Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim Aktuell (Archiv 01.01.2006 - 30.06.2006)
- Ausstellung im Foyer der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim
- Aktionstag der Kreisverwaltung am 1. Juli: „Heute schon an Morgen denken“
- Kram stellt VG-Baulückenkataster online
- Kram plant zentrales Ökokonto für VG
- Zehn Jahre Bachpaten am Hahnheimer Hof
- Kathrin Anklam-Trapp vor Ort
- Im Rahmen des Partnerschaftstreffens Dienheim - Sours wurde der neue Mannschaftstransportwagen der FF Dienheim offiziell in Dienst gestellt
- Bürgermeister Klaus Penzer, Wehrleiter Edwin Mader, Ortsbürgermeister Alfred Kalbfuß und der Beigeordnete Wilhard Leib übergaben anläßlich des Partnerschaftstreffens ein Tragkraftspritzenfahrzeug
- Tagespflegebörse der Kreisverwaltung Mainz-Bingen Potentielle Tagesmütter und –väter gesucht
- Landesprogramm „Schulsozialarbeit an Hauptschulen“ - Pressemitteilung Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Dienstag, 9. Mai 2006
- Ausstellung im Foyer der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim
- Energiedienstleistungsgesellschaft (EDG) Spatenstich für neues Betriebsgebäude in Nieder-Olm
- Die Kaiserlinde in Nierstein musste gefällt werden
- Pressemitteilung - 3. Unternehmerinnen-Messe im Landkreis Mainz-Bingen Ausstellerinnen können sich bis 30. Juni 2006 anmelden
- Ausstellung „Läufer kreativ“ in der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim
- 2. Hochwasserwelle 2006
- SOMMERFERIENANGEBOTE IN DER VERBANDSGEMEINDE NIERSTEIN-OPPENHEIM
- Italienischer Opernabend am 22.04.2006
- Die Selzer Feuerwehr braucht sich um ihre Zukunft keine Sorgen zu machen
- Mit Helau und viel guter Stimmung
- VG lässt Dächer prüfen - Prioritätenliste erstellt
- Konrektor Stefan Büchner an Matthäus-Merian-Hauptschule verabschiedet
- Rektorin der Grundschule Mommenheim in den Ruhestand verabschiedet
- Ausstellung der Künstlerin Jutta Plath im Foyer der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim
- Kram legt Baustatistik 2005 vor - Zahl der Anträge gestiegen
- Presseerklärung von Torsten Kram, Beigeordneter der Verbandsgemeinde Nierstein – Oppenheim zur offiziellen Inbetriebnahme der Windenergieanlage in Undenheim am 13.01.2006
- Pressemitteilung der WVR
Ausstellung im Foyer der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim
„ Wie im Kleinen, so im Großen“
Ausstellung des Künstlers Eckhard Meier-Wölfle
Nein, das ist kein moralischer Zeigefinger, was der Titel der Ausstellung im Foyer der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim zunächst vermuten lässt. Hier geht es lediglich um Malerei – um harmonische und ästhetische Malerei. Dabei stellt der Künstler Eckhard Meier-Wölfle seine kleinformatigen den großformatigen Arbeiten gegenüber. Für den Besucher ist das allemal spannend. Sofort werden Vergleiche gezogen. Die kleinformatigen Arbeiten erinnern an Landschaften unserer Region. Sie zeigen sich detailreicher als die Großformate und haben mitunter realen Ortsbezug. Je größer Meier-Wölfle nun das Format wählt, umso mehr wird die Landschaft zur Abstraktion. Farbe und Licht regen dabei zur Meditation an.
Eine Besonderheit stellen die Mondbilder dar. Für den Künstler Meier-Wölfle stehen diese Bilder für das Kosmische und Unerklärbare. Die Landschaften stehen für das Irdische. So verstecken sich in den kleinformatigen Arbeiten gelegentlich Landkartenteile als Collage. Aber wie der Künstler versichert, handelt es sich dabei weder um eine Schatzkarte noch um einen Code einer Geheimorganistion. Landkartenteile sind für Meier-Wölfle lediglich wie ein Stück unserer guten Mutter Erde. Sämtliche Bilder sind in Acryl-Mischtechnik entweder auf Malplatte oder auf Karton entstanden.

„ Wie im Kleinen, so im Großen“, von Künstlers Eckhard Meier-Wölfle
Eckhard Meier-Wölfle lebt und arbeitet in Nierstein, Rheinhessen. Nach seinem Studium der Kartographie in Berlin zog es ihn 1980 nach Rheinhessen. Eine weitere Ausbildung in einer privaten Kunstschule folgte. Eine erste Einzelausstellung in einer Galerie in Heidelberg fand 1984 statt. Viele weitere Ausstellungen in Galerien und Kunstvereinen in der ganzen Bundesrepublik sowie im Ausland folgten. Viele Arbeiten von Eckhard Meier-Wölfle befinden sich im Privatbesitz. Öffentlich, hier in der Umgebung, sind seine Arbeiten in der St. Viktorkirche (Altarbild), Guntersblum; Stiftung Kultur/Kreisverwaltung, Ingelheim; Rathaus Bodenheim und im Rathaus Nierstein zu bewundern.
Eckhard Meier-Wölfle ist Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler RLP (BBK), im Kunstverein Eisenturm Mainz und im Künstlerkreis Nierstein.
„Wir freuen uns, wieder einen überregional bekannten Künstler aus dem Bereich unserer Verbandsgemeinde für eine Ausstellung in unserem Hause gewonnen zu haben“, so VG-Chef Klaus Penzer. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, diese Ausstellung, die bis zum 10.08.06 im Foyer unseres Hauses während der allgemeinen Öffnungszeiten besichtigt werden kann, zu besuchen.
Aktionstag der Kreisverwaltung am 1. Juli: „Heute schon an Morgen denken“
Heute die Grundlagen für die Zukunft schaffen
Beim Aktionstag der Kreisverwaltung Mainz-Bingen am Samstag, 1. Juli 2006, dreht sich in der Ingelheimer Verwaltung von 10 bis 15 Uhr alles um die Nachhaltigkeit. Anlass ist der Umzug der Kreisverwaltung vor zehn Jahren von Mainz nach Ingelheim, der Aktionstag löst den bisherigen „Tag der offenen Tür“ ab.
„Heute schon an Morgen denken“, lautet das Motto. In diesem Sinne präsentieren Energiedienstleistungsgesellschaft (EDG) und Umwelt- und Energieberatungszentrum (UEBZ) Wissenswertes und Interessantes rund um ökologisches Bauen, Energieeinsparung und den verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen. „Wenn wir uns heute bewusst machen, dass wir in unserer Zeit die Grundlagen für das Leben in der Zukunft schaffen, werden vor allem auch nachfolgende Generationen davon profitieren. Aktiver Umweltschutz ist eine Investition für unsere Kinder und Enkel“, so Landrat Claus Schick. Die EDG stellt in einem Vortrag „Erneuerbare Energien im Einfamilienhaus“ vor und informiert über „Kraftwärmekopplung im Miniformat“. Außerdem wird die Arbeitsweise eines Blockheizkraftwerkes und ein Pelletsheizkessel demonstriert. Das UEBZ bietet eine Energie- und Bauberatung an, nicht nur für Häuslebauer und Renovierer.
