorten sind förderfähig - Frist endet am 29. Januar 2010

Ab dem 14. Dezember 2009 können Anträge für die Teilnahme am EU-Umstrukturierungsprogramm für Rebpflanzungen 2010 gestellt werden. Die Mindestfläche für die Teilnahme beträgt in Flachlagen zehn Ar je Bewirtschaftungseinheit, in Steil- und Steilstlagen sogar nur fünf Ar. Während in Flachlagen eine Mindestzeilenbreite von zwei Metern und in Steillagen eine Mindestzeilenbreite von 1,80 Meter eingehalten werden muss, ist in Steilstlagen keine Mindestzeilenbreite mehr vorgeschrieben.

Es können alle in Rheinland-Pfalz klassifizierten Rebsorten gepflanzt  werden. Die Höhe der Beihilfe geht von 5 500 Euro pro Hektar bei extensiver Rebanlage bis hin zu 17 000 Euro pro Hektar bei Flurbereinigungsflächen in Steilstlagen. Die Kreisverwaltungen halten die entsprechenden Antragsunterlagen vorrätig. Die Antragsfrist endet am 29. Januar 2010. Für Rückfragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung in der Außenstelle Mainz unter der Telefonnummer 06131/69333-0 zur Verfügung.

Datum: 08.12.2009
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Pressemitteilung Kreisverwaltung Mainz-Bingen - Ferienkalender 2010
Noch bis 6. Januar 2010 Freizeiten, Gruppenfahrten und Zeltlager melden

Das neue Jahr und die Weihnachtsferien stehen vor der Tür und viele Eltern denken bereits mit ihren Kindern darüber nach, was man nächstes Jahr in den Ferien machen könnte. Um Eltern und Kindern die Orientierung zu erleichtern, veröffentlicht die Kreisjugendpflege wieder einen Ferienkalender für den Landkreis Mainz-Bingen mit allen offenen, überregionalen und nichtkommerziellen Freizeiten für Kinder und Jugendliche. Wer eine Freizeit, Gruppenfahrt oder ein Zeltlager eintragen lassen will, kann sich an die Kreisjugendpflege wenden. Dazu sollte man folgende Angaben machen:
- Durchführungszeitraum, -Zielort, -Art der Freizeit (z.B. Zeltlager, Segeltour, Reitfreizeit, usw.), -Zielgruppe/Alter, -Kosten, -Anmeldungs- und Infoadresse mit Veranstalter, Straße, PLZ /Ort, Telefon, E-Mail und Homepage.

Diese Informationen senden Interessierte bis zum 6. Januar 2010 per E-Mail an: pulter.stephan@mainz-bingen.de oder per Post an: Landkreis Mainz-Bingen, Ferienkalender 2010, Jugendpflege, Georg-Rückert-Straße 11, 55218 Ingelheim.
Der fertige Ferienkalender 2010, der auch diesmal wieder mit sehr vielen Zeichnungen von Kindern aus dem Landkreis verschönert sein wird, ist voraussichtlich ab Anfang Februar im Kreishaus sowie in den Rathäusern der Verbandsgemeinden erhältlich und dann auch auf der Kreis-Homepage www.mainz-bingen.de einsehbar. Für Fragen steht Kreisjugendpfleger Stephan Pulter unter folgender Telefonnummer bereit: 06132/787-3124.

Datum: 08.12.2009
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Öffnungszeiten in der Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel

Die Kreisverwaltung Mainz-Bingen und die Außenstellen in Mainz, Bingen und Oppenheim sind am Donnerstag, 24. Dezember, sowie am Donnerstag, 31. Dezember, wegen der Feiertage geschlossen.

Am Mittwoch, 23. Dezember, und Mittwoch, 30. Dezember, findet in der Außenstelle Bingen, Kfz-Zulassung, sowie am Montag, 21. Dezember, und Montag, 28. Dezember, in der Außenstelle Oppenheim, Kfz-Zulassung, jeweils nur ein verkürzter Dienstleistungsabend bis 18 Uhr statt.

Ab Montag, 4. Januar 2010, sind die Kreisverwaltung Mainz-Bingen und die Außenstelle Mainz sowie die Kfz-Zulassungsstellen wieder ganz normal geöffnet.
Datum: 07.12.2009
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Ehrenamtstag Rheinland-Pfalz am 4. Oktober 2009 in Oppenheim

Rheinland-Pfalz feiert in Oppenheim das Ehrenamt

 

Die Vorbereitungen für den 4. Oktober laufen auf Hochtouren – mehr als 20.000 Besucherinnen und Besucher werden erwartet

 

Rheinland-Pfalz feiert in Oppenheim das EhrenamtBürgerschaftliches und ehrenamtliches Engagement – ein unverzichtbarer Pfeiler des Gemeinschaftslebens. Vor allem aber stellt es den Kern einer lebendigen und aktiven Bürgergesellschaft dar, so Ministerpräsident Beck. Ehrensache, dass das Land auch in diesem Jahr das Engagement der zahlreichen Ehrenamtlichen würdigt und gebührend feiert. Bereits zum sechsten Mal veranstaltet Rheinland-Pfalz nun den Landesweiten Ehrenamtstag. Am 4. Oktober empfängt die Stadt Oppenheim zahlreiche ehrenamtlich tätige Organisationen sowie geschätzte 20.000 Besucherinnen und Besucher. Diese dürfen sich schon jetzt auf jede Menge Informationen rund um das Thema „Ehrenamt“, ein vielseitiges Programm für Jung und Alt und kulinarische Köstlichkeiten freuen. Getreu dem Tagesmotto bereiten DRK, Feuerwehr, Angelsportverein und DLRG Frühstück, Mittagessen, Kaffee und Kuchen zu – von Ehrenamtlichen für Ehrenamtliche, versteht sich.

Der „Markt der Möglichkeiten“ wird mit rund 120 Ständen das „Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum“ in Oppenheim in eine quirlige Zeltstadt verwandeln. Aus ganz Rheinland-Pfalz reisen die rund 1.600 Aktiven an, um über ihre Erfahrungen und Projekte in Bereichen wie Gesundheit, Kultur, Sport, Bildung oder Umweltschutz zu informieren und den Besucherinnen und Besuchern Angebote zum Mitmachen zu bieten oder sie anzuregen, sich selbst zu engagieren und ein Ehrenamt auszuüben. Vom Club kochender Männer Oppenheim über die Epilepsie Elternhilfe Mainz bis hin zum afrikanischen Förderverein Ubuhlobo – die Vielfalt an Organisationen garantiert, dass alle Interessengebiete abgedeckt werden. Und auch an die kleinen Besucher haben die Ehrenamtlichen gedacht:  Mit Hüpfburg und Bungee-Run kann der Spaß für die jungen Gäste richtig beginnen.

Für ein weiteres Highlight sorgen die zwölf anwesenden Rettungsdienstgruppen. Insgesamt zwanzig Geräte stellen Johanniter, DRK, THW und Co. aus, darunter Oldtimer (DRK Alzey), ein Drehleiterfahrzeug (Feuerwehr Oppenheim) und ein Spezialboot der DLRG. Die Polizei bringt unter anderem ein Sicherheitsmobil und ein Einsatzmotorrad mit nach Oppenheim. Außerdem sind die Johanniter sowie das DRK mit einer Rettungshundestaffel vertreten.

