Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim Aktuell (Archiv 01.07.2006 - 31.12.2006)
- Pressemitteilung: Änderung der Zuständigkeit im Schornsteinfegerwesen in Oppenheim und Friesenheim; hier: Amtliche Bekanntmachung
- Pressemitteilung: Positive Neuigkeiten rund um die B 9-Neubaumaßnahme Guntersblum-Oppenheim - Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim lud zum Behördentermin
- Pressemitteilung: Umwelt- und Energiedienstleistungszentrum des Landkreises Umweltschutzpreis 2007: Einsendeschluss am 30. April 2007
- Pressemitteilung: Kreisvolkshochschule - Neues Programm bereits jetzt im Internet
- Ausstellung der Künstlerin Claudia Kramny im Foyer der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim
- Pressemitteilung: Klimaextreme fordern Stechmückenbekämpfer
- Pressemitteilung: Etat 2007: Entlastung bei Aufwendungen für Kosten der Unterkunft bei Hartz IV. Landrat Claus Schick dankt Ministerpräsident Kurt Beck
- Kinderferienbetreuung Sommer 2007
- Pressemitteilung: Grundschule erhält Sonnenschutz
- Pressemitteilung: Räum- und Streupflicht von Fußwegen und Fahrbahnen
- Kram: "Erst die Mensa, dann die Turnhalle"
- Pressemitteilung: Energiedienstleistungsgesellschaft Kyoto-Protokoll übererfüllt
- „Das verwunschene Land“ - Ausstellung des Künstlers Harald Dittenberger im Foyer der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim
- VG befürwortet Querspange
- Kram legt Ausschuss Dachuntersuchung vor
- Pressemitteilung: Kulturpreis 2007 für den Bereich „Musik“ ausgeschrieben Bewerbungen bis 28. Februar 2007 möglich
- Am Sonntag fand der 1. Mommenheimer Künstlertag im neu errichteten Multfunktionsraum an der Grundschule Mommenheim statt
- Untermühle in Köngernheim bester Landgasthof 2006 in Rheinland-Pfalz
- Abfallwirtschaftsbetrieb: Winteröffnungszeiten der Wertstoffhöfe
- Immer wieder ein interessantes und abwechslungsreiches Ereignis – der Katharinenmarkt in Oppenheim.
- Planer haben Flügelsbach nicht vergessen
- Pressemitteilung: Landwirtschaft und Weinbau. Antragsverfahren für umweltschonende Landwirtschaft ab 1. Januar 2007 eröffnet
- Arbeitslose im Landkreis Mainz-Bingen: Quote verbessert sich im September auf 5,6 Prozent – Pressemitteilung Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Montag, 2. Oktober 2006
- Presseerklärung: Jugendamt erstattet Elternbeiträge für Kann-Kinder. Anträge sind bis Ende Oktober 2006 zu stellen
- „“Lust auf Meer“ - Veranstaltung am Katharinenmarkt-Sonntag den 22.10.06 in der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim“
- Presseerklärung
- Wahl zur Rheinhessischen Weinkönigin
- Spendenübergabe der VOG an die Feuerwehr zur Beschaffung einer Wärmebildkamera
- Ausstellung im Foyer der Verbandsgemeindverwaltung Nierstein-Oppenheim
- Die Stieleiche, die genaue lateinische Bezeichnung lautet „Quercus robur“, am Marktplatz in Nierstein
- Öffentliche Anhörung zur Querspange K 41
- Bau eines Vogelhäuschens
- Mainz-Bingen landesweit Vorreiter beim Krippenausbau. Im September öffnen im Kreis zehn Gruppen für unter Dreijährige ihre Türen - Pressemitteilung Kreisverwaltung Mainz-Bingen - Dienstag, 29. August 2006
- „Viva Familia“ - Lokales Bündnis für Familien im Landkreis Mainz-Bingen: Neue Projektgruppe „PAUSE“ sucht Mitstreiter – Pressemitteilung Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Montag, 28. August 2006
- Ausstellung im Foyer der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim
- Ferienbetreuung in der Verbandsgemeinde-Oppenheim
- Landesprogramm „Schulsozialarbeit an Hauptschulen“: Zwei Projekte starten im Landkreis Mainz-Bingen
- Kram: VG macht Ganztagsschulbetrieb möglich. Ferienzeit ist Hochbetrieb / Schulen und Bäder instandhalten
- Abfallbilanz 2005 für den Landkreis Mainz-Bingen: Leichter Rückgang bei Haus- und Restsperrmüllmengen
- Schulentwicklungsplan ins Internet gestellt
- Die VG-Verwaltung hat jetzt den Antrag an das Ministerium für Bildung, Jugend und Frauen zur Umwandlung der Matthäus-Merian-Hauptschule in eine Regionale Schule gestellt
- Anschaffung einer Wärmebildkamera für die Freiwillige Feuerwehr
- Kreisausschuss: Kreisel wird gebaut
- Internationaler Führerschein: Sicher ist sicher: Rechtzeitig für den Urlaub beantragen
- Die Entscheidung über den Bau einer Mensa in der Niersteiner Grundschule steht in der nächsten Sitzung des Verbandsgemeinderates Nierstein-Oppenheim am 05.10.2006 auf der Tagesordnung
Pressemitteilung: Änderung der Zuständigkeit im Schornsteinfegerwesen
in Oppenheim und Friesenheim;
hier: Amtliche Bekanntmachung
Wie uns die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier mitteilt, werden in Oppenheim und Friesenheim die Kehrbezirke zum 1.1.2007 neu eingeteilt.
Herr Bogner (Kehrbezirk Mainz-Bingen VI) gibt ab an Herrn Sebastian (Kehrbezirk Mainz-Bingen XIV) aus Friesenheim die Straßen Albanusgasse, Bechtolsheimer Weg, Sonnenweg und Weinbergstraße.
Herr Sebastian gibt ab an Herrn Klag (Kehrbezirk Mainz-Bingen IV) aus Oppenheim die Straßen Bädergasse, Fischergasse, Postplatz, Bahnhofstraße, Amselweg und An der Fischerbrücke.
Pressemitteilung:
Positive Neuigkeiten rund um die B 9-Neubaumaßnahme Guntersblum-Oppenheim -
Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim lud zum Behördentermin
Bürgermeister Klaus Penzer nahm die aktuelle Situation der Baumaßnahme der beiden Brückenbauten Hasenbrunnengasse und Kette-Saar zum Anlass zu einem gemeinsamen Informations- und Meinungsaustausch einzuladen. An dem am 13.12.2006 in den Räumen der Verbandsgemeinde stattgefundenen Termin waren die Vertreter des Bau betreuenden Landesbetriebes Straßen und Verkehr Worms (LSV), der Ortsgemeinde Dienheim, der Stadt Oppenheim, der Verbandsgemeinde und des Bauern- und Winzervereines Dienheim anwesend.
Nach Auskunft des LSV Worms sei mit dem Abschluss der Wannenbauarbeiten bis zum Sommer 2007 zu rechnen. Bis dahin erfolgen auch noch die restlichen Lkw-Schwertransporte zwischen den beiden Wannenbaustellen und des südlich des Aufbaugebäudes liegenden Zwischenlagerplatzes in Dienheim. Die Lkw-Fahrten werden über festgelegte Routen der örtlichen Wirtschaftswege abgewickelt, was jedoch die Zerstörung dieser bisher funktionsfähigen Wirtschaftswege nach sich ziehen wird. Vor Beginn der Maßnahme wurden jedoch Beweissicherungen durchgeführt, die die nachträgliche Schadensregulierung ermöglichen sollen. "Wir wollen, dass die Schäden an den Wirtschaftswegen unmittelbar nach Ende der Transportfahrten zügig beseitigt werden", betonen Ortsbürgermeister Norbert Jochem und der Oppenheimer Stadtbeigeordnete Frieder Reichert übereinstimmend. Eine Einigung soll es bei einem weiteren Treffen, spätestens im Februar 2007, geben. Dies jedoch mit gutem Grund, da erst beim nächsten Treffen die konkreten Wiederherstellungskosten vorliegen werden. Hinsichtlich der Festlegung zur Ausbauqualität bei den Wiederherstellungsarbeiten konnte im Großen und Ganzen Einigkeit erzielt werden. Die getroffenen Vereinbarungen und der harmonische Gesprächsverlauf stimmten insgesamt optimistisch. Weiterhin konnte erzielt werden, dass die auch infolge der Witterung verschmutzten Wege nun regelmäßig vom LSV gereinigt werden. Auch größere Schlaglöcher werden provisorisch instand gesetzt "Damit kommen wir unserer Verkehrssicherungspflicht nach", betont Jochem.
Große Erleichterung gab es auf Seiten Oppenheims, als das LSV mitteilen konnte, dass die in Kürze beginnenden Lkw-Transporte zur Verfüllung der neuen B 9 -Trasse mit erwarteten 3.000 Fahrten nun doch nicht über die städtischen Siedlungsstraßen (Herrnweiher und In den Weingärten) laufen sollen. Die Anfahrrouten der Lkws laufen nun auf Drängen der Stadt jeweils beginnend an den künftigen Anschlussstellen Guntersblum und Oppenheim auf der Ostseite der Bahn auf der voran gebauten neu aufgefüllten B 9-Trasse. Lediglich kurzzeitig für ca. 1 Woche könnte der Bauablauf die bislang vorgesehene Lkw-Fahrroute über die Stadtstraßen notwendig machen.
Pressemitteilung:
Umwelt- und Energiedienstleistungszentrum des Landkreises Umweltschutzpreis 2007:
Einsendeschluss am 30. April 2007
Seit 1982 wird der mit 2 500 Euro dotierte Umweltschutzpreis des Landkreises Mainz-Bingen vergeben. Noch bis zum 30. April 2007 können sich Gruppen, Initiativen und Privatpersonen, Jugend- oder Kindergartengruppen und Schulklassen für den Umweltschutzpreis 2007 bewerben oder vorgeschlagen werden.
„Wir zeichnen Maßnahmen, Projekte und Aktionen aus, die das Umweltbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger stärken, den Umweltschutzgedanken auf Kreisebene fördern und die auch andere dazu motivieren, sich für die Umwelt aktiv einzusetzen“, erklärt Landrat Claus Schick. Der Preis belohnt beispielsweise Aktivitäten aus den Bereichen Umweltbildung, Umwelterziehung, Lokale Agenda 21, Landespflege, Luftreinhaltung, Lärmschutz, Abfallvermeidung oder Wasserschutz.
Bewerbungen und Vorschläge sollen schriftlich und mit einer Begründung an die Kreisverwaltung Mainz-Bingen, UEBZ, Georg-Rückert-Straße 11, 55218 Ingelheim, gerichtet werden. Dort gibt es auch weitere Informationen, ebenso unter Telefon: 06132/787-2170 oder per E-Mail: uebz@mainz-bingen.de
Pressemitteilung:
Kreisvolkshochschule - Neues Programm bereits jetzt im Internet
Das Programm für das erste Halbjahr 2007 der kreisangehörigen Volkshochschule ist bereits jetzt im Internet unter „www.kvhs-mainz-bingen.de“ abrufbar. „Das gemeinsame Programm bündelt die Arbeit aller zur Kreisvolkshochschule (KVHS) gehörenden örtlichen Volkshochschulen und dokumentiert darüber hinaus die zentralen Maßnahmen als wichtigen Bestandteil des Weiterbildungsangebotes im Landkreis Mainz-Bingen“, erklärt Monika Nickels, Leiterin der KVHS. Die Angebote der örtlichen Volkshochschulen spiegeln den Bedarf in den jeweiligen Gemeinden wider. So kann flexibel auf die Nachfrage nach bestimmten Angeboten vor Ort reagiert werden. Demgegenüber stehen die zentralen Themen der Kreisvolkshochschule, die übergreifende Interessen und Projekte bündeln.