Im Kreistagsaal zeichnen Landrat Claus Schick und der Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend, Michael Ebling, die ersten Absolventinnen des Kurses zur Qualifizierung von Tagesmüttern im Landkreis aus. Denn auch „die Verantwortung, die wir heute für unsere Kinder übernehmen ist ein großer Beitrag, der eine wichtige Basis für das Leben künftiger Generationen legt“, erklärt der Landrat. Gleich an Ort und Stelle informieren und beraten die Mitarbeiterinnen des Jugendamtes zu Vermittlungsverfahren, Qualifizierungskurs, aber auch zu Rechtsgrundlagen der Kindertagespflege sowie über die Tätigkeit als Tagespflegeperson. Die Fachberaterin für kommunale Kindertagesstätten präsentiert die Broschüre „Bildungsprofil“ und erläutert anhand von konkreten Projekten die Umsetzung der Bildungs- und Erziehungsempfehlungen und die Sprachförderung in Kindertagesstätten. Erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird der neue Flyer über das Lokale Bündnis für Familien im Landkreis.
Daneben zeigen Ärzte des Gesundheitsamtes und externe Experten, wie leicht man sich gesund ernähren kann und welch großen Gefallen man damit seinem Körper und Geist und damit natürlich sich selbst tut. Einfache Untersuchungen, wie Blutzucker-, Cholesterin oder Blutdruckmessung, Seh- und Hörtest oder die Bestimmung des Body-Maß-Index und des Körperfettanteils geben Hinweise, wie gesund man ist. Gedächtnistraining, Impfberatung, Fitnesstest und ein Workshop für Frauen zum Thema „Brustkrebsvorsorge“ sowie zum Thema „Antiaging“ runden das Angebot zur Gesundheitsvorsorge ab.
Natürlich ist auch an das leibliche Wohl gedacht: Der Koch-Club „Kaiser Karl“ aus Ingelheim bietet kulinarische und gesunde Köstlichkeiten, die im Innenhof live zubereitet werden. Auszubildende der Kreisverwaltung haben einen Getränkestand organisiert, der Erlös kommt einem guten Zweck zu Gute. Vor der Kreisverwaltung informiert die Rheinhessen-Information über das Radwegenetz und „Urlaub in Rheinhessen“. Das Duo „Jörg und Heinz“ spielt Rock und Pop den jeder kennt und auch an eine Kinderbetreuung ist gedacht, damit die Eltern sich in aller Ruhe an den Ständen und in den Vorträgen und Workshops informieren können.
Kram stellt VG-Baulückenkataster online
VG NIERSTEIN - OPPENHEIM - Baudezernent Torsten Kram (SPD) hat heute das VG-Baulückenkataster online geschaltet und vorgestellt. Das Baulückenkataster ist Bestandteil der Gesamtfortschreibung des Flächennutzungsplanes 2020 und ein wichtiger Baustein beim sparsamen Umgang mit Grund und Boden. "Unser Online-Sevice dient allen, die bei uns Interesse an einem Bauplatz oder Gewerbestandort haben", so der VG-Beigeordnete. Denn für die Verbandsgemeinde und ihre Ortsgemeinden ist das Baulückenkataster ein Instrument zur Reaktivierung und Mobilisierung vorhandenen Baulückenpotenzials.
600 Baulücken erfasst
Die Zahlen sprechen für sich. So sind im VG-Internetangebot derzeit über 6oo Bauflächen dargestellt, für die nach Einreichung eines Bauantrages Baurecht besteht. "Wir haben flächendeckend Baulücken in allen Baugebieten erfasst, die nach 1970 erschlossen sind. So können Bauwillige, aber auch Architekten und Investoren aktuell, schnell und umfassend Information abrufen und bei ihrer Entscheidung berücksichtigen", so Kram.
"Das Baulückenkataster ist aber auch dazu da, die Innenentwicklung in den Gemeinden zu fördern und das großflächige Ausweisen von Neubauflächen an den Ortsrändern einzuschränken", fügt er mit Verweis auf das neue Baugesetzbuch hinzu, das den sparsamen Umgang mit der Ressource Boden fordert.
Dabei betont Kram, dass bei einigen "privaten" Baulücken der Grundstückseigentümer nicht automatisch verkaufswillig ist. "Hier werden schon mal Flächen für die Enkel vorgehalten", ergänzt er und weißt zudem darauf hin, dass aus Datenschutzgründen eine namentliche Nennung der privaten Eigentümer seitens der VG nicht möglich ist. Hier müsse der Interessent den Eigentümer selbst außerhalb der Verwaltung erfragen. Anders bei den öffentlichen Bauflächen. Hier steht der Fachbereich Bauliche Infrastruktur der VG gerne als Dienstleister bereit.
Lagekarte und Flächendaten
Als "Baulücken" gelten alle Flächen, die in einem rechtskräftigen Bebauungsplan liegen und für die die Erschließung sichergestellt ist. Um alle Baulücken zu erfassen, wurden nicht nur Katasterkarten ausgewertet, sondern auch Erfassungen von Mitarbeitern der VG-Bau- und Liegenschaftsverwaltung vor Ort durchgeführt. "Diese Eigenleistung hat uns Kosten erspart", ergänzt der VG-Beigeordnete.
Die Kartendarstellungen des Baulückenkatasters enthalten als Anlage in Form einer pdf-Datei eine Lagebeschreibung, die Grundstücksgröße, die mögliche Bebauung, den Erschließungsgrad und die Eigentumsverhältnisse. Ein zugehöriger Lageplan zeigt den jeweiligen Grundstückszuschnitt auf.
Kram plant zentrales Ökokonto für VG
Bestandteil der FNP - Vorteil für Kommunen
VG Nierstein - Oppenheim - Planungsdezernent Torsten Kram (SPD) will den Ortsgemeinden und der Stadt Oppenheim ein zentrales Ökokonto vorschlagen. Mit Blick auf die anstehende Gesamtfortschreibung der Flächennutzungsplanung (FNP) 2020 soll das Ökokonto eine Maßnahme sein, die sich vorteilhaft auf den künftigen Umgang mit Grund und Boden innerhalb der VG auswirkt. Als aktuelles Beispiel nannte Kram das in seiner Zeit als Stadtbeigeordneter noch von ihm auf den Weg gebrachte Wald-Ökokonto in Oppenheim, das jetzt von seinem Amtsnachfolger Frieder Reichert (SPD) fortgeführt wird. "Das Ökokonto beschleunigt Bauvorhaben, spart damit Zeit und Geld und wirkt sich auf bei der Umweltvorsorge positiv aus", sind Kram und Reichert gemeinsam überzeugt. Im Frühjahr 2004 hatte Kram mit Hilfe des Forstamtes Alzey sowie der Umweltverwaltung von VG und Kreis das Verfahren beantragt, jetzt fand ein abschließendes Abstimmungsgespräch der Stadt mit allen Beteiligten statt. Dabei wurde die von Kram ebenfalls initiierte Baumallee am Langweg sogar zu 100 Prozent angerechnet wie auch Aufforstungsmaßnahmen am Segelflugplatz. Das Waldökokonto wird beim VG-Fachbereich Bauliche Infrastruktur sowie der Unteren Naturschutzbehörde geführt. Die Stadt will das Ergebnis in Kürze vorstellen.