Ausgelassene Stimmung und gute Unterhaltung verspricht zudem das bunte Unterhaltungsprogramm. Auf drei Bühnen stellen zirka 50 ehrenamtliche Kulturgruppen mit Gesangs- und Tanzeinlagen ihr Können unter Beweis. Zudem führt die Theatergruppe des St. Katharinen Gymnasiums in Oppenheim ein Theaterstück auf. Für die Bühnenmoderationen sorgen SWR, SWR4, aber auch Ehrenamtliche selbst.

Abschluss und Höhepunkt des Ehrenamtstages ist die SWR-Fernsehsendung „Ehrensache 2009 in der Landesschau Rheinland-Pfalz“ inklusive Verleihung des gleichnamigen Preises. Eine hochkarätige Jury hat die Preisträger unter den zahlreichen Einsendungen der Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer ausgewählt. Ministerpräsident Kurt Beck vergibt den Sonderpreis „Corporate Citizenship“ an ein gesellschaftlich vorbildlich engagiertes Unternehmen. Zu den musikalischen Höhepunkten der Sendung gehören die Auftritte der Gruppe PUR und der Sängerin Silvia Dias. Erstmals wird die Sendung live im SWR ausgestrahlt.

 

Weitere Informationen finden Sie unter – www.wir-tun-was.de .

Datum: 04.10.2009
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Betreuung des Naturnahen Spielraums vorerst allein von Seiten der Stadt?

Zur Beendung der ehrenamtlichen Betreuung durch Frau Degünther

Frau Degünther hat am 16.7.09 die Betreuung des Modellprojektes an die Stadt zurückgegeben. Sie schrieb der Stadt, dass sie bis auf weiteres auch nicht mehr als Beauftragte der Stadt für Kinderfreundlichkeit agiert, Aufgaben, die sie seit 1995 (verlängert 2004) ehrenamtlich übernommen hatte, und gab Hinweise zum Übergang.

Grund ist u.a. die Verlegung ihres Dienstsitzes nach Mainz und ihr Wunsch, ihre freie Zeit nach mehr als 20 Jahren intensiver ehrenamtlichen Einsatzes privat zu verbringen.

Betreuung des Naturnahen Spielraums vorerst allein von Seiten der Stadt?

Nach einigen Jahren in kommunalen Gremien initiierte sie ehrenamtlich die Interessengemeinschaft „Naturnaher Spielraum“ zur Schaffung einer Wertschätzung wohnungsnaher Brachen als vielfältige Erlebnisräume. Als allgemeine Ausführungen nicht überzeugten, sorgte sie mit Hilfe des damals amtierenden Bürgermeisters Menger und von vielen Anwohnern, Fachexperten und Sponsoren für die Ausweisung, Planung, Einrichtung und konsequente Pflege und Weiterentwicklung eines fast 2 Hektar großen wohnungsnahen Spielraums (von den Kindern später „Paradies“ genannt). 1995 wurde in einer großen überregionalen Einweihungsfeier das Konzept landesweit bekannt. Im gleichen Jahr nahm  Degünther wieder halbtäglich ihren Dienst als Landesbeamtin auf. Die amtierende Umweltministerin Martini sorgte im gleichen Jahr für die Mitarbeit Degünthers in der neuen landesweiten Arbeitsgruppe zur Schaffung von naturnahen Spielangeboten. Von denen gibt es mit Hilfe einer Landesförderung inzwischen weit über 350. Das Modellprojekt „Paradies“ blieb ein wichtiger Maßstab für das Land und später auch die Normierungen, Empfehlungen von Bundesebene. Abgeleitete „Mainzer Thesen für eine kinderfreundliche Umwelt“ liefern pädagogische Basisaussagen für Beurteilungen und Planungen. Eine regelmäßige und auch außergewöhnliche Handhabung in versicherungstechnischer Sicht (s. auch Fällungen 2009) basieren auf den Erfahrungen des mit dem Paradies.

Bei ihrer letzten Führung hat sich Degünther durch eine Zecke eine Lyme-Borreliose zugezogen, sozusagen als Muster, die erste Erkrankung dieser Art seit Bestehen des „Paradies“. Sie kann inzwischen durch eine konsequente Therapie mit Antibiotika als fast geheilt angesehen werden. Vom Nationalen Referenzentrum für Borrelien am Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in  Oberschleißheim, konnten ausführliche Informationen über Verbreitung, Diagnose und Therapie dieser Erkrankung eingeholt werden. Der Mikrobiologe Dr. Fingerle  begründet seine Aussagen mit eigenen Untersuchungen sowie Erhebungen aus den Bundesländern  wie auch mit wissenschaftlichen Studien insbesondere aus Europa und den USA. Er weiß, dass die Zeckengefahr im Vergleich zu anderen Lebensrisiken wie dem Straßenverkehr bei weitem überschätzt wird. Bei einem rechtzeitigen medizinischen Vorgehen ist die Erkrankung in den meisten Fällen nach wenigen Wochen abgeheilt. Keinesfalls sollte die Nutzung geeigneter wohnungsnaher Freiräume wegen der Zecke unterbleiben. Für eine weitergehende eindeutige Information der Bevölkerung und der behandelnden Ärzte ist allerdings Sorge zu tragen.

Frau Degünther freut sich als Bürgerin der Stadt und des Bundeslandes über das Erreichte und dankt allen Beteiligten. Die sinnvolle Arbeit machte ihr immer wieder großen Spaß. Sie ist zuversichtlich, dass sich mit den vielen Informationen, Mustern und Vereinbarungen das Paradies als Lokales Angebot zum Vorteil aller weiterführen lässt. Die ausführlichen Internetinfos Degünthers dürften eine große Hilfestellung dabei sein. Gerne ist sie bereit, später nachfolgenden kommunalen und städtischen Betreuern Tipps zu geben. Als Expertin für naturnahe Freiräume hält sie eine reguläre Betreuung des Paradieses als Modell und als Grundlage für wissenschaftliche Untersuchungen für erforderlich.

Henriette Degünther, 25.08.09

Datum: 11.09.2009
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Presseerklärung

In einer Presseerklärung weist die Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim darauf hin, dass nunmehr die verkehrspolizeiliche Anordnung getroffen wurde, nach der ein Fußgängerüberweg in Mommenheim, Hindenburgstraße, Höhe Rathaus, eingerichtet wird. Diesen Überweg sollen alle Schulkinder nutzen, die nördlich der Hindenburgstraße und im Neubaugebiet „Auf der Schanz“ wohnen. Die Hindenburgstraße ist eine klassifizierte Straße und nimmt den Verkehr Richtung Lörzweiler/Nackenheim auf. Die Straße hat weiterhin eine große Bedeutung für den innerörtlichen Verkehr und ist stark frequentiert. „Durch die Einrichtung des Fußgängerüberweges wird die Verkehrssicherheit für die Mommenheimer Schulkinder erheblich verbessert“, so Bürgermeister Klaus Penzer.

Bürgermeister Klaus Penzer dankte allen Beteiligten, die sich in den zurückliegenden Monaten ganz intensiv für eine sichere Überquerung der stark befahrenen Hindenburgstraße eingesetzt haben. Sein besonderer Dank ging an die BI „Ampel für Mommenheim“, die sich Anfang 2008 gegründet hatte mit dem Ziel, den Schulweg für die Mommenheimer Grundschüler sicherer zu machen. Auch die Ortsgemeinde Mommenheim habe sich durch den Bau eines Schutzgitters an der Ecke Schulstraße in besonderer Weise eingebracht, so der VG-Chef abschließend.