Auf einen Blick sichtbar und leicht zu recherchieren sind die Angebote der örtlichen Volkshochschulen. Ob Sprachkurse, Kurse zur Gesundheitsprävention, Diskussionen zu gesellschaftspolitischen Fragestellungen, EDV-Schulungen oder Kreativangebote, Seminare oder Einzelveranstaltungen, Ausstellungen oder Studienfahrten, die Kreisvolkshochschule mit ihrer örtlichen Ausrichtung bietet den Menschen vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten und interessante Themen. In diesem Semester finden im Programm der Kreisvolkshochschule zahlreiche Veranstaltungen, die sich mit den Begriffen „Lebenslanges Lernen“ und „Bildung im Alter“ auseinandersetzen. „In einer Gesellschaft, in der in einigen Jahren die Zahl der älteren Menschen die der jüngeren Menschen übersteigen wird, wächst die Notwendigkeit, die innovativen und kreativen Fähigkeiten älterer Menschen besser zu erkennen, zu nutzen und zu fördern. Die Kreisvolkshochschule nimmt sich diesem Thema in diesem Semester in besonderem Maße an“, erklärt Landrat Claus Schick als Vorsitzender der KVHS.
Die Region übergreifend bietet die Kreisvolkshochschule Jugendlichen, die ohne ausreichende Grundkompetenzen die Schule verlassen, Vorbereitungskurse für den Hauptschulabschluss an, ebenso wie die Vorbereitung auf den Realschulabschluss. Im Auftrag des Bundesamtes für Integration werden Sprachkurse (Deutsch als Fremdsprache) und Prüfungen zum Erhalt des Sprachenzertifikates Deutsch durchgeführt und im Rahmen der Landes-Initiative „Zukunftschance Kinder- Bildung von Anfang an“ Weiterbildungsmaßnahmen für Erzieherinnen angeboten. Außerdem werden Tagesmütter und –Väter qualifiziert, Sprachfördermaßnahmen in den Kindertagesstätten durchgeführt und Frauen beim Wiedereinstieg in den Beruf unterstützt. In mehreren Schulen werden im Rahmen des Ganztagsangebotes Kurse angeboten und in Kooperation mit mehreren Ministerien, der Rentenversicherung und Sozialverbänden das Projekt „Fit in Altersvorsorge“ durchgeführt, ein für die Zukunft immer bedeutenderes Thema.
In gedruckter Form liegt das Programm in der ersten Januarwoche vor und ist in öffentlich zugänglichen Einrichtungen wie Verwaltungen, Banken, Kindergärten, Geschäften usw. kostenlos erhältlich. Weitere Informationen zum neuen Programm gibt es in der KVHS-Zentrale unter Tel: 06132/787-7102
Ausstellung der Künstlerin Claudia Kramny im Foyer der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim
„woman 4 y“ ist eines der Werke, die die Besucher anlässlich der Ausstellung der Künstlerin Claudia Kramny, Selzen, erwartet.
Der Rückenakt, in Öl auf Leinwand gemalt, zeigt sowohl Nähe wie Ferne. Aufgebaut ist das Werk in horizontaler Schichtung mit Hintergrund, Körper und Untergrund. Wie eine Flagge mit Bildrandbindung – d.h. der Körper geht rechts und links aus dem Bild heraus – wird der Blick des Betrachters fokusiert auf den klassischen, kompakten Korpus, der die größte Substanz im Menschen verkörpert. Diese Flagge spricht „ich bin“, - nicht nur – schau mich an -, sondern selbstbewusst „ich bin“. Durch die Staffelung wird diese Aussage mit Nachdruck gezeigt.
Claudia Kramny erlernte autodidaktisch seit ihrer Jugend verschiedene Maltechniken. 2004 entdeckte sie ihre Liebe zur Ölmalerei und Spachteltechnik. Die Motive sind sehr vielseitig. Es dominieren helle Farbtöne. Bevorzugt werden Körper und Menschen, die realistisch oder mit Hilfe der Spachteltechnik plastisch dargestellt werden.
Wir freuen uns, wieder eine Künstlerin aus dem Bereich unserer Verbandsgemeinde den Besucherinnen und Besuchern vorstellen zu können“, so VG-Chef Klaus Penzer, der alle Interessierte herzlich einlädt, die Ausstellung während der allgemeinen Öffnungszeiten der VG zu besuchen.
Pressemitteilung: Klimaextreme fordern Stechmückenbekämpfer
KABS zieht trotz widriger Umstände positive Jahresbilanz
WALDSEE – „Trotz der Rekordzahl von zwölf Hochwasserspitzen hat die KABS (Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage e.V.) auch im Jahr 2006 ihre Aufgabe mehr als zufriedenstellend gelöst.“ Diese positive Bilanz hat Dr. Paul Schädler, alter und neuer Präsident der KABS, bei der diesjährigen Mitgliederversammlung von rund 100 zusammengeschlossenen Städten und Gemeinden links und rechts des Rheins gezogen.
Noch nie in den 30 Jahren ihres Bestehens musste die KABS so oft zur Verhinderung der Stechmückenplage ausrücken. Von März bis Ende September bekämpften die rund 250 Mitarbeiter insgesamt 21.300 Hektar Brutgewässer mit dem biologischen Wirkstoff Bti. Dieses Jahr entwickelten sich nicht selten mehrere hundert Millionen Larven pro Hektar Wasserfläche. „Trotz schwieriger Bedingungen haben wir mehr als 90 Prozent, oft sogar 99 Prozent der Brut vernichten können“, führte der wissenschaftliche Direktor der KABS, Dr. Norbert Becker, beim Mitgliedertreffen in Waldsee aus.
Insgesamt seien die Klimaausschläge in den vergangenen Jahren größer geworden, hat Direktor Becker beobachtet. Die Zeitspanne für die Bekämpfung nach einer Hochwasserspitze werde durch die höheren Temperaturen und die dadurch bedingte schnellere Entwicklung der Stechmückenbrut immer knapper, da die Ausbreitung der Stechmücken eben nur im Larvenstadium biologisch bekämpft werden könne. Außerdem seien häufiger heftige Regenfälle festzustellen.
Weiterhin sei das jahreszeitliche Fenster für die Bekämpfung größer geworden, so Dr. Norbert Becker. Habe die KABS früher die Stechmückenvermehrung nur bis Anfang September bekämpfen müssen, seien in den letzten Jahren durch höhere Herbsttemperaturen auch noch Einsätze bis Ende September nötig gewesen. „Nur durch eine flexible Strategie, präzises Planen und einen reibungslosen Ablauf der Bekämpfungsaktionen haben wir das Larvenvorkommen in den Tausenden von Hektar an Überschwemmungsflächen rechtzeitig und kostengünstig abtöten können“, sagte KABS-Präsident Dr. Paul Schädler.
Bekämpft werden die Mücken mit dem ökologisch überaus schonenden Eiweißstoff BTI (Bacillus thuringiensis israelensis). Bei der Zufußbekämpfung wird das Eiweißpuder mit Wasser angerührt, in Rückenspritzen gefüllt und bei Larvenbesatz in den Brutgewässern zwischen Bingen/Rüdesheim und Freiburg ausgebracht. Die wässrige Suspension kann auch zu Eispellets oder Eisperlen gefroren werden, die dann mit dem Hubschrauber zielgerichtet abgeworfen werden. Immerhin wurden in diesem Jahr rund 250 Tonnen dieses Eisgranulats mit den Hubschraubern ausgebracht. Nur so konnte ein gravierendes Mückenaufkommen abgewendet und die Bevölkerung links und rechts des Rheins vor starken Beeinträchtigungen ihrer Außenaktivitäten verschont werden.
Trotz dieser erschwerten Bedingungen verzeichnet die KABS nicht nur sehr gute Bekämpfungsergebnisse, sondern hat auch eine Kostenexplosion durch verbesserte Anwendungstechniken, wie etwa den kostengünstigen Einsatz des Eisgranulats und des Hubschraubers vermieden. Zur weiteren Optimierung der Stechmückenbekämpfung will die KABS in Zukunft Forschungsmittel in Höhe von 23.000 Euro einsetzen.
Die Ausgaben der Aktionsgemeinschaft haben sich im Jahr 2006 auf 2,45 Millionen Euro belaufen, was sich im Durchschnitt auf Kosten von 90 Cent pro Kopf und Jahr herunterrechnen lässt. Allerdings wurde die Rücklage der KABS von rund 400.000 Euro aufgrund der immer heftiger werdenden Bekämpfungsphasen gänzlich aufgebraucht. „Daher wird die Umlage für das kommende Jahr um fünf Prozent erhöht und eine Sonderumlage erhoben, um die Handlungsfähigkeit der KABS auch im Jahr 2007 zu gewährleisten“, erklärte der neu gewählte Verwaltungsdirektor der KABS, Hans Wirnshofer.
Wirnshofer, Bürgermeister von Ketsch und bisher Vizepräsident, tritt das Amt an Stelle von Otto Reiland an. Als neuer Vizepräsident wurde Hartwig Rihm, Bürgermeister von Au am Rhein, gewählt.
Pressemitteilung:
Etat 2007: Entlastung bei Aufwendungen für Kosten der Unterkunft bei Hartz IV
Landrat Claus Schick dankt Ministerpräsident Kurt Beck
Landrat Claus Schick begrüßt nachdrücklich die Einigung von Bund und Ländern in der Diskussion um die Kosten der Unterkunft der Hartz-IV-Bezieher. Danach gibt es für Kommunen in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen eine ergänzende Regelung, da diese Länder durch die Hartz-IV-Reform im Vergleich zur früheren Sozialhilfe besonders benachteiligt sind. „Für den Landkreis Mainz-Bingen bedeutet diese Einigung in Hinblick auf den Haushalt 2007 eine Entlastung in Höhe von 1,6 Millionen Euro“, erklärt Landrat Claus Schick. In diesem Zusammenhang dankt der Landrat Ministerpräsident Kurt Beck, „der sich in den Verhandlungen für die Belange der kommunalen Gebietskörperschaften eingesetzt hat.“ Beck, der neben den Länderchefs von Niedersachsen und Sachsen-Anhalt an den Verhandlungen beteiligt war, habe laut Schick erheblichen Anteil an dem erzielten guten Verhandlungsergebnis zwischen Bund und Ländern. Der Landkreis Mainz-Bingen ist im Rahmen von Hartz IV unter anderem zuständig für die Kosten der Unterkunft der Grundsicherung für Arbeitssuchende. Weil die Sozialhilfe-Lasten in Rheinland-Pfalz vor der Hartz-IV-Reform geringer waren, hatte die Reform in zahlreichen Kommunen, so auch im Landkreis Mainz-Bingen, zu einer Mehrbelastung geführt.
Kinderferienbetreuung
Sommer 2007
Auch in den Sommerferien 2007 wird von der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim wieder eine Kinderferienbetreuung angeboten. Der Beigeordnete der VG, Wilhelm Westphal, teilt mit, dass wieder eine durchgängige Betreuung gewährleistet ist, die sich speziell an den Bedürfnissen berufstätiger Eltern orientiert. Bürgermeister Klaus Penzer freut sich, dass die VG auch hiermit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung von Familie und Beruf leisten kann.
In der Zeit vom 9. Juli bis 27. Juli 2007 wird die Ferienbetreuung für Schulkinder von 6 bis 12 Jahren (1. bis 5. Schulklasse) täglich von 8.00 Uhr bis 14.00 Uhr in Oppenheim angeboten.
Die Kosten liegen unverändert bei 40,00 EUR/Kind für eine Woche. Ermäßigungen sind möglich.
Informationen und Anmeldeformulare sind bei Frau Schindel, unter Tel. 06133/4901-304 erhältlich.
Pressemitteilung:
Grundschule erhält Sonnenschutz
NIERSTEIN - "Die Grundschule Nierstein erhält einen Sonnenschutz", teilt VG-Beigeordneter Torsten Kram (SPD) mit. Dies sei das Ergebnis eines Vor-Ort-Termins der Bauverwaltung mit der Schulleitung, Elternvertretern und der Denkmalpflege, das bereits Mitte November stattgefunden habe. "Wir haben die Problematik am Objekt überzeugend dargelegt und die Denkmalpflege hat flexibel reagiert", fügt Kram erfreut hinzu. Geplant sei eine Verschattung von außen, die für die Kinder einerseits den dringend notwendigen Sonnenschutz biete und gleichzeitig den Fassadencharakter des historischen Gebäudes bewahre. Kram: "Damit haben wir ein Ziel erreicht, über das zuvor viele Jahre geworben, geschrieben und diskutiert wurde."