Zehn Jahre Bachpaten am Hahnheimer Hof
Vor zehn Jahren haben Thomas Henschel und Andreas Reuter eine Bachpatenschaft für die Selz im Bereich des Hahnheimer Bruchs übernommen. Sie waren die ersten, denen ehrenamtlich die Verantwortung für das Gewässer übertragen wurde. Heute, nach einer Dekade, blicken der Selzverband und natürlich auch die Bachpaten auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit einem kleinen Fest zurück. Thomas Henschel und Andreas Reuter stellen ihre Arbeit vor, natürlich ist auch für Essen und Trinken ausreichend gesorgt. Gleichzeitig überreicht Landrat Claus Schick die Ernennungsurkunde an eine neue Bachpatin, Karin Kook.
Das Fest findet statt am
Sonntag, 11. Juni 2006, ab 14 Uhr,
am Hahnheimer Bruch, Hahnheim.
Das Gelände liegt direkt am Selztalradweg, westlich des Hahnheimer Hofes und ist von der L432 ausgeschildert.
Bachpatenschaft an der Selz übernehmen die Verantwortung für eine bestimmte Strecke des Gewässers und sorgen damit für eine positive Entwicklung des Baches. Im Rahmen der Bachpatenschaft wird die Selz von den Paten regelmäßig auf besondere Ereignisse und Veränderungen hin beobachtet. Sie arbeiten dabei eng mit dem Selzverband zusammen.
Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und zu berichten.
Kathrin Anklam-Trapp vor Ort
Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp informiert sich bei Bürgermeister Klaus Penzer über die aktuellen Entwicklungen in der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim. „Als direktgewählte Abgeordnete des Wahlkreises Nierstein – Oppenheim habe ich die Einladung von Klaus Penzer zu einem Arbeitsfrühstück gern angenommen“, so Kathrin Anklam-Trapp.
Zusammen mit dem Oppenheimer Stadtbürgermeister Marcus Held unterrichtete VG-Chef Penzer die Abgeordnete insbesondere über die Schulsituation in der Verbandsgemeinde, die B 9 – Umgehung, das Deichsanierungsprogramm und den Hochwasserschutz in Dienheim. Penzer, benannten hier klar alle möglichen Varianten, sowie die jeweiligen Vor- und Nachteile.
Stadtbürgermeister Held stand der Abgeordneten zur Hort- und Krippenentwicklungen in Oppenheim Rede und Antwort. Er berichtete über die geplanten, sowie über die bereits durch den Stadtrat beschlossenen Maßnahmen.
Bei allen Themen unterstrich Kathrin Anklam-Trapp die Bedeutung die Menschen vor Ort in die Entscheidungsprozesse durch regelmäßige Informationen einzubinden. „Das Einbinden der Menschen ist bei allen angesprochenen Themen dringend notwendig. Wir müssen den Menschen klar sagen was geht und was nicht, wer für was zuständig ist, ihnen reinen Wein einschänken“, so die Landtagsabgeordnete. Beim neuen Verkehrsminister des Landes, Hendrik Hering, will sie sich um einen Gesprächstermin zur B 9 bemühen. “Alle Verantwortlichen müssen aktiv in die Entwicklung eingebunden werden, hier eine Art Scharnier zu sein, darum will ich mich zum Wohle der Menschen bemühen“, so Kathrin Anklam-Trapp.
Im Rahmen des Partnerschaftstreffens Dienheim - Sours wurde der neue Mannschaftstransportwagen der FF Dienheim offiziell in Dienst gestellt
Im Rahmen des Partnerschaftstreffens Dienheim - Sours wurde der neue
Mannschaftstransportwagen der FF Dienheim offiziell in Dienst gestellt.
Bürgermeister Klaus Penzer und Wehrleiter Edwin Mader übergaben den Fahrzeugschlüssel an Wehrführer Harald Butscher. Zuvor hatte der Bürgermeister vor den deutschen und französischen Gästen betont, das Fahrzeug erfülle im Brandschutz, aber auch beim Hochwasserschutz wichtige Aufgaben. Edwin Mader wünschte der Dienheimer Wehr möglichst wenige Einsätze.
Bürgermeister Klaus Penzer nutzte die Gelegenheit, mit dem Bürgermeister
von Sours, Claude Joseph, über aktuelle kommunalpolitsche Themen zu
sprechen. Vor allem die Fragen der Organisation der Ganztagsschulen in
Frankreich interessierten den VG-Chef.

Bürgermeister Klaus Penzer, Wehrleiter Edwin Mader, Ortsbürgermeister Alfred Kalbfuß und der Beigeordnete Wilhard Leib übergaben anläßlich des Partnerschaftstreffens ein Tragkraftspritzenfahrzeug
Bürgermeister Klaus Penzer, Wehrleiter Edwin Mader, Ortsbürgermeister Alfred Kalbfuß und der Beigeordnete Wilhard Leib übergaben anläßlich des Partnerschaftstreffens ein Tragkraftspritzenfahrzeug, das in der VG
außer Dienst gestellt wurde. Die Freude war doppelt groß, denn die
Freunde aus der kleinen ungarischen Partnergemeinde Szomolya, die sich
fünf Tage in Dalheim aufhelten, waren vorab nicht informiert worden.


Tagespflegebörse der Kreisverwaltung Mainz-Bingen Potentielle Tagesmütter und –väter gesucht
Die Betreuung von Kindern durch eine Tagespflegeperson ist nicht nur eine Alternative zur Kindertageseinrichtung, sondern kann auch Lösung für Eltern sein, wenn die Öffnungszeiten der Kindertagesstätte nicht mit den Arbeitszeiten übereinstimmen oder das Kind nach der Schule betreut werden soll. Für ein flächendeckendes Angebot dieser Betreuungsform im Landkreis Mainz-Bingen sucht die Tagespflegebörse der Kreisverwaltung Mainz-Bingen noch Personen, die eine Betreuung im Bereich der Tagespflege anbieten möchten. "Inzwischen können wir den Bedarf im Kreisgebiet relativ gut abdecken", berichtet Dorothee Mitra-Görg, Fachberaterin für Kindertagespflege bei der Kreisverwaltung. Damit Angebot und Nachfrage optimal koordiniert werden können, ist dem Team um Dorothee Mitra-Görg daran gelegen, möglichst viele Tagesmütter und -väter in die Datenbank aufzunehmen. "Wir möchten daher potentielle Tagespflegepersonen ermutigen, sich an uns zu wenden. Das betrifft insbesondere Bewerber für die Region um Bingen. Aber auch über Anfragen aus weiteren Gemeinden freuen wir uns natürlich ebenfalls", wirbt die Fachberaterin. Informationen erteilt die Tagespflegebörse bei der Kreisverwaltung unter Telefon 06132/787 - 3307 oder per E-Mail: mitra-goerg.dorothee@mainz-bingen.de.