Datum: 04.09.2009
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Räumungsarbeiten am Flutfang abgeschlossen

(v.l.n.r): Manfred Jochum, Jutta Blauth, Marianne Schmitz-Höhn, Manfred Schumacher, Anne M. Popken, Klaus Penzer, Sigrid Niemann

VG-Chef Klaus Penzer (l.) schaut Arno Wilhelm bei seiner Arbeit über die Schulter

Bürgermeister Penzer machte sich vor Ort selbst ein Bild von den Räumungsarbeiten am großen Flutfang in Dienheim. Insgesamt 1200m³ Erde hat Arno Wilhelm mit seinem Bagger ausgeräumt. „Jetzt kann der Regen kommen“, zeigt sich der VG-Chef zufrieden und fügt hinzu: „Wenn die Arbeiten so reibungslos weitergehen und das Wetter hält, können wir noch vor der kalten Jahreszeit die schwierigsten Aufgaben erledigen.“ Damit meint er vor allem die Grabenräumung am Goldbach in Undenheim.

Datum: 04.09.2009
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Barrierefreie VG: Bürgermeister Penzer ergreift Initiative

Alle gastronomischen Betriebe, Einzelhandelsgeschäfte und sonstigen privaten Dienstleister sind aufgerufen, sich an einer Fragebogenaktion der Verbandsgemeinde zu beteiligen. Bei dieser Umfrage drehen sich die Fragen rund um das Thema „Infrastruktureinrichtungen für mobilitätseingeschränkte Menschen“. Der Fragebogen kann ab sofort von der Homepage der VG heruntergeladen oder telefonisch bzw. über E-mail angefordert werden. Dies geht aus einer Presseerklärung der VG-Verwaltung Nierstein-Oppenheim hervor.

Die Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim soll barrierefrei werden. Das liegt Bürgermeister Penzer sehr am Herzen.

Barrierefreie VG: Bürgermeister Penzer ergreift Initiative

„Wir möchten aktiv daran mitwirken, die Lebensbedingungen für unsere behinderten Mitbürger und Mitbürgerinnen dauerhaft zu verbessern“, erläutert VG-Chef Penzer sein Anliegen. „Dabei konzentrieren wir uns in einem ersten Schritt zunächst auf die Bedürfnisse der mobilitätseingeschränkten Menschen.“ 
Auf Anregung des Behindertenbeauftragten des Landkreises, Knut Jordan, startet die VG eine Fragebogenaktion, um herauszufinden, wo bereits heute barrierefreie Einrichtungen vorhanden sind, die auch behinderten Personen den Zugang über ebenerdige Eingänge, Rampen oder Aufzüge ermöglichen. 
Eine barrierefreie Umwelt bietet aber nicht nur Rollstuhlfahrern/-innen und Gehbehinderten eine bessere Lebensqualität, sondern stellt auch für Eltern mit Kinderwagen oder allgemein für ältere Menschen eine deutliche Erleichterung dar.
Natürlich müssen neben den privaten, auch die öffentlichen Einrichtungen einer Überprüfung unterzogen werden. Aus diesem Grunde wurden in der vergangenen Woche von der VG bereits entsprechende Fragebögen an alle Mitgliedskommunen verschickt. „Auch unsere eigenen Liegenschaften werden wir besonders unter die Lupe nehmen“, verspricht Bürgermeister Penzer und ergänzt: „dort wo wir Defizite entdecken, werden wir so schnell wie möglich nachrüsten.“
Die gesammelten Daten werden sowohl an die Kreisverwaltung weitergegeben als auch von der Verbandsgemeinde selbst ausgewertet und veröffentlicht. Es lohnt sich also, mitzumachen! Geplant ist eine Broschüre, in der sämtliche Informationen gebündelt werden oder sogar ein Stadtplan, der alle barrierefreien öffentlichen Einrichtungen, Gaststätten, Hotels, Geschäfte etc. enthält. Dieses Info-Material dient nicht nur unseren mobilitätseingeschränkten Bürgern und Bürgerinnen als bessere Orientierung, sondern ist auch als Hilfestellung für betroffene Touristen gedacht.
Die Fragebögen können von der Homepage der Verbandsgemeindeverwaltung heruntergeladen (www.nierstein-oppenheim.de) oder bei Frau Dr. Rose unter der Tel.-Nr. 06133/4901-283 (E-mail-Adresse: henny.rose@nierstein-oppenheim.de) angefordert werden.

 

Fragebogen Barrierefreie VG herunterladen

Datum: 03.09.2009
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Eröffnung der konstituierenden Sitzung des Verbandsgemeinderates am 31.08.2009

Bürgermeister Klaus Penzer

Eröffnung der konstituierenden Sitzung des Verbandsgemeinderates am 31.08.2009

 

Liebe Ratsmitglieder,
meine sehr verehrten Damen und Herren,

ich begrüße Sie sehr herzlich zur konstituierenden Sitzung des Verbandsgemeinderates Nierstein-Oppenheim und darf an dieser Stelle noch einmal allen gewählten Ratsmitgliedern sehr herzlich gratulieren.

Der Verbandsgemeinderat Nierstein-Oppenheim hatte seither 36 Mitglieder, ab dieser Wahlperiode erhöht sich die Zahl der Ratsmitglieder auf 40, entsprechend der Regelung der Gemeindeordnung für Gemeinden mit über 30.000 Einwohnern.

Von den seitherigen 36 Ratsmitgliedern sind 17 Ratsmitglieder ausgeschieden. Ihnen gilt es Dank und Anerkennung auszusprechen; das wollen wir aber persönlich tun und zwar in der kommenden Ratssitzung. Besonders erwähnenswert ist bereits heute unser ehemaliges Ratsmitglied Wolfgang Engel, der diesem Verbandsgemeinderat ununterbrochen seit 1972 angehört hat.

19 Ratsmitglieder wurden wiedergewählt und gehören somit dem Verbandsgemeinderat auch in der Wahlperiode 2009 bis 2014 an. Hinzu kommen noch Wilhelm Westphal und Anton Martensen, unsere amtierenden Beigeordneten, so dass 19 Ratsmitglieder neu in den Verbandsgemeinderat gewählt wurden. Einige der neu Gewählten haben die Arbeit des Verbandsgemeinderates aber in den letzten Jahren bereits in der Funktion als Ortsbürgermeisterin oder Ortsbürgermeister begleitet. Herbert Huff war in früheren Wahlperioden bereits im Verbandsgemeinderat. Für ihn ist die Tätigkeit hier also nicht neu.

Im Vergleich zur letzten Wahlperiode hat sich die Zahl der Fraktionen von 5 auf 6 erhöht. Neben SPD (14), CDU (12), FWG (5), FDP (3) und Grüne (4) ist noch die Bürgerliste Rhein-Selz (2) hinzugekommen.

11 der 40 Ratsmitglieder kommen aus der Stadt Oppenheim, 8 Ratsmitglieder aus Nierstein und Schwabsburg, 4 Ratsmitglieder aus Dienheim. Jeweils 3 Ratsmitglieder kommen aus Dexheim und Mommenheim, 2 Ratsmitglieder aus Dalheim, Köngernheim, Selzen und Undenheim. Nicht unmittelbar im Verbandsgemeinderat vertreten ist unsere kleinste Ortsgemeinde, die Gemeinde Friesenheim.