Pressemitteilung:
Räum- und Streupflicht von Fußwegen und Fahrbahnen
Dass im Winter der Schnee von den Gehwegen geräumt werden muss, ist den meisten klar. Doch die Räumpflicht beginnt nicht mit dem ersten Schnee. Auch im Herbst müssen Hauseigentümer Laub von ihrem Grundstück und den angrenzenden Gehwegen entfernen. Klagen kommen aus allen Gemeinden, dabei müssten viele Anrufer sich erst einmal an die eigene Nase fassen, wie VG- Beigeordneter Wilhelm Westphal (FWG) verdeutlicht. „Für die Reinigung der Straßen und Gehwege sind zunächst die Anlieger und nicht die Ortsgemeinden zuständig“.
Die örtlichen Satzungen regeln die Details.
Auch wenn im Moment die Witterung noch sehr mild ist, sollten sich die Bürger bei einem plötzlich eintretenden Wintereinbruch ihrer Straßenreinigungspflicht bewusst sein.
„Eine Pflicht, Schnee zu räumen und bei Eis zu streuen, besteht dabei für alle Grundstücke, die durch eine öffentliche Straße erschlossen werden oder an sie angrenzen.“ Bürgersteige und Fahrbahnen müssten, wenn erforderlich, sogar mehrmals von den Anwohnern geräumt oder gestreut werden, so dass während der allgemeinen Verkehrszeiten zwischen 7 und 20 Uhr keine Rutschgefahr bestehe.
Bei Schneefall während der Nachtstunden ist die „weiße Pracht“ bis zu dem genannten Zeitpunkt von den Verkehrswegen zu entfernen. „Gefrorener oder festgetretener Schnee muss notfalls losgeharkt werden“, erklärt Westphal. Doch nicht allein das Räumen gehört zu den winterlichen Bürgerpflichten, sondern auch die richtige Lagerung der eiskalten Masse. Autos und Fußgänger müssen ohne Behinderung passieren können. Außerdem muss das Oberflächenwasser problemlos abfließen können. „Taut es wieder, sind die Abflussrinnen von Schneematsch freizuhalten“, merkt der VG-Beigeordnete an. Nachbarn sollten die Schneeräumarbeiten so aufeinander abstimmen, dass eine durchgehend benutzbare Gehfläche entsteht. „Wer zuerst räumt, gibt die Gehwegrichtung vor“ formuliert Westphal eine Faustregel.
Die geräumten Flächen sollten so präpariert werden, dass sie abstumpfen. „Hierzu eignet sich Asche, Sand, Sägemehl oder Granulat am besten. Salz sollte wegen der Schädlichkeit für die Umwelt nur in möglichst geringem Umfang zum Streuen verwendet werden.“ Wilhelm Westphal rät den Bürgern, diese Regelungen in eigenem Interesse zu beherzigen. „Denn stürzt beispielsweise ein Passant auf einem Gehweg, den man hätte räumen oder streuen müssen, ist man verpflichtet, Schadensersatz und Schmerzensgeld zu zahlen.
Bleibt Laub liegen und ein Fußgänger rutscht aus oder stolpert über ein darunter verborgenes Hindernis, kann er den Eigentümer zur Verantwortung ziehen. Die Folge sind oft Streitigkeiten bis hin zu gerichtlichen Auseinandersetzungen.
Kram: "Erst die Mensa, dann die Turnhalle"
VG NIERSTEIN - OPPENHEIM - VG-Beigeordneter Torsten Kram (SPD) hat die Kritik des Schulelternsprechers der Grundschule Nierstein (wir berichteten) als "überzogen" zurückgewiesen. "Erst die Mensa, dann die Turnhalle", beschreibt Baudezernent Kram die Marschroute fürs nächste Jahr. Denn für den Betrieb einer Ganztagschule steht erst einmal die Schaffung von Verpflegungsräumen auf der Prioritätenliste. Geht es nach dem Willen der VG-Verwaltung wird dies dort umgesetzt, wo derzeit die AWO und der Fanfarenchor untergebracht sind. "Das eine Ratsmehrheit dies so mitträgt, dafür gibt es deutliche Anzeichen", fügt er hinzu. Damit ist die Diskussion um einen Solitärbau mit Mensa, AWO-Raum und Bibliothek ad acta gelegt. "Kinder brauchen Platz für Bewegung und für die Schaffung von Vereinsräumen und Gemeindebibliothek ist nicht die VG als Schulträger, sondern eindeutig die Ortsgemeinde zuständig." Die Diskussion um die Nutzung des Durst-Malz-Geländes ist seiner Ansicht nach der richtige Moment, das der Ortsbürgermeister hier für Bürger und Vereine Perspektiven aufzeigt. Was die Turnhalle angeht, habe die VG-Verwaltung im Haushalt 2007 eine 300.000 Euro Verpflichtungsermächtigung festgeschrieben. "Damit ist klar, was wir wollen und dass wir es wollen", so Kram weiter. Im Klartext: Die Halle wird saniert und nicht neu gebaut. "Der bestehende Hallenkörper ist für den Schulbetrieb ausreichend, wovon sich auch die oberen Schulaufsichtsbehörden vor Ort bereits überzeugt hat", stellt der Beigeordnete klar. Sein Urteil zum Zustand der Turnhalle: "Nicht optimal, aber noch ausreichend." Abschließend weist Kram darauf hin, dass in der vorherigen Legislaturperiode bereits die Generalsanierung der Dusch-, Umkleide und WC-Anlage in der Turnhalle durchgeführt worden sei sowie die Ereuerung der Lüftung und der Materialschränke in den Geräteräumen. Seit dem Jahr 2000 sind in das gesamte Grundschulgelände rund 440.000 Euro Sanierungsmaßnahmen geflossen und über 200.000 Euro bauliche Unterhaltungsmaßnahmen.
Pressemitteilung:
Energiedienstleistungsgesellschaft Kyoto-Protokoll übererfüllt
1998 wurde im Protokoll von Kyoto eine CO2-Reduzierung zur Abwendung des Treibhauseffektes festgeschrieben. Gerade auch auf lokaler Ebene werden viele Beiträge für den aktiven Umweltschutz geleistet. Die Bundesrepublik hat sich verpflichtet, den Ausstoß an den betreffenden Gasen bis 2012 um 21 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 zu senken. Die Energiedienstleistungsgesellschaft Rheinhessen-Nahe mbH (EDG) hat das im Kyoto-Protokoll gesteckte Ziel zumindest für die von ihr versorgten öffentlichen Gebäude der Landkreise Mainz-Bingen und Bad Kreuznach mit einer CO2-Einsparung von fast 50 Prozent längst erfüllt. „Durch die Anlagen der EDG wird der CO2-Ausstoß um jährlich rund 7 241 Tonnen vermindert. Das entspricht umgerecht gut 2,42 Millionen Liter eingespartem Heizöl. Das verbrauchen 1 200 Einfamilienhäuser – pro Jahr!“, erklärt Landrat Claus Schick, Vorsitzender des EDG-Aufsichtsrates. Gesellschafter der EDG sind neben dem Kreis Mainz-Bingen die Verbandsgemeinden Nierstein-Oppenheim und Nieder-Olm sowie der Landkreis Bad Kreuznach.
Die Unternehmensphilosophie der EDG: Die Synthese von Ökologie und Wirtschaftlichkeit. Die beteiligten Kommunen leisten durch den Einsatz modernster Technologien einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz auf lokaler Ebene, indem meist veraltete, energieintensive, oft auch überdimensionierte Heizanlagen durch rationelle, energiesparende Anlagen ersetzt werden, die zunehmend mit regenerativen Energieformen wie Holzhackschnitzel betrieben werden. Der Schwerpunkt liegt dabei im Bereich der Kraft-Wärmekopplung mit Blockheizkraftwerken. „Also Anlagen, die gleichzeitig Wärme und Strom produzieren und einen hohen Wirkungsgrad haben, damit möglichst wenig Energie und Wärme ungenutzt verpufft“, erklärt Christoph Zeis, Geschäftführer der EDG. „Insgesamt versorgen wir heute in den beiden Landkreisen bereits über 80 größere Liegenschaften, Neubaugebiete und Gebäudekomplexe mit modernster Technik unter Einsatz von Blockheizkraftwerken, Brennwertkesseln und Nahwärmesystemen mit Strom und Wärme.“ Den Kunden entstehen so keine Mehrkosten. Die EDG übernimmt Planung, Bau, Betrieb und Wartung der Anlagen, inklusive der notwendigen Investitionen. Diese wiederum werden durch die erzielten Energieeinsparungen refinanziert. Die Energiedienstleistungsgesellschaft betreibt unter anderem die Anlagen in den Neubaugebieten Weinberg II (Nieder-Olm) und in Waldalgesheim, das Sonderschulzentrum in Bad Kreuznach sowie Kläranlagen, Schwimmbäder oder auch Sporthallen in Mainz-Bingen und Bad Kreuznach.
„Das verwunschene Land“ - Ausstellung des Künstlers Harald Dittenberger im Foyer der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim
Mystische Welten erwarten den Besucher der Fotoausstellung des Künstlers Harald Dittenberger, die noch bis zum 07.12.06 im Foyer der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim während der allgemeinen Öffnungszeiten besichtigt werden kann.
Seine schwarz-weiß Fotografien sind geprägt durch kreatives Gestalten mit Licht und Schatten. Harald Dittenberger erreicht hiermit außergewöhnliche Effekte und führt den Betrachter in mystische, ja zum teil gespenstig anmutende Landschaften.
„Das verwunschene Land“ - Ausstellung des Künstlers Harald DittenbergerMit der Ausstellung „Das verwunschene Land“, begibt sich Harald Dittenberger zum ersten Mal auf einen neuen Weg. Anstatt seine Bilder als einzelne Exponate zu präsentieren, möchte er dem Betrachter eine kleine Geschichte erzählen. Die Geschichte eines imaginären Märchenlandes. Eingeteilt ist die Ausstellung in vier Zyklen. Untermalt werden die Fotografien durch Bildtitel, die die fotografisch dargestellte Geschichte erzählerisch unterstreichen.
Harald Dittenberger ist seit 1992 Mitglied im Fotoverein Oppenheim. Dort entdeckte er seine Liebe zur schwarz-weiß Fotografie.
„Eine mit Sicherheit sehenswerte Ausstellung, die den Betrachter dazu anleitet, unsere Landschaft gerade in dieser Jahreszeit unter einem ganz neuen Blickwinkel zu erleben“ so VG-Chef Klaus Penzer, der alle Interessierten herzlich einlädt, die Ausstellung zu besuchen.
VG befürwortet Querspange
VG NIERSTEIN-OPPENHEIM - Der Planungs- und Bauausschuss der Verbandsgemeinde hat zur verkehrlichen Entlastung der Gemeinden Dienheim und Oppenheim einstimmig für die Notwendigkeit der Querspange K41/B9 südlich von Dienheim votiert. Dies teilte der zuständige VG-Beigeordnete und Ausschussvorsitzende Torsten Kram (SPD) mit, der dem Ausschuss eine entsprechende Beschlussvorlage zur Abstimmung vorgelegt hatte. "Nach diesem einstimmigen Grundsatzbeschluss wird der Kreis aufgefordert, nach Fertigstellung der B9 neu zwischen Guntersblum und Oppenheim im nächsten Jahr unverzüglich eine Untersuchung der Verkehrsströme durchzuführen und das Ergebnis vorzulegen", so Kram. Ferner geht die VG davon aus, dass eine Belastung der Anwohner entlang der alten B9-Trasse in Dienheim und Oppenheim auch nach der Fertigstellung der B9-Trasse östlich der Bahn vorliegt. "Der jetzige Beschluss sieht deshalb vor, dass der Kreis aufgefordert wird, nach Vorlage der Untersuchungsergebnisse unmittelbar die notwendigen Schritte zum Bau der bereits planfestgestellten Querspange einzuleiten", so Kram.
In der Juli-Sitzung hatte der VG-Rat das Thema per Ratsbeschluss zur Durchführung einer öffentlichen Anhörung in den Fachausschuss verwiesen (wir berichteten) und den Ausschuss ermächtigt, abschließend einen Beschluss für die VG zu fassen. VG-Baudezernent Kram hatte zur öffentlichen Anhörung im September den zuständigen Kreisbeigeordneter Adam Schmitt sowie Vertreter der Landesstraßenverwaltung und der Deutschen Bahn in die VG-Verwaltung eingeladen.
