Ferienbetreuung in der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim
Im Rahmen des Ferienprogramms der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim werden wöchentlich bis zu 30 Grundschulkinder in der Oppenheimer Landskronschule betreut. Der Beigeordnete der VG, Wilhelm Westphal (FWG), zeigt sich erfreut, dass für die Kinder ein attraktives Programm angeboten werden konnte.

Bürgermeister Klaus Penzer hebt hervor, dass Beruf und Familie vereinbar sein müssen. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, wurde in der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppen-heim schon vor einigen Jahren ein Konzept entwickelt, dass eine verlässliche Kinderbetreuung für Kinder im Grundschulalter in den Sommerferien gewährleistet. Die Schulferien sind für viele berufstätige Eltern ein Problem. Der Urlaubsanspruch von Berufstätigen beträgt maximal 6 Wochen jährlich, die Schulferien betragen jedoch ca. 12 bis 14 Wochen. Unter Federführung der VG-Sachbearbeiterin, Frau Ulrike Schindel, wurde in diesem Jahr ein ansprechendes Programm rund ums Thema „Go for Olympia“ zusammengestellt.
Gleich zu Beginn der ersten Ferienwoche malten die Kinder mit der Betreuerin Olga gemeinsam auf ein großes Bettlaken die Umrisse von China, um anschließend die riesengroße Fahne mit ihren in Farbe getauchten Handabdrücken zu signieren.
Den Kindern wird täglich ausreichend Gelegenheit zum malen, basteln, spielen und toben geboten. Auch das gemeinsame Musizieren mit Adelina am Keyboard bereitet den Grundschülern große Freude. „Unsere Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“ tönt es lauthals durch die Flure.
Jeden Freitag heißt es ganz olympisch Wasser marsch. Die Kinder genießen es sehr das Hallenbad ganz für sich zu haben. Gerade bei den hochsommerlichen Temperaturen ist dies ein äußerst erfrischendes Sporttreiben.
Das besondere Vergnügen am Ende eines jeden Tages ist das von Küchenfee Adelina zubereitete äußerst schmackhafte Mittagessen: „Ich koche sehr gerne“. so Adelina, „Wir haben einen täglichen Küchendienst eingeführt und die Kinder helfen sehr gerne mit und wir alle haben großen Spaß dabei. Hinterher wird natürlich gemeinsam abgespült“.
Nicht nur die Freunde Leo und Dominik finden die Betreuung „sehr gut“. „Das Essen schmeckt besser als in der Ganztagsschule. Uns gefällt es hier riesig“, und schon schnappt sich Dominik den Lappen, um die Tische nach dem Essen gründlich abzuwischen.
Klaus Penzer und Wilhelm Westphal bedanken sich sehr herzlich
- für das Engagement der Betreuerinnen,
- bei allen, die Räumlichkeiten, Plätze und Flächen zur Verfügung gestellt haben.
- sowie bei den Sponsoren aus der Wirtschaft.