Sie alle, meine Damen und Herren, haben aber nicht nur das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger ihrer Heimatgemeinde erhalten, sondern haben durchweg aus allen Gemeinden unserer VG Stimmen erhalten. Ich erlaube mir deshalb den Hinweis, dass ihnen als Ratsmitglied die Interessen aller Gemeinden anvertraut sind, insbesondere aber die Interessen unserer Verbandsgemeinde. Die Eigenen Aufgaben der VG sind im § 67 der Gemeindeordnung verankert. Dazu gehören insbesondere die Aufgaben nach dem Schulgesetz Rheinland-Pfalz, die Trägerschaft der Grundschulen und der 2013 auslaufenden Hauptschule, der Brandschutz und die technische Hilfe, die Abwasserbeseitigung der Ausbau und die Unterhaltung der Gewässer III. Ordnung und die Flächennutzungsplanung, um die wichtigsten zu nennen. Hinzu kommt die Wahrnehmung gemeindlicher und staatlicher Aufgaben.

Ich möchte zu Beginn der konstituierenden Sitzung, in dessen Mittelpunkt die Wahl der Beigeordneten, der Gleichstellungsbeauftragten und der Gemeindeausschüsse steht, auf die Aufzählung der vielfältigen Aufgaben, die in den kommenden Jahren auf uns warten, verzichten. Ich erlaube mir aber den Hinweis, dass viele Entscheidungen in den letzten Jahren einstimmig oder nahezu einstimmig getroffen wurden. Ich wünsche mir, dass wir bei aller politischen Auseinandersetzung in der Sache letztlich wieder viele unserer Entscheidungen in hoher Übereinstimmung treffen können.

In diesem Sinne wünsche ich uns eine erfolgreiche Wahlperiode 2009 bis 2014.

Vielen Dank!

Datum: 01.09.2009
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Finissage im Foyer der Verbandsgemeindeverwaltung

(v.l.n.r): Manfred Jochum, Jutta Blauth, Marianne Schmitz-Höhn, Manfred Schumacher, Anne M. Popken, Klaus Penzer, Sigrid Niemann
(v.l.n.r): Manfred Jochum, Jutta Blauth, Marianne Schmitz-Höhn, Manfred Schumacher, Anne M. Popken, Klaus Penzer, Sigrid Niemann

Mit einer Finissage im Foyer der Verbandsgemeindeverwaltung in Oppenheim endete am Mittwoch, 26.8., die Ausstellung der Mommenheimer Künstlergruppe MomArt e.V. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Klaus Penzer nutzten die Besucher die letztmalige Gelegenheit zur Betrachtung der Werke des Mommenheimer Künstlerensembles, dem Anne Popken, Jutta Blauth, Marianne Schmitz-Höhn, Manfred Jochum und Manfred Schumacher angehören.

Datum: 31.08.2009
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VG-Chef bedankt sich bei Otto Augustin mit Urkunde

VG-Chef bedankt sich bei Otto Augustin mit Urkunde

Die zahlreichen Hanggräben in den Niersteiner Weinbergen, die viele Ältere noch unter der Bezeichnung „Treppscher“ kennen, gehören zu den Gewässern III. Ordnung und liegen damit im Zuständigkeitsbereich der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim.

Otto Augustin hegt und pflegt einen dieser Gräben - sein sog. „Himmelstreppscher“ - bereits seit mehreren Jahren und schaut hier fast täglich nach dem Rechten.

„So viel ehrenamtliches Engagement ist bemerkenswert und verdient eine Anerkennung“,  lobt Bürgermeister Klaus Penzer die aufopfernde Arbeit. „Ein besonderer Mensch verdient ein besonderes Dankeschön“, mit diesen Worten überreichte VG-Chef Penzer eine eigens für Herrn Augustin kreierte Urkunde.

„Das Ganze ist eine Gemeinschaftsarbeit des Geschichtsvereines“, gibt sich Augustin bescheiden. „Ohne die vielen fleißigen Hände im Hintergrund wäre unser „Himmelstreppscher“ nie wieder auferstanden.“

Bei dem „Treppscher“ handelt es sich um einen, im Zuge der Flurbereinigung angelegten künstlichen Entwässerungsgraben, der im Laufe der Jahre zugeschüttet und vor etwa drei Jahren von Otto Augustin wieder entdeckt wurde. „Wir mussten den steilen Hang zuerst in Schwerstarbeit von Brombeeren und anderen Sträuchern befreien, um dann in Handarbeit den treppenartig angelegten Grabenverlauf frei zu schaufeln“, kommentiert Augustin die schwierige Wiederherstellung dieses Kulturgutes.

Seitdem säubert Augustin regelmäßig die Stufen, pflegt die Bäume und schneidet die Sträucher. „Nach getaner Arbeit entschädigt vor allem der herrliche Blick ins Tal und auf die vielen  Stufen, die man sich hinauf gekämpft hat“, weiß Augustin sein Steckenpferd zu schätzen.

„Das ist schweißtreibend“, bestätigt auch Bürgermeister  Penzer, nachdem er sich die zahlreichen Stufen herauf gearbeitet hat und sich eine kurze Verschnaufpause gönnt. „Aber  das ist mehr als nur ein Hobby, das ist eine Berufung“, resümiert der VG-Chef und ruft gleichzeitig zum Mitmachen auf: „Ich würde mich freuen, wenn dieses positive Beispiel Schule machen würde und wir bald  noch eine Vielzahl von Urkunden an engagierte Bürger und Bürgerinnen überreichen könnten.“

Ein Wunsch wird dem Geschichtsverein noch erfüllt: Die VG lässt den angeschlossenen Schlammfang innerhalb der nächsten vierzehn Tage räumen und die defekten Bohlen reparieren.

Einen Wermutstropfen gib es allerdings zum Schluss noch. Bürgermeister Penzer zeigt sich entsetzt darüber, dass die liebevoll gestalteten und vom Geschichtsverein aufgehängten Namensschilder „Himmelstreppscher“  in der letzten Woche offensichtlich im Zuge blinder Zerstörungswut vollständig demoliert wurden. Ebenso wurden Bohlen aus dem Schlammfang gerissen und sogar ein Feuer gelegt, das glücklicherweise keine größeren Schäden verursacht hat. Otto Augustin stehen die Tränen in den Augen, wenn er mit anschauen muss, wie seine, in hingebungsvoller  Kleinarbeit wiederhergestellte „Treppscher“, mit Füßen getreten und zerstört wird.