Kram legt Ausschuss Dachuntersuchung vor
VG NIERSTEIN - OPPENHEIM - Bevor die ersten Schneeflocken fallen hat VG-Baudezernent Torsten Kram (SPD) dem zuständigen Fachausschuss die vorliegenden Untersuchungsergebnisse der Dachkonstruktionen kommunaler Liegenschaften vorgelegt. Nach dem tragischen Unglücksfall in Bad Reichenhall im vergangenen Winter durch hohe Schneelasten hatte die Bauverwaltung der Verbandsgemeinde vorsorglich ein Büro beauftragt, die Dachkonstruktionen der VG-Gebäude zu prüfen und zu beurteilen. "Eine hundertprozentige Sicherheit wird es nie geben, doch die Ergebnisse auf Basis von Sichtkontrollen und Auswertung der Übereinstimmung vorliegender Statikplänen und Istzustand hat bis dato keine Mängel ergeben", so Kram.
Unter den zahlreichen Objektbegehungen waren sieben Schulen, fünf Sporthallen, das Weinbaumuseum, elf Feuerwehrgebäude sowie drei Dammwachthäuser. Das Hallenbad wurde gesondert von einem anderen Büro untersucht, das auf Bäderbau spezialisiert ist und bereits bei der Sanierung des VG-Hallenbades tätig war. Die Auflistung, die Kram dem Bauausschuss vorstellte, beinhaltete neben den Objektbezeichnungen die untersuchten Gebäudeteile, das Baujahr, die Planunterlagen, die Art der Dachkonstruktionen sowie den Zustand. "Darüber hinaus wurde eine Fotodokumentation erstellt, die für spätere Folgeuntersuchungen den Status quo 2006 festgehalten hat", ergänzt Kram.
Pressemitteilung:
Kulturpreis 2007 für den Bereich „Musik“ ausgeschrieben
Bewerbungen bis 28. Februar 2007 möglich
Der Beirat der Stiftung „Kultur im Landkreis“ Mainz-Bingen hat den Kulturpreis 2007 ausgeschrieben. Verliehen wird dieser Förderpreis in der jährlich wechselnden Reihenfolge „Literatur“, „Musik“ und „Gestalterische/Bildnerische Kunst“. Der Kulturpreis wird im kommenden Jahr für den Bereich „Musik“ im Rahmen eines reinen Chor-Wettbewerbes mit der inhaltlichen Vorgabe „Musical“ vergeben und ist mit 1 500 Euro dotiert. Darüber hinaus sind jeweils in Verbindung mit einer Urkunde der zweite Preis mit 1 000 Euro und der dritte Preis mit 500 Euro dotiert. Bewerbungen sind bis 28. Februar 2007 möglich, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Teilnahmeberechtigt sind Jugendchöre die im Landkreis Mainz-Bingen ihren Standort haben. Das Höchstalter der Sängerinnen und Sänger ist auf 25 Jahre begrenzt, wobei die Mehrzahl von ihnen nicht jünger als 14 Jahre sein soll. „Mit dem Wettbewerb möchte wir gerade dem gesanglichen Nachwuchs einen Anreiz bieten, sich zu beweisen“, erklärt Landrat Claus Schick, Vorsitzender der Stiftung. Einzelheiten zum organisatorischen Ablauf erhalten die sich bewerbenden Gruppen nach dem Eingang ihrer Bewerbung. Der Ausschreibungstext kann bei der „Stiftung Kultur im Landkreis“ über die Pressestelle der Kreisverwaltung angefordert werden. Kontakt: Ute Krebber, Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Georg-Rückert-Straße 11, 55218 Ingelheim am Rhein, Telefon: 06132/787-1011, Fax: 06132/787-1098, E-Mail: krebber.ute@mainz-bingen.de.
Am Sonntag fand der 1. Mommenheimer Künstlertag im neu errichteten Multfunktionsraum an der Grundschule Mommenheim statt
In dem neu errichteten Multfunktionsraum an der Grundschule Mommenheim fand am Sonntag, 05.11.2006 der 1.Mommenheimer Künstlertag statt. Initiiert von der Ortsgemeinde wurde den ganzen Tag ein buntes Programm geboten. Bildende Künstler und Musiker, allesamt aus Mommenheim, zeigten, was sie drauf haben:

Dustin Kaimer-McGowan, 9 Jahre, spielte in Begleitung von Udo
Knab Violine.

Skulpturen von Dieter Blenk

Ortsbürgermeisterin Sigrid Niemann, VG-Beigeordneter Wilhelm
Westphal, Dieter Blenk, Bürgermeister Klaus Penzer und die
Schulleiterin, Wibke Matzat freuten sich über den gelungenen Künstlertag.

Für das leibliche Wohl sorgte der Mommenheimer Star-Koch
Bernd Eggeling, der seinen Gästen eine "Mommenheimer Künstlerpastete"
servierte
Untermühle in Köngernheim bester Landgasthof 2006 in Rheinland-Pfalz
KÖNGERNHEIM. "Jordan´s Untermühle" ist vom SWR unter 200 Bewerbern zum Landgasthof des Jahres 2006 in Rheinland-Pfalz gewählt worden. "Wenn das nicht zeigt, dass die Region auf dem richtigen Weg ist", stellen die Jordans fest. Kennen- und schätzengelernt hat der SWR, die Untermühle bei Dreharbeiten für eine neue Sendestaffel über Landgasthäuser. Das Ergebnis des Besuchs des Fernsehteams ist am 3. November ab 21.15 Uhr im "Fröhlichen Weinberg" und am 17. November gegen 18.45 Uhr in der "SWR-Landesschau" zu sehen.
Abfallwirtschaftsbetrieb
Winteröffnungszeiten der Wertstoffhöfe
Auf den Wertstoffhöfen und Grünschnittsammelplätzen im Landkreis Mainz-Bingen gelten in der Zeit vom 3. November 2006 bis zum 31. März 2007 wieder die Winteröffnungszeiten. Die Plätze sind dann freitags von 12 bis 17 Uhr und samstags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Zusätzlich sind die Wertstoffhöfe Bingen-Büdesheim, Bodenheim, Guntersblum, Ingelheim, Nieder-Olm und Oppenheim dienstags von 12 bis 17 Uhr offen. Die Öffnungszeiten und Adressen der Wertstoffhöfe und Grünschnittsammelplätze sind auch im Abfallkalender 2006 auf Seite 5 abgedruckt. Weitere Informationen gibt es bei der Abfallberatung unter Telefon 0 61 32/787- 7080.
Immer wieder ein interessantes und abwechslungsreiches Ereignis – der Katharinenmarkt in Oppenheim.
Einkaufen, bummeln, genießen – das sind die Highlights, die jedes Jahr den Oppenheimer Katharinenmarkt zu einem besonderen Erlebnis machen.
Bei strahlend schönem Wetter hatten Besucher aus nah und fern Gelegenheit, die Leistungsvielfalt der Oppenheimer Geschäftswelt zu erfahren, die vielfältigen Auslagen zu bestaunen, gute Geschäfte zu machen oder gar ein Schnäppchen zu ergattern.
Die Geschäftsleute der VOG, allen voran wieder die Vorsitzende Frau Margit Kopf, haben sich auch im Jahr 2006 wieder große Mühe gemacht, viel Interessantes anzubieten.
Einheimische und Touristen aus dem Großraum Mainz und dem Nachbarland Hessen kamen in großer Zahl zu den liebevoll dekorierten Geschäften und Verkaufsständen in der Oppenheimer Altstadt, besuchten den neu gestalteten Postplatz, auf dem die Autohändler ihre schönsten Modelle vorstellten oder nutzten die Möglichkeit des Einkaufes in den Geschäften der Oppenheimer Gewerbegebiete.
Kulturelle und sonstige Angebote boten ein umfangreiches Rahmenprogramm.
So präsentierten sich u. a. im Gebäude der VG-Verwaltung Nierstein-Oppenheim der Briefmarken-Sammler-Verein Oppenheim e.V. und die Marinekameradschaft „Rheinblick“ Nierstein-Oppenheim u.U.e.V. in einer höchst interessanten und sehenswerten gemeinsamen Ausstellung unter dem Motto „Lust auf Meer“.
„Gerne habe ich auch in diesem Jahr wieder die Schirmherrschaft über diese Veranstaltung übernommen“ so VG-Chef Klaus Penzer. „Ein Tag, der bei strahlendem Sonnenschein alles bot, damit Alt und Jung auf Ihre Kosten kamen, einen unvergleichlichen und noch lange in Erinnerung bleibenden Tag in der Stadt Oppenheim erlebten und sich von der Schönheit der Stadt und ihrer Leistungsvielfalt überzeugen konnten“.
Planer haben Flügelsbach nicht vergessen
Nach der Erhöhung der Hochwasserschutzmauer am Rhein wird auch der Zufluss gesichert
Vom 13.10.2006
Von Sarah Dietewich
NIERSTEIN Normalerweise ist der Flügelsbach ein kleiner, unscheinbarer, ruhiger Bach, der schön anzusehen ist und gemütlich durch Schwabsburg und Nierstein fließt. Doch auch der "Kleine" kann, wenn er entsprechend "Futter" erhält, ganz schön groß werden. Wenn der Flügelsbach nach heftigen Regenfällen nicht flott genug in den Rhein abfließen kann, ist er durchaus in der Lage, über seine Ufer hinauszuwachsen.
"Die derzeit am Rheinufer durchgeführte Hochwasserschutzmaßnahme hat ganz klar eine Schwachstelle. Denn anscheinend hat keiner daran gedacht, dass der Flügelsbach auch mal eine dramatische Höhe erreichen und der Rückstau vom Rhein bis zum Wein- und Parkhotel reichen könnte", stellt Karl-Heinz Kreuzberger fest. "Eigentlich hätte das Problem Flügelsbach zuerst geregelt werden müssen, bevor die Bauarbeiten am Rhein begonnen wurden.
Zum Beispiel wären der Tiefe Weg und die Dammgasse garantiert betroffen, wenn der Bach Hochwasser führt und über die Ufer tritt. Im Jahr 1988 fehlte nur noch ein halber Meter, bis das Wasser in den Häusern gestanden hätte", berichtet Karl-Heinz Kreuzberger von seinen Erfahrungen als Anwohner. Die Hühner seines Nachbarn mussten damals auf sicheres Terrain verfrachtet werden und der Blumenladen nebenan wäre fast vollgelaufen.
Die Rückstauproblematik ist den planenden Behörden allerdings sehr wohl bekannt. Eigentlich gehörten die Erhöhung der Hochwasserschutzmauer am Rhein und die Sicherung des Flügelsbachs in einen gemeinsamen Plan. Aber nachdem eine Machbarkeitsstudie des "Gewässerzweckverbandes Flügelbach-Kinsbach" auf dem Tisch lag, wurde das Verfahren für den kleinen Bach abgekoppelt und in ein getrenntes Verfahren aufgenommen.
"Natürlich soll der Rückstau des Flügelsbachs vermieden werden", versichert der VG-Bürgermeister und ehemalige Vorsitzende des Gewässerverbandes, Klaus Penzer. Die Planungsaufträge für die Bachsicherung seien vergeben, bis Ende des Jahres lägen dem Wasserwirtschaftsamt Mainz realisierbare Pläne vor.
Anfang 2007 werde dann, so bestätigte Amtssprecher Andreas Haas auf Nachfrage, das Planfeststellungsverfahren, das in der Regel neun Monate dauere, eingeleitet. Wenn die Ausschreibungen der einzelnen Gewerke von den Bauunternehmen zurück und bewertet seien, werde es dann 2008, bis die Bauarbeiten beginnen könnten.