Mit Inkrafttreten des Tagesbetreuungsausbaugesetzes (TAG) Anfang 2005 werden bei den neuen Betreuungsverhältnissen bestimmte Voraussetzungen wie die Teilnahme an einem Qualifizierungskurs zur Kindertagespflege mit einem Umfang von 160 Stunden verlangt. Diese Kurse bietet das Jugendamt der Kreisverwaltung in Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule im Landkreis Mainz-Bingen an. Tagespflegepersonen die derzeit schon aktiv sind können vorerst ganz normal weiterarbeiten oder in ein neues Pflegeverhältnis eintreten. "Sie sollten jedoch darauf achten, dass sie einen Ihrer individuellen Zeitplanung entsprechenden Platz in einem der nächsten Qualifizierungskurse belegen", rät Mitra-Görg. Die nächsten beiden Kurse mit je 15 Teilnehmern starten am 22. Mai 2006 in Stadecken-Elsheimam beziehungsweise am 23. Mai 2006 in Ingelheim. Informationen erteilt die KVHS unter Telefon 06132/787 - 71 02.
Landesprogramm „Schulsozialarbeit an Hauptschulen“ - Pressemitteilung Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Dienstag, 9. Mai 2006
Irene Alt treibt Umsetzung im Landkreis Mainz-Bingen voran
Die Schulsozialarbeit im Landkreis Mainz-Bingen zu implementieren ist ein wichtiges Anliegen der zuständigen Kreisbeigeordneten Irene Alt. „Schulsozialarbeit ist eine zusätzliche pädagogische Ressource, die den schulischen Alltag und das schulische Leben bereichert“, erklärt Irene Alt. Um jungen Menschen zu helfen das Recht auf Förderung ihrer Entwicklung und auf Erziehung zu verwirklichen, seien gemäß Irene Alt Hilfestellungen beim Aufbau und der Stabilisierung von Eigenverantwortung, Selbständigkeit, sozialer Kompetenzen und demokratischer Strukturen notwendig. „Über die Schulsozialarbeit bietet die Jugendhilfe einen spezifischen Zugang zur Lebenswelt Schule und schafft damit neue Wege der Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe“, sagt die Zweite Kreisbeigeordnete. Der Auftakt, Schulsozialarbeit im Landkreis Mainz-Bingen zu implementieren, ist der Einsatz eines Schulsozialarbeiters für die Regionale Schule Gau-Algesheim und die Pestalozzischule Ingelheim sowie der eines Schulsozialarbeiters an der Matthias–Merian–Hauptschule in Oppenheim.
Die Planung für die beiden Schulsozialarbeiter sind in vollem Gange, die Gespräche sind geführt, die Kooperationsvereinbarungen stehen kurz vor dem Abschluss und mit der Bewilligung des Landes für die beiden Sozialarbeiterstellen kann nun in die Umsetzungsphase gegangen werden, damit die Arbeit zum Beginn des neuen Schuljahres aufgenommen werden kann. Derzeit werden Gespräche mit der VG Sprendlingen sowie der Stadt Bingen geführt, mit dem Ziel einen weiteren Schulsozialarbeiter an den dortigen Schulen zu Beginn des Jahres 2007 einzusetzen.
Bei der Umsetzung von Schulsozialarbeit im Landkreis Mainz-Bingen kann der Kreis am Landesprogramm „Schulsozialarbeit an Hauptschulen“ partizipieren. Der Landkreis als Träger der öffentlichen Jugendhilfe ist Anstellungsträger und hat die Mittel beim Land beantragt. Der Landkreis hat das Rahmenkonzept für die Schulsozialarbeit im Landkreis erstellt und steht kurz vor der Unterzeichnung der Kooperationsverträge zwischen Kreis, Verbandsgemeinden und Schulen. Darüber hinaus dokumentiert der Landkreis das Projekt Schulsozialarbeit und trägt die Dienst- und Fachaufsicht. Das Programm des Landes ist jeweils auf ein Jahr befristet, aber „Es ist erklärter Wille aller Beteiligten, das Projekt über das erste Jahr hinaus weiter laufen zu lassen“ erklärt Irene Alt und zitiert aus den Standards des Landes zur Schulsozialarbeit: „Das Projekt Schulsozialarbeit an Hauptschulen in Rheinland-Pfalz ist auf Dauer angelegt“.
- Büro Landrat - Georg-Rückert-Str. 11, 55218 Ingelheim, Pressestelle Tel.: 06132/787-1011, Fax: 06132/787-1098 E-Mail: krebber.ute@mainz-bingen.de, presse@mainz-bingen.de, Internet: www.mainz-bingen.de
Ausstellung im Foyer der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim
„ Landschaft Rheinhessen“
Ausstellung der Künstlerin Marianne Schmitz-Höhn
Landschaften unserer Region in Acryl-Mischtechnik und Material-Collagen erwarten den Besucher der Ausstellung der Künstlerin Marianne Schmitz-Höhn im Foyer der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim. Ihre rheinhessischen Impressionen wollen den Betrachter durch den Verzicht auf traditionelle Gestaltungsprinzipien zu imaginativen Bilderkundungen inspirieren. Die bekannte Natur findet sich in dreidimensionalen Farbräumen gespiegelt. Das Lokalkolorit der häufig in stimmungsvollen Rot-/Gelb-Tönen dargestellten Exponate wird durch eingearbeitete Fundstücke aus der Region verstärkt. Einer lichten Farbigkeit in der Darstellung korrespondiert eine Experimentierfreude im Umgang mit Material und im Pinselstrich, die trotz einer postmodernen Tendenz stets die Harmonie des Gesamteindrucks wahrt.

Eisheilige, von Frau Schmitz-Höhn
Marianne Schmitz-Höhn lebt und arbeitet in Mommenheim, Rheinhessen.
Ihre Ausbildung erfuhr Sie unter anderem in der Zeit von 1986 – 1999 im Unterricht bei Marianne Sidenstein in unterschiedlichsten Techniken, und besuchte die Internationalen Malerwochen Hollersbach in Österreich von 2001 – 2005.
Sie ist Mitglied im Kunstverein Eisenturm, Mainz, sowie im Essenheimer Kunstverein.
Die Werke von Marianne Schmitz-Höhn konnten schon bei vielen Einzel- und Gruppenausstellungen, wie z.B. 2001 und 2002 bei der Kunstmesse Salzburg, 2004 in der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz, Mainz und in der Inselgalerie Rettbergsaue, Wiesbaden, sowie beim Essenheimer Kunstverein und Kunstverein Eisenturm, Mainz, besichtigt werden.
„Wir sind sehr froh, eine Künstlerin wie Marianne Schmitz-Höhn für eine Ausstellung in unserem Hause gewonnen zu haben. Diese mit Sicherheit sehenswerte Ausstellung leitet den Betrachter dazu an, unsere Landschaft unter einem ganz neuen Blickwinkel zu erleben“ so VG-Chef Klaus Penzer, der alle Interessierten herzlich einlädt, die Ausstellung, die noch bis zum 15.06.06 während der allgemeinen Öffnungszeiten der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim besichtigt werden kann, zu besuchen.