Datum: 26.08.2009
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VG und TV vereinbaren win-win-job-Projekt

VG und TV vereinbaren win-win-job-ProjektVG NIERSTEIN-OPPENHEIM - „Energieeinsparung ist für die Verbandsgemeinde Nierstein–Oppenheim ein zentrales Thema. Sie dient dem Klima- und Ressourcenschutz vor Ort und trägt dazu bei, die Energiekosten und damit auch die finanziellen Belastungen des Haushaltes zu minimieren“, zitiert VG-Bürgermeister Klaus Penzer aus der Präambel einer Energieeinsparvereinbarung, die er jetzt gemeinsam mit dem Vorsitzenden des TV Dienheim, Hartmut Bräumer, unterzeichnet hat. Insgesamt sechs Grundschulen, vier Turnhallen und ein Hallenbad nennt die VG ihr Eigen. „Dort wird von morgens bis abends gelernt, geturnt und geschwommen, somit auch geheizt, geduscht und beleuchtet“, bringt VG-Baudezernent Torsten Kram, der die Vereinbarung mit dem TV verhandelt hat, die Ursachen auf den Punkt.


win-win-job-Situation
Für „Ideengeber“ Hartmut Bräumer, Chef des „Energieteams“, ist es ein weiterer Erfolg seiner Projektarbeit in der Region. „Eine win-win-job-Situation, die allen Beteilig-ten Vorteile bringt“, so Bräumer. Ökonomisch, weil die Kommune Geld spart, ökologisch, weil Ressourcen geschont werden und sozial, weil Menschen als Energiehausmeister und Berater in Lohn und Brot kommen“, ergänzt der rührige Dienheimer. Schuldezernent Wilhelm Westphal erinnert dabei an die Anfänge der Kooperation zwischen VG und TV mit dem Ökocheck der Turnhalle am Gautor. „Dies war sozusagen unser Pilotprojekt dazu“, so der langjährige Beigeordnete. Während der von ihm verantwortete Fachbereich Bürgerdienste für Effizienz bei der Hallenbelegung sorgt, betreut das Baudezernat gemeinsam mit der Energiedienstleistungsgesellschaft den effizienten Einsatz der Technik. „Doch was hilft die modernste Technik, wenn in den Turnhallen der Mensch im Winter die Fenster nicht schließt oder über Nacht die Deckenstrahler in den Hallen nicht ausschaltet“, wirft Energiehausmeister Lukas Antonietti bedenkend in den Raum.


Einfaches Prinzip
Das Prinzip der neuen Vereinbarung ist einfach: Der TV stellt das Personal, die das Nutzerverhalten auf Energieeinsparung einerseits und die Effizienz der vorhandenen Energiesysteme andererseits, insbesondere bei der Heiz- und Beleuchtungstechnik, analysieren, dokumentieren und darauf aufbauend Lösungsvorschläge erarbeiten. Der TV erhält von der VG eine monatliche Abschlagszahlung, die sich aus 25 Prozent der Einsparungen des Vormonats im Vergleich zu dem mittleren Verbrauch des entsprechenden Monats der vergangenen drei Jahre und seinem prozentualen Anteil an den Einsparungen ergibt. Die Personalkosten der erforderlichen Mitarbeiter trägt der TV. Die VG zahlt dem TV eine monatliche Pauschale von 125 Euro, unabhängig von den erzielten Einsparungen. Auf Basis der „win-win-job-Situation“ werden die Einsparungen für die Heizkosten aus der Differenz des Verbrauchs des laufenden Jahres und dem Mittel des Verbrauchs der letzten drei Jahre sowie den Kosten der Heizenergie im laufenden Jahr errechnet. Gleiches gilt für Strom und Wasser. Die erzielten Einsparungen werden zwischen VG, TV und den jeweiligen Hauptgebäudenutzern aufgeteilt. Somit hat jeder einen Anzeiz zum Sparen. Am Ende, so sind sich alle einig, hat man ein weiteres Agenda 21 – Projekt geboren. Jetzt ist es nur noch an der Zeit, das Papier mit Leben zu erfüllen.

Datum:21.08.2009
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Diamantene Hochzeit von Hildegard und Erich Neder
Beim Tanz kennen gelernt

Foto (v.l.n.r. Eric Zöller, Martina Kehl-Mielke, Bürgermeister Klaus Penzer)
VG-Chef Klaus Penzer, Ortsbürgermeister Willi Horn,
das Jubelpaar mit Familie und der Vertreter des
Landrates, Manfred Heinisch

Der Leitende staatliche Beamte Manfred Heinisch überbrachte Hildegard und Erich Neder aus Undenheim in Vertretung von Landrat Claus Schick die Grüße des Landkreises und natürlich auch des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck. Beide stammen aus der Gemeinde, haben also schon ihre gesamte Kindheit miteinander verbracht. Näher kamen sie sich dann beim Tanz. 1949 heiratete das Jubelpaar dann. Aus der Ehe gingen ein Sohn, drei Enkel und fünf Urenkel hervor.

Nach Besuch der Volksschule mussten die jungen Menschen auch die Schrecken des Krieges kennen lernen. Sie half zunächst in der elterlichen Landwirtschaft, bevor sie im Reichsarbeitsdient und als Luftwaffenhelferin tätig war. Ihr Mann begann 1943 im Bautrupp der damaligen Reichsbahn seine Berufsausbildung. Auch er wurde in der Endphase des Krieges zum Reichsarbeitdienst kommandiert und geriet auch kurze Zeit in Gefangenschaft. Sein gesamtes Berufsleben verbrachte Neder danach bei der Bahn, vorwiegend in der Güterabfertigung. Im Nebenerwerb wurde noch eine kleine Landwirtschaft geführt. Im Beisein von Verbandsbürgermeister Klaus Penzer und Ortsbürgermeister Wilhelm Horn gratulierten zahlreiche Undenheimer Bürgerinnen und Bürger dem Jubelpaar, das sein gesamtes Leben der Gemeinde verbunden blieb.

Datum:21.08.2009
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Abfallbilanz des Landkreises Mainz-Bingen 2008
Konstante Entwicklung

Die Abfallbilanz des Jahres 2008 bestätigt den Trend der vergangenen Jahre im Landkreis Mainz-Bingen: Die Sammelmengen im Bereich Hausmüll und Restsperrmüll sind im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant, gleichzeitig weist die Abfallbilanz eine überdurchschnittlich hohe Verwertungsquote auf. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 31.678 Tonnen Abfälle beseitigt (2007: 32.135) und 90.435 Tonnen Wertstoffe gesammelt (Vorjahr 88.334).

Beim Hausrestmüll wurden 22.858 Tonnen eingesammelt, ein Minus von 119 Tonnen. Damit liegt die Hausrestmüllmenge 2008 mit 113,04 Kilo je Einwohner weit unter dem Landesdurchschnitt, der bei 130,7 Kilo je Einwohner liegt. Beim Restsperrmüll ergab sich eine Menge von 3.943 Tonnen (plus 232). Zurückgegangen ist die Menge beim hausmüllähnlichen Gewerbemüll, nämlich um 570 Tonnen auf 4.877.

Im Bereich der Wertstoffe war die angefallene Papiermenge (20.526 Tonnen, plus 18) nahezu konstant, ebenso die Glasmenge (7.464 Tonnen minus 23). Die Metallsammlung ist rückläufig mit einem Minus von 132 Tonnen (insgesamt 768 Tonnen). Verantwortlich sind die Sammlungen Dritter, die durch hohe Metallpreise im vergangenen Jahr zunehmend attraktiv wurden. Rund eine Millionen Korken wurden 2008 auf den Wertstoffhöfen abgegeben und dem Epilepsi-Zentrum Kork vom AWB zur Verfügung gestellt. In dieser sozialen Einrichtung wird der Wertstoff verarbeitet und weiterverwendet.