AZ Rund um die Landskrone vom 13.10.2006 von Sarah Dietewich
Pressemitteilung:
Landwirtschaft und Weinbau
Antragsverfahren für umweltschonende Landwirtschaft ab 1. Januar 2007 eröffnet
Wie die zuständige Dritte Kreisbeigeordnete Rosemarie Müller mitteilt, können nun vom 16. Oktober bis 3. November Anträge für die Förderung von Agrarumweltmaßnahmen in Rheinland-Pfalz gestellt werden. Das als „PAULA“ neu aufgelegte Förderprogramm ersetzt das bisherige „Förderprogramm umweltschonende Landbewirtschaftung“ (FUL-Programm). Da das Programm von der EU jedoch noch nicht endgültig beschlossen ist, können die Anträge bisher nur unter Vorbehalt gestellt werden. Ebenso sind die konzipierten Fördervoraussetzungen und –prämien noch nicht endgültig. Die aktuell gültigen Einzelheiten hierzu können via Internet unter www.pflanzenbau.rlp.de abgerufen werden.
Anträge können derzeit gestellt werden für die Bereiche Steil- und Steilstlagenförderung, ökologischer Landbau, Anlage von Saum- und Bandstrukturen, Mulchsaatverfahren und Umwandlung von Acker- in Dauergrünland sowie Vertragsnaturschutzprogramme des Umweltministeriums. Keine Antragstellung ist für die Maßnahmen der Grünlandvariante 1 sowie des umweltschonenden Acker- Obst- und Weinbaues sowie des biotechnischen Pflanzenschutzes möglich.
Antragsformulare können bei der Kreisverwaltung Mainz-Bingen Große Langgasse 29, 55116 Mainz, Tel. 06131-1402 164, abgeholt werden.
Arbeitslose im Landkreis Mainz-Bingen
Quote verbessert sich im September auf 5,6 Prozent – Pressemitteilung Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Montag, 2. Oktober 2006
Die Arbeitslosenzahlen im Landkreis Mainz-Bingen sind von 5,9 im August auf 5,6 Prozent im September gesunken. Insgesamt waren damit im September in der Geschäftsstelle Bingen 1 875 und in der Geschäftsstelle Ingelheim 1 631 Menschen ohne Beschäftigung gemeldet. „Der anhaltende Abwärtstrend bei den Arbeitlosen im Landkreis Mainz-Bingen stimmt zuversichtlich“, bewertete Landrat Claus Schick diese Zahlen.
Im Vergleich mit Rheinhessen, Land und Bund steht der Landkreis Mainz-Bingen nach wie vor günstig. In Rheinhessen hat der Landkreis Mainz-Bingen die niedrigste Arbeitslosenquote. Hier kommt der Landkreis Alzey-Worms auf 7,3, die Stadt Mainz auf 8,2 und die Stadt Worms auf 10,6 Prozent. Der landesweite Durchschnitt liegt bei 7,4 Prozent, der bundesweite immerhin bei 10,1 Prozent.
Presseerklärung:
Jugendamt erstattet Elternbeiträge für Kann-Kinder
Anträge sind bis Ende Oktober 2006 zu stellen
Seit dem 1. Januar 2006 ist in Rheinland-Pfalz das letzte Kindergartenjahr beitragsfrei. Seither wird für das Jahr, welches der Schulpflicht unmittelbar vorausgeht, kein Elternbeitrag erhoben. Von dieser im Rahmen der am 1. Januar dieses Jahres in Kraft getretenen Regelung profitierten zunächst die regulär im Sommer 2006 einzuschulenden Kinder.
Die Eltern von Kann-Kindern die schon vor Beginn der Schulpflicht eingeschult wurden, zahlten in der Zeit von Januar bis August 2006 die normalen Elternbeiträge. Die Eltern dieser Kann-Kinder können jetzt beim Jugendamt eine Erstattung der gezahlten Elternbeiträge beantragen. Voraussetzung hierfür ist zum einen der Nachweis der Kindertagesstätte, der belegt dass und in welcher Höhe für das Kind Kindergartenbeiträge gezahlt wurden und zum anderen der Nachweis der Grundschule, dass eine vorzeitige Einschulung erfolgt ist.
Zwischenzeitlich wurde für eine Mehrzahl der betroffenen Kann-Kinder ein Erstattungsantrag gestellt. Das Kreisjugendamt Mainz-Bingen weist alle Eltern, deren Kinder vorzeitig eingeschult wurden, nochmals ausdrücklich darauf hin, dass die entsprechenden Anträge bis 31. Oktober 2006 einzureichen sind.
Ein Antragsformular zur Beitragserstattung steht in den Einrichtungen, beim Jugendamt und als Download auf der Homepage des Landkreises (www.mainz-bingen.de) unter dem Schlagwort „Kindertagesstätten“ zur Verfügung. Weitere Auskünfte sind erhältlich beim Jugendamt der Kreisverwaltung Mainz-Bingen unter Tel. 06132/ 787-3303 oder per E-Mail: moelig.beate@mainz-bingen.de.
„“Lust auf Meer“ - Veranstaltung am Katharinenmarkt-Sonntag den 22.10.06 in der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim“

Am Katharinenmarkt-Sonntag, den 22.10.2006 werden sich im Ratssaal unserer Verbandsgemeindeverwaltung der Briefmarken-Sammler-Verein Oppenheim e.V. und die Marinekameradschaft „Rheinblick“ Nierstein-Oppenheim u.U.e.V. in einer gemeinsamen Ausstellung präsentieren.
Zwischen 10:00 und 14:00 Uhr haben Interessierte die Möglichkeit, Briefmarken zu tauschen oder von Experten begutachten zu lassen. Unsere Kinder können in der Briefmarken-Wühlkiste suchen und ihren Bestand erweitern. Die Ausstellung der Briefmarken wird durch die Besucher bewertet.
Die Marinekameradschaft „Rheinblick“ Nierstein-Oppenheim u.U.e.V., die in diesem Jahr ihr 5-jähriges Jubiläum begeht, präsentiert Sammlungen mit maritimen Themen wie z.B. Schiffsmodelle, Seekarten und Bilder aus der See- und Binnenschifffahrt. Ein besonderes Highlight stellt dabei das Schiffsmodell der Fregatte „Rheinland-Pfalz“ dar.
In der Cafeteria, ausgerichtet vom Briefmarken-Sammler-Verein Oppenheim e.V., finden Sie schmackhafte Kuchen, für die musikalische Umrahmung sorgt in der Zeit von 13:30 – 14:30 Uhr Herr Eggeling mit Seemannsliedern.
„Eine weitere, insbesondere für naturkundlich Interessierte Ausstellung mit dem Thema “Floristische Streifzüge durch die Rheinauen“ des Naturfotografen Heinz Abbel, finden Sie im Foyer unserer Verbandsgemeindeverwaltung“, so VG-Chef Klaus Penzer, der alle Interessierten herzlich einlädt, die Veranstaltung zu besuchen.
Presseerklärung
Der Bestandsausbau der B 9 in der Ortslage Nierstein wird auch Auswirkungen auf den Schülerverkehr haben. Dies erklärte Werner Bitz von der ORN Omnibusgesellschaft Rhein-Nahe, Mainz, in der letzten Sitzung des „Runden Tisches Schülerbeförderung“.
Bürgermeister Klaus Penzer informierte die Vertreter der Schulen und die Schulelternbeiräte, dass in der Zeit vom 09. Oktober bis Ende November die B 9 im Bereich der Unterführung Pestalozzistraße bis zur Wörrstädter Straße halbseitig gesperrt wird. In dieser Zeit erfolgt die Umleitung aus Richtung Mainz über die Pestalozzistraße, den Kreisel und die Wörrstädter Straße. Werner Bitz rechnet, insbesondere wegen des beschrankten Bahnüberganges in der Wörrstädter Straße, damit, dass es in diesem Zeitraum zu erheblichen Verspätungen kommen wird, vor allem auch bei den Busverbindungen, die sich an den Transport durch Nierstein anschließen. Ein wenig Hoffnung hatten die Vertreter des „Runden Tisches“ dennoch:
In der Zeit vom 09. Oktober bis 22. Oktober sind Herbstferien, bis dahin haben vielleicht viele Verkehrsteilnehmer eine Ausweichstrecke gefunden, so dass sich die Auswirkungen der Baumaßnahmen in Grenzen halten. Die anwesenden Schulleiterinnen und Schulleiter vereinbarten, die Eltern ihrer Schüler noch vor den Herbstferien über die bevorstehenden Verkehrsbehinderungen zu informieren.
Informationen zum Ausbau der B 9 können beim Internetauftritt der Verbandsgemeinde, www.nierstein-oppenheim.de abgerufen werden.
Zu Beginn der Sitzung hatte Werner Bitz berichtet, dass es wegen der höheren Schülerzahlen bei der Realschule Nierstein und beim Oppenheimer Gymnasium zu Beginn des Schuljahres 2006/2007 erhebliche Veränderungen beim Schülerverkehr gegeben habe. Er sei zunächst skeptisch gewesen, allerdings habe es nur wenige Reaktionen nach dem Schuljahresbeginn gegeben. Er schließt daraus, dass die Schülerbeförderung derzeit gut funktioniere.
Wahl zur Rheinhessischen Weinkönigin
Christine Huff aus Schwabsburg wurde am vergangenen Freitag zur Rheinhessischen Weinprinzessin gewählt. Zu den ersten Gratulanten gehörte Bürgermeister Klaus Penzer. Er wünschte Christine Huff ein erfolgreiches Jahr als Repräsentantin des rheinhessischen Weines und überreichte einen Strauß weißer Rosen.
Bürgermeister Klaus Penzer gratuliert der neuen Rheinhessischen Weinkönigin Julia Metzler. Mit im Bild: Reinhard Kappesser, Vorsitzender des Kreisbauernverbandes.Spendenübergabe der VOG an die Feuerwehr zur Beschaffung einer Wärmebildkamera
Mit großer Freude nahm Verbandsbürgermeister Penzer einen Scheck der Vereinigung Oppenheimer Gewerbetreibende e.V. entgegen.
Die VOG-Vorsitzende Margit Kopf konnte einen stolzen Betrag überreichen, nachdem die Gewerbetreibenden den Überschuss aus der letztjährigen Weihnachtstombola für diese Investition zur Verfügung stellten.
Wie Frau Kopf mitteilte, sei der Beschluss vom Vorstand einstimmig gefallen, nachdem er informiert wurde, wie wichtig die Wärmebildkamera ist und wie vielfältig sie eingesetzt werden kann.
Die VOG setzt sich seit Jahren für allgemeinnützige Projekte ein. Diese Kamera sei eine sehr sinnvolle Anschaffung und kommt allen Bürgern der Verbandsgemeinde zugute.
Von links nach rechts: Wehrleiter Edwin Mader, Bürgermeister Klaus Penzer, VOG-Vorsitzende Margit Kopf, stv. Wehrleiter Stefan DannerBürgermeister Penzer und die Wehrleitung bedankten sich sehr bei der Vorsitzenden und dem gesamten Verein.
Dieser Betrag sei ein weiterer entscheidender Baustein zur Finanzierung und einer Beschaffung der Kamera steht nun nichts mehr im Wege. Die Bestellung wird demnächst vorgenommen und die Schlagkraft aller Feuerwehren in der Verbandsgemeinde damit wesentlich erhöht.

Zur Anschaffung der neuen Wärmebildkamera stiftete auch die Volksbank Rhein-Selz den stolzen Betrag von 1.000 €. Vorstandsmitglied Willi Merz, Wehrleiter Edwin Mader, Teilmarktleiter Harald Menger und Bürgermeister Klaus Penzer trafen sich zur Übergabe am Gerätehaus Nierstein-Oppenheim. Wehrleiter Edwin Mader konnte erfreut feststellen, dass mit dem Betrag der Volksbank die Finanzierung sichergestellt und der Auftrag für die 12.000 € teure Kamera nunmehr erteilt werden kann.
Ausstellung im Foyer der Verbandsgemeindverwaltung Nierstein-Oppenheim
„Floristische Streifzüge durch die Rheinauen“
- Fotoausstellung des Naturfotografen Heinz Abbel, Dienheim
In der Zeit vom 11.09. – 26.10.06 erwartet die Besucherinnen und Besucher im Foyer der Verbandsgemeindeverwaltung eine Auswahl aus den floristischen Streifzügen des Fotografen Heinz Abbel durch die Rheinauen aus den letzten 10 Jahren, hauptsächlich aus den Rheinauen zwischen Oppenheim und Guntersblum.