Energiedienstleistungsgesellschaft (EDG) Spatenstich für neues Betriebsgebäude in Nieder-Olm
Es regnete zwar in Strömen, doch die gute Laune ließen sich Landrat Claus Schick, Verbandsbürgermeister Ralph Spiegler (Nieder-Olm) und Klaus Penzer (Nierstein-Oppenheim) als Gesellschafter der Energiedienstleistungsgesellschaft Rheinhessen-Nahe (EDG), Geschäftführer Christoph Zeis sowie Architekt Gerold Diehl und Günther Schink (Aruna GmbH – Rohbauarbeiten) beim Spatenstich für das neue Bürogebäude in Nieder-Olm nicht verderben. Quadratisch, praktisch, gut wird die rund 650 000 Euro teure Zentrale im Gewerbepark „Ingelheimer Straße“. Die EDG wird mit sämtlichen sieben Mitarbeitern im Dezember diesen Jahres die bisherigen Räumlichkeiten in Sörgenloch aufgeben und umziehen. „Die EDG hat eine rasante Entwicklung genommen und das innovative Konzept ist überaus erfolgreich“, so Landrat Claus Schick. Aus einem Ein-Mann-Unternehmen mit 500 000 Euro Umsatz 1998 wurden nun sieben Mitarbeitern und 5,5 Millionen Euro Umsatz. Das Unternehmen saniert und ersetzt überdimensionierte oder veraltete Heizzentralen durch moderne und effiziente Anlagen der rationellen und regenerativen Energieverwendung. Derzeit werden rund 80 größere Gebäude und Neubaugebiete (beispielsweise Weinberg II, Nieder-Olm) mit der Technik der Kraft-Wärmekopplung versorgt, dabei wird derzeit verstärkt auf Biomasse (Holzpellets) und Photovoltaik gesetzt. Durch die Anlagen der EDG kann der CO2-Ausstoß jährlich um 4500 Tonnen vermindert werden, dies entspricht umgerechnet rund 1,75 Millionen Liter eingespartem Heizöl. Das neue zweigeschossige Gebäude umfasst eine Bürofläche von 300 Quadratmeter, 100 Quadratmeter Lagerfläche und kann bei Bedarf erweitert werden. Konzipiert ist der Firmensitz selbstverständlich als Niedrigstenergiehaus mit regenerativer Energieversorgung durch Holzpellets und Photovoltaik.
Die Kaiserlinde in Nierstein musste gefällt werden
Die Kaiserlinde wurde 1888 zu Ehren des Kaiser Wilhelms II. von Gartenbaumeister und Bediensteter der kaiserlichen Kavallerie Herrn Anton Vowinkel anlässlich der Kaiserkrönung der Ortsgemeinde Nierstein gestiftet und gepflanzt. Linden waren für die Slawen und Germanen heilige Bäume, der Gottheit für Fruchtbarkeit und Liebe geweiht. Ebenso war die Gerichtslinde ein Mittelpunkt im örtlichen Rechtswesen. Warum? Linden „kommen 300 Jahre, stehen 300 Jahre und vergehen 300 Jahre“, werden durchschnittlich 800 Jahre alt. Lindenholz und der Bast der Rinde kann vielfältig genutzt werden, Blüten haben nicht nur heilende Wirkung. Vowinkel wollte eindeutig ein Zeichen für die Nachwelt setzen. Linden reagieren jedoch auf Luftschadstoffe und Veränderungen im Wurzelraum sehr empfindlich. Die Baumaßnahmen rund um den gesamten Bereich des Postplatzes bzw. Kaiserlindenplatzes vertrug sie nicht. Schon 2002 wies der nördliche Stämmling schlechte Vitalität auf, die Linde konnte sich nicht mehr erholen. Ein Pilz zerstörte unaufhaltsam das Stamminnere und große Teile der Wurzeln. Sie ist nicht mehr standsicher. Am Samstag, den 29. April wurde sie gefällt. Zurzeit wird untersucht, ob es sich um den besonders für Linden gefährlichen „Certicillium ahorni“ handelt. Nur wenn dieser Pilz nicht die Ursache des Holzschwundes war, kann eine Linde nachgepflanzt werden – zu Ehren Herrn Vowinkels. Herr Vowinkel ist 1859 in der Freilinggradstraße in Nierstein geboren und bei einem Unfall 1908 gestorben – er fiel tragischerweise von einem Baum. Er erreichte wie „seine Linde“ nicht das normale Lebensalter. Im Gegensatz zu ihm stirbt „seine Linde“ in ihrer frühen Jugend – Herr Vowinkel wurde 49 Jahre alt, die Linde 117.
Pressemitteilung - 3. Unternehmerinnen-Messe im Landkreis Mainz-Bingen Ausstellerinnen können sich bis 30. Juni 2006 anmelden
Die Unternehmerinnen-Messe im Landkreis Mainz-Bingen geht in die dritte Runde. Unter dem bewährten Motto „Mit Kreativität und Schwung in die Wirtschaft“ findet die 3. Unternehmerinnen-Messe am Sonntag, 24. September 2006 in der Kreisverwaltung in Ingelheim statt. Damit knüpfen die Initiatorinnen an den Erfolg der Veranstaltung der vergangenen beiden Jahre an. So zählte die Messe 2005 mit 60 Ausstellerinnen in angenehmer Messeatmosphäre über 1 000 interessierte Besucherinnen und Besucher. Auch die 3. Unternehmerinnen-Messe wird wieder von der Mainz-Binger Gleichstellungsbeauftragten Karin Diehl und der Wirtschaftsförderin des Landkreises Mainz-Bingen, Angela Schneider Braun, in Zusammenarbeit mit der Mainzer Firma Coaching compact und der Existenzgründungsberatung E.U.L.E e.V. in Mainz organisiert.
Die Erfahrung der bisherigen Ausstellungen zeigt, dass dieses Angebot für Unternehmerinnen aus der Region eine ideale Plattform bietet, um ihre Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren. Sie können neue Kontakte zu Verbraucherinnen und Verbrauchern knüpfen und alte Kundenkontakte auffrischen und pflegen. Darüber hinaus ermöglicht die Messe den Erfahrungsaustausch und die Vernetzung zwischen den Ausstellerinnen. „Die Messe soll gleichzeitig Frauen Mut machen, mehr noch als bisher den Sprung in die Selbständigkeit zu wagen“, erklärt Diehl. Denn nach wie vor gründen Frauen seltener als Männer ein Unternehmen. „Während Frauen 44 Prozent der Erwerbstätigen in Rheinland-Pfalz ausmachen, liegt ihr Anteil bei den Selbständigen lediglich bei 28 Prozent“, ergänzt Schneider-Braun.
Unternehmerinnen, die sich mit einem Stand auf der Unternehmerinnen-Messe präsentieren wollen, können sich ab sofort bei der Gleichstellungsstelle der Kreisverwaltung Mainz-Bingen anmelden. Telefon 06132 / 787-1040, E-Mail: glst@mainz-bingen.de. Dort gibt es außerdem nähere Informationen zur Messe. Die Standmiete beträgt 25 Euro pro Quadratmeter. In dem Preis sind Tische, Stühle, Stellwände und Stromanschluss enthalten.
Ausstellung „Läufer kreativ“ in der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim

Ein voller Erfolg war die Ausstellung „Läufer kreativ“, die am Sonntag, dem 2. April 2006 in den Räumlichkeiten der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim stattfand. Die Besucherinnen und Besucher erwarteten Blumengestecke, Quilts, Lampen, Schmuck, Steinmetz- und Mosaikarbeiten, Stickereien, Fotografien und Malereien.
Frau Uschi Geertsen demonstrierte vor Ort, wie ein Speckstein bearbeitet wird. Klaus Penzer, Bürgermeister der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim dankte der Organisatorin Ingrid Freudenthal in seiner Begrüßungsrede für ihr großes Engagement, durch welches es ihr nunmehr zum dritten Mal gelang, eine außergewöhnliche Ausstellung vielfältiger kreativer Arbeiten von Läuferinnen und Läufern aus dem Bereich der Verbandsgemeinde zu organisieren und zu präsentieren.