Immer mehr Grünschnitt wird auf den Wertstoffhöfen im Landkreis abgegeben. „Die Bürgerinnen und Bürger nutzen dieses attraktive Angebot, wie überhaupt die Wertstoffhöfe nach wie vor hervorragend angenommen werden“, stellt Thomas Helmus, Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebes des Landkreises fest. Um 2.542 Tonnen stieg die angelieferte Menge an Grünschnitt auf insgesamt 23.855 Tonnen.
Datum: 18.08.2009
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Ritter Kuniberts Schatz: Nachtwanderung mit Klaus Penzer in Selzen

Nachtwanderung mit Klaus Penzer in Selzen

„Gefunden, gefunden!“ Lucca Hachmann aus Mommenheim und Leon Hösch aus Undenheim haben ihn geborgen: den sagenhaften Schatz des Ritters Kunibert aus Selzen. Die Beute, eine Truhe randvoll mit Süßigkeiten, teilen Lucca und Leon dann natürlich mit den anderen Schatzsuchern.

38 Kinder aus der gesamten Verbandsgemeinde im Alter zwischen 6 und 12 Jahren, waren am Mittwoch, den 05. August, der Einladung des VG-Bürgermeisters Klaus Penzer gefolgt, und hatten sich zur gemeinsamen Nachtwanderung mit Schatzsuche auf dem alten Sportplatz  in Selzen versammelt.- Und sie alle hatten nur ein Ziel: „Den Schatz finden!“ Doch wo war der versteckt? Um das herauszufinden, musste zuerst das Rätsel des Ritters Kunibert, der den Schatz einst versteckt hatte, gelöst werden. –Kein Problem für die motivierten Schatzsucher. Die Lösung „Osterberg“ war in Windeseile gefunden.

Und dann ging es los. Etwa eine Stunde lang marschierten Schatzsucher, Eltern, Begleiter und natürlich auch der VG-Chef Klaus Penzer, durch die Selzer Gemarkung, das Ziel immer vor Augen. Natürlich wurde unterwegs spekuliert, wie der Schatz denn aussehen könnte. Und während Lukas von Gold- und Silbermünzen träumte, hoffte so mancher Erwachsener auf „Pause, Essen und Trinken“. Zumindest der letzte Wunsch konnte erfüllt werden: Auf dem Selzer Berg wartete die Freiwillige Feuerwehr Selzen bereits mit Grillwürstchen und Getränken am Lagerfeuer auf die Wanderer. Frisch gestärkt schwärmten die Kinder dann noch einmal aus und konntenNachtwanderung mit Klaus Penzer in Selzen ihn tatsächlich bergen: Ritter Kuniberts Schatz. Das musste gefeiert werden.

Erst gegen 22 Uhr machte man sich daran, den Rückweg zu bestreiten. Hier hatte sich das Team um Klaus Penzer noch eine Besonderheit ausgedacht: Die Kinder wurden, wenn sie wollten, mit Wachsfackeln ausgerüstet um den Weg zurück ins Tal zu leuchten.
„Das hat Spaß gemacht“, urteilten Paula und Emmelie, als sie etwa eine Stunde später wieder am alten Sportplatz in Selzen ankamen. Und auch Klaus Penzer resümierte am Ende zufrieden: „Das war eine gelungene Veranstaltung und ich freue mich, dass so viele Kinder mitgemacht haben.“

Organisiert wurde die Nachtwanderung für Klaus Penzer von Nina Klinkel (SPD Mommenheim), die mit Sabrina Wolf und Nicole Bernard (SPD Nierstein) die Gestaltung im Rahmen des VG-Ferienprogramms übernommen hatte. Patrik Neunecker, Stefan Seemann, Tobias Herzensberger, Alexander Frank, Sven Kissinger, Lars Krienke, Rene und Simon Hassinger und Daniel Jungbluth von der Freiwilligen Feuerwehr Selzen kümmerten sich um das Grillen und sorgten am Lagerfeuer für die nötige Sicherheit.

 

 

Datum: 13.08.2009
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„Schock fürs Leben“
Verbandsgemeinde installiert Frühdefibrillator im Verwaltungsgebäude

Foto (v.l.n.r. Eric Zöller, Martina Kehl-Mielke, Bürgermeister Klaus Penzer)
Foto (v.l.n.r. Eric Zöller, Martina Kehl-Mielke, Bürgermeister
Klaus Penzer)

Der „Schock fürs Leben“ ist nur im übertragenen Sinne das, was Mitarbeiter und Besucher des Verwaltungsgebäudes der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim erwartet. Seit Anfang der Woche können sich Bürgermeister Klaus Penzer und sein achtköpfiges Betriebshelfer-Team über die Anschaffung eines Frühdefibrillationsgerätes (AED) freuen. „Mit Hilfe des Gerätes kann ein lebensrettender Stromschlag im Falle eines auftretenden Kammerflimmerns bei Herzinfarkten verabreicht werden. Neben dem lebensrettenden Stromschlag unterstützt das Gerät den Helfer durch detaillierte Anweisungen während der gesamten Reanimation bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Der Einsatz des Gerätes ist nicht nur den betrieblichen Ersthelfern vorbehalten, die allesamt in Erste-Hilfe und Frühdefibrillation ausgebildet sind, sondern auch jedem Laien, der im Notfall als Ersthelfer zur Tat schreitet. Die Funktionen sind einfach und übersichtlich, man kann prinzipiell nichts falsch machen!“ Erklären Martina Kehl-Miehlke und Eric Zöller, die sich beide nicht nur im beruflichen Alltag als betriebliche Ersthelfer, sondern auch in ihrer Freizeit als Sanitäter beim Roten Kreuz bzw. bei der Feuerwehr engagieren. Ermöglicht wurde die Beschaffung durch Werbeeinnahmen ortsansässiger Betriebe die in Zusammenarbeit mit der Firma defiMED Lebensrettung durch Sponsoring GmbH auch für die Anbringung und laufende Unterhaltung des Gerätes sorgen. „Ich freue mich ganz besonders über die breite Unterstützung unserer Gewerbetreibenden, die sich immer wieder großzügig an werbefinanzierten Projekten der Verbandsgemeinde beteiligen.“

 

Weitergehende Imformation:

AED ist die Abkürzung für: Automatisierter Externer Defibrillator, eines medizinischen Gerätes zur Behandlung lebensbedrohlicher Herzrhythmusstörungen.