Foto: Schwanenblume
"Die ehemals geräumigen Auenlandschaften entlang unserer Flüsse und Bäche sind durch intensive Begradigung der Flüsse, Kanalisierung, Trinkwassergewinnung durch Uferfiltrat und viele andere negative Einwirkungen auf spärliche Reste zusammengeschrumpft.
Es ist daher verwunderlich, dass in den verbliebenen Auwaldresten, Rhein-Altwassern, Feucht- und Stromtalwiesen noch eine erstaunliche Vielfalt an Flora und Fauna zu finden ist.
Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass viele der gefundenen Arten in der „Roten Liste gefährdeter Pflanzen in Rheinland-Pfalz“ aufgeführt sind.
Nur durch intensive Pflege, Ausweisung neuer Schutzgebiete, Erwerb wertvoller Biotope und viele andere erforderliche Maßnahmen mehr, kann die Vielfalt von Pflanzen und Tieren erhalten oder sogar verbessert werden", so Heinz Abbel.
Aufgewachsen im rheinhessischen Weinort Ülversheim hatte er seit frühester Jugend engen Kontakt mit der Natur.
Sein Interesse an der Fotografie wurde durch das Geschenk einer wertvollen alten LEICA geweckt. Dieses handliche, mechanische Präzisionsgerät war für viele Jahre ständiger Begleiter auf allen seinen Fotoreisen.
1986 schloss sich Heinz Abbel dem Fotoverein Oppenheim e.V. als aktives Mitglied an. Durch seine Arbeit im Naturschutzbund Deutschland (NABU) verstärkte sich sein Interesse mehr und mehr auf die Fotografie der heimischen Fauna und Flora. Botanische Kenntnisse verhalfen ihm dazu, seltene Pflanzen, wie z.B. Orchideen aufzuspüren und fotografisch festzuhalten.
„Es verwundert mich immer wieder, dass in den spärlichen Resten der Rheinauen noch so seltene und wertvolle Pflanzen wie die Sibirische Schwertlilie, die Sumpfstendelwurz oder in feuchten Jahren der Lungenenzian zu finden sind. Auf den Porphyrhügeln der Rheinhessischen Schweiz erfreuen uns im zeitigen Frühjahr hunderte blühender Küchenschellen“, so Heinz Abbel, dem es immer wieder große Freude macht, die Naturschönheiten bei seinen Streifzügen zu fotografieren.
Diese Ausstellung bietet insbesondere naturkundlich Interessierten eine äußerst interessante Palette der hier heimischen Flora und Fauna, so VG-Chef Klaus Penzer, der alle Interessierten herzlich einlädt, die Ausstellung bis zum 26.10.06 während der allgemeinen Öffnungszeiten zu besuchen.
Die Stieleiche, die genaue lateinische Bezeichnung lautet „Quercus robur“, am Marktplatz in Nierstein
Die Stieleiche am Marktplatz in Nierstein wurde 1870/71 anlässlich des Sieges im deutsch-französischen Krieg gepflanzt, ist also 136 Jahre alt. Aufgrund ihrer Schönheit wurde die Eiche am Marktplatz unter besonderen Schutz gestellt: Sie ist ein Naturdenkmal, das es zu erhalten gilt.
Im Jahr 2002 wurde erstmals der Befall des Tropfenden Schillerporling, lat. Inonotus dryadeus an der Eiche am Marktplatz festgestellt. Die Ursache für einen Befall lässt sich nicht eindeutig beurteilen. Es ist ein Pilz, der in Europa meist an Eichen vorkommt. Er besiedelt die Wirtsbäume über die Wurzeln und dehnt sich allmählich in den Stockbereich aus. Bei ausgedehntem Befall bilden sich meist Symptome aus, wie Rindennekrosen, Absterbeerscheinungen der Krone und Verfärbungen der Belaubung, die als Folge der durch Wurzelschäden hervorgerufenen Versorgungsstörungen auftreten. Der Pilz kann nicht bekämpft werden. Ausgedehnte Fäuleschäden können zu einer Gefährdung der Verkehrssicherheit führen. Aus diesem Grund wurde zum zweiten Mal die Stand- und Bruchsicherheit nach der Inclino- und Elasto-Methode durchgeführt. Diese Messung ergab, dass die Eiche am Marktplatz in Nierstein Schwachstellen in der Stand- und Bruchsicherheit hat. Der Befall zeigt, dass die Ausbreitung des Pilzbefalls nicht durch Zuwachs ausreichend kompensiert wird. Unter starken Belastungen würden Rissbildungen im Stammbereich auftreten, die zum Versagen des Baumes führen könnten. Daher empfiehlt der Gutachter eine Einkürzung der Krone. Damit wird die Verkehrssicherheit wieder hergestellt. Wie schnell sich jedoch der Befall weiter entwickelt, hängt vom Kräfteverhältnis zwischen Pilz und Baum ab.
Aufgrund der Bedeutung des Baumes wird die Rückschnittmaßnahme mit 500 € von der Kreisverwaltung Mainz-Bingen unterstützt.
Stieleichen gehören zu der in Mitteleuropa am weitesten verbreiteten Eichenart. Sie können sehr alt werden. Das Höchstalter einer Stieleiche liegt zwischen 500 und 800 Jahren. In der Überlieferung findet die Eiche den ersten Rang unter den Bäumen. Rinde, Äste, Blätter und Früchte finden heute nur noch in der Heilkunde Anwendung, Kein anderes Holz hat die Widerstandskraft der Eiche oder auch nur ähnlich gute Haltbarkeitseigenschaften unter Wasser. Sie erhielt eine besondere Bedeutung durch die enge Beziehung zum Himmelsgott. So war sie bei den Griechen dem Zeus, bei den Römern dem Jupiter und in Germanien dem Donner- und Gewittergott Donar geweiht. Vielleicht, weil sie unter den einheimischen Baumarten besonders häufig vom Blitz getroffen wurde. In vielen Kulturen Europas gilt sie als Sinnbild für Standhaftigkeit, Weisheit, Wahrheit, Treue und Heldentum. Eicheln und Eichenlaub zieren Münzen, Wappen und Rangabzeichen. Wohl unter diesen Aspekten wurde sie gepflanzt.
Öffentliche Anhörung zur Querspange K 41
Auf Beschluss des VG - Rates findet am Donnerstag, 14. September 2006, 19 Uhr, im Rahmen einer öffentlichen Planungs- und Bauausschusssitzung eine Anhörung zum Thema Querspange K 41 statt. Auf Einladung von VG-Planungsdezernent Torsten Kram (SPD) stehen an der Veranstaltung Vertreter der beteiligten Behörden und Institutionen Kommunen und Bürgern Rede und Antwort. Wie Verbandsbeigeordneter Kram mitteilt, wird der Kreis Mainz - Bingen von dem zuständigen Ersten Beigeordneten Adam Schmitt (FWG) vertreten, der Landesbetrieb Straße und Verkehr (LSV) vom Leiter der Regionalstelle Worms Bernhard Knoop und dem verantwortlichen Planungsleiter Martin Schafft und die Deutsche Bahn Netz AG vom zuständigen Projektleiter Klaus Diel. Die öffentlichen Anhörung findet im Sitzungssaal der VG Nierstein - Oppenheim statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind gerne willkommen.
Bau eines Vogelhäuschens
Die Nachfrage in diesem Jahr war so groß, dass von den Mitarbeitern des Markthauses in Oppenheim (gegenüber Bahnhof) bereits kurz nach dem Erscheinen des Ferienflyers eine lange Warteliste aufgemacht werden musste.
Bau eines Vogelhäuschens
Die praktische Arbeit war auch in diesem Jahr wieder ein großer Erfolg. Die Kinder waren mit großer Ausdauer und viel Spaß dabei. Sie hantierten - oft zum ersten Mal- mit Bohrmaschine, Hammer, Akkuschrauber, Holzleim und Schleifpapier. Ganz stolz durften sie dann ganz jeweils zwei selbstgebaute Häuschen mit nach Hause nehmen.
Die 24 Mädchen und Jungen im Alter zwischen 8 und 12 Jahren wurden an zwei Nachmittagen von Tischlerin Astrid Lorenz und Kunstmaler Alexander Gruner-Babic vom Secondo Oppenheim des Internationalen Bundes e.V. angeleitet. Den Mitarbeitern des IB Secondo machte die gemeinsame Ferienaktion sehr viel Spass und sie arbeiteten gerne mit den begeisterten und motivierten Kindern.
Die VG bedankt sich recht herzlich für diesen interessanten Beitrag zum diesjährigen Ferienprogramm.
Mainz-Bingen landesweit Vorreiter beim Krippenausbau
Im September öffnen im Kreis zehn Gruppen für unter Dreijährige ihre Türen -
Pressemitteilung Kreisverwaltung Mainz-Bingen -
Dienstag, 29. August 2006
Im September dieses Jahres öffnen im Landkreis Mainz-Bingen zehn Krippengruppen ihre Türen für Kinder unter drei Jahren. Darüber hinaus ist es gelungen mit den Firmen Boehringer Ingelheim und Schott Mainz weitere betriebliche Krippengruppen einzurichten. „Mit diesem Angebot setzt die Verwaltung einen Beschluss des Kreistages vom Januar 2006 um. Damit nehmen wir landesweit beim Krippenausbau eine Vorreiterrolle ein“, teilt die zuständige Zweite Kreisbeigeordnete Irene Alt mit. Die genannten zehn neuen Gruppen für unter Dreijährige öffnen in Bingen-Kempten, Guntersblum, Ingelheim, Klein-Winternheim, Nieder-Olm Sprendlingen, Oppenheim, Stadecken-Elsheim, Waldalgesheim und Harxheim.
Der Kreis beteiligt sich im übrigen jährlich mit rund 240 000 Euro an den durch die Einrichtungen der Krippengruppen notwendigen zusätzlichen Personalkosten. Dies entspricht jeweils einem Anteil von 32,5 Prozent gegenüber dem Anteil für die Träger der Einrichtungen von fünf Prozent. „Wir haben die Voraussetzungen für die Einrichtung von zusätzlichen Krippengruppen in Harxheim geschaffen und das nötige Geld bereit gestellt. Nun wäre es schade für die betroffenen Kinder und Eltern, wenn die Einrichtung der Krippengruppe am Veto der Ortsgemeinde Harxheim scheitern würde und dann in einer anderen Ortsgemeinde eröffnet wird“, so Alt abschließend.
„Viva Familia“ - Lokales Bündnis für Familien im Landkreis Mainz-Bingen
Neue Projektgruppe „PAUSE“ sucht Mitstreiter – Pressemitteilung Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Montag, 28. August 2006
Das „Lokale Bündnis für Familien im Landkreis Mainz-Bingen“ hat Nachwuchs bekommen.
Zu den bereits bestehenden fünf Projektgruppen hat sich nun eine weitere zum Thema „PAUSE – Pädagogische Unterstützung in Schule und Elternhaus“ hinzu gesellt. Initiiert wird dieses Generationenprojekt von der Kaiserpfalz-Realschule Ingelheim.
Zielgruppe der sechsten Projektgruppe sind aktive, jung gebliebene Seniorinnen und Senioren, die ihr Wissen, ihre Kompetenz und ihre Verantwortung an die junge Generation weitergeben möchten. Gefragt und gewünscht sind pädagogisch interessierte Personen zur Mithilfe/Unterstützung am Vormittag in der Schule. Als so genannte Schulseniorpartnerin oder
-partner sollen sie in einem separaten Raum für die Schülerinnen und Schüler da sein, beispielsweise um mit ihren Schützlingen das Thema des Unterrichts in Einzelarbeit zu besprechen und für eventuelle Nöte und Sorgen ein offenes Ohr zu haben.
„Hierzu suchen wir noch interessierte Mitstreiter, die sich als Schulseniorpartnerin oder –partner zur Verfügung stellen“, wirbt Schulleiterin Beate Bär. Ansprechpartnerin für die neue Projektgruppe im Mainz-Binger Familienbündnis ist die Stellvertretende Schulleiterin Monika Lingenbrinck, Telefon 06132/71 630, E-Mail molin@t-online.de.
Das Familienbündnis wurde im Dezember vergangenen Jahres wurde unter Federführung der zuständigen Kreisbeigeordneten Irene Alt ins Leben gerufen. Die unter dem Dach dieses Familienbündnisses gegründeten Projektgruppen entwickeln hierbei neue kreative Ideen und Innovationen für eine verbesserte Lebenssituation von Familien.