Seinen besonderen Dank sprach er darüber hinaus der Mitinitiatorin Frau Wolsky, sowie Frau Schulte und Herrn Wedell für die einzigartigen Blumenarrangements, sowie allen anderen teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern aus. In seiner Rede betonte Klaus Penzer, dass das vor sieben Jahren von der Verbandsgemeindeverwaltung bezogene Gebäude eine lebendige Einrichtung darstellen soll, die Künstlern, Kreativen und Ausdauernden zur Verfügung steht, da auch die Verbandsgemeindeverwaltung kreativ und ausdauernd sein muss, insbesondere bei der Erledigung der Verwaltungsaufgaben für die Ortsgemeinden, bei den eigenen Aufgaben, bei den über 80 Auftragsangelegenheiten, und insbesondere auch bei der schlechten Finanzsituation. Ein besonderer Dank galt auch Herrn Dr. Schaffstein für seine Vorträge. Mit dem Vortrag zur Osteopathie schaffte Herr Dr. Schaffstein einen aktuellen Bezug zur Veranstaltung, denn Osteopathie beruht auf drei Prinzipien: Der Mensch ist eine Einheit aus Körper, Geist und Seele und unser Körper verfügt über Selbstheilungskräfte, die es zu aktivieren gilt. Bezüglich des Vortrages über Gesundheitscoaching verwies Klaus Penzer u. a. auf den 1948 von der WHO eingerichteten und am 7. 4. 06 stattfindenden Weltgesundheitstag, bei dem es um übergreifende Fragen der Gesundheitsförderung und Prävention geht. In Deutschland steht der diesjährige Gesundheitstag unter dem Motto: „Menschen für Gesundheit – Die Gesundheitsberufe“ und beschäftigt sich mit den Herausforderungen des demografischen Wandels, höherer Lebenserwartung, chronischen Krankheiten und den Veränderungen der familiären Strukturen. Er dankte in diesem Zusammenhang den kreativen Läuferinnen und Läufern, die ihren eigenen Beitrag leisten, um körperlich und geistig gesund und fit zu bleiben und damit auch Vorbild für uns alle sind, die glauben, keine Zeit für Sport und/oder Kunst zu haben.



Auch Frau Ingrid Freudenthal dankte allen Mitwirkenden und betonte, dass eine solche Veranstaltung nicht nur durch eine Initiatorin, sondern insbesondere durch das Engagement der Aktiven erst ermöglicht wird. Andrea Wolsky dankte darüber hinaus auch den ortsansässigen Firmen, die die Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder unterstützt haben. Herr Bernd Momberg, von der ARQUE dankte den Aktiven für ihr Engagement und ihre Unterstützung. Auch in diesem Jahr wird der Erlös aus der Cafeteria und aus dem Verkauf verschiedener Ausstellungsstücke wieder den Organisationen KIKAM und ARQUE (Arbeitsgemeinschaft für querschnittsgelähmte Kinder, Jugendliche und Erwachsene Rhein-Main-Nahe e.V.) gespendet. Musikalisch eingeleitet wurde die Begrüßung durch einstimmende Saxophonsolos, gespielt von Herrn Thomas Ehlke.
Für Stimmung und gute Laune sorgten zudem die Damen der Tanzgruppe „scharika nushum –Leuchtende Sterne“ vom TV Dienheim unter Leitung von Frau Judith Janz mit ihren orientalischen Tänzen.
2. Hochwasserwelle 2006
In der Nacht vom 02. auf den 03. April hat nach dem 12. März die zweite Hochwasserwelle Nierstein und Oppenheim passiert. Allerdings lag der Pegelstand noch deutlich unter der kritischen Marke.
SOMMERFERIENANGEBOTE IN DER VERBANDSGEMEINDE NIERSTEIN-OPPENHEIM
Die Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim wird auch für die Sommerferien 2006 einen Ferienkalender herausgeben.
In Zusammenarbeit mit Vereinen, Firmen und Privatpersonen soll ein für alle Altersgruppen attraktives Ferienangebot zusammengestellt werden. Rechtzeitung vor den Sommerferien wird der Ferienkalender 2006 an allen Grundschulen in der Verbandsgemeinde verteilt und in allen Ortsgemeinden und in der Stadt Oppenheim ausgelegt.
„Durch die Kooperation mit Vereinen, Kirchen, Privatpersonen und Institutionen tragen wir auch in diesem Jahr wieder eine große Anzahl attraktiver Programmpunkte zusammen.“ Bürgermeister Klaus Penzer ist überzeugt, dass damit den Kindern in der Verbandsgemeinde abwechslungsreiche Ferien und willkommene Anregung zur aktiven und kreativen Freizeitgestaltung angeboten werden können.
Beigeordneter Wilhelm Westphal ruft deshalb alle Kooperationspartner auf, ihre Angebote mitzuteilen, die dann mit in den Ferienkalender 2006 aufgenommen werden. Als vorläufiger Redaktionsschluss für alle Programmpunkte ist der 31. März 2006 vorgesehen. Auskunft erteilt Sachbearbeiterin, Ulrike Schindel, unter Tel. 06133/4901-304.
Schwerpunkt seitens der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim wird eine Kinderferienbetreuung sein. In der Zeit vom 17.07. bis 04.08.2005 können 30 Kinder täglich zwischen 8.00 Uhr und 14.00 Uhr in Oppenheim, betreut werden. Ein ansprechendes Programm mit kleineren Ausflügen in und um Oppenheim sowie zahlreichen Sport-, Spiel- und Kreativangebote wird den Kindern angeboten. Bürgermeister Klaus Penzer: „Vor allem berufstätige Eltern, die auch in den Sommerferien auf Betreuung angewiesen sind, wollen wir damit ansprechen.“
Der Elternbeitrag beträgt pro Kind und Woche 40,00 EUR. Ermäßigungen sind möglich. Informationen und Anmeldeformulare sind bei Frau Schindel, Verwaltungsgebäude, Zimmer 107, 1. Stock, erhältlich.
Italienischer Opernabend am 22.04.2006
Zu einem italienischen Opernabend laden Adriana Abbel, Bettina Keller, Annerose Sattler und Gertraud Jäger in den Ratssaal der Verbandsgemeindeverwaltung ein.
Der Opernabend findet am Samstag, 22.April 2006, 17 Uhr, statt. Der Eintritt ist frei.
Die Selzer Feuerwehr braucht sich um ihre Zukunft keine Sorgen zu machen
Die Selzer Feuerwehr braucht sich um ihre Zukunft keine Sorgen zu machen, auch wenn im Mittelpunkt des Kameradschaftsabends die Verabschiedung von Werner Binzel stand. Bürgermeister Klaus Penzer (SPD) und Wehrführer Patrik Neunecker dankten Werner Binzel für seinen jahrzehntelangen Einsatz für die Allgemeinheit. Neu in die Wehr aufgenommen wurden Jens Sawitzki, Stefan Seemann, Frank Knußmann, Roman Krost und Lars Krienke. Bis auf Jens Sawitzki kommen die Neuen aus der Jugendfeuerwehr. Bürgermeister Klaus Penzer beförderte Stefan Seemann und Desiree Fichtelberger zum Feuerwehrmann, Marcel Becker und Matthias Zimmermann zum Oberfeuerwehrmann und Andre Brehm zum Hauptfeuerwehrmann.