 

Aufbau und Funktion

Bei den so genannten automatisierten externen Defibrillatoren (AED) analysiert eine Software den Herzrhythmus und entscheidet danach, ob eine Defibrillation notwendig ist. Nur bei einem positiven Ergebnis wird die Funktion freigeschaltet und kann durch den Anwender ausgelöst werden. AEDs sind durch ihre Bau- und Funktionsweise besonders für Laienhelfer geeignet. Quelle: Wikipedia

 

Liste der Sponsoren:

Firma

Straße

Ort

Bernd Hauber GmbH

Staatsrat-Schwamb-Straße 58

55278 Undenheim

DRK Menü - Service

Sant Ambrogio-Ring

55276 Oppenheim

Elektro Schenk

Fischerweg 11

55276 Oppenheim

Fink & Partner Gbr

In den Weingärten 8

55276 Oppenheim

Fliesenleger Fachbetrieb

Am Stadtbad 9

55276 Oppenheim

Gasthaus zur Sonne

Merianstraße 5

55276 Oppenheim

Ingrids Mode für Mollige

Sant Ambrogio-Ring 31

55276 Oppenheim

Institut de Beaute Nathalie

Saarstraße 61

55276 Dienheim

Katharinen Apotheke

Auf der Morgenweide 53

55276 Oppenheim

Kleintierpraxis Dr. Thomas Lauxterman

Sant Ambrogio-Ring 13a

55276 Oppenheim

MC Donalds

Auf der Saar 13

55276 Oppenheim

Menschen und Mode Oppenheim-Altstadt

Mainzer Straße 6 u. 7

55276 Oppenheim

Oppenheimer Schuh- & Schlüsseldienst

Bahnhofstraße 1

55276 Oppenheim

Sant Ambrogio Apotheke

Sant Ambrogio-Ring 31

55276 Oppenheim

Serviceleistungen Rund ums Haus, Paul Jagusch

Josef-Völkerstraße 14a

55276 Oppenheim

Therapie Zentrum Oppenheim

Sant Ambrogio-Ring 21

55276 Oppenheim

Zentrum für Orthopädie, Sportmedizin & Unfallchirurgie

Rohrgasse 2

55276 Oppenheim

Datum: 03.08.2009
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Pressemitteilung:
Verbandsgemeinde lässt wieder Gräben räumen Start in die „grüne Saison“

Verbandsgemeinde lässt wieder Gräben räumen Start in die „grüne Saison“

Am 01.August beginnen wieder die Räumungsarbeiten an den Gräben, den sog. Gewässern 3. Ordnung. Zunächst in Friesenheim, danach in Dalheim, Undenheim und Dienheim. Darauf hat die Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim in einer Presseerklärung hingewiesen. Die Räumung von Gräben, bei denen zunächst Bäume und Sträucher geschnitten werden müssen, beginnt – entsprechend der gesetzlichen Vorgaben – ab 01.Oktober.

Beim Durchschnittsbürger dürften sie kaum Beachtung finden, die kleinen, oft unscheinbaren Gräben in der Gemarkung. Es handelt sich hierbei um sog. „Gewässer III. Ordnung“, deren Funktionsfähigkeit in der Unterhaltungslast der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim liegt. „Erst die sommerlichen Starkregenereignisse können selbst kleinste Gewässer zu reißenden Fluten werden lassen. Dann rücken die Gräben in das Blickfeld , insbesondere bei den Landwirten,“ erläutert VG-Chef Klaus Penzer die Bedeutung dieser Grabensysteme. Die Hauptaufgabe dieser Entwässerungsgräben besteht darin, die oft unwetterartig auftretenden Niederschlagsmengen schadlos abzuleiten. Geschieht dies unkontrolliert und kommt es an einzelnen Barrieren sogar zu einem Rückstau der Regenmengen, stehen ganz schnell zahlreiche Felder oder auch Keller unter Wasser.  „Und genau das, versuchen wir durch eine systematische Räumung und Pflege der einzelnen Grabenabschnitte zu verhindern“, ergänzt Dr. Henny Rose, Sachbearbeiterin für die Grabenunterhaltung bei der VG. Hier gilt es, die Balance herzustellen zwischen der eigentlichen Grabenfunktion und den ökologischen Ansprüchen an einen vielfältigen Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Ganz nach dem Motto: ‚So wenig wie möglich, so viel wie nötig. ’’

Um die unterschiedlichen Interessen gegeneinander abwägen zu können, hatte Bürgermeister Klaus Penzer sowohl die jeweiligen Ortsgemeinden als auch die Mitglieder des VG-Umweltausschusses sowie Vertreter/-innen der Bauernvereine im Frühjahr diesen Jahres zu einer dreitägigen Gewässerschau eingeladen. Ausgerüstet mit festem Schuhwerk und Regenschirmen konnten sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ein Bild vom Zustand der über 70 km langen Grabensysteme machen. Aber nicht nur die Gräben selbst, sondern auch die dazwischen geschalteten Regenrückhaltebecken und Schlammfänge wurden unter die Lupe genommen, weil auch diese in regelmäßigen Abständen frei geschnitten und ausgebaggert werden müssen.

Aus naturschutzrechtlichen Gründen dürfen bestimmte landespflegerische Arbeiten nur zu bestimmten Zeiten eines jeden Jahres durchgeführt werden. Startschuss für die Räumungsarbeiten ist der 1. August. „Eine Prioritätenliste, die in einem Grabenunterhaltungsplan festgeschrieben wird, bestimmt die Reihenfolge der durchzuführenden Arbeiten und legt den voraussichtlichen Kostenrahmen fest“, so beschreibt VG-Chef Klaus Penzer die Vorgehensweise. „Dieses Jahr starten wir am 01. August mit den Räumungsarbeiten in Friesenheim, gefolgt von Dalheim, Undenheim und Dienheim. Ab Oktober folgen dann die Gräben, Regenrückhaltebecken und Schlammfänge, bei denen zunächst zwingend Freischneide-,  Pflege- und Räumungsmaßnahmen durchgeführt werden müssen.“

Datum: 24.07.2009
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Vollsperrung der B 420 in Nierstein – DB Unterführung

Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms informiert, dass ab Mittwoch, 05. August 2009 bis voraussichtlich Samstag, 08. August 2009 eine Vollsperrung der B 420 in Nierstein im Bereich der Bahnunterführung eingerichtet wird.
Im Bereich der B 420 DB-Unterführung in Nierstein werden die Straßeneinläufe, der Straßenentwässerungskanal sowie die Beleuchtung der Unterführung erneuert. Aus Platzgründen sind die Arbeiten nur unter Vollsperrung zügig abzuwickeln.
Die Ausführung der Arbeiten erfolgt als Gemeinschaftsmaßnahme des LBM, des Abwasserwerkes Nierstein-Oppenheim (Kanal) sowie der EWR GmbH (Beleuchtung).
Die Umleitungsstrecke verläuft über die Wörrstädter Straße in Nierstein.
Die Baukosten betragen rd. 10.000,- Euro.
Da sich Behinderungen im Verkehrsablauf nicht ausschließen lassen, wird den Verkehrsteilnehmern und den betroffenen Anliegern bereits im Voraus für Ihr Verständnis gedankt.
Datum: 16.07.2009
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Überregionale Radwegebeschilderung gewartet

Überregionale Radwegebeschilderung gewartet
Foto: privat
Überregionale Radwegebeschilderung gewartet
Foto: privat

Gerade rechtzeitig für die Sommerferien wurden alle Radwegeschilder der überregionalen Routen gewartet, so die Umweltbeauftragte der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim Erla Helmus. So mussten für rund 1.600 € Materialkosten neue Pfosten gesetzt werden, Schilder ausgetauscht, erneuert und gerichtet werden. Nun können die Radfahrer wieder sorglos den Schildern der Velo-Route, des Amiche, des Valentinchen und des Selztalradweges im Bereich der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim lückenlos folgen.

 

Just als sich Bürgermeister Penzer (SPD) über den Wartungsstand der überregionalen Radwegebeschilderung überzeugen wollte, traf er am Oppenheimer Gymnasium auf Francois Huber nebst Dackeldame Mirabelle aus Straßburg: Monsieur Huber radelt mit seinen 70 Jahren seit dem 26. Juni mit Mirabelle und Gepäck von Straßburg über Metz, Koblenz und Oppenheim zurück nach Straßburg, natürlich ab Koblenz entlang der Velo-Route.