- Büro Landrat - Georg-Rückert-Str. 11, 55218 Ingelheim, Pressestelle; Tel.: 06132/787-1011, Fax: 06132/787-1098, E-Mail: krebber.ute@mainz-bingen.de , presse@mainz-bingen.de, Internet: www.mainz-bingen.de
Ausstellung im Foyer der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim
In der Zeit vom 14.08.06 – 08.09.06 erwartet die Besucherinnen und Besucher im Foyer der Verbandsgemeindeverwaltung Nierstein-Oppenheim die Ausstellung Power Kids. Entwickelt wurde diese Fotoausstellung von der ZIRP - Zukunftsinitiative Rhein und Pfalz - zum Thema „Demographischer Wandel“ und stellt engagierte Kinder vor, die ihre Freizeit durch ein Hobby oder ehrenamtliches Engagement gestalten. Power Kids ist eine von insgesamt drei Ausstellungen, mit denen die ZIRP über die Auswirkungen und Chancen des Demographischen Wandels informieren und dazu anregen möchte, die Zukunft aktiv mit zu gestalten. Sie soll Jugendliche ermutigen sich zu engagieren und ihre Talente zu entwickeln.
Ferienbetreuung in der Verbandsgemeinde-Oppenheim
Vom 17.07. bis 04.08.2006 wurden im Rahmen des Ferienprogramms der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim wöchentlich ca. 20 Kinder betreut. Der Beigeordnete der VG, Wilhelm Westphal, zeigt sich erfreut, dass für die Kinder ein attraktives Programm angeboten werden konnte.
Foto Pirol von Benedikt Burkhard, Nabu
Bürgermeister Klaus Penzer hebt hervor, dass Beruf und Familie vereinbar sein müssen. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, wurde in der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim seit 2004 ein Konzept entwickelt, dass eine verlässliche Kinderbetreuung für Kinder im Grundschulalter in den Sommerferien gewährleistet. Die Schulferien sind für viele berufstätige Eltern ein Problem. Der Urlaubsanspruch von Berufstätigen beträgt maximal 6 Wochen jährlich, die Schulferien betragen jedoch ca. 12 bis 14 Wochen. Unter Federführung der VG-Sachbearbeiterin, Frau Ulrike Schindel, wurde ein ansprechendes Programm rund ums Thema „Wir pfeifen auf die Noten“ zusammengestellt. Gleich zu Beginn der ersten Woche stand im Hof der Landskronschule ein Trommelworkshop auf dem Programm. Norman Thiel hat es geschafft, die Kinder mit einem einzigartigen Gefühl der Zusammengehörigkeit, verbunden mit Freude und Lebenskraft, zu erfüllen. Faszinierend wie die Kinder lässig trommelnd und erstaunlich virtuos bei dieser Klangexpedition für sie ungewöhnliche Töne und Rhythmen entdeckten. Da blieb der jungen Betreuerin Amelie Meyer aus Hahnheim nur festzustellen, dass das gemeinsame Abschlussstück, „sich einfach nur klasse anhörte“. Nach einem Naturerlebnistag im „Paradies“ trafen sich Kinder und Betreuer dann am Donnerstag mit Mitgliedern der NABU am Oppenheimer Wäldchen zur „Vogelstimmenwanderung“. Wenn alle ganz leise waren, konnten sie unter fachkundiger Anleitung der NABU-Mitglieder sogar den Pirol von der Kohlmeise unterscheiden. Jeden Freitag hieß es denn Wasser marsch. Die Kinder genossen es sehr, das Hallenbad ganz für sich zu haben. Gerade bei den hochsommerlichen Temperaturen war dies ein äußerst erfrischendes Vergnügen. Das besonders Vergnügen am Ende einer jeden Woche war die selbst gemachte Pizza der Köchin Dana, die sich im Laufe der Ferienbetreuung regelrecht in die Herzen der Kinder „kochte“.
Susanne Krenzer, Erzieherin aus Nierstein, freut sich, dass zahlreiche Kinder bereits im dritten Jahr die VG-Ferienbetreuung mit großer Begeisterung besuchen, was die Verantwortlichen darin bestätigt, das richtige Konzept entwickelt zu haben.
Klaus Penzer und Wilhelm Westphal bedanken sich sehr herzlich
- für das Engagement der Betreuerinnen,
- bei den beteiligten Vereinen mit ihren ehrenamtlichen Mitarbeitern,
- bei allen Institutionen (AOK, Feuerwehr und Polizei) und deren Mitarbeitern.
- bei allen, die Räumlichkeiten, Plätze und Flächen zur Verfügung gestellt haben.
- sowie bei den Sponsoren aus der Wirtschaft.
Landesprogramm „Schulsozialarbeit an Hauptschulen“
Zwei Projekte starten im Landkreis Mainz-Bingen
Mit zwei Projekten für Hauptschulen im Landkreis Mainz-Bingen wird zum neuen Schuljahr der Grundstein zur Schulsozialarbeit im Landkreis Mainz-Bingen gelegt. Ein Projekt startet je mit einer halben Stelle gemeinsam für die Regionale Schule Gau-Algesheim und die Pestalozzischule Ingelheim, das andere mit einer Vollzeitstelle an der Matthäus-Merian-Hauptschule in Oppenheim. Die dazu notwendigen Kooperationsvereinbarungen wurden inzwischen von allen Beteiligten unterzeichnet. Zu Beginn des neuen Schuljahres 2006/2007 werden Birte Nickel (Gau-Algesheim/Ingelheim) und Michael Huhn (Oppenheim) als Schulsozialarbeiter zur Verfügung stehen. Im Januar 2007 soll an einem dritten Standort im Kreisgebiet eine weitere Vollzeitstelle eingerichtet werden. Entsprechende Gespräche dazu werden derzeit mit der Verbandsgemeinde Sprendlingen sowie der Stadt Bingen geführt.
„Schulsozialarbeit ist eine zusätzliche pädagogische Ressource, die den schulischen Alltag und das schulische Leben bereichert“, erklärt die zuständige Kreisbeigeordnete Irene Alt. Um jungen Menschen zu helfen das Recht auf Förderung ihrer Entwicklung und auf Erziehung zu verwirklichen, seien, so Irene Alt, Hilfestellungen beim Aufbau und der Stabilisierung von Eigenverantwortung, Selbständigkeit, sozialer Kompetenzen und demokratischer Strukturen notwendig. „Mit den ersten beiden Schulsozialarbeitern kann die Jugendhilfe nun einen spezifischen Zugang zur Lebenswelt Schule bieten und damit neue Wege der Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe schaffen“, sagt Irene Alt.
In den jeweiligen Vereinbarungen erkennen der Landkreis Mainz-Bingen als Träger der öffentlichen Jugendhilfe, sowie die anderen beteiligten Gebieteskörperschaften als jeweils zuständige Schulträger die Erfordernis Schulsozialarbeit an. Die Personalkosten werden durch Zuschüsse des Landes sowie die betreffenden Schulträger – die Verbandsgemeinde Gau-Algesheim, die Stadt Ingelheim sowie die Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim und beim Projekt Oppenheim als weiterer Kooperationspartnern der TV Dienheim , abgedeckt. Die Sachkosten übernimmt der Landkreis Mainz-Bingen.
Bei der Umsetzung von Schulsozialarbeit im Landkreis Mainz-Bingen beteiligt sich der Kreis am Landesprogramm „Schulsozialarbeit an Hauptschulen“. Hierbei beantragt der Landkreis als Träger der öffentlichen Jugendhilfe die entsprechenden finanziellen Mittel beim Land und erstellt das Rahmenkonzept für die Schulsozialarbeit im Landkreis. Darüber hinaus dokumentiert der Landkreis das Projekt Schulsozialarbeit und trägt die Dienst- und Fachaufsicht. Das Projekt ist aus haushaltstechnischen Gründen derzeit zeitlich bis 31. Dezember 2006 an die Finanzierung durch Land und Kooperationspartner gekoppelt. Nach Aussage des Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend ist das Projekt auf Dauer ausgelegt, wobei die Antragstellung jährlich für ein Kalenderjahr zu erfolgen hat. „Die Projekte sind keine Eintagsfliegen. Durch jeweils erneute Antragstellung gewährleisten wir die nötige Kontinuität“, erklärt Irene Alt abschließend.
Kram: VG macht Ganztagsschulbetrieb möglich
Ferienzeit ist Hochbetrieb / Schulen und Bäder instandhalten
red. NIERSTEIN - OPPENHEIM - Mit den Sommerferien beginnt für die VG-Bauverwaltung die heiße Phase der Bau-, Reparatur- und Wartungsarbeiten. "Wir nutzen die Urlaubszeit für umfangreichere Arbeiten, um den täglichen Betrieb in unseren Schulen und Freizeiteinrichtungen nicht zu stören", erläutert VG-Baudezernent Torsten Kram (SPD). Dazu gehören nicht nur die Wartungsarbeiten im Hallenbad, sondern auch zahlreiche weitere Bauarbeiten. Die größte Baustelle ist der Neubau des Multifunktionsraumes an der Grundschule in Mommenheim. Dort werden für 340.000 Euro rund 130 Quadratmeter Schulraum neu geschaffen. "Wir brauchen dieses Angebot für unser Ganztagsschulprogramm", macht Kram deutlich. Pünktlich zum neuen Schuljahr sollen die Räumlichkeiten genutzt werden. "So wie es aktuell aussieht, schaffen wir das", zeigt sich Baudezernent Kram mit Architekt Mechnisch optimistisch.
Die nächste Großbaustelle ist die Hauptschule in Oppenheim. Hier stehen in den Ferien Dachdecker, Zimmerer und Klemptnerarbeiten für zusammen rund 125.000 Euro an. In der 1978 erbauten Schule wurden bislang von der VG als Schulträger seit dem Jahr 2000 in sieben Bauabschnitten für 1,27 Millionen Euro umfangreiche Flachdachsanierungen durchgeführt. Im Gebäude selbst werden nach Angaben der VG-Bauverwaltung in den Ferien noch fünf Klassenräume saniert. Für rund 11.000 Euro werden die alten Nadelfilzböden entfernt und durch strapazierfähigere Linoleumböden ersetzt. Auch in der Grundschule in Dienheim rücken in der Sommerpause Handwerker an. Nachdem die Fachausschüsse Bauen und Finanzen noch vor der Sommerpause der VG-Verwaltung "grünes" Licht erteilt hatten, wird in drei Klassenräumen für Kinder und Lehrer der "Sonnenschutz" verbessert. In der benachbarten Grundschule am Gautor in Oppenheim stehen indes Renovierungsarbeiten im Büro der neuen Rektorin und im Lehrerzimmer an.
"Auf Hochtouren laufen in der Grundschule Nierstein die Vorbereitungen für den Ganztagsschulbetrieb", so Kram. Bis September muss die provisorische Mensa hergestellt sein, was umfangreiche Elektro-, Sanitär-, Heizungs- und Malerarbeiten nach sich zieht. Neben diesen notwendigen Investitionen für eine einjährige Übergangszeit stehen bis zur endgültigen Einrichtung einer Mensa im Schuljahr 2007/2008 noch weitere Planungen auf dem "Sommerprogramm" der Bauverwaltung. So zum Beispiel die Frage der Einbeziehung der Turnhalle und einer hier möglichen Kooperation mit der Gemeinde Nierstein. "Hier müssen wir nach der Sommerpause Nägel mit Köpfen machen", berichtet der fürs Bauen zuständige Beigeordnete Torsten Kram abschließend.
Abfallbilanz 2005 für den Landkreis Mainz-Bingen
Leichter Rückgang bei Haus- und Restsperrmüllmengen
Die Abfallbilanz des Landkreises Mainz-Bingen für das Jahr 2005 bestätigt im Ergebnis die positive Entwicklung der vergangenen Jahre. Geringe Veränderungen verzeichnet hierbei der Haus- und Restsperrmüllbereich. Deutlich zugenommen hingegen hat die Menge an Gewerbeabfällen. Die überdurchschnittlich hohen Erfassungsraten bei den Wertstoffen sprechen weiterhin für die Wirksamkeit und den Erfolg des vom Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Mainz-Bingen (AWB) betriebenen Abfallwirtschaftssystems. Dies belegen auch die Abfallbilanzen der vergangenen Jahre 2004 in Rheinland-Pfalz, wo der Landkreis Mainz-Bingen im Spitzenfeld bei der Verwertungsquote ist.