Wehrführer Patrik Neunecker gab bekannt, dass Ende März das neue Fahrzeug, ausgeliefert werde. Die Schlagkraft der Selzer Wehr werde dadurch erheblich verbessert.
Ortsbürgermeisterin Anita Wiedemann (SPD) erinnerte an die Gründung des Fördervereins. Der Verein habe 2005 zum ersten Mal die Organisation des Martinsumzuges übernommen. Auch die Ortsbürgermeisterin dankte Werner Binzel für seinen ehrenamtlichen Einsatz mit einem Gutschein. Der stellvertretende Wehrleiter, Hans-Jürgen Heilmann, überbrachte die Grüße der Wehrleitung. Für die Nachwuchsarbeit der Wehren seien die Jugendfeuerwehren besonders wichtig, sagte Heilmann.
Mit Helau und viel guter Stimmung
stürmten die Mitarbeiterinnen der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim um 11:11 Uhr die Büros ihrer männlichen Kollegen und kappten nach alter Tradition sämtliche Krawatten. Auch Bürgermeister Klaus Penzer konnte den närrischen Weibern nicht entkommen und musste schließlich seinen Schlips opfern. Nach getaner Arbeit stärkten sich die Weiber mit einer vom Chef gespendeten Eintopf-Suppe.
VG lässt Dächer prüfen - Prioritätenliste erstellt
NIERSTEIN-OPPENHEIM - Wie VG-Baudezernent Torsten Kram (SPD) mitteilt, hat die Bauverwaltung der Verbandsgemeinde bereits im Januar einen Statiker beauftragt, die Dächer der VG-eigenen Liegenschaften zu überprüfen. "Wir haben eine Prioritätenliste aller Objekte erstellt und beginnen, sie nach und nach abzuarbeiten", so Kram. Als Kriterien nannte der VG-Beigeordnete vor allem Alter, Konstruktion und Nutzung der Gebäude. Eines der ersten Objekte, das zur Überprüfung ansteht, ist das Hallenbad. Hier wurde eigens ein Mainzer Büro beauftragt, das schon bei den Sanierungmaßnahmen zwischen 1996 und 2002 tätig war und die Gebäudekonstruktion kennt. Nach Angaben der Bauverwaltung stehen insgesamt 22 Objekte mit 57 Gebäudeteile auf der Prioritätenliste. Darunter neben Hallenbad auch sechs Grundschulen sowie die Hauptschule, elf Feuerwehrhäuser, fünf Sporthallen, das Weinbaumuseum und das VG-Verwaltungsgebäude. In einem Schreiben an die Ortsgemeinden hatte Kram die VG-angehörenden Kommunen aufgefordert, sich der Überprüfung anzuschließen. "Es geht hier nicht um Panikmache oder Aktionismus, sondern um das Bestreben, den Menschen eine größtmögliche Sicherheit zu geben, auch wenn Sie nie hundertprozentig sein kann", macht Kram deutlich. In welchem Rhythmus die Überprüfungen künftig stattfinden, stehe noch nicht fest. "Hier wird entscheidend sein, ob der Gesetzgeber Vorschriften erlässt oder wir als Kommune uns einer Selbstverpflichtung unterziehen", so der Baudezernent abschließend.
Konrektor Stefan Büchner an Matthäus-Merian-Hauptschule verabschiedet
Bürgermeister Klaus Penzer und Rektorin Kornelia Roth verabschieden Konrektor Stefan Büchner. Er unterrichtete an der Matthäus-Merian-Hauptschule Deutsch, Biologie und Erdkunde. Auch in der Kanu-AG war Stefan Büchner engagiert. Die Umsetzung der Ganztagsschule sowie die Einrichtung der Leseecke waren große Themen, die Stefan Büchner in seiner Zeit als Konrektor an der Hauptschule abzuarbeiten hatte.
Rektorin der Grundschule Mommenheim in den Ruhestand verabschiedet
27 Jahre war Klaudia Hackler als Rektorin an der Grundschule Mommenheim engagiert. Nun wurde sie in einem feierlichen Akt in den Ruhestand verabschiedet. Eine Reihe von Herausforderungen hatte Klaudia Hackler als Schulleiterin zu bewältigen. So wurde beispielsweise das 1960/61 erbaute Schulgebäude im Jahre 1994 abgerissen und alle Schüler nach dem letzten Schultag am 01.07.1994 an die Grundschule Nierstein verlegt. Nach eineinhalbjähriger Bauzeit mit einem Kostenvolumen von 4,2 Mio. DM wurde das neue Schulgebäude am 08.01.1996 bezogen. Im Jahr 1996 war auch der Startschuss der Betreuenden Grundschule in Mommenheim, die den Eltern eine verlässliche Betreuung der Kinder bis 14 Uhr garantierte. Eine Vorreiterrolle spielte die Grundschule Mommenheim als Ganztagsschule. Am 24.08.2004 fiel der Startschuss an der Grundschule Mommenheim für die erste Ganztagsschule in der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim.
Für die Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim dankt Bürgermeister Klaus Penzer für die kooperative Zusammenarbeit.
Der 1. Beigeordnete und Schuldezernent der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim, Wilhelm Westphal, würdigt das Engagement der scheidenden Schulleiterin.
Das Lehrerkollegium sagt Dankeschön für die jahrelange partnerschaftliche Zusammenarbeit.
Die scheidende Schulleiterin Klaudia Hackler dankt der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim, dem Schulelternbeirat, dem Förderverein, dem Lehrerkollegium und allen, von denen sie in ihrer Tätigkeit unterstützt wurde.
Die Schüler der Grundschule verabschiedeten sich von "ihrer" Schulleitung.
Ausstellung der Künstlerin Jutta Plath im Foyer der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim
Noch bis zum 7. Mai 06 stellt die Künstlerin Jutta Plath einen Querschnitt ihrer künstlerischen Arbeiten im Foyer der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim aus.
Jutta Plath , wohnhaft in Oppenheim, wurde als Tochter eines bekannten Architekten 1953 in Wendelstein bei Nürnberg geboren, folgte in den 70er Jahren zunächst ihrem Interesse für Technik und absolvierte das Studium für Maschinenbau ohne ihre eigentliche Liebe zur Kunst dabei zu vergessen und es entstanden bereits in dieser Zeit ihre ersten Ölgemälde.
Zur Kunst ist Jutta Plath gekommen, als sie in den 90er Jahren mit ihrer Familie nach Jacksonville, Florida übersiedelte. Das neue Umfeld inspirierte sie, sich intensiv mit der Thematik Kunst auseinander zu setzen. Hier wurde die große Begeisterung für die Acrylmalerei geweckt, deren Techniken sie an einer Kunstschule in den USA zu vertiefen begann.
In dieser Zeit entdeckte sie auch ihre zweite große Passion - den Umgang mit Stoff. Bei zahlreichen Workshops renommierter Patchworker in den USA erlernte sie die verschiedensten Techniken und bald darauf entstanden ihre ersten eigenen Designs, die selbst von erfahrenen und langjährigen Patchworkern bewundert und als einzigartige Kunst bezeichnet werden.