Datum: 13.07.2009
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Presseartikel zum Werksausschuss am 29.06.09

In seiner letzen Sitzung der Wahlperiode 2004-2009 hat der Werksausschuss der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim eine Reihe wichtiger Beschlüsse gefasst. Unter Vorsitz von Bürgermeister Klaus Penzer wurden Bauleistungen für die offene Kanalsanierung im Bereich der Ortsgemeinden Friesenheim und Hahnheim vergeben. Des Weiteren wurde die Beteiligung an einer Ausgleichsmaßnahme des Flügelbach-Kinsbach-Verbandes am Zornheimer Graben in Mommenheim sowie die Honorarabrechnung mit der KSR GmbH für das Jahr 2008 beschlossen.

Zu den vorgenannten Punkten erläuterte Werkleiter Herwig Lepherc, dass bei den turnusgemäßen Kamerabefahrungen ein Sanierungsbedarf in den öffentlichen Kanalanlagen der Ortsgemeinden Friesenheim und Hahnheim festgestellt wurde. Die Schäden können zum größten Teil durch eine Kanalinnensanierung behoben werden. Dazu ist in der Sitzung des Werksausschusses im März 2009 der erforderliche Auftrag vergeben worden. Diese Maßnahmen haben bereits begonnen. Allerdings, so Lepherc, könnten einige Schäden wie beispielsweise verschobene Stutzen nicht von innen saniert werden. Hier ist eine Erneuerung in offener Bauweise erforderlich. Die Maßnahme wurde öffentlich ausgeschrieben und unter den 5 Angeboten hat die Firma WÖBAU aus Wörrstadt das günstigste Angebot abgegeben.

Die Maßnahme des Flügelbach-Kinsbach-Verbandes am Zornheimer Graben in Mommenheim erfüllt die Auflage des Erlaubnisbescheides der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd zum Ausgleich der Wasserführung für die Erstellung des Baugebietes „Am heiligen Baum“ in Mommenheim. Hierbei wird ein Retentionsvolumen von 1200 m³ geschaffen, um Überschwemmungen des Zornheimer Grabens auf Grund der zusätzlichen Versiegelung durch das Baugebiet zu verhindern.

Hinsichtlich der Honorarabrechnungen mit der KSR GmbH wurde von Werkleiter Lepherc ein detaillierter Rückblick der letzten Jahre aufgezeigt und das gemeinsam erwirtschaftete Synergiepotential vorgestellt. Die Ausschussmitglieder zeigten sich erfreut über die erfolgreiche interkommunale Zusammenarbeit, die durch die KSR GmbH in der Region realisiert wurde und die daraus resultierenden wirtschaftlichen Vorteile.

Im Anschluss dankte Bürgermeister Klaus Penzer den Werksausschussmitgliedern für die erfolgreiche und konstruktive Zusammenarbeit in der vergangenen Kommunalwahlperiode und hob besonders den Sachverhalt hervor, dass einige langjährige Ausschussmitglieder dem Gremium zukünftig nicht mehr angehören werden und würdigte deren Leistungen für das Abwasserwerk der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim in besonderem Maße.

Datum: 07.07.2009
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Kram: VG lässt in Ferien den Hammer schwingen
Baudezernat koordiniert zahlreiche Wartungs- und Reparaturarbeiten

Kram: VG lässt in Ferien den Hammer schwingen

NIERSTEIN-OPPENHEIM - Ferienzeit ist Arbeitszeit - zumindest für die von der VG-Bauverwaltung beauftragten Handwerker. Schließlich stehen auch im Sommer 2009 wieder umfangreiche Wartungs- und Sanierungsarbeiten in einigen öffentlichen Liegenschaften an. "In erster Linie sind es Schulen und Hallenbad. Da einige Arbeiten mit Krach, Dreck und Behinderungen verbunden sind, nutzen wir die großen Ferien", erläutert VG-Baudezernent Torsten Kram das Programm. So läuft in den Ferien an der Grundschule Hahnheim die Errichtung des Erweiterungsgebäudes mit Mensa auf Hochtouren, auch wenn die umfangreiche Maßnahme noch einige Monate bis zur Fertigstellung in Anspruch nimmt. Die geplanten Gesamtkosten liegen bei rund 860.000 Euro. „Wenn der Bau steht, kommt am Ende auch noch eine Fotovoltaikanlage in Kooperation mit der EDG aufs Dach“, erinnert Kram an die Umsetzung des Solarvertrages zwischen VG und EDG. In der Selztalgemeinde startet zudem die energetische Sanierung der beiden Dächer auf den zwei bestehenden Schultrakten. Sie werden über das Konjunkturpaket mitfinanziert.

In der Mommenheimer Grundschule fallen die Maßnahmen etwas kleiner aus. Hier werden insbesondere in den Schülertoiletten Trennwände erneuert. Auch in der Grundschule Undenheim stehen Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten an den Dachrinnen und der Elektroverteilung an. Zwei größere Eingriffe finden in der Grundschule Nierstein statt. Hier wird wie geplant die Sanierung der Elektroanlagen nach der bereits erfolgten Erneuerung in den Teilabschnitten „Mensa“ und „Turnhalle“ fortgeführt. Mit der Fertigstellung rechnet VG-Bauamtsleiter Stefan Ebling frühestens Ende 2010. Außerhalb des Gebäudes ist der Schulhof Baustelle. Hier steht die Erneuerung der Hauptwasserleitung durch die Wasserversorgung auf dem Programm.

Als „Feriendauerbrenner“ bezeichnet der verantwortliche Beigeordnete das Hallenbad. „Hier benötigen wir wieder eine Auszeit für die jährlichen Wartungs- und Reparaturarbeiten", so Kram. Gecheckt und gearbeitet wird am Hubboden, den Lüftungsanlagen, der Heizungs- und Regelungstechnik sowie den Sicherheitseinrichtungen in Bad und Sauna. „Dafür müssen wieder 1,25 Millionen Liter Badewasser abgelassen und später wieder frisch eingefüllt werden“, rechnet der für Hochbau zuständige VG-Sachbearbeiter Jörn Kontroschowitz vor. Zu einem späteren Zeitpunkt steht das Hallenbad dann erneut auf dem VG-Bauzeitenplan. Dann nämlich wird nach Angaben von VG-Baudezernent Kram das Dach energetisch saniert. Und gleichzeitig auch eine Lösung für die geschützten Fledermäuse gefunden, die das Hallenbad zeitweise als „Gäste“ nutzen.

Datum: 06.07.2009
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Landesweite Ehrenamtstag 2009

Am Sonntag, den 04.10.2009 findet der "Landesweite Ehrenamtstag 2009" und die Live-Sendung "Ehrensache 2009 in der Landesschau Rheinland-Pfalz" im SWR Fernsehen auf der alten B9, zwischen Oppenheim und Dienheim und auf dem Gelände des Dienstleistungszentrums ländlicher Raum statt. Neben über 100 Ehrenamtsprojekten aus dem
ganzen Land Rheinland-Pfalz, werden Kulturgruppen aus dem Ehrenamt auf drei Bühnen auftreten und für gute Unterhaltung sorgen.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind  zu dieser einmaligen Veranstaltung  schon jetzt sehr herzlich eingeladen.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Penzer
Bürgermeister

Datum: 02.07.2009
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