“Die Statistik für 2005 zeigt: Unsere Strategien zur Abfallvermeidung und -verwertung sind effizient und werden von den Bürgerinnen und Bürgern gut angenommen. Ihnen gebührt das größte Lob für diesen Beitrag zu einem ressourcenschonenden und sanften Umgang mit unserer Umwelt”, freut sich Landrat Claus Schick.
Die angelieferte Abfallmenge zur thermischen Behandlung im Müllheizkraftwerk (MHKW) auf der Ingelheimer Aue in Mainz aus dem Landkreis Mainz-Bingen betrug im vergangenen Jahr 31 534 Tonnen. Hierbei lagen sowohl die Hausrestabfallmengen mit 22 897 Tonnen als auch der Restsperrmüll mit 3 303 Tonnen jeweils knapp unter den Vorjahresmengen. Dem gegenüber haben sich die Mengen von Gewerbeabfällen um 2 641 Tonnen auf 5 334 Tonnen gegenüber 2004 fast verdoppelt. Zurückzuführen ist dieser Anstieg auf den Wegfall der Beseitigung von Gewerbeabfällen auf Deponien.
ie Gesamtmenge der über den AWB erfassten Wertstoffe ist mit 85 409 Tonnen um 3756 Tonnen geringer als 2004. Die Rückgänge von insgesamt 6 111 Tonnen weniger verteilen sich auf die Sammelmengen von Glas, Metall, Bioabfällen, Grünschnitt, Korken sowie Bauschutt an den Wertstoffhöfen. Zuwächse von insgesamt 2 355 Tonnen verzeichnen die Wertstoffe Papier, Kunststoff, Bildschirmgeräte, Elektrokleingeräte und Holz.
Schulentwicklungsplan
Ins Internet gestellt
Der vom Kreistag Mainz-Bingen in seiner jüngsten Sitzung verabschiedete Schulentwicklungsplan steht im Internet. Unter www.mainz-bingen.de - Politik und Verwaltung - Aufgaben - Bauen, Umwelt, Schule - und der Rubrik "Schule, Kultur, Vereine - Verschiedenes" kann er heruntergeladen werden. "Jeder kann sich über die Zahlen und Daten informieren und sich so selbst ein Bild von der Entscheidungsgrundlage des Kreisgremiums machen", so der für Schulen zuständige Beigeordnete Adam J. Schmitt.
Die VG-Verwaltung hat jetzt den Antrag an das Ministerium für Bildung, Jugend und Frauen zur Umwandlung der Matthäus-Merian-Hauptschule in eine Regionale Schule gestellt
Nachdem der Verbandsgemeinderat Nierstein-Oppenheim und der Kreistag Mainz-Bingen in der letzten Woche dem Schulentwicklungskonzept zugestimmt haben, hat die VG-Verwaltung jetzt den Antrag an das Ministerium für Bildung, Jugend und Frauen zur Umwandlung der Matthäus-Merian-Hauptschule in eine Regionale Schule gestellt. Gleichzeitig habe die VG das Ministerium gebeten, den Schulbezirk anzupassen und auf die Verbandsgemeinden Guntersblum und Bodenheim auszudehnen. Bürgermeister Klaus Penzer teilte in einer Presseerklärung mit, die VG werde in Kürze auch Gespräche mit den Nachbarverbandsgemeinden Guntersblum und Bodenheim aufnehmen mit dem Ziel, eine Vereinbarung über die gemeinsame Nutzung der Matthäus-Merian-Hauptschule, die in eine Regionale Schule ungewandelt werden soll, abzuschließen. „Der politische Wille in den drei Verbandsgemeinden ist eindeutig“, meint der VG-Chef. „Die Vorgaben für das politische Handeln kommen von den Eltern und deren Entscheidungen über die Schullaufbahn ihrer Kinder.“ Wenn sich über 50% für das Gymnasium entscheiden, sind Konsequenzen und Anpassungen unvermeidlich, meint Penzer mit Blick auf die Kritik am Schulentwicklungskonzept. „In unserer VG haben zahlreiche Sitzungen und viele Gespräche stattgefunden, um Lehrer und die Gremien frühzeitig einzubinden“. Die Entscheidung des VG-Rates am 06.07. sei gut vorbereitet gewesen. Nun hofft der Bürgermeister, dass die Entscheidungen in Neustadt und Mainz zügig getroffen werden können, damit im Jahre 2007 mit der Umsetzung begonnen werden kann.
Anschaffung einer Wärmebildkamera für die Freiwillige Feuerwehr
Für die Anschaffung einer Wärmebildkamera für die Freiwillige Feuerwehr der VG Nierstein-Oppenheim überreichte der Geschäftsführer der Wasserversorgung Rheinhessen GmbH, Dr. Willi Kiesewetter, einen Scheck in Höhe von 1.200 €. VG-Bürgermeister Klaus Penzer und Wehrleiter Edwin Mader bedankten sich bei Dr. Kiesewetter. Edwin Mader konnte erfreut feststellen, dass damit die Finanzierung der Kamera gesichert ist. In den nächsten Wochen werden nun verschiedene Modelle getestet, danach die Beschaffung über die Bühne gehen.
Kreisausschuss
Kreisel wird gebaut
Der Landkreis Mainz-Bingen wird sich mit rund 131 470 Euro am geplanten Kreisel an der Kreuzung B420/L433/K44 in Höhe Dexheim beteiligen. Das hat der Kreisausschuss in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Insgesamt betragen die Kosten inklusive einer notwendigen Deckenerneuerung im Bereich der B420 rund 740 000 Euro. Der Bund zahlt den Restbetrag. An diesem Knotenpunkt ereignen sich seit Jahren immer wieder Unfälle, Ursachen sind nach Einschätzungen des Landesbetriebes Straßen und Verkehr Worms sowie der Verkehrsunfallkommission zum einen die Verkehrsdichte, zum anderen das hohe Geschwindigkeitsniveau, trotz Beschränkung auf 70 Stundenkilometer. Darüber hinaus lässt das hohe Verkehrsaufkommen auf der B420 ein Kreuzen der Straßen von der K44 und der L433 nur schwer zu. Ist. Als Termin für den Baubeginn Montag, 17. Juli 2006 vorgesehen.
An der Berufsbildenden Schule in Bingen wird für insgesamt 200 000 Euro ein Aufzug angebaut, um einen behindertengerechten Zugang zu ermöglichen. Der Bau ist erforderlich, um auch mobilitätseingeschränkten Personen den Zugang zu allen Gebäudeteilen zu ermöglichen. Die Arbeiten sollen in den Sommerferien beginnen.
Internationaler Führerschein
Sicher ist sicher: Rechtzeitig für den Urlaub beantragen
Wer seinen Urlaub unbeschwert genießen möchte, sollte nicht nur seine Koffer vollständig packen, sondern auch an die erforderlichen Reisevorbereitungen denken. Dazu kann – je nach Reiseziel – auch der „Internationale Führerschein“ gehören. „Im Grunde ist der Internationale Führerschein eine Übersetzung des deutschen Führerscheins. Er ist kein eigenständiges Dokument und gilt nur im Zusammenhang mit einem gültigen Führerschein. Voraussetzung für die Ausstellung eines Internationalen Führerscheins ist der Besitz eines EU-Führerscheins.
„Wer außerhalb der EU-Staaten mit einem PKW oder Motorrad fahren will, muss in vielen Fällen einen internationalen Führerschein vorweisen können“ erklärt Hartmut Schneider von der Kfz-Zulassungsstelle Bingen. Wer sich den Internationalen Führerschein vor seinem Urlaub ausstellen lassen will, sollte ihn sicherheitshalber spätestens vier Wochen vor Reiseantritt bei der zuständigen Führerscheinstelle beantragen.
In einigen Ländern kann es wegen unklarer Rechtsvorschriften ohne den Internationalen Führerschein Probleme geben. So ist er zwar beispielsweise in den Vereinigten Staaten nicht zwingend vorgeschrieben, wird aber empfohlen. Denn immer wieder verlangen etwa Mietwagenfirmen ausdrücklich die Vorlage eines Internationalen Führerscheins. Auch bei einem Unfall kann es mit der jeweiligen Versicherung Schwierigkeiten geben, ist kein „Internationaler“ vorhanden. „Besonders streng sieht man die Dinge in vielen südamerikanischen, afrikanischen und asiatischen Ländern. Wer in diesen Ländern ohne internationalen Führerschein mit dem Auto unterwegs ist, muss unter Umständen mit hohen Geldstrafen rechnen“, stellt Schneider fest.
Für den internationalen Führerschein werden ein Passfoto, Ausweis und der gültige EU-Führerschein benötigt. Muss zusätzlich noch der Umtausch des alten in einen EU-Kartenführerschein beantragt werden, ist noch ein weiteres Passfoto erforderlich. Die Kosten betragen für den Internationalen Führerschein 16 Euro und für den EU-Kartenführerschein 24 Euro. Nähere Auskünfte zum Thema geben die Führerscheinstellen der Kreisverwaltung Mainz-Bingen in Bingen, Telefon 06721/9171-0 und Oppenheim, Telefon 06133/9403-0
Die Entscheidung über den Bau einer Mensa in der Niersteiner Grundschule steht in der nächsten Sitzung des Verbandsgemeinderates Nierstein-Oppenheim am 05.10.2006 auf der Tagesordnung
Die Entscheidung über den Bau einer Mensa in der Niersteiner Grundschule steht in der nächsten Sitzung des Verbandsgemeinderates Nierstein-Oppenheim am 05.10.2006 auf der Tagesordnung. Zunächst – so Bürgermeister Klaus Penzer - sei geplant gewesen, bereits in der letzten Sitzung darüber zu entscheiden. Die Verwaltung habe seit einem halben Jahr die Maßnahme vorangetrieben und fünf verschiedene Varianten untersucht. Die Lösungsvorschläge seien intensiv mit der Schule in Nierstein und den Gremien der VG beraten worden. Die Kosten variieren zwischen 700.000 € für den Umbau vorhandener Räume und 2,45 Mio.€ für einen Neubau, in dem die Mensa und eine neue Turnhalle untergebracht werden sollen. VG-Chef Klaus Penzer habe nach einem Gespräch mit dem Niersteiner Ortsbürgermeister Günther und dessen Beigeordneten Sander einer Vertagung zugestimmt, um die zwischenzeitlich von der Ortsgemeinde Nierstein vorgetragenen Wünsche in der Planung berücksichtigen zu können. Die Ortsgemeinde wolle ihre Bücherei mit der Bücherei der Grundschule zusammenführen und eine normgerechte neue Turnhalle an der Grundschule bauen. Die Ortsgemeinde ist nunmehr – entgegen früherer Äußerungen - bereit, das ehemalige EWR-Gebäude, das sich im Eigentum der Ortsgemeinde befindet, kostenfrei in das Projekt einzubringen. Auch sei es Wunsch der Ortsgemeinde, die AWO in den Räumen der Grundschule zu belassen.
„Diese Überlegungen werden nunmehr intensiv geprüft und mit den zuständigen Behörden besprochen. Hauptknackpunkt ist bleibt die Frage der Finanzierung des Projektes,“ so Bürgermeister Klaus Penzer. Die Ortsgemeinde habe zwar signalisiert, sie wolle „zusätzlich einen Betrag, der noch zu beziffern ist“ einbringen, der VG seien aber gerade in finanzieller Hinsicht enge Grenzen gesetzt.
Der Mensabetrieb wird nach Auskunft der VG mit Beginn des neuen Schuljahres in einem Provisorium starten. Schulverwaltung, Bauverwaltung und die Grundschule Nierstein selbst hätten die dafür notwendigen Vorbereitungen getroffen. „Wir sind froh, dass die Ganztagsschule in Nierstein eine so tolle Resonanz gefunden hat. Die Schulleitung hat ein hervorragendes Konzept erarbeitet,“ meint der Bürgermeister abschließend.