Heute ist Jutta Plath eine anerkannte Künstlerin, die sich durch viele Ausstellungen in den USA, Spanien, aber auch in unserem Land, insbesondere in Mainz, Wiesbaden, Hanau und Frankfurt einen Namen gemacht hat.
Jutta Plath liebt ganz besonders die feinen Details der Natur, die sich in ihren vielseitigen floralen Bildern spiegeln, aber auch zahlreiche Landschaftsbilder, Tierbilder, Porträts und auch die Vorliebe von Akten dokumentieren die große Bandbreite ihres Schaffens.
Alle anderen Motive (auch Auftragsarbeiten) malt sie mit viel Liebe zum Detail. Ihre Bilder „leben“ – sie sind Ausdruck ihres künstlerischen Könnens gepaart mit dem Gefühl für Farbe und Form. Bei ihren Acrylbildern dominiert die kräftige, lebensfrohe Farbgebung. So entstehen ihre unverwechselbaren Bilder, die den Betrachter immer wieder faszinieren.
Wichtig erscheint es ihr besonders heute in der schnelllebigen Zeit, ein harmonisches Farbgebilde darzustellen, das die Realität wiedergibt und Lebensfreude ausstrahlt.
„Wir freuen uns, wieder eine überregional bekannte Künstlerin für eine Ausstellung in unserem Hause gewonnen zu haben“, so VG-Chef Klaus Penzer. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, diese Ausstellung der farbdynamischen Acrylbilder zum Anfassen im Foyer unseres Hauses während der allgemeinen Öffnungszeiten zu besuchen.
Kram legt Baustatistik 2005 vor - Zahl der Anträge gestiegen
VG-Baudezernent Torsten Kram (SPD) hat die Baustatistik 2005 vorgelegt. Wie aus den Zahlen hervorgeht, ist die Zahl der eingereichten Bauanträge in 2005 gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen. Waren es in 2004 VG-weit insgesamt 265 Anträge, stieg die Zahl im vergangenen Jahr um + 54 auf 309 an. Im Jahr 2003 hatte es sogar noch 350 Anträge gegeben. Die meisten Bauanträge verzeichneten wie schon in 2004 die Ortsgemeinden Nierstein (87), Oppenheim (85) und Dienheim (26). Im "Mittelfeld" liegen Mommenheim (21), Undenheim (21), Selzen (17), Dexheim (17). Geringe Bautätigkeiten wiesen Friesenheim (12), Dalheim (12) und Hahnheim (8) auf. Die geringste Bautätigkeit in der VG weist 2005 die Ortsgemeinden Köngernheim mit drei Bauanträgen auf. Alle drei Anträge betrafen Umbauten. Als einzige Kommune in der VG kam es in Köngernheim zu keinem Neubauprojekt im vergangenen Jahr. Dies deckt sich mit den Zahlen aus 2004. Auch damals lagen aus Köngernheim (3), Friesenheim (4) und Hahnheim (8) vergleichsweise wenig Anträge in den Büros der Bauverwaltung vor.
Während in Nierstein vor allem Neubauten (57) gegenüber Umbaumaßnahmen (30) dominierten, war das Verhältnis in Oppenheim umgekehrt (28 Neubauten, 57 Umbauten). An dritter Stelle bei den Neubauten lag Dienheim (26), bei den Umbauten Mommenheim mit 17 Anträgen. Auch in 2003 hatten Mommenheim mit 25 Anträgen nach Nierstein mit 44 und Oppenheim mit 46 Anträgen gelegen. Bei den Neubauten lag 2004 nach Nierstein (82) und Oppenheim (77) seinerzeit noch Undenheim mit 48 Anträgen an dritter Stelle. Bis 2005 war die Zahl der Undenheimer Bauanträge dann auf 21 zurückgegangen. Als "auffallend" bezeichnete der Baudezernent die gestiegene Zahl der Anträge gegen Ende des Jahres 2005. "Nach dem die Bundesregierung ankündigte, die Eigenheimzulage abzuschaffen, setzt so mancher Bauwillige noch zum Endspurt an", weiß Kram zu berichten.
Presseerklärung von Torsten Kram, Beigeordneter der Verbandsgemeinde Nierstein – Oppenheim zur offiziellen Inbetriebnahme der Windenergieanlage in Undenheim am 13.01.2006
VG-Planungsdezernent Torsten Kram (SPD) zeigt sich sehr zufrieden nach der Inbe-triebnahme der beiden Windkraftanlagen westlich von Undenheim. Kram (vorne im Bild) weihte gemeinsam mit Ortsbürgermeister Willi Horn, Ortsbeigeordneter Christa Möller und der Planungsleiterin der Firma AboWind, Urte Steinhäuser (hinten im Bild), die 118,5 Meter hohen Anlagen ein. Dabei machte VG-Beigeordneter Torsten Kram deutlich: „Wer den nationalen Ausstieg aus der Atomenergie will, muss regional Alternativen schaffen. Die Windenergie ist dazu ein wichtiger Baustein!“
Welche Leistungen die beiden Windräder bringen, zeige der prognostizierte Stromertrag. Mit 6 Millionen kWh/Jahr könne nach Angaben der Betreiberfirma AboWind der Bedarf von rund 2.000 Drei-Personen-Haushalten, also insgesamt 6.000 Bürgerinnen und Bürgern abgedeckt werden. „Damit wären die beiden Windräder in der Lage, den Strombedarf der Einwohner von Undenheim, Köngernheim, Friesenheim und Hahn-heim zu decken“, rechnet Kram vor.
Kram will auch in der Verbandsgemeinde das Thema dezentrale Stromproduktion aus regenerativen Energien weiter voranbringen. „Den beiden Windrädern in Unden-heim folgen noch drei in Selzen. Ortsgemeinderat und VG-Rat haben bereits grünes Licht erteilt. Daneben entstehen auf privaten und öffentlichen Gebäuden sichtbar immer mehr Fotovoltaikanlagen. Auch auf dem VG-Verwaltungsgebäude“, zeigt sich der Beigeordnete zuversichtlich. Für Kram ist die Windenergie neben der Wasserkraft, Sonnenenergie, Biomasse und Erdwärme eine zukunftsfähige Energieform, die heimische Rohstoffe nutzt und keine CO2-Immissionen verursacht.
Nach Angaben des Verbandes der Elektrizitätswirtschaft wurden in 2005 bundesweit bereits 11 Prozent des Stroms aus regenerativen Energien gewonnen, mehr als die Hälfte davon aus Windkraft. „Dieser Weltmeistertitel bringt Umsätze, Arbeitsplätze und ein sauberes Klima“, wirbt Kram für den weiteren Ausbau regenerativer Energien vor Ort.
Pressemitteilung der WVR
Liebe Kunden,
der Aufsichtsrat der Wasserversorgung Rheinhessen GmbH hat in der letzten Sitzung des Jahres 2005 auf Vorschlag der Geschäftsführung beschlossen, den Arbeitspreis für Trinkwasser im Jahre 2006 in Höhe von 1,44 € unverändert zu lassen. Der Wasserpreis der WVR wurde somit seit 01.01.1998 nicht mehr erhöht, sondern in diesen neun Jahren um insgesamt 9,15% gesenkt...
Quelle: www.wvr.de
